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Kaufentscheidung, XEDOS 9

Themenstarteram 14. November 2007 um 10:00

Hallo, liebe Mazda Gemeinde.

Ich denke drüber nach, mir demnächst einen Mazda Xedos 9, Baujahr so 1998 oder 99 (also das ältere Modell) mit 2,3 Miller-Motor zu holen.

Daher meine Frage an euch: Worauf sollte ich beim Kauf eines solchen Wagens achten, also wo sind womöglich bekannte Schwachstellen, wo könnte es teuer werden usw.? ....oder allgemein eure Erfahrungen mit dem Xedos9

MfG,

Martin

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12 Antworten

Kannst Du alles auf den folgenden Seiten nachlesen, daher spare ich mir an dieser Stelle ausführliche Erläuterungen, auch wenn der Xedos 9 ein mehr als reizvolles und äußerst kaufenswertes Edel-Gefährt ist:

Alles Wissenswerte findest Du unter http://www.xedos-community.de/Xedos9.html - Tipps zum Kauf gibt es unter http://www.xedos-community.de/Kauf.html

Kurz: bisher war noch jeder Xedos 9 Besitzer außerordentlich überzeugt und begeistert von diesem Auto. Das gilt für den Xedos 6 allerdings genau so.

Vom Miller wird allerdings überwiegend abgeraten, da sein Kompressor (genauer: Lysholm-Lader) nicht wirklich standfest ist. Viele Miller-Besitzer haben den Kompressor schonmal reparieren lassen müssen und das ist teuer. Wirklich teuer. Alleine ein Zahnriemenwechsel beim Miller ist böse, weil dazu zumeist zwecks Arbeitserleichterung gleich der ganze Motor ausgebaut wird.

Der 2.5i V6 ist alleine aus Gründen der Haltbarkeit, Pflegeleichtigkeit und den Wartungskosten empfehlenswerter.

Gruß,

Christian

Themenstarteram 14. November 2007 um 22:37

Die Seiten sind wirklich sehr informativ. Vielen Dank.

Und zum Miller-Motor: Na ja, ich bin halt Ingenieur und daher macht dieses doch relativ ungewöhnliche Antriebskonzept auch einen gewissen Anteil meiner Begeisterung für dieses Auto aus.

Aber mit dem 2,5 er könnte ich mich bestimmt auch anfreunden. Werd einfach mal beide Varianten Probe fahren und insgesamt Vor/Nachteile abwägen.

Ich finde es nur schade, dass solche Autos überhaupt mit Zahnriemen ausgestattet wurden. Hatte bis jetzt auch nur Autos mit Steuerkette und da gab es nie Probleme. Gut, sind halt ein Paar Kilos mehr plus den Bauteilen, die noch dazukommen, aber für Oberklassewagen doch nicht zuviel verlangt...

Muss eine Steuerkette nicht auch irgendwann mal gewechselt werden?

Beim Xedos steht der Zahnriemenwechsel alle 100.000 km an. Dabei ist nicht der Zahnriemen selbst das Problem, sondern dass man schlicht nirgends ran kommt. Die japanischen Ingenieure hatten sich bei den V6-Motoren damals viel Mühe gegeben, solide und doch technisch verspielte Motoren zu konstruieren. An die "Nebensächlichkeit", dass man diese Motoren auch gelegentlich mal warten können müsste, hatten sie allerdings kaum einen Gedanken verschwendet.

So ist gerade der Miller-Motor ein Grauen für jeden Mech... ;)

Gruß,

Christian

Themenstarteram 16. November 2007 um 7:47

also Steuerketten sind sicherlich auch nicht vor Verschleiß befreit, können aber heutzutage um die 350 000 km vertragen. Variiert natürlich etwas vom Material bzw. Hersteller.

Ich habe auch mal im Internet nochmals wegen den Miller-Cycle nachgeschaut. Unter anderem fand ich dann dieses Bild (siehe unten). ...jetzt kann ich sehr gut nachvollziehen, warum es jedem Mech da den Angstschweiß auf die Stirne treiben lässt. Diesen Motor zu warten grenzt ja fast an Körperverletzung ;)

Nächste Woche habe ich übrigens einen Termin ausgemacht, für ne Probefahrt von nem dunkelgrünen 1999' Xedos 9 mit 2,5 V6. Bin schon echt gespannt

Gruß,

Martin

DAS habe ich allerdings auch noch nicht gesehen.

