Kaufberatung gesucht: S204/S212/S213 als sinnvollster Neuer?
Hallo ins Forum,
ich bin auf der Suche nach einem neuen, fahrbaren Untersatz.
Unschlüssigkeit besteht aber bezüglich der "sinnvollsten" Variante, um die nächsten drei, vier oder auch fünf Jahre bequem und zuverlässig unterwegs zu sein.
Hauptnutzung / Anwendungsfall:
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- täglich 2x rd. 15km Arbeitsweg (innerstädtisch)
- 1x monatlich rund 2x 60km Mix Autobahn / Landstraße
- (normal mind.) 2x monatlich jeweils 2x 200km Autobahn
- (normal) ggf. additiv 1x monatlich auch weitere Strecke per Autobahn
- ein oder zweimal im Jahr Urlaubsfahrten (deutschlandweit, europaweit)
- Kombi statt Limo, um z. B. für Urlaub entsprechend Platz zu haben
- Coronabedingt sind die Autobahnfahrten eher spärlicher als zuvor, aber das wird sich ja wieder ändern
- Vor-Corona ca. 15 - 20.000 km pro Jahr, z. Z. abhängig vom Urlaubsziel
- sicheres Langstrecken / Reisefahrzeug als Ziel
Ideen meinerseits:
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- 4-Zylinder sollte ausreichend sein, 6-Zylinder mögen besser klingen oder mehr Durchzug haben, aufgrund der höheren Kosten in Anschaffung, Unterhalt und Versicherung / Steuern aber uninteressant
- W204 als T-Modell (S204), sprich C-Klasse, als MOPF-Modell, d. h. ab 04/2011, Vor-MOPF sagt mir vom Innenraum weniger zu
- W205 hat mir vom Innenraum (Beinfreiheit Fahrer zur Mittelkonsole, "aufgestecktes" Display nicht zugesagt
- W212 als T-Modell (S212), hier wäre MOPF glaube ab 04/2013 vorhanden (?), Vor-MOPF ginge auch
- W213 als T-Modell (S213), Vor-MOPF vorhanden, MOPF wäre mir zu neu / zu teuer
Mir unklar:
- Benzin oder Diesel (bisher nur Benziner gewohnt)
- Grund: Diesel-/Abgas-Thematik bezüglich Update / Pflichtupdate samt Folgen
- EU5 oder EU6 oder EU6temp Fahrzeug, um hier bezüglich Fahrverboten, Steuersteigerungen (ab 2021) und weiterer Sachen "sinnig" unterwegs zu sein
- S204 (soweit mir bekannt):
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- Probleme mit Steuerkette als drohender Kostenfaktor
- unauffälliger wäre ein C180 als EU6 / 1,6l mit M274 Motor (Benzin)
- MOPF-Modell ab 04/13 bis ~Ende 2014 => Fahrzeug ist zwischen 6 bis 7 Jahren alt
- Modelle haben meist über 100.000km bereits auf dem Tacho
- Modelle liegen zwischen ca. 13.000 - 18.000 EUR
- Beispiel Fahrzeug mit EZ 08/13, 124tkm, C180 1,6l EU6 zu 13.350 EUR (vom Händler)
- Beispiel Fahrzeug mit EZ 08/13, 75tkm, C180 1,6l EU6 zu 16.500 EUR (vom Händler)
- S212 (soweit mir bekannt):
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- Vor-MOPF = EU5, MOPF = EU6
- ab 03/13 MOPF bis ~01/2016
- mit M274 = EU6
- Modelle mit 40 - 60tkm aus 2015 / 2016 (jeweils E220) bei 23.000 - 27.000 EUR
- S213 (soweit mir bekannt):
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- ab ~02/2016
- MOPF ab 2020 (mir zu teuer)
- ab 04/18 = EU6dtemp M274
- ab 06/19 = EU6dtemp M264
- Modelle mit unter 50tkm aus 2017 - 2019 bei ~ 28.000 - 33.000
Die Fragen sind daher - mit welcher Variante erhält man das meiste für's Geld, welche Richtung ist der sinnvollste... Grundüberlegung ist: jetzt nochmal einen Verbrenner zulegen - ggf. in 3 bis 5 Jahre mal sehen, wie dann die Gesamtsituation bezüglich Elektro-Autos aussieht (Ladeinfrastruktur, Reichweiten, Kosten je Modell).
