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Kaufentscheidung 530d xDrive vs 530i xDrive mit ausführlicher Kostenberechnung & Diskussion

BMW 5er G30
Themenstarteram 18. November 2023 um 19:08

Guten Tag Motortalk-Foristen,

ich freue mich nach einigen Jahren Abstinenz hier wieder Rat suchen zu dürfen. Leider wurde mein altes Profil und E-Mail nicht mehr akzeptiert, daher ein neues Profil. Ich kann versichern, dass ich kein Troll bin :-)

Mit 165tkm und 8 Jahren muss mein 525d xdr Touring Luxury F11 LCI nun gehen

(nie etwas dran gewesen aus AGR Kulanzwechsel). War und bin sehr begeistert.

Wunschfahrzeug

Es wird ein G31 in meiner persönlichen, speziellen Wunschausstattung (Xdr, Komfortsitze, Standheizung, Panoramadach, schwarzer Dachhimmel, HUD, Volldigital, DA+, BMW Händler) im Bereich 2019/2020 und 50-70tkm.

 

Ich schwanke zwischen einem 530i und einem 530d.

WICHTIG: Es soll nicht um den Motorenvergleich und R4 vs. R6 gehen!

Profil und Zielsetzung

Mir geht es um eine Einschätzung der Kosten. Ich möchte diese planen und vergleichen (wegen Car-Allowance). Dabei schwebt mir ein Vollgarantie / Vollserviceansatz vor.

Mein Plan ist es das Auto in 4 Jahren und dann mit ca. 130-140tkm zu verkaufen.

Meine Fahrleistung liegt bei ca. 18-20tkm p.a. mit 20% Stadt 20% LS 60% Autobahn.

Eine regelmäßige Langstrecke mit 1.000km alle 3 Monate ist mit dabei.

530d xdr Touring

Wertverlust in 4 Jahren: 39.000 KP - 20.000 Restwert in 2027 = 19.000 EUR

BMW Service inkl. 20tkm frei + 4J/60tkm = 1.800 EUR

BMW Reparatur inkl. 2 Jahre im Anschluss an 2J. PS = 800 EUR

Steuer (4x 393 EUR) = 1.572 EUR

HP/VK Versicherung (4x 1.252) = 5.008 EUR

Treibstoff (4x 20.000km/8L x 1,83 EUR) = 11.712 EUR

80L AdBlue = 80 EUR

Summe: 39.972 EUR = 9.993 EUR p.a. = 0,50 EUR/km

530i xdr Touring

Wertverlust in 4 Jahren: 36.000 KP - 17.500 Restwert in 2027 = 19.500 EUR

BMW Service inkl. 20tkm frei + 4J/60tkm = 1.800 EUR

BMW Reparatur inkl. 2 Jahre im Anschluss an 2J. PS = 800 EUR

Steuer (4x 134 EUR) = 536 EUR

HP/VK Versicherung (4x 1.097) = 4.388 EUR

Treibstoff (4x 20.000km/9L x 1,86 EUR) = 13.392 EUR

Summe: 40.416 EUR = 10.104 EUR p.a. = 0,51 EUR/km

Viele Fragen:

1) Ihr seht, obwohl der 530d in der Anschaffung 3.000 EUR teurer, Steuer und Versicherung deutlich höher,

bleibt er auf einem Niveau mit dem 530i. Dann würde ich natürlich eher zum R6 greifen. Wie seht Ihr das?

Denkfehler? Fehlt etwas?

2) Nutzt jemand bereits BMW Service inklusive? Im Internet steht: Bestimmte Dieselmotoren der 5er Serie sind u.U. teurer? Kann mir jemand den exakten Betrag für 4J/60tkm für den 530d nennen?

3) Ich habe die Restverkaufswerte sehr konservativ angesetzt. Bisher habe ich meinen 530d immer mit Kusshand bei ca. 150tkm losbekommen. Wie seht Ihr die zukünftige Entwicklung? Wird der R6 Diesel weiter Abnehmer in Süd- und Osteuropa finden?

