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Kaufberatung: VW Caddy Maxi 2018 für Camping - Detailausstattung

VW Caddy 4 (SA)
Themenstarteram 27. Dezember 2018 um 20:30

Hallo allerseits,

ich habe die verschiedenen Seiten hier zur Caddy-Kaufberatung gelesen, aber anders als den anderen geht es mir nicht um die "großen" Fragen (Maxi vs. normal; Motor), sondern um Details der Ausstattung, die für die Nutzung als Camper wichtig sein könnten.

Hintergrund: Ich möchte mir einen Caddy Maxi Trendline 1.4 TSI 130PS 6G 2019 als EU-Reimport kaufen.

 

Als Camping-Einsatz soll die Küchen- und Bettbox des polnischen Startups Smartcamp hinein, siehe http://smartcamp.pl/en/kitchen-module/ - es gibt viele ähnliche von z.B. https://ququq.info/ oder Reimo.

Nutzung: Das Auto wird meistens einmal in der Woche ca. 2 x 200 km Autobahn und etwas Landstraße (Langstreckenpendeln) verwendet. Von Frühling bis Herbst möchte ich darin mit 2 Personen 1 - 3 Nächte schlafen können, z.B. bei Bergtouren, an einem See auf der Durchreise etc. Das machen viele anscheinend mit Erfolg, ein T6 o.ä. steht nicht zur Diskussion.

Nun meine konkreten Fragen:

- Machen getönte Scheiben hinten Sinn? Normalerweise finde ich sie gut, weil man nicht sofort sieht, was drinnen ist. Aber die heizen dann doch im Sommer auch mehr auf, selbst wenn ich innen refklektierende Blenden einsetze, oder? (Ich glaube, sie heißen bei VW "Seitenfenster (fest) in Wärmeschutzverglasung im Fahrgastraum, vorne und hinten".)

- Ich mag keine Berganfahrautomatik, sondern lieber eine klassische Handbremse (habe ich mehr Kontrolle). Dann scheidet BlueMotion sowieso aus, richtig? Gibt es das überhaupt noch ohne?

- Überhaupt BlueMotion - Start-Stopp finde ich gefühlt Quark; mache ich einen großen Fehler, wenn ich auf BMT verzichte?

- Reicht die halbautomatische Klimaanlage? Ich brauche eigentlich nur kalt im Sommer und warm im Winter und regele (wissend, dass das Quatsch ist), sowie immer hin und her. Also wozu Climatronic?

- Ich denke, die 12-V-Steckdosen im Laderaum und in der Mittelkonsole machen fürs Camping Sinn (die Box von Smartcamp braucht 12V und eine Kühlbox soll auch noch ohne Kabelsalat gehen. Mittelfristig soll es noch eine Zusatzbatterie nur für Kühlbox und Smartcamp geben, aber auch dann wären zwei vorhandene Buchsen für 12V sicher praktisch.

- Gibt es bei der Innenraumbeleuchtung empfehlenswerte Extras für diese Anwendung? z:B.

9CM: LED-Innenraumbeleuchtung im Fahrgastraum und LED-Heckklappenbeleuchtung

- Ich brauche keine Assistenzsysteme außer Parksensoren mit akkustischem Signal und Tempomat. Zumindest hat das bisher immer gereicht. Oder ist der Maxi ohne Rückfahrkamera o.ä. doof? Ich kann normalerweise gut rückwärts fahren ;-).

- 3.te Sitzreihe: Ich werde quasi nie mit mehr als 5 Personen fahren und die dritte Sitzbank wohl eher immer draußen lassen. Man kann eventuell 300 EUR sparen und den Keller schonen, wenn man die Bank abbestellt. Ist das ein Fehler?

- Scheinwerfer. Trendline hat wohl Halogen-Scheinwerfer, H4 - machen H7 mehr Sinn? Oder etwas anderes? Z.B.