Jetzt "günstig" mit einem 6 Jahre Alten Wagen und zunächst rd. 15.000 EUR Ausgaben anfangen - und dann ggf. einige Reparaturen. Oder den Mittelweg mit einem S212, d. h. vielleicht 24.000 EUR und nur 4 Jahre alt - oder gleich rund 30.000 EUR ausgeben und ein ca. 2 Jahre altes ("neues) Auto haben.
- Welche Variante würdet ihr empfehlen (und warum)?
- Benziner oder Diesel (bei Diesel dann gleich EU6dtemp wg. möglicher Verbote usw.)?
- Garantie seitens MB läuft wie lange? MB100 ist nochmal separat zu sehen, oder? Wie genau muss ich "Junge Sterne" einordnen?
- Unterschiede bezüglich Kauf bei (MB-)Händler zu MB-Niederlassung?
- Gibt es in der Gebrauchtwagen-Suche bei Mercedes die Möglichkeit einzelne Ausstattungsmerkmale als Filter / Suchfilter einzustellen wie LED / Multibeam oder auch 9-Gang Automatik - oder verbirgt sich das hinter anderen Sachen (keine Ahnung - Multibeam als wählbarer Punkt "Fernlicht Assi") oder einer bestimmten Ausstattungs-Linie?
Vielleicht liege ich ja auch an ein oder mehreren Stellen daneben mit meinen Annahmen und/oder Recherchen - nehme Anmerkungen gerne auf :-)
Beste Antwort im Thema
Also wenn der 213 im Budget liegt, wäre das meine erste Wahl.
Der 204 ist halt einfach schon über 10 Jahre alt in seiner Grundausführung und dafür +-15000 und unsichere Servicekosten...
Der 212 ist denke ich preislich zu nah am 213, als dass er sich lohnen würde.
Zum 213 hab ich ja schon Gedanken geteilt. Insgesamt ist halt die Investition erstmal die größte, aber dafür ist er als Jahreswagen trotzdem recht wertstabil, da der größte Wertverlust schon hinter ihm liegt.
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199 Antworten
Zitat:
@MadX schrieb am 9. April 2021 um 09:57:03 Uhr:
Zitat:
@fightnight911 schrieb am 9. April 2021 um 09:52:17 Uhr:
Genau das ist es ja und darauf fallen viele rein. Genau der selbe Mist damals bei der Abwrack-Prämie. Es gab 2.500 für dein altes Fahrzeug aber die Preise für Neufahrzeuge lagen zu dem Zeitpunkt dafür weit über dem Normalpreis.
Kann ich nicht bestätigen. Es gab damals 23% auf den Kaufpreis des Neuwagens plus die Umweltprämie für den Altwagen.
Du kannst das gerne auf Wiki nachschauen Bei der Abwrackpmie handelte es sich nur um die 2.500 Unweltprämie ohne Kombination von irgendetwas anderem. Wenn der Händler dir dazu noch 23% gewährt hat hast du einen super Deal bekommen.
Zitat:
@fightnight911 schrieb am 9. April 2021 um 09:52:17 Uhr:
Zitat:
@C320TCDI schrieb am 9. April 2021 um 09:44:11 Uhr:
Im Grunde genommen ist beim Autokauf doch nur eins wichtig:
Was muss ich zuzahlen!
Dabei ist es doch völlig Egal, ob der Händler mehr für den "Alten" gibt oder mehr Rabatt auf den "Neuen".
Das Geamtpaket muss halt passen. Und dazu gehören nicht nur monetäre Bestendteile.