Freue mich sehr auf einen sachlichen Austausch! VG aus dem Taunus, Rob (Taunusschleife)

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46 Antworten

Zitat:

@pfreud01 schrieb am 20. November 2023 um 15:47:35 Uhr:

Zitat:

@Jens Zerl schrieb am 20. November 2023 um 13:13:45 Uhr:

Mich würde von denjeingen, die sagen, dass sich 530i und 530d im Verbrauch nichts nehmen, mal ein Screenshot des „Ab Werk“-Verbauchs interessieren… :)

Würde mich auch interessieren, von beiden Fraktionen! Diesel und Benziner!

530d LCI aus 06/2023 nach ca 12 T Km liegt bei 6,1 Liter...

530d

Zitat:

@AZ86 schrieb am 21. November 2023 um 17:09:54 Uhr:

Zitat:

@BMW320ie46 schrieb am 20. November 2023 um 10:47:33 Uhr:

 

Da ich momentan eine 430i sdrive als Leihwagen für meinen 530d sdrive fahre, kann ich da meinen Senf dazu geben. Also erstmal zur Klasse, hätte nie gedacht das der Klassenunterschied so deutlich spürbar ist, der 5er ist definitiv ein deutlich besseres Auto sowohl qualitativ als auch konzeptionell (Gran Coupe). Zum Verbrauch: ich fahre meinen 530d im Durchschnitt bei 6,8 Litern, identische Fahrweise im 430i = 8,7 Liter/100Km. Je sportlicher man fährt umso heftiger geht der Benziner im Verbrauch hoch. Zum Motor: wer nur ansatzweise behauptet der 30d und der 30i sind sich ebenbürtig, der hat echt keine Ahnung. Der 30i ist deutlich träger, spricht schlechter an und braucht für Souveränität Drehzahl. Die 50 Ps und 300Nm Drehmoment sind ein Klassenunterschied. Kann da nur zur Probefahrt raten.

Und wenn man das ganze nüchtern betrachtet, stellt man fest, dass die beiden Autos auf dem Papier nahezu gleich sind.

Was für dich nüchtern betrachtet „fast gleich“ bedeutet, ist für Autos eine Welt… Knappe Sekunde fixer auf 100, bessere Zwischenspurtwerte, 300Nm mehr Drehmoment, 6 Zylinder, 34Ps mehr usw…

Asset.JPG
Asset.JPG

Zitat:

@BMW320ie46 schrieb am 21. November 2023 um 20:51:29 Uhr:

Zitat:

@AZ86 schrieb am 21. November 2023 um 17:09:54 Uhr:

 

Und wenn man das ganze nüchtern betrachtet, stellt man fest, dass die beiden Autos auf dem Papier nahezu gleich sind.

Was für dich nüchtern betrachtet „fast gleich“ bedeutet, ist für Autos eine Welt… Knappe Sekunde fixer auf 100, bessere Zwischenspurtwerte, 300Nm mehr Drehmoment, 6 Zylinder, 34Ps mehr usw…

Ist ja auch fein, der Diesel fühlt sich halt etwas anders an. Bei 100-200 (das ist für mich die interessantere Messung) ist der Unterschied gar nicht so groß. Lass es eine Sekunde sein. Das ist in dem Rahmen, in dem sich beide Autos bewegen, nichts.

Themenstarteram 21. November 2023 um 23:57

Erst einmal vielen Dank an die rege, sachliche und vielschichtige Diskussion. So hatte ich es mir gewünscht.

Sind viele Denkanstöße dabei.

@Mase80 Ja, tatsächlich Barzahler. Ich habe in dem Bereich von 29.000 - 35.000 EUR bisher immer gute Erfahrungen gemacht. Kompromiss aus "relativ" aktuellem Auto (3-4 Jahre), guter Servicehistorie und einem sinnvollen Restwert.

Der 530xd, den ich mir gestern angeschaut habe, hat bei nur 60.000km Laufleistung bereits 52.000 EUR auf die UVP verloren. Bei einer korrekten Kostenberechnung müsste man aber noch einen alternativen Anlagezins einrechnen, wenn das Kapital nicht gebunden wäre etc. Aber es ging mir ja eigentlich nur um den Vergleich 530i vs. 530d.

@alle: bei mir geht es ausschließlich um G31 vor-LCI 530i xdr T vs. G31 vor-LCI 530d xdr T.