8WH: Nebelscheinwerfer inkl. Abbiegelicht und Halogen-Doppelscheinwerfer, H7

- Schiebefenster: Zum Lüften beim Schlafen wären vermutlich 1 - 2 der Schiebefenster gut (es gibt dafür auch Einsätze gegen Mücken. Gibt es Nachteile?

4DM: Schiebefenster im Fahrgastraum vorn links

4EM: Schiebefenster im Fahrgastraum vorn rechts

- 1SB: Unterfahrschutz, Plastik - bringt das was? Geht aber eh nicht mit Standheizung 7VE/7VL.

- Wasserzusatzheizung mit Zeitschaltuhr und Funkfernbedienung (7VL)

Mit der Wasserzusatzheizung mit Zeitschaltuhr (7VE) liebäugle ich, weil mir zwar schlafen in der Kälte mit gutem Schlafsack keine Probleme bereitet, es aber angenehm wäre, dann morgens Motor und Scheiben und Innenraum zeitgesteuert aufzuwärmen. Wobei natürlich die Frage ist, ob man das riskiert, wenn man irgendwo in der "Wildnis" ist - eine leere Batterie wäre da echt doof.

Vielen Dank für Eure Tipps und Überlegungen!

Martin

 

 

 

 

 

 

 

Beste Antwort im Thema

Hallo!

Ich fahre einen "puren" Caddy Maxi, der mit mir und meinen zwei Jungs schon etliche Kilometer überstanden hat.

Mal zu deinen Fragen:

Steckdose: Die in der Mittelkonsole ist bei meinem Caddy etwas ungünstig, der Stecker knickt ab, wenn man die Bank nach vorn klappt (die Kopfstütze haut dagegen) - ich hab daher einen Mehrfachstecker dabei, der von der hinteren Steckdose gespeist wird.

Getönte Scheiben: Absolut! Ich hab keine und bereue es sehr. Jetzt gibts Vorhänge :-D

3. Sitzreihe: Lässt sich bei mir sehr schwer einsetzen, das ist ne ziemliche Fummelei. Wenn du sie nicht unbedingt brauchst... Ich benötige sie öfter.

Schiebefenster: Sind ok, bevor gar keine Luft reinkommt. Die sind bei uns immer einen Spalt offen, wenn wir im Auto schlafen.

Unterfahrschutz: Haben wir uns selbst geschustert, für den Maxi gabs damals (2009) noch keins von der Stange. Gibt ein besseres Gefühl bei unwegsamen Gelände.

Und was ich nachträglich noch eingebaut habe: Ersatzradhalterung! Mein Bruder machte schon Witze, dass meine Urlaube nur deshalb so teuer wären, weil ich aus jedem Land einen Satz neuer Reifen mitbringe... Das letzte Mal aus Finnland.

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Wenn ich das hier so lese, würde ich eher einen Van kaufen. Im Caddy passt zwar viel rein, aber drin wohnen ist so eine Sache. Feuchtigkeit wird ein Problem sein. Feuchte Klamotten vom Paddeln oder Skifahren bekommt an mit einer Standheizung nicht trocken. Man sitzt im Auto und die Scheiben sind beschlagen. Und dann will man noch von innen an den Kocher heran, aufpassen, das man nicht auf die Paddel oder Skier tritt, um etwas zu bruzzeln. Im Van kannst du eine Luftheizung installieren, die auch das Auto über eine längere Zeit warm hält und hast Platz für feuchte Klamotten.

Themenstarteram 31. Dezember 2018 um 1:42

Zitat:

@schwuppdiwupp schrieb am 31. Dezember 2018 um 02:07:10 Uhr:

Wenn ich das hier so lese, würde ich eher einen Van kaufen. Im Caddy passt zwar viel rein, aber drin wohnen ist so eine Sache. Feuchtigkeit wird ein Problem sein. Feuchte Klamotten vom Paddeln oder Skifahren bekommt an mit einer Standheizung nicht trocken. Man sitzt im Auto und die Scheiben sind beschlagen. Und dann will man noch von innen an den Kocher heran, aufpassen, das man nicht auf die Paddel oder Skier tritt, um etwas zu bruzzeln. Im Van kannst du eine Luftheizung installieren, die auch das Auto über eine längere Zeit warm hält und hast Platz für feuchte Klamotten.

