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Kaufberatung Toyota Hybrid

Toyota Yaris XP13

Hallöchen

Ich bin neu hier und wünsche erstmal noch frohe Weihnachten

Ich bin seit vielen Jahren sehr zufriedenene Toyotafahrerin (u.a. 20 Jahre Tercel Allrad bis uns mit 250000 km der Tüv trennte), als Nachfolger kam ein 10jähriger RAV, der mittlerweile seit 11 Jahren und insg. 231000 km mein treuer Begleiter ist.

Ich hab beide Autos auch mit Pferdehänger viel und oft genutzt, meine ganz aktive Reitzeit ist nun jedoch vorbei (das heißt ich reite nach wie vor, aber fahre nicht mehr regelmäßig mit den Pferden zu verschiedenen Wettkämpfen). Für die wenigen Fahrten mit Hänger bekäme ich den SUV einer Freundin.

Da ich mittlerweile nur noch ca 8000 km/Jahr fahre und mein geliebter RAV leider auf diesen Kurzstrecken sehr durstig ist, hab ich mich nach Alternativen umgeschaut und bin mittlerweile beim Yaris Hybrid gelandet.

Aus finanziellen Gründen kommt nur ein gebrauchtes Fahrzeug in Frage und da hab ich gerade 2 im Auge, der eine Bj 12/2014 mit 90000 km, der andere 5/2015 mit 80000 km - beide liegen zwischen 9000 und 10000,-€, was auch meine absolute Schmerzgrenze ist (in der Hoffnung das ich meinen RAV gut verkaufen kann).

Gibt es etwas auf das ich beim anschauen/Probe fahren besonders achten soll?

Diese servicegarantie auf die Batterie - was beinhaltet die?

"Lohnt" sich der kauf eines gebrauchten Hybrid oder wäre ein Benziner besser?

 

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87 Antworten

@verso33 Alle meine Toyotas haben nach der Wintersaison Gasgeruch, das ist normal, nichts zu befürchten. In der EU-Handbuch, können Sie 5W30 verwenden, aber Sie müssen 0W20 in der nächsten Ölwechsel verwenden. Folgen Sie nicht 1 oder 2 Beispiele auf youtube, vor allem nicht von Toyota Mechanikern viele sind falsch. Einer der besten ist ein Master Diagnostic Toyota AMD https://www.youtube.com/c/TheCarCareNut . Alles was er sagt ist zu 99% wahr. Toyota verwendet 5W30 mit 6 Monaten/8000 km Intervall vor langer Zeit und er empfiehlt es immer noch für Leute, die Kurzstrecken fahren oder oft kalt starten.

Jedes Öl lässt sich analysieren, dafür gibt es Dienstleister. Man erhält von denen einen Bericht, ob z.B. Metallabrieb im Öl ist, welche Viskosität tatsächlich vorhanden ist, wieviel Wasser oder Kraftstoff drin ist, etc. Dazu muss man ein wenig Öl mit einem Schlauch absaugen und den Dienstleister zusenden. Kostet um die 50,- bis 100,- Euro. Beispielsweise hier: https://de.oelcheck.com/

Die Testsets kann man direkt bei Amazonien bestellen.

Das größte Einsparpotential sitzt aber immer noch direkt hinter dem Lenkrad und am meisten kann man sparen, wenn man nicht fährt ;)

Wie verhält sich denn beim Yaris Hybrid die Bremse hinten bei "unterforderung" da evtl. mehr Dreck durch Feldwege in die Scheiben gelangt? (50% der Fahrleistung sind ja Feldwege). Der Benziner hat ja hinten ne Trommelbremse. Beim Vorgänger xp9 gab es häufiger Probleme mit fest sitzenden Bremssättel.

Zitat:

@carina1632 schrieb am 2. Januar 2022 um 17:29:55 Uhr:

Wie verhält sich denn beim Yaris Hybrid die Bremse hinten bei "unterforderung" da evtl. mehr Dreck durch Feldwege in die Scheiben gelangt? (50% der Fahrleistung sind ja Feldwege). Der Benziner hat ja hinten ne Trommelbremse. Beim Vorgänger xp9 gab es häufiger Probleme mit fest sitzenden Bremssättel.