Ich werde es mal meinem Werkstatt-Mech zeigen, damit er beim nun allmählich drohenden 300.000er Zahnriemenwechsel nicht wieder so rumjammert wie beim 200.000er. Da ist das bei mir ja schon eher eine richtig erholsame Arbeit... :D

Gruß,

Christian

... jetzt würde ich doch gerne wissen, was draus geworden ist.

Als ehemaliger Miller-Fan kann ich die meisten Kommentare plausibilisieren-der Wagen ist v.a. teuer, wenn man alles zuammen rechnet. Benzinverbrauch 11,2 l über alles, Wertverlust und Reparaturkosten sind ebenfalls erhöht.

Aber schön und (gilt nur für den Miller) auch zur Not zügig zu fahren ist eben nur der M-C. Fahrwerk & Co. sind (änlich dem 6er) nicht mehr auf aktuellem Stand, aber noch tauglich.

Mit einem Zündkerzenwechsel kann man übrigens auch jede freie Werkstatt zur Verzweiflung treiben - deshalb vorher immer Festpreise ausmachen und die (NGK-)Kerzen mitbringen :-)

1.100 Euros für Zahnriemen mit Kleinigkeiten sind ab 100.000 km fällig, deshalb entsprechende Nachweise fordern oder (falls km-Leistung nah dran) den Kaufpreis entsprechend mindern. Das macht ja schon ´ne Menge aus, schließlich werden die 9er nicht mehr hoch gehandelt.

Das dürfte auch für die weniger hübschen Modelle ab 2001 gelten (die gab´s dann ja nur noch mit dem 2,5 l - Motor)

Auch wenn ich den nicht mehr fahre (einen Xedos 6er 2 l hatte ich davor auch), hat der Wagen, wenn ich denn mal einen sehe, bei mir nach wie vor höchste Sympathiepunkte.

Viel Spaß damit

Themenstarteram 5. Dezember 2007 um 13:47

joa, danke der Nachfrage.

Also ich hab vor zwei Wochen einen 99' Xedos9 mit 2,5 V6 Probe gefahren. Der war bei mir ganz in der Nähe inseriert.

Vom ersten Eindruck her, ein wirklich tolles Auto. Sowohl Innen als auch Außen kaum Gebrauchsspuren, Kilometerstand 120 t km und bis aufs Leder voll ausgestattet.

Und vom Fahrverhalten her ist es auch definitiv das, was ich mir vorgestellt hab. Obwohl ich gern mal den Miller getestet hätte. Aber stimmt schon, die Folgekosten beim Miller sind wirklich nicht sehr angenehm.

Letztenendes war ich bereit den zu kaufen, aber ich konnte mit dem Verkäufer keine preisliche Einigung erzielen. Er wollte 7500 Euro!! Und das obwohl einige Verschleißteile (z.B. die Bremsen sahen echt nich mehr gut aus) hätten für den TÜV neu gemacht werden müssen. Ein Checkheft bzw. wenigstens Quittungen von den letzten Reperaturen waren nicht existent!!! Wo ich ihn auf letzen Ölwechsel und Zahnriemen angesprochen hab, zuckte er nur mit den Schultern. Dann hatte sich die Sache auch schon erledigt...

Naja, ich hoffe ich find demnächst noch ein besseres Angebot. Noch eilt es nicht weil mein jetziges Alltagsgefährt gute Dienste leistet, aber mal schauen. Ich wollte übrigens schon einen so zwischen 99 bzw. 2000er Baujahr haben. Mir gefallen das nicht-facegeliftete Design und die weißen Blinker etwas besser.

Xedos ist ein wunderbares Auto, aber nur solange keine Reparaturen anstehen.

Hatte 4Jahre lang Xedos 6, V6 lief bis 230TKm wie die Biene. Dann kam die Elektrik mit Problemen wie Fensterheber, Steuergerät, Sitzheizung usw.