Ich sehe das nicht so als Problem an. Erstens geht es um kurze Trips. Im Sommer bekomme ich alle Sachen draußen trocken, und wenn es mal regnet, dann muss man halt im schlimmsten Fall die Sachen nach der Rückkehr trocknen. Ist aber kein Vergleich zum Zelten bei Scheißwetter. Bei den Skiern geht es eher darum, die Box nicht unbedingt ausbauen zu müssen, wenn ich auf Skitour gehe und vielleicht eine Nacht auf der Anreise oder Rückfahrt drin schlafen zu können. T6 o.ä. ist keine Option - preislich nicht, vom Alltag nicht und wegen der Pendelstrecken (siehe Einleitung) auch nicht.

Ich habe nicht vor, meinen Wohnsitz aufzugeben ;-).

Zitat:

@caddy4camping schrieb am 31. Dez. 2018 um 00:56:22 Uhr:

Kopfteil des Bettes auf Klappbeinen. Man kann entweder die Sitze drinlassen oder ausbauen; anders als bei den meisten anderen Konstruktionen werden sie nicht als Auflage für das Bett gebraucht

Dennoch finde ich Klappbeine auch nur die zweitbeste Lösung, die Beine stehen gern im Weg. Bei mir gibt es die nicht und dennoch kann ich ohne Sitzbank fahren. Vorne ist das Bett an den Gurtumlenkern abgehangen. Das Bett funktioniert wie eine Brücke und behindert auch größere Ladung nicht, Brompton könnte man immer noch stehend laden/entladen. Da es auf Maß für den Caddy gefertigt ist, pendelt es nicht seitlich. Und das Bett kann bei leicht schief stehendem Auto gerade gebaut werden (Höhenverstellung des Gurtumlenkers).

 

Zumindest den Beifahrersitz würde ich drehbar machen, das geht auch beim C4 und man gewinnt sehr viel Platz. Gerade auch für Telcos ist der Sitz zudem bequemer als die ganzen Bänke. https://zooom.biz/produkt/neu-drehkonsole-beifahrer-vw-caddy-4/. Preis ist mit Einbau und TÜV-Abnahme meine ich.

 

Unsere Sachen haben wir im Auto noch immer trocken bekommen, auch bei Schrottwetter. Spätestens die Klimaanlage trocknet alles ganz schnell, meist klappt's aber schon über Nacht einfach durch das Querlüften. Haben allerdings viele Sachen aus Merino (Icebreaker etc) bzw G1000 und nur wenige aus Baumwolle.

 

Ich wollte damals übrigens nichtmal den Maxi, weil ich den kurzen hier in Köln Innenstadt leichter wegstellen kann und durch den kurzen Radstand auch abseits befestigter Wege mehr geht (ist zudem höhergelegt und hat Allrad). Statt eines Maxi hätte ich damals schon eher gleich den Bus genommen. Nun wird für mich ja tatsächlich ein Bus gebaut, der will aber auch von der Auslegung her nochmal was anderes als der Caddy - und wird ein vielfaches kosten. Der Bus wird islandtauglich und als So.Kfz Büromobil zugelassen (und steuerlich abgeschrieben). Einziehen werden wir nicht, aber viel damit unterwegs sein trotz Arbeit. Hat sich beim Caddy bewährt und wird dann ein Schwerpunkt, können im Prinzip von überall arbeiten. Auch mit dem Caddy waren wir schon 3 Wochen am Stück unterwegs und nicht immer nur bei gutem Wetter - der funktioniert gut. Sind übrigens normal groß (ich 187, meine Frau 168cm) und mögen das Raumgefühl im Caddy.