Besteht bei Yaris Hybrid auch das Problem hinten !

Bei Prius und Yaris muss der Gleitstift der Hinterradbremse alle 60-100 000 km gereinigt und gefettet werden (Silikon). Sehr einfach, sobald das Rad entfernt ist, brauchen wir 14mm oder 13mm Sechskantschlüssel. 10 Minuten Arbeit.

Obwohl wir ab und zu auch kräftiger bremsen ,musste ich schon 2x hinten ausbauen und reinigen 35 Tkm ,bei uns reicht es nicht 60-100 Tkm leider .

Die Beläge waren einfach wie angeschweißt an der Spitzen oben und unten auf Bremssattelträger . Sommer habe ich Bremssattelträger gereinigt und mit Zinkspray lackiert, keine Ahnung ob das hilft ,bis jetzt läuft besser als vorher .

Ich vermute auch, das es an aggressiven Alufelgenreiniger Aluteufel Rot liegt!

@verso33

Wir müssen Siliconfett benutsen.Vergewissern Sie sich, dass die Gummistiefel gut und nicht aufgequollen sind.

Verwenden Sie kein Anti-Quietschen, da dies zu Schäden an Stiften und Stiefeln führen kann.

Unterforderte Hinterradbremsen sind ein Problem aller rekuperierenden Hybriden und Elektro-Töffs, besonders wenn man noch recht defensiv und vorausschauend fährt.

Man kann eigentlich nur regelmäßig kräftiger abbremsen, damit die Bremsanlage hinten auch mitbremst.

Bei hohen Laufleistungen können festgehende Sättel hinten vorkommen. Anders als fast alle Werkstätten suggerieren, muss man dann nicht die Sättel austauschen. Es gibt für die Sättel von Markenherstellern auch Austausch-Kits, die ca. 1/3 von neuen Sätteln kosten. Mechaniker mit Ahnung und Lust daran haben so einen Sattel in wenigen Minuten wieder gangbar gemacht.

Ich bin mir da nicht sicher, weil meine Auris-Hinterradbremse von Bosch und nicht von Advics hergestellt wird. Ich habe nicht viel Problem in Auris Hybrid im Gegensatz zu Prius 3. gen und Yaris/PriusC gehört. Denken Sie, das Problem ist der Bremssattel oder nur der Gleitstift? Ich habe meinen nach 100 000 km überprüft, alles ist in Ordnung, aber die vordere Bremsscheibe hat ein seltsames Muster und ich habe sie durch eine beschichtete Zimmermann-Scheibe ersetzt. Sie sieht viel besser aus, ohne Korrosion an den Rändern.

Vordere Bremsscheibe
Zimmermann

Bei Nichtbenutzung von Bremsen kann alles, was sich normalerweise bewegen soll und es jetzt nicht mehr tut, in Frage kommen.

Also sowohl Gleitbolzen als auch die Bremskolben. (Gute) Mechaniker testen das, bevor z.B. die Bremssattel für viel Geld ausgetauscht werden.

Bei festgehenden Bremsen hinten kann man auch nachsehen, ob nicht die Feststellbremse Schuld ist. Ich hatte beim Prius die Feststellbremse in 10 Jahren ungefähr 3x benutzt (weil beim Ausschalten die Schaltung immer automatisch in "P" ging). Irgendwann war die fest. Ich meine, die Werkstatt musste ein "Seil" auswechseln.

Das KANN passieren. Ist aber nicht Toyota-typisch, sondern liegt am Antrieb und an der Fahrweise.

Ich hatte meine bedenken auch nur, da ja 50% der Jahresfahrleistung auf Feldwegen stattfindet. Also wenig Tempo, und wenig Bewegung am Bremspedal. Dazu noch Staub, Dreck usw. Für 10.000€ gibt's halt den Benziner (Trommelbremse) um 2016 mit unter 50.000 km Laufleistung vom Toyota Händler. Es haben beide Modelle ihre Vor und Nachteile.

