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Kann man schon Sommerreifen aufsetzen?

VW Golf 6 (1KA/B/C)
Themenstarteram 10. Februar 2015 um 10:46

Will endlich meine Sommerreifen + Felgen fahren :D

Glaubt ihr, dass es noch friert? Oder hat jemand sogar schon Sommerreifen drauf?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Kann man schon Sommerreifen aufsetzen?

Wenn es die Nackenmuskeln aushalten … :D

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Vorne weg, da wir auf 640 NHN wohnen, ich auch gerne regelmäßig in die Alpen zum Skilauf fahre, kommen bei meinen im Winter betriebenen Fahrzeugen bei ca. 20-30 Frosttagen im Jahr stets WR auf die Fahrzeuge, wenn das Wetter, wie gerade jetzt seit 1 Woche, dazu "einläd".

Das übersieht meiner Meinung nach tazio1935.

- Viele ziehen die WR/SR nicht strikt nach Kalenderdaten auf, sondern dann, wenn die Wettervorhersage für die nächsten 10-14 Tage, ggf. i.V.m. den in diesem Zeitraum geplanten Fahrtzielen, Veranlasung gibt den Wechsel durchzuführen. So hatte ich letztes Jahr von Anfang Dez. - Anfang Mai die WR rauf. Dieses Jahr habe ich bereits 2 Schneefahrten mit WR hinter mir :D

- Man kann die Situation in wärmeren Wintergegenden, z.B. dem Rheinland (KO, BN, K, D, LEV usw.) und Ruhrgebiet (E, DO usw.) nicht mit den Mittelgebirgen (Eifel, Taunus, Westerwald, Sauerland, Harz, Hunsrück, Rhön, Spessart, Thüringen usw. ) und schon gar nicht mit dem Hochschwarzwald, Oberbayern , Schwäbischer Alb und dem Bayerischen Wald vergleichen. Für die wärmeren Wintergegenden mit normalerweise unter 10 Schneetagen pro Jahr mag der GJR eine gute Lösung sein, aber je mehr Schneetage es pro Jahr gibt, desto notwendiger werden im Winter WR mit mindestens 4-5 mm Restprofil, wenn man angemessen sicher unterwegs sein will.

Warum taugt in schneereicheren Gebieten die GJR nicht? Weil das Unfallrisko auf schnee- oder eisglatter Fahrbahn deutlich besser vom Spezialisten WR eingedämmt werden kann. Der hat zwar im Winter bei trockener odern nur Nasser Fahrbahn ein gerinfügig schlechteres Handling und vielleicht einen um 5-10% längeren Bremsweg als der GJR. Dafür bremst er aber bei schneebedeckter oder eisglatter Fahrbahn um 10-20% besser als die auf trockener Fahrbahn besten GJR; denn ein GJR bleibt ein Kompromiss: entweder ist er so ausgelegt, dass er näher am SR (wie z.B. der auch von tazio1935 Michelin Cross Climate) oder am WR ist.

- Die Auslegung eines GJR entweder mehr auf SR ODER WR geht natürlich bei der Durchschnittsbetrachtung von tazio1935 auch unter.

Fazit: GJR sind für einen normal betriebenen PKW z.B in Köln vielleicht zu empfehlen, in München dagegen sicher nicht.

Zitat:

@tazio1935 schrieb am 10. November 2017 um 13:30:34 Uhr:

 

 

Was für ein Widerspruch. Brauchst Du ordentliche Bremswege nur einmal im Ernstfall, wie Du zuerst geschrieben hast? Oder doch eher ganzjährig, wie Du im nächsten Satz geschrieben hast? Ich nehme an, Du brauchst ganzjährig kurze Bremswege, und deshalb zählt der Durchschnittswert für das ganze Jahr.

Nach Deiner ersten Logik könntest Du an dem einen Tag, an dem Du kurze Bremsweg brauchst, ja auch einfach Bus, Bahn oder Taxi nehmen. Und schon wärst Du aus dem Schneider.

Zitat:

@tazio1935 schrieb am 10. November 2017 um 13:30:34 Uhr:

Zitat:

@Moorteufelchen schrieb am 10. November 2017 um 13:03:46 Uhr:

Ich hab seit letzter Woche WR drauf weil mein Benz im Zweifel auf Reif, Schnee und Eis ohne sehr schlecht zu händeln ist.