 

Zum Heckzelt: Meins ist direkt von http://www.vanshower.de. Gibt natürlich auch andere.

 

Wenn es Dir nur um 1-3 Übernachtungen geht: Wie wäre es denn ganz ohne Box? Deine Rüstzeit bis zur Abfahrt (mir immer wichtig) ist mit sowas hier sehr kurz und Du kannst alles durchladen: http://www.autohimmelbett.de/

Zugegeben keine Box - aber kochen wird man doch eh fast immer draußen und den Kocher/Grill beim Tisch stehen haben wollen...

Hallo,

Also obwohl ich den c3 mit den grossen Außenspiegeln habe finde ich das die kleinen reichen. Ich würde dafür keinen Aufpreis zahlen. Auch nicht für lackierte Stoßstangen und das Reserverad. Die getönten Scheiben sind super, nützen aber nichts wenn es bei einer Übernachtung im Auto im Sommer ab 5Uhr morgens hell wird und man völlig unnötig wach wird. Da kommt man um zusätzliche Verdunkelungen nicht herum.

 

Gruß Christian

am 7. Januar 2019 um 2:11

Hallo liebe Gemeinde, ich habe mir vor 2 Jahren einen Caddy Tramper original gekauft und muss sagen, dass ich mit der Werksausstattung sehr zufrieden bin. Zur Werksausstattung habe ich mir ein Tarp, eine Kühlbox von Waeco, Clim Air, Zwangsbelüftung für die Heckklappe und eine Anhängekupplung gegönnt. Von früher hatte ich noch einen 20 ltr Faltkanister und einen Campingkocher mit Gaskartusche. Diese Ausstattung reicht um Kurztripps von 2-7 Tage zu machen. Nervig ist dann nur das Heckzelt, welches immer abgebaut werden muss, wenn man mit dem Auto verlegen muss. Deshalb habe ich mir noch einen Coleman Shelter 4,5x4,5 m gekauft. Der fungiert als Carport mit Außensitz. Wenn man mal wegmuss, kann man den Shelter einfach stehen lassen.

Zur Werksausstattung sein noch angemerkt, dass das verbaute Glasdach von mir neu abgedichtet werden musste. Eine Tube Sikaflex und dann war Ruhe. Trotzdem kann es bei Regen nicht aufgeklappt stehen gelassen werden. Wasser sucht sich seinen Weg und meistens läuft der riesige Zierrahmen voll und da passen schon mal 3 ltr Wasser rein. Ich bemerkte es dann in einer Rechtskurve und war pitschnass. Zu der Zwangsbelüftung sei bemerkt, dass sie nicht ausreicht, wenn 2 Personen im Caddy schlafen. Daher auch die Clim Air an Fahrer und Beifahrerscheibe.

Wenn noch Fragen, dann immer her damit.

Alex

Immer dabei ist eine 15 m Kabeltrommel mit dem Campingadapter.

Themenstarteram 11. Januar 2019 um 16:56

Hallo Allerseits,

nochmals vielen Dank für Eure vielen Tipps! Die Bestellung rückt näher, deshalb habe ich mich jetzt mit dem Umbau beschäftigt. Die kommerziellen Lösungen scheiden inzwischen für mich alle aus:

- Smartcamp geht nicht flexibel mit / ohne Sitze, das ist mit viel Gepäck blöd.

- Ququq ist zu schwer (60kg), die Matraze zu dicke (dadurch kaum Sicht durch die Heckscheibe) und man kann kein Einzelbett konfigurieren. Außerdem finde ich die anscheinend mehr oder minder feste Verbindung zwischen Matraze und Gestell doof. Zum Einlagern würde ich de Box in einen unbeheizten Keller stellen, aber doch nicht die Matraze.

- Die meisten anderen (Vanessa) sind mir zu hoch.

