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Keine grossen Diesel mehr?

Themenstarteram 25. Januar 2013 um 23:03

Gibt es eigentlich einen Grund, warum keine grossvolumigen Diesel mehr angeboten werden? Es gibt keinen V12TDI mehr. Eigentlich sind nur noch 6-Zyl. im Angebot...:confused:

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb

Der Audi V8 hat 4.1 Liter, soviel nebenbei.

So nebenbei sind es 4134ccm, wenn schon Klugsch... dann richtig ;)

GreetS Rob

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Zitat:

Original geschrieben von zigenhans

Zitat:

Original geschrieben von Hartgummifelge

Klar bin ich mir sicher, wenn einer der winzigen 1,6 TDci oder wie sie alle heissen mögen, mehr als das doppelte an Leistung hat wie ein alter 3 oder 3,5 L sauger.

Früher gabs auch Probleme, aber nicht in Serie, sondern in Einzelfällen, in denen mal eine Düse undicht wurde, ohne gleich als Folgeschaden ein Loch in einen Kolbenboden zu schmelzen..

Wenn sich Früher mal ein Kolben oder eine Laufbuchse verabschiedet hat, brauchte man nicht gleich einen neuen Motor, der heute in manchen Fällen teurer ist, als ein VW up, damals gab es für ~400 DM einen neuen Übermass -Kolbensatz + Montage für ~1200 DM. Zum Vergleich, wie Kunden heute abgezockt werden, ein Polo hat damals umgerechnet nicht mal 5000Euro gekostet, ein up kostet umgerechnet schlappe 20000 DM. Manch heutiger Motortausch ist teurer als ein up.

Früher waren erstens Reparaturen möglich und zweitens blieben die Kosten überschaubar.

früher war alles besser, bla bla bla,

die Motoren von früher kannst doch mit den heutigen nicht mehr vergleichen, wie oft musste früher ein Motor zum Kundendienst, und was wurde da alles gemacht, und was wird bei den heutigen Motoren gemacht, der Ölwechsel mit allem drin und dran, Laptop anstöpseln und auslesen, das wars dann auch schon im großen und ganzen, Kundendienstabstände von 20 oder 30 tkm und mehr waren damals kaum oder überhaupt nicht vorhanden, die heutigen Motoren sind technisch um "Welten" weiter und wesentlich Wartungsärmer, heutzutage kannst auch Laufbuchsen und alles andere tauschen, warum sollte das nicht mehr möglich sein ?

der Hauptgrund Grund, das es 20-30 tkm Interwalle gibt, liegt am 0w/5w30 Longlife Öl und das ´die Motorsteuerung am Fahrstil und Verhalten erkennt, ob der Zyklus ein wenig Verlängert werden kann!

Und das Zeug würde ich trotzdem nicht nehmen, lieber Normales Öl 0w40, das deckt mehr ab (w40) und ich habs lieber 1x mehr zum Günstigeren Preis gewechselt.

Selbstverständlich sind die Motoren technisch weiter, nur was hab ich am Endeffekt davon, ausser etwas weniger Spritverbauch, der sich für meinen Geldbeutel im Vergleich zu "früher " relativiert, weil ich "früher" nur 1,27 Mark für den Liter zahlte? Dementsprechend müsste ein 318i von heute 4 Liter brauchen ( im vergleich zu meinem 318i e30, mein erster Wagen) tut er aber lange nicht!

- Das diese weniger Pflege oder Wartung brauchen stimmt einfach nicht, schon vor 20 jahren gabs Steuerketten und Zahnriemen, so wie heute noch!

-Die Sollen Zuverlässiger sein ? wo bitte hast du das denn her, aus der Renault- Werbung vielleicht? Ich selber mag z.B. die Vorteile geladener Motoren, aber fakt ist sicherlich da ist ein komplexes Teil mehr eingebaut, was auch defekt werden kann.

Ventilsteuerung, Ansaugwegeveränderung, Vanos und wie das ganze Zeug heist ,ist nett wenn es funktioniert, aber, weil es dem 2. Thermodynamischem Hauptsatz, wie alles vom Mensche konstuierte unterworfen ist, gibt es dadurch wieder mehr Fehlerquellen.