Die Vergleiche mit Mild-Hybrid aus den G31 LCI zählen daher nicht, da diese Autos in meiner Wunschkonfig bei über 42.000 EUR liegen würden.

@alle: Für mich persönlich spielt auch der nicht hörbare 4 Zylinder Benziner keine große Rolle. Ich nutze die Zeit der Langstreckenfahrten zum Musikhören. Die Autos erhalten daher jeweils immer ca. für 1.500 EUR ein Upgrade von BMW Hifi auf Mach Verstärker & DSP und neue Eton Chassis.

Aktuell geht die Tendenz Richtung 530d. Den kenne ich bereits aus dem F11. Ich befürchte 60 Min. Probefahren mit einem 530i werden nicht ausreichen um eine Entscheidung treffen zu können. Auf dem Papier sind beide ein Nullsummenspiel.

Folgende neue Punkte haben sich in den letzten Tagen aufgetan.

Soll aber nicht off-topic werden, suche mir dafür die jeweiligen Threads. Trotzdem ganz kurz:

1) Was gibt es doch z.T. einfach schlechte BMW Verkäufer da draußen. Keinen Drive, Interesse, Kundenorientierung.

Ich verstehe es wirklich nicht. Nimmt man diesen Beruf nicht aus Leidenschaft für Autos an? Oder ist das einfach Frust? Beispiel: Frage: "Im Angebot steht Winterreifen, da sind aber Sommerreifen drauf?" Antwort: "Ja mag sein, kann ich nicht ändern, wir sind ja ein BMW Autohaus und kein Reifenhändler..."

2) Von der BMW eigenen Repair Inclusive Versicherung (Realgarant) halten manche BMW Verkäufer nicht viel. Aussage: "Bis 120.000km und Scheckheft gibt es häufig BMW Kulanz, danach lohnen sich Kosten/Nutzen bei 400€/Jahr einfach nicht mehr"

3) Schade, dass BMW nicht in der Lage ist gepflegte Fahrzeuge zu einem fairen Preis in Zahlung zu nehmen.

Ich hatte bisher immer Sondersituationen "z.B. Unfallschaden Inzahlungnahme", das lief dann extrem gut.

Aber einen gepflegte BMW mit 160.000km an BMW zu verkaufen ist scheinbar schwierig. Dachte die hätten Export-Kontakte für so etwas. Nun werde ich den doch mal privat inserieren. Über mein Erlebnis mit der HUK Autowelt werde ich ein separaten Bericht schreiben. Unfassbar wie ein so renommierter Versicherungskonzern seinen Ruf mit so einem Portal beschädigt.

Grüße

Zitat:

@Taunusschleife schrieb am 22. November 2023 um 00:57:04 Uhr:

Erst einmal vielen Dank an die rege, sachliche und vielschichtige Diskussion. So hatte ich es mir gewünscht.

Sind viele Denkanstöße dabei.

...

Soll aber nicht off-topic werden, suche mir dafür die jeweiligen Threads. Trotzdem ganz kurz:

1) Was gibt es doch z.T. einfach schlechte BMW Verkäufer da draußen. Keinen Drive, Interesse, Kundenorientierung.

Ich verstehe es wirklich nicht. Nimmt man diesen Beruf nicht aus Leidenschaft für Autos an? Oder ist das einfach Frust? Beispiel: Frage: "Im Angebot steht Winterreifen, da sind aber Sommerreifen drauf?" Antwort: "Ja mag sein, kann ich nicht ändern, wir sind ja ein BMW Autohaus und kein Reifenhändler..."

2) Von der BMW eigenen Repair Inclusive Versicherung (Realgarant) halten manche BMW Verkäufer nicht viel. Aussage: "Bis 120.000km und Scheckheft gibt es häufig BMW Kulanz, danach lohnen sich Kosten/Nutzen bei 400€/Jahr einfach nicht mehr"

3) Schade, dass BMW nicht in der Lage ist gepflegte Fahrzeuge zu einem fairen Preis in Zahlung zu nehmen.

Ich hatte bisher immer Sondersituationen "z.B. Unfallschaden Inzahlungnahme", das lief dann extrem gut.