Den Rat von @boxor habe ich jetzt auch angenommen, dass eine Wasserlösung mit Pumpe und Abwassertank suboptimal ist - viel schwerer zu reinigen und zu starr.

Deshalb habe ich jetzt einen eigenen Entwurf begonnen, der im Kern Ideen von Ququq und Smartcamp kombiniert - mit ein paar Anleihen bei

- http://www.amdro.co.uk/.../...jump-with-screens-water-bottle-p-43.html

und

- https://ulligunde.com/2017/02/caddy-ausbau-mit-bett/

genommen.

Die Box ist im Prinzip eine flachere Variante der Ququq-Box:

- links ein Auszug oder nur ein Regalbrett für den Kocher (eher ein Primus Kinjia als so ein Kartuschendings, dann nutze ich wenigstens einen Kartuschentyp für alle meine Kocher). Fürs Kochzeug einfach eine niedrige Eurobox.

- In der Mitte durchladefähiger Slot für eine hohe (27 cm) Eurobox; dahinter oder davor passt noch die kleine passive Kühlbox von Waeco.

- Rechts einfache Spüllösung mit 10l-Kanistern und einer Gastroschale GN 1/2 als Spüle

- Deckel klappbar als Arbeitsfläche.

Das Bett besteht aus zwei einzeln ausklappbaren Teilen mit 55 cm Breite mit Klavierbändern. Ich werde erstmal versuchen, das freitragend mit Spanngurten an Kopfstützen und Gurten zu befestigen. Wenn kein Sitz drunter ist, kann man in ausgefräste Schlitze in den Platten noch Stützen einsetzen.

Die Matraze werde ich als zwei Klappmatrazen 55 cm * 195 aus drei Teilen in vermutlich 7 cm Stärke hier machen lassen:

https://www.matratzen-compass.eu/...e-kaltschaummatratze-im-wunschmass

Anbei ein paar Bilder.

Nochmals vielen Dank!

1-Gesamtsicht Caddy-Ausbau
2-Ansicht von der Seite
3-Sicht von unten
+1

Sieht doch ganz schick aus! Als Matratze nutzen wir gern selbstaufblasende. Ab 6cm sehr komfortabel, unsere derzeitige geht auf 10cm hoch. Auf Touren reicht es regelmäßig, die Luft so halb rauszudrücken und das Teil zu falten. Man muss nicht immer rollen, wobei sie dann natürlich noch kleiner wird.

 

Edit: Beim Komfort von 6cm sollte man vielleicht berücksichtigen, dass unser Lattenrost natürlich auch federt.

Sieht super aus. Meine Matratze habe ich anfertigen lassen. 12cm dick,super liege Gefühl. Allerdings nur 75cm breit,da ich alleine im Caddy schlafe. Spüle mit Wassertank brauche ich auch nicht,ist alles zu aufwändig mit dem reinigen. Wieviel Wasser braucht man? Morgens zwei,drei Kaffee dann mal nen Teller oder ne Pfanne auswaschen,ein wenig Wasser morgens zum waschen das war es eigentlich.

@caddy4camping:

Zunächst vielen Dank das du dieses Faden gestartet hast. Ich finde dieses bisher sehr spannend, professionell und garnicht mit Fremdthemen oder Spam gestört.

Durch deine Ausführungen hat sich mein Caddycampinghorizont auch um einiges erweitert (habe bisher nur eine selbstgebaute Bettkonstruktion ohne Unterbau mit Kästen oder Kocher etc.).

Smartcamp kannte ich bish Dato nicht und bin eig. recht angetan von deren System. Jetzt schreibst du, dass "Smartcamp geht nicht flexibel mit / ohne Sitze, das ist mit viel Gepäck blöd" wie meinst du das genau? Kann es mir gerade nicht vorstellen.

Gruß, L.L.