Wenn mal was kaputtgeht, kahm man bei alten Modellen ( z.b Vectra A ) ganz leicht heran, es war meist einfach zu Reparieren ( sogar ein Motorschaden ist für ein paar Hunnys über die Bühne zu bringen).

Am Endeffekt hat man heute mehr Technik, mehr Leistung bei mehr weniger Hubraum und etwas weniger Verbrauch, was etwas relativiert wird durch mehr Gewicht.

Nur - das ganze hat seinen Preis. für das Geld, was früher ein Sportwagen kostete in Anschaffung und Unterhalt, bekomme ich heute nur noch ein 08/15 Kleinwagen.

Und Subjektiv, gab es einem neuen 325i e30 Besitzer 1988 ein Geileres Fahrgefühl ,

als heute, wenn man sich für das gleiche Geld einen Ford Focus leistet....:mad:

 

Was aber wirklich besser ist seit früher - ist der Sicherheitsfaktor des ganzen Fahrzeuges.

Zitat:

Original geschrieben von AE01a

Zitat:

Original geschrieben von snooopy365

Benzindirekteinspritzung seit Jahren in Großserie?

Ein paar zehntausend Motoren gelten bei mir als Großserie. Die Gesamtzahl der Flugmotoren mit Benzindirekteinspritzung, Turbolader und Vierventiltechnik muss alleine in den 40er Jahren vorigen Jahrhunderts in die Hunderttausende gehen.

Das ist aber nicht der Kern der Sache. Es geht darum, dass seit bald 100 Jahren beim Verbrennungsmotor nichts Neues mehr kommt. Den Ingenieuren und Technikern fällt nichts mehr ein. Es wird nur am Vorhandenen herumgedoktert. Dann erklärt man dem Laien Benzindirekteinspritzung als technische Errungenschaft. Oder den nun hundert Jahre alten Turbolader. Oder die bemooste Viervertiltechnik. Die stammt aus Kaiser Wilhelms Zeiten! Das sind uralte Verfahren, die für mich auf einer Höhe mit der Anlasskurbel stehen. Ein technisches Armutszeugnis.

Schon klar, z.B. BMW geht nicht her und erklärt, dass man sich nun an eine eigene 60 Jahre alte Technik wieder erinnert. Man erfindet die Benzindirekteinspritzung neu. Goliath und Gutbrod haben ab 1951 Benzindirekteinspritzung verwendet. Zitat Wikipedia: "Die Wagen zeigten sehr gute Fahrleistungen und einen gegenüber der Vergaserversion um 30 % geringeren Benzinverbrauch."

Da konnte man sich wohl noch an die Flugmotoren erinnern, bald wurde das vergessen.

Es hat in der Menschheitsgeschichte schon öfter Perioden gegeben, wo man früher Gekonntes einfach vergessen hat. Auf der iberischen Halbinsel etwa gab es vor 1000 Jahren eine arabische Hochkultur mit Höchstleistungen in der Wissenschaft und Kultur. Das ist dann praktisch komplett bei einem Religionswechsel untergegangen.

Gut bei der Großserie hätte ich ein "erfolgreich" anhängen sollen.

Bei den Motoren gibt es Fortschritte nur muss man mal die heutige Zeit mit der Zeit vor 40Jahren vergleichen.

Darmals gab es viele "neue" Ideen, weil die Kommunikation einfach nicht so ausgeprägt war.

Inzwischen sind viele simple Ideen einfach schon ausgefeilt und umgesetzt, desto mehr es gibt, desto schwieriger wird es eine Evolutionssprung zu erreichen.

Das führt dann dazu, das jede Verbesserung minimal ist.

Mitbekommen tuen es dann noch weniger Leute, z.B. frage mal jemanden auf der Straße ob der Prius ein 4Takt Motor ist.

Es sind momentan eher die Techniken der Ventilverstellungen und die Reibungsreduzierung wo man weiter Fortschritte erreicht, diese merkt natürlich kein Mensch.

na die angesprochene Großsserie aus den 40ern wurde von einer Düsenbetriebenen Großsserie abgesetzt :D me109 zu me262 wenn ich mich nich irre....

