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Kaufberatung Gebrauchtfahrzeug 520xd vs 530d (Zugfahrzeug, Wohnwagen)

BMW 5er G31
Themenstarteram 28. September 2023 um 9:01

Moin, ich überlege gerade in nächster Zeit unseren Passat B8 von einem 5er oder X3 ablösen zu lassen..

 

Fahrprofil:

15 TKM p.a.

 

65% Landstraße und Kurzstrecke

10% Autobahn

25% Urlaubsfahrten mit dem Wohnwagen 1,8 to.

Im Preissegment von meinem Suchprofil fallen momentan mit M Paket entweder 520xd (eigentliche suche ich nach Allrad) oder halt 530...

Was wäre hier die bessere Wahl als Zugfahrzeug?

 

 

Vielleicht ist ja hier der ein oder andere Camper unter uns ;-)

 

 

Danke Euch!

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60 Antworten

Mein 520d hat 1825kg laut Papieren.

Mir ist schon klar wie schnell man in D mit Anhänger fahren darf ;-) Aber das muss ja jeder selber wissen, ich bin mir auch nicht mehr sicher ob ich die 140 überhaupt erreicht hatte, das war ein Test mit Vollgas aber es war an dem Tag auch etwas Gegenwind und die Strecke nicht eben.

Der 520 schafft den Anhänger, da man über 120km/h aber fast Vollgas braucht (aus meiner Erinnerung) bin ich mir nicht sicher, ob du dir und deinem Auto mit dem regelmäßigen WOWA Einsatz einen Gefallen tust.

Aber die Geschwindigkeit und die Fahrweise sind da sicher zusammen mit der Erwartungshaltung auch mit entscheidend.

Ich hätte lieber einen 530d aber den gab es mit voller Hütte nicht als halb Jahreswagen im BMW Pool und Neu wollte ich den Schnickschnack nicht bezahlen, das ist er nicht Wert für mich - jedoch ist und war er mir mehr Wert als der größere Motor ;-)

Jetzt äußere ich mich doch noch einmal zu dem Thema:

Unser 520d (mild-hybrid) ist im Anhängerbetrieb mit unserem 1800 kg Wohnwagen keinesfalls grenzwertig belastet.

Ich habe am Samstag auf der Rückfahrt aus unserem Urlaub einmal gezielt darauf geachtet. Obwohl wir stärkeren Wind hatten und die Strecke teilweise eine beachtliche Topographie aufweist, lagen beim Fahren mit 100 km/h folgende Drehzahlen an:

In der Ebene ca. 1.400 oder 1.900 U/min. An leichteren Steigungen reichten auch die 1.900 U/min. An stärkeren Steigungen ca. 2.300 U/min, in ganz seltenen Fällen kurzzeitig ca. 2.800 U/min.

Bei diesem Drehzahlen kann ich nicht erkennen, dass der Motor zu hoch belastet wäre. Die Fahrt war einfach, wie die bisherigen Urlaubsfahrten mit Wohnwagen, total entspannt.

Geschwindigkeiten über ca. 110 km/h verbieten sich ohnehin bei Wohnwagen dieser Größe. Hier sind die fahrdynamischen Reserven dieser Anhänger einfach zu gering.

Sollte der TE sich für einen 520d interessieren, empfehle ich nach einem Fahrzeug mit Mild-Hybrid-System zu suchen. Gerade beim Anfahren mit Anhänger wirkt sich das zusätzliche Drehmoment des Startergenerators positiv aus.

Der Mild-Hybrid hat auch ohne Allrad bereits ein Leergewicht von mehr als 1800 kg.

Ich bleibe daher bei meiner Aussage, dass für den TE der Wohnwagenbetrieb kein Auswahlkriterium darstellen sollte. Egal, ob 520d oder 530d, s-drive oder x-drive, der Wagen wird den Zugbetrieb auf jeden Fall gut erledigen. Die Entscheidung sollte nach dem Grundsatz fallen. welches Fahrzeug für den Alltagsbetrieb am besten passt.

Bei einer Probefahrt sollten übrigens auch einmal die verschiedenen Einstellungen des Fahrerlebnisschalters getestet werden, unter anderem "sport individual" mit den Einstellungen "Motor Sport" / "Getriebe Komfort". Ich verwende diese Einstellung auch regelmäßig im Gespannbetrieb.