Themenstarteram 12. Januar 2019 um 10:40

Zitat:

@lowlife schrieb am 12. Januar 2019 um 11:06:58 Uhr:

@caddy4camping:

Zunächst vielen Dank das du dieses Faden gestartet hast. Ich finde dieses bisher sehr spannend, professionell und garnicht mit Fremdthemen oder Spam gestört.

Durch deine Ausführungen hat sich mein Caddycampinghorizont auch um einiges erweitert (habe bisher nur eine selbstgebaute Bettkonstruktion ohne Unterbau mit Kästen oder Kocher etc.).

Smartcamp kannte ich bish Dato nicht und bin eig. recht angetan von deren System. Jetzt schreibst du, dass "Smartcamp geht nicht flexibel mit / ohne Sitze, das ist mit viel Gepäck blöd" wie meinst du das genau? Kann es mir gerade nicht vorstellen.

Gruß, L.L.

Hallo,

das Problem mit dem "Kitchen Module" von Smartcamp und auch der Ququq "KombiBox" ist, dass sie die gesamte Heckladefläche fix belegen. Wenn man also lange Sachen (bei mir besonders Skier und Holz-Stechpaddel fürs Kanu, können aber auch Angeln o.ä. sein) laden möchte, muss man sie AUF die Box legen (und vorne abstützen). Das ist unergonomisch (man muss alles hochhieven) und, viel schlimmer, wenn das Zeug nass oder dreckig ist, sifft es von oben in / durch die schöne Box und daran vorbei etc.

Ich suche eine Lösung, bei der man mindestens teilweise durchladen kann. Bei der Ququq-Box gibt es eine Variante für große Transporter, die eine Klappe in der Mitte hat; damit ginge es, aber nicht beim Caddy.

Beim Bett nutzt ein Großteil der Lösungen die umgeklappten Sitze der zweiten Reihe als Auflage, um zumindest einen Teil der Last zu tragen. Das ist erstmal gut gedacht, führt aber dazu, dass man die Sitze nicht ausbauen kann. Und selbst im Maxi wird der Platz dann schnell knapp. Ich will in der Lage sein, den Caddy

a) ganz ohne 2. Sitzreihe

b) nur mit dem linken 2/3. Teil

c) nur mit dem rechten 1/3. Teil (Einzelsitz)

zu nutzen.

Gerade c) ist sehr attraktiv, weil man mit drei Personen reisen kann und mit einem Zooom-Drehteller für den Beifahrersitz eine nette Sitzecke für zwei Personen bauen kann.

Smartcamp und Reima (Active-Serie) bieten als Kompromiss eine Holzbox an, die man statt des 2/3-Teils montieren kann. Mir ist das zu klobig und zu unflexibel, und Skier gehen dann immer noch nicht durch, weil die Box im Weg ist.

Also brauche ich eine Lösung, bei der das Bett entweder frei hängt (an Vordersitzen und / oder Gurtösen) oder mit irgendwelchen Beinen abgestützt wird, die dann aber möglichst wenig im Weg seins sollten.

Das geht bei der Ququc-Kombinbox (die mir aber zu klobig und zu schwer ist - 60kg bekomme ich ohne Abstimmung mit einem Nachbarn nicht ins Auto) und bei der Box von Amdro:

http://www.amdro.co.uk/.../...jump-with-screens-water-bottle-p-43.html

Diese nutzt ausklappbare Holzstreben, wenn eine Sitzreihe fehlt; das ist schon mal ganz gut. Die Amro-Box ist auch schön flach. Allerdings gefällt sie mir designmäßig nicht so richtig. Ist aber im Moment das Beste, was ich gefunden habe.

Wenn ich aber sowieso eigene Ideen habe, kann man das natürlich auch selbst bauen. Selbst mit CNC-gefrästen Multiplexplatten mit Beschichtung (Siebdruckplatten Film/Film oder Multiplex mit HPL/CPL) und maßgefertigten Matrazen kostet mich das höchstens 600 EUR; die kommerziellen Lösungen sind bei 2000-2500. Wenn man es etwas mehr gebastelt mag (osteuropäische Billig-Siebdruckplatten mit unklarer Ausdünstung ;-)), geht es wohl auch für 200 EUR.