Abwarten, was die Zukunft bringt, vielleicht kommen wir ja mal wieder an dem Punkt, wo alle Maschinen wieder mit mechanischer Regelung gebaut werden, dann werden die 2,5L, 3,0 L und 4,0 L Dieselmotoren gebaut.

 

Wobei die Me109 wie alle deutschen Motoren massive Probleme mit der Metallurgie bei Auslassventilen / Zylinderkopf hatte. Was auf eine niedrige zulässige Abgastemperatur und damit exorbitante Verbrauchswerte und lausige Reichweiten hinauslief. Die Spitfire mit dem Merlin Motor war trotz Vergaser weitaus sparsamer, von der P51 ganz zu schweigen.

Nur weil Direkteinspritzung Anno 1935 bereits in Flugzeugen eingesetzt worden ist, würde ich die wirklich nicht auf einem technischen Level mit heutigen Direkteinspritzern sehen. Transistorzündung, Steuergerät mit Kennfeld und aktuell Einlass/Auslass-Nockenwellenverstellung sind schon nennenswerte Fortschritte.

Schau dir nur den Drehmomentverlauf eines leidlich aktuellen 325i an: http://www.rri.se/spec/view/png/graph/STR-10070701-kW-Nm-C.png ... 250 Nm zwischen 1500 und 6000 UPM, also nahezu perfekte Zylinderfüllung in diesem weiten Drehzahlbereich. Geiles Ding, Hut ab. Vergleich das mit dem 10 Jahre älteren Golf-GTI: http://www.rri.se/spec/view/png/graph/STR-96120901-kW-Nm-C.png ... oder "dem Ur-Quattro", S2: http://www.rri.se/popup/performancegraphs.php?Flap=Graph&ChartsID=835 und einem Turboloch mit den Ausmaßen des Saarlandes.

Zitat:

Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb

Zitat:

Original geschrieben von Kruegerl

Mir erschließen sich ehrlich gesagt bis heute nicht die Vorteile von "großen" Dieselmotoren über vier Zylindern in PKWs.

Die Vorteile sind die gleichen wie beim Benzinmotor: Mehr Laufruhe, geringerer Zündabstand, hochklassigerer Klang. Dieses Video eines serienmäßigen E 420 CDI (4.0 - V8 - Dieselmotor mit 314 PS) dürfte es zumindest akustisch recht anschaulich unterstreichen, was ich meine.

Nein, ich meine, wo liegen die Vorteile eines >V6 Diesels gegenüber eines >V6 Benziners? In einer derartigen Liga kann jedenfalls der reine Verbrauchsvorteil keinesfalls mehr ausschlaggebend sein.

Mehr Laufruhe, besserer Klang --> Allesamt Vorteile, die eher bei einem großen Benziner zu tragen kommen würden (jetzt im Gegensatz zu einem Diesel mit selber Zylinderanzahl).

Zitat:

Original geschrieben von GaryK

Wobei die Me109 wie alle deutschen Motoren massive Probleme mit der Metallurgie bei Auslassventilen / Zylinderkopf hatte. Was auf eine niedrige zulässige Abgastemperatur und damit exorbitante Verbrauchswerte und lausige Reichweiten hinauslief. Die Spitfire mit dem Merlin Motor war trotz Vergaser weitaus sparsamer, von der P51 ganz zu schweigen.

Dafür vertrugen die Vergaser der Engländer keine negative G-Kräfte, deswegen mussten die Piloten vor einem schnellen abtauchen auf den Rücken rollen sonst ging de Motor aus.

Aber es stimmt, ab Mitte des Krieges geriet die Bf109 gegenüber der Spitfire ins Hintertreffen, von der P-51 ganz zu schweigen. Was abe rnicht zuletzt auch auf Recourcenmangel zurückzuführen war, aber abgesehen davon war das Konzept der Bf109 mittlerweile ausgereizt. Obwohl ähnlich alt bot die Spitfire ein größeres Entwicklungspotenzial. Aber dafür gabs ja noch FW190. Ich glaube et wird etwas OT. :D

P.S. Es waren meist Radialkompressoren die eingesetzt wurden und weniger Turbolader.

