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Kaufberatung klassisches Big Bike

Themenstarteram 16. April 2019 um 6:06

Hallo zusammen,

 

ich möchte mich in diesem Sommer von meiner Vespa GT200L trennen und mir ein Motorrad anschaffen. Dafür suche ich eine Maschine, die für meine 196cm Körpergröße geeignet ist. Außerdem bin ich eher der gemütliche Fahrer. Optisch sprechen mich z.B. die Yamaha XS1100, Kawasaki Z1100ST oder Kawasaki KZT1100 an. Ich komme auf speziell diese drei Modelle, da sie auf der Gebrauchtfahrzeugplattform meines Vertrauens in der Nähe gelistet sind. Sie liegen im Bereich von 3.500 Euro was etwa meine Schmerzgrenze darstellt. Von der Kilometerzahl liegen sie bei 51.000 (XS1100), 9.000 (Z1100ST) und 48.000 (KZT1100). Insgesamt bin ich mir unsicher, ob so alte Maschinen ('82 bis '84) überhaupt empfehlenswert sind oder ob es dazu vielleicht bessere (neuere) Alternativen gibt. Und sind 1100er als Alltagsmaschinen sinnvoll?

 

Insgesamt bin ich also sehr überfragt und freue mich über Tipps in jede Richtung.

 

Vielen Dank vorab!

Molgs

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83 Antworten
am 17. April 2019 um 6:06

Naja, dass man die Teile nicht unbedingt auf der letzten Rille fahren sollte, versteht sich sicherlich von selbst. :D Ist aber bei jedem Oldie so

aha... Sharan16 und was ist mit der ERsatzteilversorgung der alten Japanern?

Ein Freund von mir hat seine XS1100 deswegen verkauft...

Zitat:

@darkestmind schrieb am 17. April 2019 um 03:22:54 Uhr:

Das ist kein Glaube sondern Erfahrung, im Frühjahr steigen die Preise durch geringere Verfügbarkeit.

Das gleiche wie beim Cabrio ;)

Exakt so ist es

 

Antizyklisch kaufen wie an der Börse

am 17. April 2019 um 6:21

Zitat:

und was ist mit der ERsatzteilversorgung der alten Japanern?

Ein Freund von mir hat seine XS1100 deswegen verkauft...

Bei modellspezifischen Teilen kanns schnell knapp werden, generell bei Verkleidungsteile. Aber das ist zu vernachlässigen. Gängige Verschleißteile aufzutreiben sollte gerade im heutigen Internetzeitalter kein Problem sein. Habe für die XS auch soeben auf Anhieb reichlich Teile gefunden..

Wenn man Bock auf Alteisen hat, muss man die unbestrittenen Nachteile in Kauf nehmen und die Vorzüge genießen.

Ist nun mal so, muss man sich im Vorhinein Gedanken machen, ob man dazu bereit ist.

Themenstarteram 17. April 2019 um 9:03

Vielen Dank für die vielen Antworten. Das Thema mit dem Alter und der Größe scheint die Lager etwas zu spalten. Als Bild noch zwei Maschinen, die in eine ähnliche Richtung gehen:

– Links mit fast 100.000 KM, dafür mit einigem Zubehör (Koffer, Scheibe) und 850 Euro günstiger als die rechte.

– Rechts im Vergleich 6 Jahre jünger und nur etwas mehr als die Hälfte an KM. Allerdings 3.550 Euro VB.

 

Rein von diesen Unterschieden: Welches Motorrad würdet ihr empfehlen?

 

 

 

Noch kurz zu den anderen Beiträgen: Die CB1100 scheidet leider aufgrund des Preises aus. Und klar sind die Preise aktuell höher, aber für den Preisunterschied die komplette Saison ausfallen zu lassen klingt schon arg schwäbisch. Dafür bekomme ich ja jetzt auch mehr für meine Vespa.

 

Noch ein anderes Modell, auch schon viel gelaufen aber möchte sie trotzdem mal einwerfen:

https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=274782124

Von den von Dir vorgestellten Moppeds würde ich zur Honda Sevenfifty tendieren / raten. Ich würde aber wahrscheinlich nach einer mit geringerer Laufleistung suchen.

Die SevenFifty ist so ein kleiner Geheimtipp, wenn man was klassisches für den Alltag sucht.

Einer ihrer Vorteile ist der hydraulische Ventilspielausgleich, so dass man sich um die Ventile wartungsmäßig nicht kümmern muss. Leistungsmäßig reißt sie keine Furchen in den Asphalt, ist aber der Lebensdauer des Motors eher zuträglich und überfordert auch den Anfänger nicht, ohne lahm zu sein.

Die Kilometerleistung ist hoch, aber dafür ist sie ja auch üppig ausgestattet. Bischen feilschen wegen der Kilometerleistung und für 2k€ mitnehmen.

sevenfifty kann man machen. Da sind aber die Bremsen nicht so dolle.

Ich tendiere eindeutig zur XJR 1300 , zur Not auch noch die ältere XJR 1200.

Kawa ZRX 1100/1200 R wäre mein pers. Favorit. :)

Big Bike mit ABS für kleines Geld: https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Gibts nicht ganz so viele von.

Inazuma, egal ob 1200 oder 75O. 1100er Zephyr. Big One.

Die ZRxen sind echt Klasse, bis auf die Radlager.

Und so'n Kardan ist ja auch nett. Für 3500 gibt es schon eine schicke Bulldog.

XS 1100? Das Sofa, dass in jeder Kurve kratzte...näh, brauch' ich nicht mehr.

Kardan hin oder her. Das ist Alteisen.

Aber wer klassisches Big Bike sagt, meint natürlich XJR, das fällt einem als erstes ein, wegen dieser extrem langen Karriere.

Themenstarteram 17. April 2019 um 19:10

Zitat:

@TDIBIKER schrieb am 17. April 2019 um 17:28:28 Uhr:

XS 1100? Das Sofa, dass in jeder Kurve kratzte...näh, brauch' ich nicht mehr.

Kardan hin oder her. Das ist Alteisen.

Ich verstehe schon, eine Zephyr wäre z.B. vernünftiger. Aber da das Risiko bzw. die Ausgabe von ca. 3.000 bis 3.500 Euro überschaubar ist, würde ich vielleicht doch gerne unvernünftig sein und ein Motorrad nehmen, das mir optisch zusagt.

Was spricht denn so gegen eine 35 Jahre alte Maschine mit ca. 50.000 KM? Oder speziell gegen die Yamaha XS1100 oder Kawasaki Z 1100 ST / KZT 1100 ST? Worauf darf ich mich einstellen?

Rostige Tanks? Poröse Kunststoff- und Gummiteile? Evtl. keine Reifen in der passenden Größe lieferbar?

Zitat:

@WorldEater666 schrieb am 17. April 2019 um 21:15:54 Uhr:

Rostige Tanks? Poröse Kunststoff- und Gummiteile? Evtl. keine Reifen in der passenden Größe lieferbar?

Entweder das oder aber wenn er dann doch mit dem Eisen unterwegs ist dann gibt es garantiert reichlich Aufmerksamkeit und interessante Gespräche , mehr als bei jedem der seelenlosen Hightechbikes von heute .

 

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