Wenn man das mit CNC-gefrästen Platten macht und die Kanten mit Leinöl versiegelt, sieht das nicht viel hobbymäßiger aus als die kommerziellen Lösungen. Es gibt auch Online-Dienste, bei denen Du alle Aussparungen etc. im Web einzeichnen und dann bestellen kannst, z.B.

https://expresszuschnitt.de/Siebdruckplatte-Preis

Im Moment suche ich noch nach einem Anbieter, der mir hochwertige Multiplex mit CPL/HPL-Beschichtungen in Wunschfarbe (grau oder blau) nach meinen CAD-Daten oder Maßzeichnungen fräst. Notfalls gehen ich zu einer Schreinerei, für vielleicht 100 - 200 EUR wird es dann eine Lösung, die auch optisch professionell aussieht.

Ich hoffe, das hilft Dir! Und ich hoffe, mein Caddy kommt bis zum Frühling ;-)

EDIT: Was mir an der Amdro-Box auch noch nicht gefällt: Man kann kein Einzelbett konfigurieren. Das ist mir aber wichtig, weil ich den Caddy oft auf dem Weg zu Bergtouren nutzen will, wenn ich z.B. in der Nacht anreise und mich erst morgens mit anderen treffe. Dass wird das mit der Einzelbett-Variante und dem drehbaren Beifahrersitz vermutlich eine ziemlich wohnliche Variante :-)

 

 

 

 

Themenstarteram 12. Januar 2019 um 10:58

Zitat:

@boxor schrieb am 11. Januar 2019 um 18:08:39 Uhr:

Sieht doch ganz schick aus! Als Matratze nutzen wir gern selbstaufblasende. Ab 6cm sehr komfortabel, unsere derzeitige geht auf 10cm hoch. Auf Touren reicht es regelmäßig, die Luft so halb rauszudrücken und das Teil zu falten. Man muss nicht immer rollen, wobei sie dann natürlich noch kleiner wird.

Edit: Beim Komfort von 6cm sollte man vielleicht berücksichtigen, dass unser Lattenrost natürlich auch federt.

Ja, das ist eine gute Alternative!

Vorteile:

- fürs gleiche Geld bekommt man gleich noch eine Komfortmatraze fürs Zelt (die Klappmatrazen gehen natürlich auch)

- Packmaß etwas geringer

Nachteile:

- Empfindlicher, wenn scharfe Kanten o.ä. (z.B. am Klavierband)

- Aufblasen dauert

Meine Betten sind ca 2 x 55 = 110 cm, weil der Caddy hinten nur so breit ist. Die dicken selbstaufblasenden sind aber alle > 60 cm. Vermutlich geht das trotzdem. Mal sehen ;-)

Themenstarteram 12. Januar 2019 um 11:15

Hallo @lowlife :

Nachtrag: Die Webseite von Smartcamp ist etwas informationsarm. Hier ist ein Video, das den neuesten Stand zeigt:

https://www.youtube.com/watch?v=xGPyDMiSWUo&feature=youtu.be

Die Box, die ich meinte, heißt "Luggage Module" und wird ab 02:30 im Video erklärt. Mir ist das aber zu unflexibel.

Wenn ich Smartcamp per Email richtig verstanden habe, kostet die Version mit der "Luxusküche" (also mit Waschbecken und Auszügen, nicht die "simplified version") MIT dem Luggage Module 1950 EUR + Versand aus Polen.

Das Design und Details der Umsetzung (z.B. Beschläge) finde ich übrigens sehr gelungen.