Genau das ist es ja und darauf fallen viele rein. Genau der selbe Mist damals bei der Abwrack-Prämie. Es gab 2.500 für dein altes Fahrzeug aber die Preise für Neufahrzeuge lagen zu dem Zeitpunkt dafür weit über dem Normalpreis.
Was hat das mit "reinfallen" zu tun?
Wenn ich bereit bin, unterm Strich z.B. 20.000€ für ein neues Auto zu bezahlen, ist es doch vollkommen egal, wie diese Summe zustande kommt.
Zitat:
@fightnight911 schrieb am 9. April 2021 um 10:00:37 Uhr:
Du kannst das gerne auf Wiki nachschauen Bei der Abwrackpmie handelte es sich nur um die 2.500 Unweltprämie ohne Kombination von irgendetwas anderem. Wenn der Händler dir dazu noch 23% gewährt hat hast du einen super Deal bekommen.
Was meinst Du mit: "Du kannst das gerne auf Wiki nachschauen..."?
Welche Fakten speziell meinst Du?
Zitat:
@C320TCDI schrieb am 9. April 2021 um 10:03:29 Uhr:
Zitat:
@fightnight911 schrieb am 9. April 2021 um 09:52:17 Uhr:
Genau das ist es ja und darauf fallen viele rein. Genau der selbe Mist damals bei der Abwrack-Prämie. Es gab 2.500 für dein altes Fahrzeug aber die Preise für Neufahrzeuge lagen zu dem Zeitpunkt dafür weit über dem Normalpreis.
Was hat das mit "reinfallen" zu tun?
Wenn ich bereit bin, unterm Strich z.B. 20.000€ für ein neues Auto zu bezahlen, ist es doch vollkommen egal, wie diese Summe zustande kommt.
Der ein oder andere glaubt ein super Angebot zu bekommen weil er das Neufahrzeug um 10% runtergehandelt hat und wird dafür bei seinem Altfahrzeug über den Tisch gezogen, da der jenige Evtl. Nicht den tatsächlichen Wert seines Fahrzeugs kennt und hier wieder 2000-3000 Verlust macht. Es ist ja nicht jeder mit der Materie vertraut und verlässt sich dann auch den Autohändler. Oder denkst du das Autohändler dir nicht so viel wie möglich rausleiern wollen und dir was gutes wollen?
Zitat:
@MadX schrieb am 9. April 2021 um 10:07:29 Uhr:
Zitat:
@fightnight911 schrieb am 9. April 2021 um 10:00:37 Uhr:
Du kannst das gerne auf Wiki nachschauen Bei der Abwrackpmie handelte es sich nur um die 2.500 Unweltprämie ohne Kombination von irgendetwas anderem. Wenn der Händler dir dazu noch 23% gewährt hat hast du einen super Deal bekommen.
Was meinst Du mit: "Du kannst das gerne auf Wiki nachschauen..."?
Welche Fakten speziell meinst Du?
Das die Prämie nur die 2.500 beinhaltete und keinen zusätzlichen Bonus des Fahrzeuges.
Habe mir ja einen E400d gekauft (den ich heute um 13:30h abholen darf: freue mich riesig).
Nachtrag: Gebraucht aus 12/2018.
Habe den Wagen meiner Frau mal angeboten (die übernimmt meinen alten) :
Opel Corsa D, 12/2011, 2 HD, 120tkm, fast alles an Extras was es gibt, inkl. Lichtautomatik, Regebsensor, TouchNavi Opel original und absoluter Top Zustand.
Wert rund 3300 Euro.
Angebot von MB: 1200 Euro, ggf. 1500 wenn Fahrzeug nach Durchsicht tatsächlich top ruberkommt.
Also rund die Hälfte.
Habe ihn dann dort nicht *verkauft* und werde das privat tun.