Zitat:

Original geschrieben von Kruegerl

Nein, ich meine, wo liegen die Vorteile eines >V6 Diesels gegenüber eines >V6 Benziners? In einer derartigen Liga kann jedenfalls der reine Verbrauchsvorteil keinesfalls mehr ausschlaggebend sein.

Mehr Laufruhe, besserer Klang --> Allesamt Vorteile, die eher bei einem großen Benziner zu tragen kommen würden (jetzt im Gegensatz zu einem Diesel mit selber Zylinderanzahl).

Ein V8 - Diesel ist in einer anderen Liga als ein V6 - Diesel. Und mir fällt jetzt kein Grund ein, weshalb höherklassigere Motoren nicht auch auf ein sparsameres Prinzip setzen sollten. Schließlich ist auch ein V8 - Diesel eine ganze Ecke sparsamer als ein vergleichbarer V8 - Benziner.

Zitat:

Was aber wirklich besser ist seit früher - ist der Sicherheitsfaktor des ganzen Fahrzeuges.

Sicher ist nur, das man länger überleben kann, es ist nur die Frage wie..

Es gehen nur die Unfalltoten in die Statistik ein, die innerhalb von 6 Wochen nach dem Unfall verstorben sind..

Natürlich ist man in moderneren Fahrzeugen deutlich besser geschützt, sogar wenn man mehrere Fahrzeugklassen herabsteigt. Siehe den sehr beeindruckenden Test Volvo 940 (großer Kombi, obere Mittelklasse) gegen Renault Modus (hochsitziger Minivan, Kleinwagenklasse). Klick.

Auch ein V6 Diesel kann ganz gut Klingen. Im A6 klingt der 3.0TDI Bi-Turbo aus dem Auspuff recht gut für einen Diesel. Vorne natürlich nicht. So was lässt sich durch Sound-Design erreichen. Mit Active Sound kann man sogar einen Diesel nachhelfen.

"Active Sound"... ich glaube, ich muss kotzen... :rolleyes:

Für mich ist das nichts anderes als die teure Weiterentwicklung der bei Prolls in den 80ern beliebten "Auspuff-Pfeiffen", die man in´s Endrohr schraubt, damit es wie ein Turbo pfeifft. :D

Was kommt als nächstes? Lautsprecher am Auspufftrakt? Ups, das gibt´s ja schon...

Motor-Kultur = 0.

Ich bin der Meinung das man Dieselfahrzeuge nur mit genug Druck befeuern muss, dann klingen sie automatisch besser.

z.B. http://www.youtube.com/watch?v=GA46Xz3mJzw

Bei niedrigen und stadtüblichen Drehzahlen klingt mein Kleiner auch nicht so toll. Aber wenn die Drehzahl Richtung 3000 und darüber geht, tönt von vorn ein allmählich stärker werdender, zornig anschwellender Turbinenton. Dabei wird man schön in den Sessel gedrückt. Er wird nicht laut, aber Akustik und Druck sind ein Genuss, hätte nicht gedacht, dass ein Diesel so wild werden kann: E81 mit dem N47s Motor.

Ja, hochfrisierte Benziner sind eine andere Klasse. Wenn bei mir gegen 250 Tacho Ende ist und auf der Nebenbahn ein jüngerer M3 aufbrüllt, klingt das wie explodierendes Inferno. Im Augenblick meine ich, wenn zurück zu Benzin dann so.

Dann lieber im Volvo sitzend, gegen ein heutiges Windei geknallt, um lediglich mit Knochenbrüchen davon zu kommen, statt im Modus, mit verletztem Gehrin, gebrochenen Knochen und verletzter Wirbelsäüle.

Zudem hat der 2,4L Turbo-Diesel im Volvo 240/740/940 noch einen echten Dieselklang.

http://www.youtube.com/watch?v=Tvo-WiQ4ckQ

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