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Kaufberatung: 1300er Bj 1970
Hallo zusammen und ein frohes Neues,
bei mir steht gerade der Kauf eines Käfers an, um genau zu sein um den HIER.
Ich würde gerne mal eure Meinung zu dem Auto und dem Baujahr hören? Ich hatte vor ca. 4 Jahren bereits einen 1200er Bj 73. Ich glaube vom Modell hat sich nicht viel getan und die 6 Pferdchen mehr werde ich sicherlich nicht spüren.
Ist der Preis fair oder muss da noch was runter gehandelt werden (natürlich handle ich ohnehin)?
Gibt es Dinge auf die ich (neben Rost an den üblichen Stellen) besonders achten muss?
Laut dem Händler, ölt der Käfer ganz leicht, wäre aber ganz normal bei denen... Wobei ich sagen muss, auch mein 1200er hat ein wenig geölt.
Danke im Voraus!
Beste Grüße
Sascha
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70 Antworten
Ach so, der Verkäufer meinte am Unterboden wo der Ölfilter sitzt, müsste man den Dichtring erneuern, da tropft es Öl. Ist das meistens wirklich nur so ne Kleinigkeit oder kommen da idR höhere Kosten auf mich zu?
Ölfilter? Wo?
Wenn das kein Problem ist, soll er es machen lassen. :D
So richtig Ahnung hat der aber nicht?
Der meint sicher nur den Ölablass-Deckel.
Aber wer weiß was da tropft , wenn er es weiß und ni gleich selber ändert
Zitat:
@schakal00783 schrieb am 8. Januar 2020 um 19:59:20 Uhr:
Ist das meistens wirklich nur so ne Kleinigkeit oder kommen da idR höhere Kosten auf mich zu?
Man sollte sich generell über eines im Klaren sein: dass man entweder einen gebrauchsabhängigen und/oder einen zeitabhängigen Verfall hat, der das Auto zu Schrott werden lässt, oder dass man den Verfall kompensieren muss.
Der Käfer hatte als Verbrauchsauto durchaus eine hohe Verfallsrate, und wenn man sich nun vornimmt, die Karre eben nicht verfallen zu lassen, dann ist man gezwungen, in der Zeit, in der er verfallen wäre, wahrscheinlich so viel zu investieren, dass man sich einen neuen kleinen Wagen hätte leisten können, umgerechnet in heutige Kaufkraft etc.
Leider geht das nicht kontinuierlich, sondern in Stufen. Und so kann es kommen, dass man hinter einer "Kleinigkeit" weiteren Verfall entdeckt, und bei dessen Beseitigung wieder anderen Verfall, und so weiter.
Ein harmloser Radlagerwechsel kann dazu führen, dass man feststellt, dass die Vorderachse nicht mehr rettbar ist. Ein Dichtungswechsel am Motor endet hin und wieder mit einer totalen Revision, die den Wagen auf Monate stillegt. Eine kleine Rostblase irgendwo entdeckt, und am Ende hat man den halben Vorderwagen neu eingeschweisst.
Es ist ein bisschen sehr optimistisch, wenn man glaubt, ein Auto, dessen Verfallsdatum um das 4fache überschritten ist, einfach kaufen und fahren zu können, ohne dass einen der Verfall sofort wieder einholt. Das geht bei besser-als-neu-Restaurierungen eine Zeitlang, wenn der Wagen extrem geschont wird und nebenbei trotzdem noch gut gewartet. Ansonsten aber ist es ein ständiger Kampf gegen die Entropie, den man entweder mit Geld oder mit eigener Kraft führen muss.
Und eines kann ich auch garantieren: es wird nix von selbst besser. Jede Halbherzigkeit, jede Nachlässigkeit, jede Verzögerung von nötigen Maßnahmen rächt sich irgendwann. Früher oder später, aber ganz sicher.
Grüße,
Michael
Hallo Sascha,
bei "mobile.de" steht der Käfer als "nicht verfügbar" drin.
Hast du ihn gekauft?
Gruss.
Hi Rubberduck,
welchen Käfer meinst du? Habe noch nichts gekauft.
Kann den link leider nicht öffnen. Aber wie gesagt, habe noch keinen gekauft.
Zitat:
@germgerm schrieb am 8. Januar 2020 um 20:13:24 Uhr:
Der meint sicher nur den Ölablass-Deckel.
Richtig, den meinte er wohl. Nur ist der Aufwand ihn abzudichten hoch? Könnte man das selbst machen bei einem Öl Wechsel? Also ist dahinter wirklich nur ein Dichtring verbaut?
Zitat:
@rubberduck0_1 schrieb am 8. Januar 2020 um 23:27:50 Uhr:
Den hier:
Ich habe deinen Link am PC gerade mal geöffnet (dort ging es noch). Nein den habe ich ausgeschlossen, nachdem ich Detailfotos gesehen habe und wie der nur "gefixt" wurde, hat mir einfach nicht gefallen. Es gibt Dinge über die kann ich hinweg sehen (fehlende Teppiche, Flugrost, etc.) aber nicht das was der alles hatte.
Beim Ölwechsel werden immer alle dazugehörenden Dichtungen erneuert.
Aber es kann dir niemand sagen, ob das wirklich das einzige Problem für die Tröpfchen sind.
So, Auto angeschaut, zu viel Rost der sich unterm Lack bildet :/ Och menno...
Nicht aufgeben! Ich habe ca. 16 Jahre gesucht :) Und wenn ich von der „Initalzündung“ rechne (als kleines Kind ein Käfer-Spielzeugauto aus USA bekommen), dann waren es Jahrzehnte.
Danke @Schleich-kaefer für die netten Worte. Es wird schon was daher kommen, da bin ich mir ganz sicher.