Und wenn der Ernstfall eine Trockenbremsung ist, die viel häufiger vorkommt? Dann hast Du mit einem WR einen 5,1 Meter längeren Bremsweg als mit einem GJR*. Der WR hilft Dir dann gar nicht, sondern ist von Nachteil. Auch beim Trockenbremshandling, Aquaplaning, Nassbremsweg, Nass-Kurvenhaftung und Nass-Handling bist Du mit dem Winterreifen schlecht dran.

Zitat:

@tazio1935 schrieb am 10. November 2017 um 13:30:34 Uhr:

Zitat:

@Moorteufelchen schrieb am 10. November 2017 um 13:03:46 Uhr:

Zu was ist das denn von Nutzen?

Und für die ca. 10 mal im Winter ist es mir den Aufwand einfach Wert.

[/quote

Wenn GJR an 170 Wintertagen sicherer sind, und Winterreifen sind an 10 Tagen sicherer, welcher Reifen ist dann unter dem Strich sicherer?

MfG, Tazio1935

Nö, ich brauche ganzjährig ordentliche Bremswege aber im Zweifel muss er Perfekt sein.

Auch ein paar Mal im Jahr wiedrige Bedingungen reichen für mich den WR dem GJR vorzuziehen.

Normale Bremsungen kriegen alle Reifentypen ausreichend hin. Daher ist ein Durchschnitt für mich nicht relevant.

Es muss nur in der einen Kritischen Situation passend sein. Daher passe ich meine Reifen halt der aktuellen Witterung bestmöglich an und habe halt keinen Durschnittlich besseren.

Meiner Meinung nach ist halt ein für das Winterhalbjahr gemachter Reifen besser als ein fürs ganze jahr gemachter. Genauso Sommer.

Die Spanne die der jeweilige Reifen Abdecken muss ist kleiner und daher besser zu treffen.

Ich glaube einfach nicht daran, daß die Reifenhersteller in der Lage sind die komplette Bandbreite mit einem Reifen so abzudecken wie mit zwei Spezialisten jeweils nur die Hälfte.

Und über die verschiedenen Methoden einen Test so rüberzubringen wie man möchte brauchen wir nicht zu diskutieren.

Moorteufelchen

@tazio1935

du behauptest generell, dass GJR allgemein einen besseren Bremsweg haben als SR und/oder WR.

so zumindest kommt das hier rüber:

Zitat:

@tazio1935 schrieb am 9. November 2017 um 10:48:01 Uhr:

Nässe-Bremsweg SR/WR-Durchschnitt: 44,9 m*

Nässe-Bremsweg SR/GJR Durchschnitt: 42,15 m*

----------------------------------------------------------------------------

Trocken-Bremsweg SR/WR-Durchschnitt: 40,6 m*

Trocken-Bremsweg SR/GJR Durchschnitt: 38,05 m*

Und das ist imho schlichtweg falsch!

Schönrechnen kann man sich alles.

Wenn ich jetzt mal anfange, rumzurecherchieren und mit Zahlen zu spielen (wozu ich weder Zeit noch Lust habe), präsentiere ich dir schöne Mittelwerte, die genau das Gegenteil von dem darstellen, was du behauptest ...

Ausserdem wird die Qualität eines Reifens durch mehr definiert, als nur den Bremsweg ...

Mit Strassenglätte - ob nun Schnee oder Reifglätte - musst du im Winter IMMER rechnen und kannst nicht behaupten "ich hab hier bei mir keinen Schnee"

Zitat:

@Volvoluder schrieb am 10. November 2017 um 13:43:46 Uhr:

Warum taugt in schneereicheren Gebieten die GJR nicht? Weil das Unfallrisko auf schnee- oder eisglatter Fahrbahn deutlich besser vom Spezialisten WR eingedämmt werden kann.

Dein Wissen zum Leistungsstand von GJR auf Schnee scheint bereits ein paar Jahre auf dem Buckel zu haben.

Zitat:

@Volvoluder schrieb am 10. November 2017 um 13:43:46 Uhr:

Dafür bremst er aber bei schneebedeckter oder eisglatter Fahrbahn um 10-20% besser als die auf trockener besten GJR,

Ist das so? Bremst ein WR wirklich "bei schneebedeckter oder eisglatter Fahrbahn um 10-20% besser" als ein guter, sommerlastiger GJR? Die Auto Bild schreibt, dass die Hälfte der GJR beim Bremsen auf Schnee das Niveau eines Winterreifens erreicht. Mehr dazu in der Grafik unten.