@caddy4camping: mit smartcamp hatte ich auch schon Kontakt via E-Mail. Haben immer flott reagiert und auf fragen prof. geantwortet. Dein Problem mit der Durchlagemöglichkeit habe ich verstanden und kann es gut nachvollziehen was dich umtreibt. Ich bin mal gespannt wie sich das hier weiterentwickelt und was du am Ende machen wirst. Ich werde das genau beobachten um bei der Auswahl des für mich passenden Systems auf die Erfahrungen aus diesem Faden zurückgreifen. Selber bauen (habe ich wie gesagt schon gemacht, aber eher eine einfach Lösung, zum Schlafen jedoch optimal) finde ich auch interessant und freue mich auf Ideen die hier noch entstehen. Der Hinweis auf die Maßmatratze ist gut, aber die wird schnell ganz schön teuer. Sind die Matratzenelemente bei smartcamp eigentlich Eintelteile oder irgendwie verbunden. Ich habe bedenken, dass Einzelelemente dann verrutschen und Spalten entstehen was den Schlafkomfort beeinträchtigen kann. Ich selbst habe derzeit eine (noch nicht zugeschnittene) 8cm Matratze von Amazon die ich im Gesamten im letzten Sommer nach dem Abbau immer unter den Himmel geklemmt hatte. War, weil noch nicht zugeschnitten (200x120 müsste auf 190-200 auf 110 zugeschnitten werden) immer ein bisschen Frickelei aber machbar. Jedenfalls was sehr bequem.

Gruß, L.L.

Themenstarteram 12. Januar 2019 um 11:50

Zitat:

@lowlife schrieb am 12. Januar 2019 um 12:37:21 Uhr:

@caddy4camping:

...

Der Hinweis auf die Maßmatratze ist gut, aber die wird schnell ganz schön teuer. Sind die Matratzenelemente bei smartcamp eigentlich Eintelteile oder irgendwie verbunden. Ich habe bedenken, dass Einzelelemente dann verrutschen und Spalten entstehen was den Schlafkomfort beeinträchtigen kann.

Wie gesagt - die Maßmatrazen bei der oben genannten Firma kosten ca. 150 EUR mit hochwertigem Innenleben und Bezug (in 3 x 65 cm * 55 cm = 55 x 195). Eventuell gibt es auch billigeres Material, aber ich fand das nicht übertrieben - will ja auch nicht auf Chemie-Restmüll schlafen).

Einen weiteren Lieferanten habe ich noch gefunden: https://jumpinoo.de/

Die Matrazen von Smartcamp bestehen aus unverbundenen Einzelelementen, wenn ich das richtig sehe. Das finde ich auch suboptimal; evtl. kann man hier mit Klettband o.ä. nachhelfen. Wenn es formschlüssig (okay: keine Matraze ist das wirklich) zusammengelegt wird, geht es vielleicht trotzdem.

Wenn ich fertig bin und die Zeit finde, kann ich ja meine Maßzeichnungen und Fotos hier hineinstellen. Ist eh alles in einem 3D-CAD-Programm gezeichnet (sehr hilfreich, wenn man Designfehler durch Drehen und Wenden schon am Bildschirm sieht).

Edit: Zu den Kosten - die kommerziellen Lösungen sind alle in der Liga von 2000 - 3000 EUR. Für vielleicht 600 EUR kann man optisch Gleichwertiges selbst bauen, wenn man sich die Teile eben CNC-fräsen läßt, und aus hochwertigem Material, also nicht die Siebdruckplatte aus Holzmüll vom OBI und dann mit der stumpfen Baumsäge zugeschnitten ;-). 600 EUR sind 6 - 10 gesparte Hotelübernachtungen. Und dazu noch 6 - 10 mal Freiheit und frische Luft zum Frühstück ;-)

 

Ich könnte noch den Ausbau von WUK vorschlagen

 

www.wohnmobil-ultrakompakt.de

 

Habe leider keine Erfahrunng damit, könnte aber für Deine Anforderungen passen.

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