Noch zum Thema Kofferraum: Der ist zwar vielleicht etwas kleiner, als bei anderen Kombis, aber gut nutzbar und hat uns bisher immer gereicht. Ein wichtiger Aspekt ist aber auch, dass der Kofferraum im Gespannbetrieb richtig schwer beladen werden darf, da BMW die Hinterachslast im Gespannbetrieb stark erhöht (bei meinem Wagen z. B. um 155kg). Was nützt einem ein großer Laderaum, wenn man ihn im Gespannbetrieb fast nicht nutzen darf, weil dann die Hinterachslast überschritten wäre.

Um meine Einschätzung zum 520d als guten Zugwagen für einen 1800 kg Wohnwagen vielleicht etwas besser einordnen zu können:

Wir haben unseren 1800 kg Wohnwagen vor ein paar Jahren einmal für einen Urlaub mit einem Alhambra 1,4 TSI mit Schaltgetriebe gezogen, der bei 12 % Steigung 1800 kg und bei 10 % Steigung 2000 kg ziehen durfte. Von dieser Kombination kann ich nur abraten. Die Anfahrreserven dieses Zugwagens waren, sowohl in Bezug auf die Kupplung, als auch in Bezug auf die Traktion, absolut unzureichend. Bei Fahrten in bergigen Gegenden hatten wir ständig Angst in einen größeren Stau zu kommen, weil die Kupplung teilweise bereits nach dem zweiten Anfahrvorgang zu stinken beginnt. Zudem waren Zuladung und maximale Hinterachslast so gering, dass der Laderaum im Gespannbetrieb faktisch kaum nutzbar ist.

Gruß Rainer

Themenstarteram 17. Oktober 2023 um 19:36

Hi Rainer, vielen Dank!!! Super ausführlich, da hast Du für mich Licht ins Dunkle gebracht. Zur Auswahl ist noch - hoffe darf man hier erwähnen- ein Audi A6 Quattro 50 TDI mit 286 oder der 45 TDI mit 231 PS hinzugekommen. Der 204 PS (Pendant zum 520d bzw. 520d xd) fällt raus, da S Tronic. Die oben erwähnten sind aber auch sicher recht durstig, da wäre ein 520d oder 520d xd vielleicht sogar deutlich wirtschaftlicher bei den Spritpreisen, vororallem im Zugbetrieb. Zudem fahre ich zu 75% täglich nur 9 KM eine Strecke (morgens hin und abends zurück).

Hi Rainer,

auch wenn du meiner Empfehlung zum 530 widersprichst, kann und will ich dir ausdrücklich zustimmen!

Der 520 ist ein tolles Auto nur ist der 5er auch ein großes schweres Auto.

Mir war lediglich wichtig, dass der TE dies bewsusst entscheiden kann. Ich fahre gerne etwas flotter und komme auch mit dem 520 gut aus, hätte aber lieber einen 530 :-)

Dein Hinweis auch den Fahrerlebnisschalter zu testen -> und zu NUTZEN ist sehr sinvoll.

Dasmag beim 530 weniger relevant sein, aber beim 520 bewirkt der Sportmodus einen wesentlichen Leistungszuwachs und Veränderung der Motorcharakteristik!!!

Ich bin leider nicht so der geduldige Autofahrer und entspannt mit 100km/h mit WOWA oder 140 ohne fällt mir schwer, leider ich könnte es gerne.

Vor dem Hinblick sei abschließend nochmal auf den völlig anderen Leistungsaspekt hingewiesen WOWA cruisen mit 100km/h oder km Abreisen mit langem, hohen Planenanhänger > 120 km/h ;-)

Zitat:

@acrockz schrieb am 18. Oktober 2023 um 08:58:21 Uhr:

Ich bin leider nicht so der geduldige Autofahrer und entspannt mit 100km/h mit WOWA oder 140 ohne fällt mir schwer, leider ich könnte es gerne.

Vor dem Hinblick sei abschließend nochmal auf den völlig anderen Leistungsaspekt hingewiesen WOWA cruisen mit 100km/h oder km Abreisen mit langem, hohen Planenanhänger > 120 km/h ;-)

Diesen Punkt verstehe ich nicht. Anhänger über 120 ist generell eher führerscheingefährdend...würde ich nicht machen. Und egal was...der 520d zieht doch beides auf 120 auf der Tauernautobahn. Mittelgebirge, Pfalz ist durchaus ein Anstieg dabei dem man mit 1.8t hinten dran unter 80 fällt....aber ob das ein Drama ist?