Ds mag sein, aber ob das nun speziell der Umweltprämie zuzuschreiben ist? Und sollte man sich nicht generell kundig machen, welchen ungefähren Marktwert das zu aktuelle/zukünftige Auto hat?
In meinen Fall war es damals ein 13 Jahre alter Opel Corsa ohne gültige HU mit knapp 200tkm auf der Uhr. Da waren die 2500€ Prämie sicher ein guter Deal. In Verbindung mit dem Rabatt von 23% war das gut.
Aber jetzt wieder BTT, denn ich denke nicht, dass wir hier Geschichtsaufarbeitung betreiben sollten. ;)
Zitat:
@MadX schrieb am 9. April 2021 um 10:13:44 Uhr:
Ds mag sein, aber ob das nun speziell der Umweltprämie zuzuschreiben ist? Und sollte man sich nicht generell kundig machen, welchen ungefähren Marktwert das zu aktuelle/zukünftige Auto hat?
In meinen Fall war es damals ein 13 Jahre alter Opel Corsa ohne gültige HU mit knapp 200tkm auf der Uhr. Da waren die 2500€ Prämie sicher ein guter Deal. In Verbindung mit dem Rabatt von 23% war das gut.
Aber jetzt wieder BTT, denn ich denke nicht, dass wir hier Geschichtsaufarbeitung betreiben sollten. ;)
Es gibt halt genug Leute die sich nicht auskennen, dann kommt der nette Verkäufer um die Ecke Das Angebot wird grob gegengerechnet, es liest sich besser als ohne das Fahrzeug das man abgibt.
Naja ich will hier auch nicht vom Thema weichen, wollte dem TE zu Anfang nur sagen das er guten Handlungsspielraum hat wenn er Privat kauft :-)
Zitat:
@Quooork schrieb am 9. April 2021 um 10:13:11 Uhr:
Habe mir ja einen E400d gekauft (den ich heute um 13:30h abholen darf: freue mich riesig).
Nachtrag: Gebraucht aus 12/2018.
Habe den Wagen meiner Frau mal angeboten (die übernimmt meinen alten) :
Opel Corsa D, 12/2011, 2 HD, 120tkm, fast alles an Extras was es gibt, inkl. Lichtautomatik, Regebsensor, TouchNavi Opel original und absoluter Top Zustand.
Wert rund 3300 Euro.
Angebot von MB: 1200 Euro, ggf. 1500 wenn Fahrzeug nach Durchsicht tatsächlich top ruberkommt.
Also rund die Hälfte.
Habe ihn dann dort nicht *verkauft* und werde das privat tun.
Das ist bei MB leider so. Es wird zu dem Preis gekauft für das sie direkt Käufer haben (Export) Bei TOP- Fahrzeugen wird versucht es natürlich besser los zu werden. Hier erhält man so ziemlich das Minimum, weshalb ich jedem raten würde sich die Arbeit zu machen es selbst zu verkaufen.
Dem kann ich nur zustimmen
Zitat:
@fightnight911 schrieb am 9. April 2021 um 10:29:39 Uhr:
Zitat:
@Quooork schrieb am 9. April 2021 um 10:13:11 Uhr:
Habe mir ja einen E400d gekauft (den ich heute um 13:30h abholen darf: freue mich riesig).
Nachtrag: Gebraucht aus 12/2018.
Habe den Wagen meiner Frau mal angeboten (die übernimmt meinen alten) :
Opel Corsa D, 12/2011, 2 HD, 120tkm, fast alles an Extras was es gibt, inkl. Lichtautomatik, Regebsensor, TouchNavi Opel original und absoluter Top Zustand.
Wert rund 3300 Euro.
Angebot von MB: 1200 Euro, ggf. 1500 wenn Fahrzeug nach Durchsicht tatsächlich top ruberkommt.
Also rund die Hälfte.
Habe ihn dann dort nicht *verkauft* und werde das privat tun.