Aber einen gepflegte BMW mit 160.000km an BMW zu verkaufen ist scheinbar schwierig. Dachte die hätten Export-Kontakte für so etwas. Nun werde ich den doch mal privat inserieren. Über mein Erlebnis mit der HUK Autowelt werde ich ein separaten Bericht schreiben. Unfassbar wie ein so renommierter Versicherungskonzern seinen Ruf mit so einem Portal beschädigt.

Grüße

Danke für die Rückinfo. Unter Beachtung von Punkt 1 sind die Aussagen bei Punkt 2 mit Vorsicht zu geniessen. Kulanz ist immer freiwillig und kann auch nur anteilig sein. Deine Ausführungen lassen vermuten du legst Wert auf eine gewisse Planungssicherheit. Da wäre die Repair Inklusive sinnvoll.

Jo, Kauf immer nur mit Garantie/EuroPlus/RepairInkl.!

Bei Kulanz ist man auf guten Willen angewiesen und bekommt was oder auch nicht, ohne erforderliche Begründung.

Bei Garantie o.ä. hat man einen rechtlich gesicherten Anspruch.

Und auch Kleinigkeiten werden mal schnell teuer.

Hat sich bei mir noch immer gelohnt.

Mal ausgeleierte Lenkradtasten, Pixelfehler im Klimabedienelement oder (jetzt erst) defekte Ventile im Sitzpneumatikmodul (war Massage, kann aber auch Lordosenstütze sein).

Das ist alles nix Wildes aber wenn man es selber bezahlt ist man bei BMW schnell vierstellig.

Zitat:

@Taunusschleife schrieb am 22. November 2023 um 00:57:04 Uhr:

1) Was gibt es doch z.T. einfach schlechte BMW Verkäufer da draußen. Keinen Drive, Interesse, Kundenorientierung.

Ich verstehe es wirklich nicht. Nimmt man diesen Beruf nicht aus Leidenschaft für Autos an? Oder ist das einfach Frust? Beispiel: Frage: "Im Angebot steht Winterreifen, da sind aber Sommerreifen drauf?" Antwort: "Ja mag sein, kann ich nicht ändern, wir sind ja ein BMW Autohaus und kein Reifenhändler..."

Das hat mich auch etwas verwundert wie NIEDRIG die Qualität da ist. Ich kenne es aus dem Neuwagengeschäft, da ist es so das die Verkäufer erstmal gut sind bis der Vertrag unterschrieben ist. Aber bei den Gebrauchtwägen...da ist es echt ein Drama. Völlig unverständlich, denn bei jedem Händler und jeder Niederlassung waren die Gebrauchtwagenverkäufer völlig unterbeschäftigt. Die sitzen aktuell nur rum...

Daher fand ich deine Zuversicht auch interessant. Nur weil ein Auto online steht heißt nicht das es gut und verfügbar ist. Alle Autos bei der Niederlassung München zum Beispiel, die keine echten Fotos im System haben, kannst du gar nicht anschauen. Und bei 50% der von mir angefragten Karren war dann alleine aus den Ankaufgutachten Fotos ersichtlich etwas im Argen.

Meine Highlights waren dieses mal:

- Verkratzte Neulackierungen

- Unfallfreiheit wild interpretiert bei Premium Selection

- Winterreifen vs. Sommerreifen...die Verkäufer wussten in mehreren Fällen nichtmal auf welchen Reifen das Auto steht wenn ich den Kaufvertrag jetzt unterschreibe damit die es zur Niederlassung holen können.

Bei meinem Kauf konnte ich wenigstens sehen, dass halbwegs gute Sommerreifen drauf sind....wo die her stammten wusste keiner, das Auto kam auf Winterreifen beim Händler an.

Dazu jetzt Kindergarten mit nem fehlenden Schlüssel...

Ich finde deine Auswertungen interessant, aber wenn du ein Schnäppchen siehst musst du hin fahren und es kaufen, nicht lange rumüberlegen. Standuhren gehen nicht weiter, aber Autos die nen vernünftigen Preis haben sind schlicht schnell weg.

Zur Wahrheit gehört eben auch, dass „Schnäppchen-Jäger“ bei Verkäufern nicht besonders beliebt sind, weil hier eher keine Kundenbindung oder Nachfolgegeschäfte zu erwarten sind. Deswegen legen sie oft eine Friss- oder Stirb-Mentalität an den Tag, ohne besonders viel Aufwand zu betreiben.