Ansonsten sei da auch genannt das die meisten Wohnwagen beim Überholen ÄUßERST lebendig werden. Ich hatte zuletzt einen neuen Wohnwagen mit nur ~1.6t am 5er überführt und der war trotz sehr hoher Stützlast und penibler Beladung bei 115 nicht mehr fahrbar sobald entweder ein Transporter links oder ein LKW rechts den Windimpuls gegeben hat.

Ich bin nicht mehr sooo darauf erpicht mehr als 110 zu fahren und wenn viel Verkehr ist rolle ich auch die 95 auf der rechten Spur. Also 110 eher nur Sonntag oder Montag Vormittag.

 

Zitat:

@Rainer560sk schrieb am 17. Oktober 2023 um 21:18:05 Uhr:

 

......

Wir haben unseren 1800 kg Wohnwagen vor ein paar Jahren einmal für einen Urlaub mit einem Alhambra 1,4 TSI mit Schaltgetriebe gezogen, der bei 12 % Steigung 1800 kg und bei 10 % Steigung 2000 kg ziehen durfte. Von dieser Kombination kann ich nur abraten. Die Anfahrreserven dieses Zugwagens waren, sowohl in Bezug auf die Kupplung, als auch in Bezug auf die Traktion, absolut unzureichend. Bei Fahrten in bergigen Gegenden hatten wir ständig Angst in einen größeren Stau zu kommen, weil die Kupplung teilweise bereits nach dem zweiten Anfahrvorgang zu stinken beginnt. Zudem waren Zuladung und maximale Hinterachslast so gering, dass der Laderaum im Gespannbetrieb faktisch kaum nutzbar ist.

Gruß Rainer

Kommt mir bekannt vor. Stinkende Kupplung hatte ich früher auch öfters.

Schaltgetriebe und Frontantrieb sind wirklich nicht die tollste Kombination für ein Zugfahrzeug, haben aber die meisten Fahrzeuge.

Mit einer Wandlerautomatik ist man bzgl. Stau viel entspannter unterwegs und auch das Rangieren auf dem Camping/Abstellplatz ist deutlich angenehmer. Dann noch Heckantrieb (oder Allrad) und man ist gut gerüstet. Das wäre mir wichtiger wie mehr Leistung oder Drehmoment, aber leider setzen heutzutage immer mehr Hersteller auf automatisierte Schaltgetriebe (DSG). Da kann man nur froh sein, wenn die Kupplungen wenigstens in Öl laufen.

Bei Fahrzeugen die mehr als 2,5t Anhängelast haben, kommt meist wieder der Wandlerautomat zum Einsatz.

Rein antriebstechnisch gesehen scheint ein Elektroantrieb die beste Lösung für ein Zugfahrzeug zu sein. Volles Drehmoment ab Anfahren und kein Getriebe nötig. Leider machen die hohe Dauerleistung und die nötige Akkukapazität (noch) Probleme.

Gruß Franzose

Ich hab zwar wenig Erfahrungen mit Wohnwagen, dafür aber mit voll beladenen Planenanhängern (mehrere Motorräder drin), welche mehr Windwiderstand bieten als jeder Wohnwagen.

Ich bin damals vom 525er (3L Motor) zum 520er gewechselt und mit identischer Beladung auch mal durch die Berge gefahren. Beim 3L stellt man halt die 110km/h am Tempomaten ein und der rollt ohne Schaltvorgang von Hannover bis Bozen. Der 2L schaltet halt hin und wieder mal, macht aber sonst genau das selbe. Da die eigene Anstrengung beim Schaltvorgang mit Automatikgetriebe überschaubar ist, kann man das also getrost vernachlässigen. Waren übrigens beides Hecktriebler.

Es wird also mit beiden funktionieren, trotzdem würde ich eher den 530er nehmen, da ich Allrad eben für komplett überbewertet halte. In Niedersachsen sagt sich das aber auch leichter als in den Alpen...

Themenstarteram 19. Oktober 2023 um 9:24

Danke Euch!!

Gerade in Bezug auf Haltbarkeit bei den großteils Kurzstreckenverkehr überlege ich,

ob da der kleine Motor nicht spritziger ist und ihm halt die ganzen Kurzstrecken auf Dauer weniger ausmachen?

Oder falsche Denkweise?