Das ist bei MB leider so. Es wird zu dem Preis gekauft für das sie direkt Käufer haben (Export) Bei TOP- Fahrzeugen wird versucht es natürlich besser los zu werden. Hier erhält man so ziemlich das Minimum, weshalb ich jedem raten würde sich die Arbeit zu machen es selbst zu verkaufen.
Zitat:
@fightnight911 schrieb am 9. April 2021 um 09:08:18 Uhr:
Dazu kommt, das einige die ihr Fahrzeug verkaufen wollen die Problematik haben, die Fahrzeugpapiere noch gar nicht zu besitzen, da sie ihr Fahrzeug beim Verkauf erst vollständig ablösen können.
Hier ist der Kauf auch mit Stress für beide Parteien verbunden. Man muss dem Käufer entweder die volle oder einen Großteil der Summe aushändigen ohne die relevanten Papiere zu erhalten.
Wäre mir persönlich unlieb.
Hier haben die Händler weniger Probleme, da sie Finanzierungen, Leasing usw. anbieten können, was man ja in der Regel bei so teuren Fahrzeugen macht. Die Papiere auch meist verfügbar sind oder falls nicht, bei kleiner Anzahlung schon angefordert wird.
Ist es tatsächlich so, dass in unserem Land kaum bezahlte Autos bewegt werden? Unser Haus haben wir auch zum Teil fremdfinanziert und über etwa 10 Jahre abbezahlt; das lässt sich ja nicht einfach mal so zusammensparen. Aber ein Auto auf Christ ist für mich ein absolutes no-go.
Deshalb werden von der Masse der Autosuchenden wohl auch die m. E. viel zu teuren "Jungen Sterne" favorisiert. Der Preis eines Neuwagens ist für den Durchschnittskäufer wohl einfach zu hoch.
Zitat:
@Thomas Wilkens schrieb am 9. April 2021 um 11:12:45 Uhr:
Zitat:
@fightnight911 schrieb am 9. April 2021 um 09:08:18 Uhr:
Dazu kommt, das einige die ihr Fahrzeug verkaufen wollen die Problematik haben, die Fahrzeugpapiere noch gar nicht zu besitzen, da sie ihr Fahrzeug beim Verkauf erst vollständig ablösen können.
Hier ist der Kauf auch mit Stress für beide Parteien verbunden. Man muss dem Käufer entweder die volle oder einen Großteil der Summe aushändigen ohne die relevanten Papiere zu erhalten.
Wäre mir persönlich unlieb.
Hier haben die Händler weniger Probleme, da sie Finanzierungen, Leasing usw. anbieten können, was man ja in der Regel bei so teuren Fahrzeugen macht. Die Papiere auch meist verfügbar sind oder falls nicht, bei kleiner Anzahlung schon angefordert wird.
Ist es tatsächlich so, dass in unserem Land kaum bezahlte Autos bewegt werden? Unser Haus haben wir auch zum Teil fremdfinanziert und über etwa 10 Jahre abbezahlt; das lässt sich ja nicht einfach mal so zusammensparen. Aber ein Auto auf Christ ist für mich ein absolutes no-go.
Deshalb werden von der Masse der Autosuchenden wohl auch die m. E. viel zu teuren "Jungen Sterne" favorisiert. Der Preis eines Neuwagens ist für den Durchschnittskäufer wohl einfach zu hoch.
Ich habe privat ca. mein 30. Fahrzeug gekauft und dementsprechend auch viele verkauft, da ich in der Regel leider nicht lange Zeit Spaß an einem Auto habe. Deshalb hab ich viele Fehler aber auch Erfahrungen in den letzten 17 Jahren gesammelt. Also selbst bei Fahrzeugen von 5000-10.000 ging es meist über die Bank des Interessenten. Aber natürlich sind 30.000 und höher wiederum ein kleines Vermögen. Selbst wenn man das rumliegen hat würde ich nicht jedem raten es bar zu kaufen. Kommt darauf an was man hinterher noch für schlechte Zeiten oder halt für wichtigere Dinge zur verfügung hat. Ich habe bar gekauft ca 45.000 aber im Nachhinein denke ich, hätte ich das Geld besser anlegen können und die Erträge würden die Zinsen einer Finanzierung deutlich überwiegen. Hinzukommt die höhere Liquidität die gewahrt wird. Aber das ist wirklich situationsbedingt.