  • Schneebremsweg Referenz-Winterreifen: 17,4 m
  • Schneebremsweg GJR Conti : 17,1 m
  • Schneebremsweg GJR Goodyear : 17,4 m
  • Schneebremsweg GJR Michelin: 18,3 m

Wenn ich - nach Deiner Rechnung - vom Michelin-GJR-Bremsweg 15 % abziehe, dann wäre ich bei theoretischen 15,5 m für den WR. Stattdessen landet der WR real bei 17,4 m. Das sind auf Schnee nur 5 % weniger als der Michelin. Gegenüber dem Conti-GJR schneidet der WR beim Bremsen auf Schnee sogar schlechter ab.

Zitat:

@Volvoluder schrieb am 10. November 2017 um 13:43:46 Uhr:

Fazit: GJR für ein normal betreibenen PKW z.B in Köln zu empfehlen, in München dagegen nicht.

München hatte im Winter 2015/16 gerade mal 10 Schneetage, Tage mit Dauerfrost gab es 4. Dresden hatte 16 Schneetage und 11 Dauerfrosttage. Willkommen im deutschen Winter!

MfG, Tazio1935

Ab-2017-gjr-bremsweg-schnee

Zitat:

@tazio1935 schrieb am 10. November 2017 um 14:21:27 Uhr:

Schneebremsweg Referenz-Winterreifen: 17,4 m

Ohne zu wissen was das für ein Reifen ist, ist der Test das Papier nicht wert auf das er gedruckt ist.

Die Michelin Crossclimate die in meiner Garage noch auch ihren Einsatz warten, haben keinerlei Lamellen wie ein Winterreifen. Daß sie auf Schnee gleichwertig Bremsen wie meine bisherigen GJ-UG9 (top WR) glaube ich nicht (aber wie schon erwähnt, Winter ist hier out).

Gruß Metalhead

Zitat:

@Moorteufelchen schrieb am 10. November 2017 um 13:59:06 Uhr:

Nö, ich brauche ganzjährig ordentliche Bremswege aber im Zweifel muss er Perfekt sein.

Auch ein paar Mal im Jahr wiedrige Bedingungen reichen für mich den WR dem GJR vorzuziehen.

Normale Bremsungen kriegen alle Reifentypen ausreichend hin. Daher ist ein Durchschnitt für mich nicht relevant.

Aber ein um 5,1 Meter längerer Trockenbremsweg des WR gegenüber dem Michelin-GJR ist kein Durchschnittswert. Den längere Bremsweg gibt es wirklich. Dagegen fallen die Bremsweg-Unterschiede zwischen GJR und WR auf Schnee vergleichsweise gering aus.

Zitat:

@Moorteufelchen schrieb am 10. November 2017 um 13:59:06 Uhr:

Ich glaube einfach nicht daran, daß die Reifenhersteller in der Lage sind die komplette Bandbreite mit einem Reifen so abzudecken wie mit zwei Spezialisten jeweils nur die Hälfte.

Ich glaube an gar nichts. Sondern schaue mir die Messwerte und Ergebnisse verschiedener Tests an und ziehe daraus meine Schlüsse.

Zitat:

@Moorteufelchen schrieb am 10. November 2017 um 13:59:06 Uhr:

Daher passe ich meine Reifen halt der aktuellen Witterung bestmöglich an und habe halt keinen Durschnittlich besseren.

Du ziehst Sommerreifen auf, sobald die Straße frei von Schnee und Eis ist? Und wechselst bei Schneefall wieder auf WR? Respekt. Was machst Du, wenn Du mit Sommerreifen von Schneefall oder Blitzeis überrascht wirst?

MfG, Tazio1935

Zitat:

@metalhead79 schrieb am 10. November 2017 um 14:30:19 Uhr:

Die Michelin Crossclimate die in meiner Garage noch auch ihren Einsatz warten, haben keinerlei Lamellen wie ein Winterreifen. Daß sie auf Schnee gleichwertig Bremsen wie meine bisherigen GJ-UG9 (top WR) glaube ich nicht

Wie schon gesagt, ich glaube gar nichts. Sondern schaue mir Ergebnisse genau an und ziehe daraus meine Schlüsse. Nehmen wir mal einen anderen GJR-Test, den von GTÜ und ACE aus dem vergangenen Jahr, der mit Punkten arbeitet.