Ich denke, dass dieser Ansatz nicht falsch ist. Unser 520d hatte bisher mit Kurzstrecken kein Problem und man merkt gut, wenn er regeneriert. Man kann dann entsprechend die folgende Fahrt, falls nötig, etwas verlängern. Mit 9 km regelmäßiger Fahrstrecke bekommt der 520d die Regeneration gut hin. Zum 530d habe ich in diesem Punkt keine Erfahrungen.

Mache einfach einmal eine Probefahrt mit einem 520d mild-hybrid und bilde Dir eine eigene Meinung.

Gruß Rainer

Hallo,

da ich nicht weiss ob die Entscheidung schon getroffen wurde schreib ich meinen Senf auch dazu.

Ich fahre einen 520d xd mit einen 1700 kg KABE. Generell gebe ich Rainer zu 99 % Recht, meiner Meinung nach soltest du den Zugwagen nach deinen Altagsgegebenheiten wählen, auch wenn dein KM-Profil mit 25% WW Anteil schon einen hohen Anteil aufweisen.

Ich kenn als Vergleich den 540d xd und den X3 xd als 2 Liter, beide aber nur Solo und hab den gleichen WW mit einem 2l Diesel Seberb 4x4 gezogen.

Interessante Info wäre noch zu wissen ob du einen 1Achser WW oder einen 2 Achser hast und ob du oft unter winterlichen Bedingungen/ bergigen Gegenden unterwegs bist.

1) der 2 Liter Motor reicht mir völlig aus. Er zieht den Wohnwagen absolut problemlos. Es gibt nur zwei Stellen in den Kasseler Bergen an denen ich nicht mit 100 unterwegs bin, weil ich den Wagen nicht am Limit bewegen will! Er ist im Alltag sparsam zu bewegen und eigentlich permanent unterfordert.

Wenn Du das nötige Kleingeld hast und Wert darauf legst, dann gönn dir den 3Liter. Der Platz in der langen Motorhaube ist dafür gemacht und an Laufruhe und Power ist der Motor ein Traum. Brauchen tust du in nicht! Als Mild-Hybrid wie kommt ja auch noch ein wenig Elektrounterstützung dazu.

Die Diesel kommen durch zusätzliche technische Helferlein auf Temperatur sonst würdest du auch den 2 Liter im Winter nicht schnell warm bekommen.

Auch hier der Hinweis auf das Leergewicht vielleicht als entscheidendes Kriterium für die 100 Zulassung. War auch ein Grund warum ich zum 5er kam.

2) Der X3 ist mir Innen für eine Familie von der Fläche zu klein, für 2 Personen wäre das aber o.k. Den Vorteil des kurzen Überhangs kann der 5er mit seiner Luftfederung kompensieren. Der 5er ist hinterradlastig ausgelegt und wenn du vom Passat kommst wirst du das auch als sehr positiv wahrnehmen. Ich glaub da können die Audis nicht wirklich mithalten.

Generell ist bedingt durch die lange Motorhaube hinten weniger Platzangebot als bei der VAG Fraktion, was bei großen Kindern nicht so toll ist. Die Sitze hinten sind aber absolut Langstreckentauglich und auch da zeigt die Luftfederung ihre Klasse. Für vorne gilt der Hinweis von Reiner bezüglich der sehr engen Sportsitze. Bei mir zeigt sich das aber erst so ab >3Stunden als Nachteil wodurch auch eine Probefahrt keine Erkenntnisse lieferte.

Die Komfortsitze sind super, bauen aber auch ganz ordentlich auf und kosten Platz.

4) Streitthema xdrive

Ich wohne hier recht ländlich, hügelig und bin auch Solo oft in Skigebieten unterwegs, daher möchte ich es nicht missen. Für den Hängebetrieb brauchst du es nicht. Wie schon geschrieben kann der BMW hinten richtig was ab und liegt ganz anders als ein VAG ler!

Warum es ein BMW sein sollte:

- das ZF Wandlergetriebe (auch im Wohnwagenbetrieb ein Traum)

- Motor

- Staßenlage,

- Bedienelemente.

Warum vielleicht doch kein BMW:

- Platzverhältnisse hintere Sitzreihe

- Geradeauslauf (als VAGler war ich gewohnt, daß der Wagen geradezu störrisch geradeaus läuft und mit Aufwand in die Kurve gezwungen werden muß. Der BMW lenkt hier einfach willig ein, was Freude am Fahren bringt, aber auch irgendwie mehr Achtsamkeit auf geraden Strecken erfordert, gerade mit WW)

So, ich hab nun auch fertig :-)

Viel Erfolg bei deiner Entscheidung!