Auch würde ich nie ein Neufahrzeug kaufen, da hier schon beim verlassen des Hofes sofort 5.000 futsch sind (deshalb lässt Mercedes viele Fahrzeuge erstmal auf sich zu um hier die größeren Rabatte gewähren zu können), anschließend kommt die nächsten 12
Monate noch ein erheblicher Wertverlust hinzu. Ich würde Fahrzeuge ab 12-24. Monaten immer bevorzugen aber da auch natürlich noch gründlich recherchieren ob alles in Ordnung ist. Garantie ist da ja meistens auch noch ca 3 Jahre drauf, da die meisten bei Mb die 5 Jahre Garantie nehmen.
Dem Kunden soll natürlich auch glaubhaft gemacht werden, dass er einen guten Deal abgeschlossen hat. ;) Andere mit weniger Rabatt zahlen dann einfach nur viel zu viel, anstatt zu viel.
Bis 25% ist für die Hersteller meist überhaupt kein Problem, bis 46% Rabatt bekommen sogar ganze Flottenanbieter bei zum Beispiel BMW.
Zitat:
@C320TCDI schrieb am 9. April 2021 um 09:44:11 Uhr:
Im Grunde genommen ist beim Autokauf doch nur eins wichtig:
Was muss ich zuzahlen!
Dabei ist es doch völlig Egal, ob der Händler mehr für den "Alten" gibt oder mehr Rabatt auf den "Neuen".
Das Geamtpaket muss halt passen. Und dazu gehören nicht nur monetäre Bestendteile.
Hier hat es einfach jemand verstanden. Anstatt zu pauschalisieren, was einfach in keinem dieser Fälle funktioniert, muss man hinsehen.
Zitat:
@fightnight911 schrieb am 9. April 2021 um 10:29:39 Uhr:
Das ist bei MB leider so. Es wird zu dem Preis gekauft für das sie direkt Käufer haben (Export) Bei TOP- Fahrzeugen wird versucht es natürlich besser los zu werden. Hier erhält man so ziemlich das Minimum, weshalb ich jedem raten würde sich die Arbeit zu machen es selbst zu verkaufen.
Und das ist ein klassisches Beispiel von nicht verstanden. Gleiches bei der Abwrackprämie.
Es wird immer gute und schlechte Angebote geben. Das hat pauschal nicht etwas mit MB oder der Abwrackprämie zu tun.
Als ich meinen S204 bei MB in Zahlung gegeben habe, hat der anschließend bei einem Fähnchenhändler im Angebot für gut 1000€ mehr, mehr als 3 Monate herum gestanden (ob und für wie viel er dann weggegangen ist, weiß ich natürlich nicht). Wie viel Potential wäre da wohl bei einem Privatverkauf ohne Gewährleistung drin gewesen?
Um mal nach den interessanten Einwänden aufs wesentliche zurück zu kommen :)
- Neukauf steht nicht zur Debatte, aufgrund des zu hohen Wertverlustes in den ersten paar Jahren
- S213 erscheint mir als sinnigste Option (gerade in Kombination als EU6d temp)
- Ablösung eines Altfahrzeugs steht nicht wirklich zur Option
- mir scheint es tatsächlich so zu sein, dass aktuell (entgegen meiner Erwartung aufgrund des Frühjahrs) relativ wenige Fahrzeuge im Markt sind -> gut, dann wart ich halt noch a bissl - "dringend" in dem Sinne ist's aktuell noch nicht.
Falls jemand konkrete Vorschläge (S213, EU6d temp, Distronic, Multibeam, ggf. Widescreen) hat - immer gerne her damit :)