Also achte auf geringe Km-Leistung, sonst überschreiten die Kosten Mercedes E-Klasse, bzw 5er BMW-Niveau.

Kann ich nicht bestätigen. Ich bin mit meinem Xedos 6 aktuell bei knapp über 270.000 km und die Kosten liegen nicht wirklich über denen vergleichbarer Fahrzeuge. Es waren zwar schon alle erdenklichen Verschleißteile fällig - bei dieser Laufleistung kaum verwunderlich - aber eben auch wirklich nur Verschleißteile. Und das meiste davon gibt es günstig im freien Ersatzteilehandel.

Nur der Zahnriemenwechsel fällt etwas aus dem Rahmen und ist teurer als z.B. bei einem Benziner-Mercedes. Aber auf vergleichbarem Niveau eines Diesel-VW oder -Audi. Allerdings glücklicherweise nicht ganz so häufig.

Gruß,

Christian

Themenstarteram 9. Dezember 2007 um 11:15

also ich hab den Eindruck, dass die Mazdas generell in Sachen Reperaturhäufigkeit ziemlich gut dastehen. Also einige meiner Bekannten fahren auch Mazda (auch wenns keine Xedos sind, sondern MP-V und MX5).

Wenn ich so überlege, wie oft ich dieses Jahr schon unplanmäßig zur Reperatur durfte. Und das, obwohl mein Ford "erst" 140 tkm runter hat. Da klapperts und wackelts schon an allen Ecken und Enden. Von den Kosten her hätte ich schon locker mehrere Zahnriemen wechseln lassen können ;)

und hey, ich finde 230tkm bzw. 270tkm sind ja schon enorme Laufleistungen und sprechen eindeutig für die Qualität von Mazda - oder irre ich mich da?

270.000 km ist zumindest für einen Mazda älterer Generation mitnichten eine enorme Laufleistung. Bei entsprechend pfleglichem Umgang und Wartung geht da noch Einiges.

Insbesondere die V6 und die größeren Vierzylinder sind ja bekanntlich äußerst robust. Man denke an den alten 2.2 Liter 12-Ventiler im 626 Typ GD (ab '87), der nicht ganz zu unrecht als unverwüstlich und "unkaputtbar" gilt. Wenn nicht zuvor das Auto drumherum mangels Pflege oder Rostvorsorge zugrunde geht, sind 500.000 km und mehr mit diesem Motor überhaupt kein Thema.

Gruß,

Christian

@ Meadow 69´

7.500 Euronen für ´n 99er Xedos 9 2,5 ohne Nachweise - lol. Für den gibt der Russe grad mal knapp über 2 T€, wenn er ihn überhaupt noch auf den Hänger schnallen mag. Und Mazdahändler stellen ihn erst gar nicht mehr auf den Hof (zu alt, falsches Image). Gilt natürlich auch für den Xedos 6, auch wenn der zumindest noch in den heute mazdatypischen ich-weiß-nicht was-ich-bin-Mittelklassebrei passen könnte. Zumindest der unlustige 4-Zylinder, denn 6-Zylinder mag man ja gar nicht mehr haben. Und richtig schöne Autos wie den 6er wohl auch nicht (der Misserfolg des 6er ist ja, wie jeder weiß, v.a. ein Vertriebsproblem gewesen).

Meinen gut gepflegten Miller habe ich letztes Jahr für knapp über 4 T€ abgegeben - mit allen Inspektionen inkl. brandneuem Zahnriemen und allen Nachweisen bei 125 Tkm. Und da konnte ich noch froh sein, dass ihn der Händler quasi nehmen musste.

Den Wertverlust hochgerechnet (hatte ihn 3 Jahre zuvor für 16.800,-- erworben) zzgl. Inspektionen (immer teuerer als Mercedes) und Nebengeräuschen ergibt sich ein erschreckender Jahrespreis, das sollte man schon wissen.

Es hilft nichts, man muss beim Kauf hart bleiben. Und das würde ich auch jedem empfehlen.

Oder einen 2-Liter ´99er Xedos 6 der letzten Serie nehmen, der ist im Unterhalt wesentlich günstiger ...

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