Andreas

Hallo Zusammen,

ich hänge mich hier mal mit dran.

Unser Zugfahrzeug haben wir bereits. Ein Baujahr 2023 G31 520d.

Aktuell sind wir auf der Suche nach dem passenden Wohnwagen und "eigentlich" haben wir uns auch bereits ein Modell ausgesucht.

Es soll ein habe Royal 600 oder 630 werden.

Wir sind uns allerdings noch unschlüssig bezüglich des Gewichts.

Der Wohnwagen wiegt leer ca 1900kg.

Man bekommt ihn mit einer 2300kg. Diese würden wir aber nicht ausreizen.

Ich vermute mit 2200kg inkl. Gepäck würden wir hin kommen.

Jetzt hat der 5er ja 2000kg Anhängelast.

Es gibt aber Gutachten die diese auf 2300kg erhöhen.

Die Frage ist nur wie gut das funktioniert.

Kann uns da jemand ratschlage geben?

Im G31 Forum hält man den 520d mit dem Motor quasi ungeeignet dafür.

Wenn ich die Beiträge hier lese klingt das allerdings anders.

Ich hänge mich auch mal kurz dran: ist der 520d mit Automatik 'standfest', oder sollte man ab 100tkm mit größeren Reparaturen rechnen an Motor und Getriebe?

Hallo,

@ Dennis_86:

Ihr habt Euch einen schönen Wohnwagen ausgesucht. Ich sehe darin kein Problem, ihn mit dem G31 520d zu ziehen.

Die Anhängelasten sind bei BMW so zu verstehen, dass sich diese nur auf die tatsächliche Achslast beziehen. D. h., der Wohnwagen darf mit der serienmäßigen Anhängelast bei Ausnutzung der maximal zulässigen Stützlast tatsächlich 2.090 kg auf die Waage bringen. Das bezieht sich übrigens auf ein voll beladenes Zugfahrzeug und 12 % Steigung.

Wenn der Wohnwagen jetzt 200 kg schwerer sein sollte, reden wir, in Bezug auf das Gesamtgewicht des Zuges, über weniger als 5%. Alleine deswegen werden hier jetzt keine großen Probleme auftauchen, zumal die Erhöhung der Anhängelast mit einer geringeren befahrbaren Steigung verbunden ist.

Zu meinen praktischen Erfahrungen: Ich bin auf unserer aktuellen Urlaubsreise in die Alpen mit unserem Gespann (520d mit gut 1800 kg Wohnwagen) über einen Pass gefahren, der längere Steigungen von ca. 10 % aufweist. Hierbei hatte ich zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass der 520d auch nur annähernd an seine Grenzen kommen würde. Wir sind locker im Verkehr mit anderen PKW mitgeschwommen.

Wir standen übrigens vor kurzem vor einer ähnlichen Entscheidung: Wir wollten einen neuen Wohnwagen (Adria Alpina 663pt) kaufen. Hierbei stellte sich allerdings heraus, dass dieser Wohnwagen nicht mit mehr als 2000 kg zGM erhältlich ist. Aus diesem Grund haben wir vom Kauf abgesehen. Hätten wir ihn mit 2.200 oder 2.300 kg zGM kaufen können, hätten wir bedenkenlos zugegriffen und ihn natürlich mit dem 520d gezogen.

Abgesehen von unserem Wohnwagen hatte ich auch schon andere schwerere Anhänger (Autotransporter, Baumaschinen, etc) am 520d und ich hatte nie den Eindruck, dass der 520d damit ein Problem hatte.

Somit meine Empfehlung: Hole Dir den aufgelasteten Kabe. Ich würde allerdings vorher schon die Auslastung des G31 durchziehen. Dann hast Du in diesem Punkt Sicherheit. Für Erfahrungen mit dem Gutachtenanbieter wäre ich dankbar, da das Thema wahrscheinlich mittelfristig auch bei uns ansteht.

Zur Frage der Standfestigkeit von Motor und Getriebe im 520d G31:

Der B47 Diesel gilt allgemein als robust. Nach Aussage eines Bekannten, der seit fast 40 Jahren als Meister in einer BMW-Werkstatt arbeitet, ist der B47 20d, auch bei hohen Laufleistungen, unauffällig und, nach seiner Meinung, einer der robustesten aktuellen BMW-Motoren.