Du musst trotzdem die Feststellbremse anziehen. Die Sperrklinke des Getriebes kann beschädigt werden, wenn Sie sie nicht regelmäßig benutzen, vor allem auf abschüssigem Gelände. Überprüfen Sie die Bremse und die Aufhängung jedes Mal, wenn Sie auf Sommer- und Winterreifen wechseln.

Ich fasse mein Blabla nochmals zusammen:

Toyota Yaris kann man kaufen, wenn der Preis stimmt. Momentan sind die Preis für Gebrauchte recht hoch. Eine Auskunft darüber, was Händler für gut ausgestattete, 100%ige Top-KFZ maximal bezahlen würden, kann man sich durch die "Schwackeliste" (bzw. dat.de) holen. Ich warne davor, einen Gebrauchten zu kaufen, nur weil der vielleicht morgen an jemand anderes verkauft sein könnte oder weil der so eine schöne Farbe hat ;)

Auch wenn am Yaris nicht der Schriftzug "SUV" oder "4x4 all terrain" steht, kann man damit durch den Acker pflügen. Ausschlaggebend ist die Bodenfreiheit und ob man ein Handy dabei hat, mit dem man den Bauern anrufen kann, der einem mit dem Traktor wieder aus dem Schlammloch ziehen kann ;)

Für einen mehr als 8 Jahren alten Yaris Benziner (ohne Hybrid) würde ich nicht mehr als 7500,- Euro ausgeben (oder es handelt sich um die Ausstattungsvariante mit dem vergoldeten Lenkrad). Letztendlich ist es ein Kleinwagen.

Ich schaue mir morgen voraussichtlich einen Hybrid an, Bj 9/15, 95000 km, Clubausstattung.... allerdings hat er wohl nur Sommerreifen und ist zwar wohl Scheckheftgepflegt aber ob der Hybridcheck regelmäßig gemacht wurde, konnte mir der Händler nicht sagen...(kein Toyotahändler )

Das Hybridsystem sollte erfahrungsgemäß bei 95000km KEINE Probleme machen.

Sommerreifen MUSS man nicht fahren - allerdings MUSS man das Fahrzeug stehen lassen, wenn die Witterung und die StVO Winterreifen vorschreibt.

Bei den Reifen vielleicht mal gucken, wie alt die sind (sog. "DOT"-Nummer prüfen). Bei 95000 müssten die Reifen mindestens 1x gewechselt worden sein. Eventuell sind die Reifen Müll.

Ansonsten halt das übliche prüfen: gucken, ob die Abnutzung von Fahrersitz und Lenkrad mit dem km-Stand übereinstimmt (wg. Tachomanipulation), mal auf die Reifenlaufflächen gucken, ob die gleichmäßig abgefahren sind. Spaltmasse angucken und im Kofferraum mal alle Abdeckungen anheben und gucken, ob alles noch die gleiche Farbe hat. Außerdem in Kofferraum und unter Motorhaube gucken, ob eventuell mehrere Schrauben benutzt/gewechselt wurden (Hinweis auf Vorschäden) -> muss nichts ernstes sein, manchmal muss man die Front abbauen, wenn man z.B. den Kühler reparieren will.

Probefahrt machen. Einmal alles ausschalten, was Lärm erzeugt und hören, ob das Fahrwerk "poltert" (Probleme mit Stoßdämpfern). Danach alle Knöpfe und eletkrischen Helferlein durchprobieren (das kann dauern ;-)).

Beleuchtung prüfen (auch Warnblinker mal testen). Und gucken, ob die Leuchten innen alle trocken sind.

Elektrische Fensterheber durchprobieren (wenn vorhanden).

Hintere Sitzbank mal umklappen (eventuell muss man vorher die Kopfstützen rausnehmen, um sie komplett umklappen zu können).

Bei Probefahrt im warmen Zustand (ab 5-7km Strecke) auch mal Vollgas geben und halten (auf Autobahn auffahren) und auch mal kräftiger bremsen (vorher mal in den Rückspiegel gucken ;)).

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