Zitat:

@Jens Zerl schrieb am 22. November 2023 um 16:18:31 Uhr:

Zur Wahrheit gehört eben auch, dass „Schnäppchen-Jäger“ bei Verkäufern nicht besonders beliebt sind, weil hier eher keine Kundenbindung oder Nachfolgegeschäfte zu erwarten sind. Deswegen legen sie oft eine Friss- oder Stirb-Mentalität an den Tag, ohne besonders viel Aufwand zu betreiben.

Die Ausrede gilt nicht. Wie willst du denn einen schnäppchengeier zu einem Lokal ansässigem unterscheiden?

 

Die sind einfach unterirdisch. Das ist schlicht und ergreifend Fakt.

 

Die wollen quasi dass du dort nicht kaufst.

Zitat:

@Jens Zerl schrieb am 22. November 2023 um 16:18:31 Uhr:

Zur Wahrheit gehört eben auch, dass „Schnäppchen-Jäger“ bei Verkäufern nicht besonders beliebt sind, weil hier eher keine Kundenbindung oder Nachfolgegeschäfte zu erwarten sind. Deswegen legen sie oft eine Friss- oder Stirb-Mentalität an den Tag, ohne besonders viel Aufwand zu betreiben.

Naja. Was er beim "Schnäppchenjäger" nicht weiß, das weiß er auch nicht beim lokalen Käufer.

Was du eher meinst ist der Unterschied zwischen Kunde der sich interessiert und dem Kunden der einfach schon immer beim BMW Händler vor Ort gekauft hat und sich für nix interessiert.

Zitat:

@teddy-bär schrieb am 22. November 2023 um 18:32:01 Uhr:

Wie willst du denn einen schnäppchengeier zu einem Lokal ansässigem unterscheiden?

Naja, in meinem Fall bin ich seit über 12 Jahren beim selben Verkäufer und habe bereits fünf Fahrzeuge bei ihm bestellt. Er weiß, dass wenn er mich zufrieden stellt, ich in drei Jahren wieder auf der Matte stehe. Deswegen ist er bemüht das zu tun und reicht mir das 1:1 das, was zum jeweiligen Zeitpunkt an Rabatten möglich ist weiter. So komme ich dann auch an gute Konditionen.

Bei Gebrauchtwagen ist eine solche Kundenbindung nur eingeschränkt möglich und dementsprechend haben sich auch die Gepflogenheiten entwickelt. Ich will damit nichts schön reden, sondern nur benennen, warum die Verkäufer eine miese Performance hinlegen, vor allem bei Fahrzeugen, von denen sie ohnehin wissen, dass sie weggehen.

 

Nur kurz, da ebenso OT: 2021 hätte ein Neuwagenkäufer meines nächstgelegenen BMW-Händlers (bei dem ich bereits 7 Jahre Werkstattkunde war) die Chance gehabt, dass ich einen F90 bestelle. Nach zweimaliger Nachfrage bzgl. des versprochenen Ankaufangebots für meinen F11 550d kam: genau null. Das Geschäft mit dem F90 machte dann ein anderer Händler.

Selbst meine Anmerkung, dass ich nicht verstand, wie man so ignorant sein konnte, wurde ignoriert. Der Käufer schaute mich völlig emotionslos an, als ich mit dem F90 zur Übergabedurchsicht dort war, und ich erwähnte, das hätte sein Geschäft sein können. Leute, Leute...

Das ist tatsächlich so, es steht und fällt mit dem Händler. Das Sprichwort „der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken“ ist leider auch nicht ganz von der Hand zuweisen. Seit 2020 herrscht ein Verkäufermarkt und das wird auch ordentlich ausgenutzt. Da hier von „Schnäppchenjägern“ gesprochen wurde, meine Erfahrung ist eher die, dass wenn man auf den Preis zu sprechen kommt sofort und arrogant abgewiegelt wird. Gerade bei BMW Händlern. Aber man sollte auch nicht vergessen, der Markt wird sich auch wieder drehen… Dann wird wieder gejammert bis zum abwinken.

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