Im Kollegenkreis laufen mehrere B47 Diesel mit mehr als 250 tkm ohne größere Reparaturen.

Die ZF 8-gang-Automatik gilt als eines der besten Automatikgetriebe überhaupt und, mit gelegentlichem Ölwechsel, als nahezu unverwüstlich.

Nach Aussage meines bekannten Meisters, hatten sie im G 31 noch keinen Getriebeschaden.

Hier im Forum findet man auch keine Hinweise auf Probleme mit diesem Getriebe im G31.

Gruß Rainer

Sorry, wenn ich hier reingrätsche, aber ich hoffe, dass ich nie an einem von dir verursachten Unfall beteiligt bin. Denn es wird nie eine Versicherung zahlen, wenn du das KFZ bzw. Gespann außerhalb der zugelassenen Spezifikation betreibst. Ob es das wert ist, kannst du gern selbst beurteilen. Irgendwie hat sich ja auch jemand Gedanken gemacht, warum du nur 2000kg ziehen darfst und das in die Zulassungspapiere geschrieben. Möglicherweise hängt das auch mit der Belastung der Bremsen etc. zusammen und nicht nur damit, ob das Zugfzg. schnell oder langsam den Berg hochfahren kann... Das irgendeine Zulassungsbehörde in D eine Auflastung des G31 ohne irgendeine bauliche Veränderung in die Papiere einträgt, möchte ich gern auch erst mal sehen.

 

Und: die zul. Anhängelasten sind bei BMW nicht irgendwie anders zu verstehen als bei Hundai oder Kia oder Lada oder sonst was. Das was in der Zulassung steht, ist zulässig. Alles andere befindet sich außerhalb der Zulassung und damit erlischt die Betriebserlaubnis. Damit auch der Versicherungsschutz etc. Kannst damit ja gern mal bei einer Kontrolle die Pozilei befragen - die legen dir das Gespann gern still.

 

Wer mehr als 2000kg ziehen will, muss sich halt einen X3 oder X5 kaufen. Ist halt so... So und jetzt halt ich meine Klappe dazu.

Zitat:

@hsd schrieb am 1. Januar 2024 um 20:11:27 Uhr:

Sorry, wenn ich hier reingrätsche, aber ich hoffe, dass ich nie an einem von dir verursachten Unfall beteiligt bin. Denn es wird nie eine Versicherung zahlen, wenn du das KFZ bzw. Gespann außerhalb der zugelassenen Spezifikation betreibst. Ob es das wert ist, kannst du gern selbst beurteilen. Irgendwie hat sich ja auch jemand Gedanken gemacht, warum du nur 2000kg ziehen darfst und das in die Zulassungspapiere geschrieben. Möglicherweise hängt das auch mit der Belastung der Bremsen etc. zusammen und nicht nur damit, ob das Zugfzg. schnell oder langsam den Berg hochfahren kann... Das irgendeine Zulassungsbehörde in D eine Auflastung des G31 ohne irgendeine bauliche Veränderung in die Papiere einträgt, möchte ich gern auch erst mal sehen.

Und: die zul. Anhängelasten sind bei BMW nicht irgendwie anders zu verstehen als bei Hundai oder Kia oder Lada oder sonst was. Das was in der Zulassung steht, ist zulässig. Alles andere befindet sich außerhalb der Zulassung und damit erlischt die Betriebserlaubnis. Damit auch der Versicherungsschutz etc. Kannst damit ja gern mal bei einer Kontrolle die Pozilei befragen - die legen dir das Gespann gern still.

Wer mehr als 2000kg ziehen will, muss sich halt einen X3 oder X5 kaufen. Ist halt so... So und jetzt halt ich meine Klappe dazu.

Wenn es ein Gutachten vom TÜV gibt welches die Anhängelast auf 2300kg bestätigt sehe ich kein Problem darin das auch eingetragen zu bekommen.

Und wenn es eingetragen ist sehe ich auch kein Risiko. Weder bei Polizeikontrollen noch bei einem Unfall.

Ich kenne es z.b. auch aus dem Wohnmobil Bereich. Da werden die Wohnmobile mit 3500kg ausgeliefert und können teilweise auch ohne bauliche Veränderung auf über 4 Tonnen aufgelastet werden.

Bremse sehe ich bei dem G31 auch unkritisch da der Anhänger gebremst ist.

 

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