Referenz-Winterreifen

Schnee-Bremsweg Dunlop Winter Sport 5: 26 Punkte

Ganzjahresreifen

Schnee-Bremsweg Goodyear Vector 4Seasons: 28 Punkte

Schnee-Bremsweg Nokian Weatherproof: 26 Punkte

Schnee-Bremsweg Michelin Cross Climate: 17 Punkte

Schnee-Bremsweg Vredestein Quatrac 5: 13 Punkte

Schnee-Bremsweg Pirelli All Seaon: 6 Punkte

Schnee-Bremsweg Bridgestone A001: 5 Punkte

Referenz-Sommerrreifen

Schnee-Bremsweg Conti Premium Contact 5: 0 Punkte

---------------------------------------------

Endauswertung aller Disziplinen mit Gesamtpunktzahl:

  1. Nokian Weatherproof: 203 Punkte
  2. Goodyear Vector 4Seasons: 194 Punkte
  3. Michelin Cross Climate: 182 Punkte
  4. Saisonreifen SR Conti / WR Dunlop (50:50): 171 Punkte

MfG, Tazio1935

Zitat:

@cocker schrieb am 10. November 2017 um 14:08:02 Uhr:

@tazio1935

du behauptest generell, dass GJR allgemein einen besseren Bremsweg haben als SR und/oder WR.

so zumindest kommt das hier rüber:

Nein das tut er nicht. Er sagt lediglich, dass im Jahresmittel bei den überwiegend vorherrschenden klimatischen Bedingungen die GJR im Mittel mehr Sicherheit bieten als die Pendants aus SR/WR da die Extremsituationen wo SR/WR besser wären seltener sind und die Wahrscheinlichkeit einen guten Bremsweg in einer „normalen“ Situation zu brauchen sehr viel höher ist.

Zitat:

@Sebalb schrieb am 10. November 2017 um 15:07:07 Uhr:

Nein das tut er nicht.

Stimmt. Kurz zusammengefasst und hoffentlich verständlich:

Sommerreifen bremsen nass/trocken kürzer als GJR.

Winterreifen bremsen nass/trocken länger als GJR.

Unterm Strich ist es ziemlich wurscht, ob ich mich für Saisonreifen und einen halbjährlichen Wechsel oder für Ganzjahresreifen und 365-Tage-Durchfahren entscheide, was diese Bremswege angeht.

Das lässt sich für etliche andere Testdisziplinen durchspielen, etwa für Aquaplaning oder Handling.

MfG, Tazio1935

Zitat:

@tazio1935 schrieb am 10. November 2017 um 15:40:29 Uhr:

Zitat:

@Sebalb schrieb am 10. November 2017 um 15:07:07 Uhr:

Nein das tut er nicht.

Stimmt. Kurz zusammengefasst und hoffentlich verständlich:

Sommerreifen bremsen nass/trocken kürzer als GJR.

Winterreifen bremsen nass/trocken länger als GJR.

Unterm Strich ist es ziemlich wurscht, ob ich mich für Saisonreifen und einen halbjährlichen Wechsel oder für Ganzjahresreifen und 365-Tage-Durchfahren entscheide, was diese Bremswege angeht.

Das lässt sich für etliche andere Testdisziplinen durchspielen, etwa für Aquaplaning oder Handling.

Eigentlich bestätigt das mein geplantes Vorgehen, in Zukunft statt Winterreifen in der Wintersaison Ganzjahresreifen zu verweden. An Sommerreifen im Sommer führt ja kein Weg dran vorbei.

Zumindest habe ich keine Ganzjahresreifen in 165/50R15, 205/50ZR16, 225/50ZR16 oder 245/45ZR16 finden können. Der Prius ist tatsächlich das einzige Auto von fünf (!) in unserem Haushalt, wo Ganzjahresreifen immerhin theoretisch eine Option wären.

Zitat:

@tazio1935 schrieb am 10. November 2017 um 15:40:29 Uhr:

Zitat:

@Sebalb schrieb am 10. November 2017 um 15:07:07 Uhr:

Nein das tut er nicht.

Stimmt. Kurz zusammengefasst und hoffentlich verständlich:

Sommerreifen bremsen nass/trocken kürzer als GJR.

Winterreifen bremsen nass/trocken länger als GJR. ...

 

MfG, Tazio1935

Diese Aussage ist viel zu pauschal um wahr zu sein bzw. Um überhaupt wahr sein zu können.

Zitat:

@gummikuh72 schrieb am 10. November 2017 um 16:18:05 Uhr:

Diese Aussage ist viel zu pauschal um wahr zu sein bzw. Um überhaupt wahr sein zu können.

Deswegen steht im einleitenden Satz: "kurz zusammengefasst". Ein Beitrag, der die Kernaussage in zwei kurzen Sätzen zusammenfasst, kann keine lange, detaillierte Abhandlung sein. Logisch, oder? Messwerte und Aussagen zu bestimmten Reifen und Testdisziplinen konntest Du in meinen vorherigen, wesentlich längeren Beiträgen bereits lesen.

Wenn ich nochmal etwas geschrieben hätte wie "Ganzjahresreifen XY bremst bei trockener Fahrbahn 3,2 m kürzer als Winterreifen AB", was hättest Du dann entgegnet? Doch sicher etwas wie: Da hast Du nur den Bremsweg und nur zwei Reifen gegenübergestellt. Das hat keine generelle Aussagekraft. - Wie schrieb doch Cocker z. B. weiter oben? "Ausserdem wird die Qualität eines Reifens durch mehr definiert, als nur den Bremsweg ..."

Klar, aber erstens sind Nass- und Trockenbremswege zusammen zwei Werte mit starker Aussagekraft, deshalb werden sie bei Tests entsprechend hoch gewichtet. Zweitens habe ich weder Zeit noch Lust, alle Ganzjahresreifentests und deren Einzeltestdisziplinen samt Messwerten der letzten paar Jahre hier zu referieren, denn das würde etliche Seiten füllen und macht zuviel Arbeit, die von Nörglern wie Dir eh nicht anerkannt wird. Ich kenne die Tests aber und kann Dir sagen, dass grundsätzlich gilt:

  • Sommerreifen bremsen nass/trocken kürzer als GJR.
  • Winterreifen bremsen nass/trocken länger als GJR.

Wenn Du das widerlegen möchtest, dann bitte auf breiter Basis. Ein paar Ausreißer-Werte nach dem Schema "Gegenbeweis durch abseitiges Beispiel" zählen nicht. Ich könnte Dich übrigens mit Messwerten eindecken, die meine oben gemachten Thesen untermauern.

MfG, Tazio1935

@Tazio1935 Aber ein um 5,1 Meter längerer Trockenbremsweg..

Der ist normalerweise kein Problem weil einkalkuliert.

Man weis was die Beschuhung gerade hergiebt.

Du hast gerade das Problem du wist missionieren.

Das funktioniert bei diesem thema nicht.

Lies es dir oben durch.

Ich will einfach nicht auf GJR fahren.

Ich wechsel von Sommer auf Winter und zurück.

Ich bin überzeugt von dem Ding und mach es so.

So, Bitte nichts für ungut bin raus.

Gru0 Moorteufelchen

Zitat:

@Moorteufelchen schrieb am 10. November 2017 um 17:05:33 Uhr:

Du hast gerade das Problem du wist missionieren.

Das funktioniert bei diesem thema nicht.

Missionieren? Für Religion und Glauben sind in diesem Thread einige unbeirrbare Anhänger der Saisonreifen zuständig. Mit Zahlen, Daten und Fakten halten sie sich leider sehr zurück. Glauben genügt wohl. Überprüfung der reinen Lehre unerwünscht.

Zitat:

@Moorteufelchen schrieb am 10. November 2017 um 13:59:06 Uhr:

Ich glaube einfach nicht daran , daß die Reifenhersteller in der Lage sind die komplette Bandbreite mit einem Reifen so abzudecken wie mit zwei Spezialisten jeweils nur die Hälfte.

Und über die verschiedenen Methoden einen Test so rüberzubringen wie man möchte brauchen wir nicht zu diskutieren.

Hm. Auch wenn die Fakten dagegen sprechen? :rolleyes:

MfG, Tazio1935

Ich hab mich einfach selbst missioniert. Am Niederrhein mit 2 Schneestunden im Jahr (Betonung auf Stunden) und geringer Laufleistung von maximal 12.000 km im Jahr, zudem generell gemäßigter Fahrweise mit grundsätzlich zwei „langsamen“ Autos hab ich einfach kein Bock auf halbjährliches wechseln und immer 2 Reifensätze einlagern.

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