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Kann man schon Sommerreifen aufsetzen?
Will endlich meine Sommerreifen + Felgen fahren :D
Glaubt ihr, dass es noch friert? Oder hat jemand sogar schon Sommerreifen drauf?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Kann man schon Sommerreifen aufsetzen?
Wenn es die Nackenmuskeln aushalten … :D
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3284 Antworten
Zitat:
@mattalf schrieb am 3. November 2017 um 09:01:55 Uhr:
Ich wuerde mit 3-4 mm auch nicht mehr den Winter fahren. Die Anforderrungen in D sind da ziemlich lasch. Man siehts auch jedes Jahr wenn die erste Schneeflocke quer ueber der Strasse liegt, dann kommen die Meldungen von Stau und festsitzenden LKW und PKW. Das erlebst so in Norwegen und sicher auch in Oesterreich nicht so.
Hierbei sollte man aber auch die Temperaturen betrachten! Sind es mal eben -20 Grad oder noch weniger, kann man durchaus auch mit Sommereifen adäquat unterwegs sein. Wären zum Vergleich in polaren Regionen und in Deutschland Testfahrzeuge mit identisch schlechten Reifen ausgestattet, würde man feststellen, dass die Fahrzeuge in Ländern mit tieferen Temperaturen deutlich weniger Probleme haben.
Rutschig ist nicht das Eis/festgefahrener Schnee, sondern der Wasserfilm der sich durch den Druck zwischen (in diesem Fall) Reifen und Eisoberfläche bildet. Je tiefer die Temperaturen, umso geringer wird dieser Effekt!
Zitat:
@Bikerleo66 schrieb am 3. November 2017 um 06:35:52 Uhr:
Wer sagt, dass man bei 4mm Restprofil wechseln muss? Das ist eine (überholte) Empfehlung!
Ich habe meine Reifen auch noch nie mit 4mm entsorgt.
Zitat:
@Mischkolino schrieb am 2. November 2017 um 21:08:50 Uhr:
Zitat:
@Shameless Sheep schrieb am 2. November 2017 um 18:35:04 Uhr:
[...] Ich zieh die erst erst auf, wenn der TV-Wettermann was von Hodenfrost faselt.:)
Du machst den Radwechsel ja von skurrilen Bedingungen abhängig... :D
Meine WR kommen übermorgen ran.
Zitat:
@metalhead79 schrieb am 3. November 2017 um 08:32:13 Uhr:
Zitat:
@Shameless Sheep schrieb am 2. November 2017 um 18:35:04 Uhr:
Ich zieh die erst erst auf, wenn der TV-Wettermann was von Hodenfrost faselt.:)
Na ob der medizinische Internas ausplaudert? :D:D:D
Gruß Metalhead
Ihr wisst doch bzw. kennt die Regel: Desto älter, desto tiefer!:D
Was das Reifenaufziehen generell angeht: Ich weiß, dass man die besseren Reifen auf der Hinterachse aufziehen soll. Wird ja nun auch oft genug im Netz beschrieben, warum das so ist. Nur....ich kann mich einfach damit nicht anfreunden. Ich wechsele jetzt seit 33 Jahren Reifen an Autos. IMMER die besseren vorne montiert. Und ich war schon in einigen brenzligen Situationen....platzender Reifen hinten, schnell und langsam Luft verlierender Reifen hinten, heftige Ausweichmanöver bei Matsch und Schnee, auf Nässe usw. Selbiges gilt für vorne.
Klar, möglicherweise waren die Situationen nur nicht brenzlig genug. Vielleicht bin ich auch einfach der beste Autofahrer von allen.:D (denken ja eh die meisten von sich). Vielleicht hatte ich auch immer nur Glück. Ich schau mir dazu Videos an, lese die Erklärungen und verstehe ja auch, worum es bei der Thematik geht.
Aber warm werde ich dennoch nicht damit, denke jedesmal kurz darüber nach, ob ich nun...oder nicht? Und dann bleibt es doch wieder beim Alten.
Zitat:
@Bikerleo66 schrieb am 3. November 2017 um 09:08:31 Uhr:
Hierbei sollte man aber auch die Temperaturen betrachten! Sind es mal eben -20 Grad oder noch weniger, kann man durchaus auch mit Sommereifen adäquat unterwegs sein. Wären zum Vergleich in polaren Regionen und in Deutschland Testfahrzeuge mit identisch schlechten Reifen ausgestattet, würde man feststellen, dass die Fahrzeuge in Ländern mit tieferen Temperaturen deutlich weniger Probleme haben.
Rutschig ist nicht das Eis/festgefahrener Schnee, sondern der Wasserfilm der sich durch den Druck zwischen (in diesem Fall) Reifen und Eisoberfläche bildet. Je tiefer die Temperaturen, umso geringer wird dieser Effekt!
Hier ist kein grosser Unterschied zu dem Winter von Deutschland. Hier gibt es genauso die Nasse Pampe. Die Westkueste sorgt haeufig fuer waerme Temparaturen als in Deutschen Mittelgebirgen. Stau gibts hier uebrigens auch hin und wieder. In 99% aller Faelle ist es dann ein Osteuropaeischer LKW ohne Winterausruestung der dafuer sorgte. Und bei Minus 20 Grad und Sommerreifen, da diskutiere ich gar nicht erst drueber. Da schuettel ich nur den Kopf.
Zitat:
@Shameless Sheep schrieb am 3. November 2017 um 10:34:54 Uhr:
Ihr wisst doch bzw. kennt die Regel: Desto älter, desto tiefer!:D
Ach so, du hast den Sensor beschrieben. :D
Zitat:
Was das Reifenaufziehen generell angeht: Ich weiß, dass man die besseren Reifen auf der Hinterachse aufziehen soll. Wird ja nun auch oft genug im Netz beschrieben, warum das so ist. Nur....ich kann mich einfach damit nicht anfreunden. Ich wechsele jetzt seit 33 Jahren Reifen an Autos. IMMER die besseren vorne montiert. Und ich war schon in einigen brenzligen Situationen....platzender Reifen hinten, schnell und langsam Luft verlierender Reifen hinten, heftige Ausweichmanöver bei Matsch und Schnee, auf Nässe usw. Selbiges gilt für vorne.
Klar, möglicherweise waren die Situationen nur nicht brenzlig genug.
Das beruht auf der Tatsache daß untersteuern im Straßenverkehr unkritischer ist als übersteuern (auch wenn man übersteuern effektiver "bekämpfen" kann. Das geht beim Fahrsicherheitstraining auf der Schleuderplatte ganz gut, aber mach das mal auf der Landstraße in einer Kurve, die Richtung die du einschlagen mußt heißt Straßengraben bzw. Gegenverkehr).
Gruß Metalhead
Zitat:
@Bikerleo66 schrieb am 3. November 2017 um 09:08:31 Uhr:
Hierbei sollte man aber auch die Temperaturen betrachten! Sind es mal eben -20 Grad oder noch weniger, kann man durchaus auch mit Sommereifen adäquat unterwegs sein. Wären zum Vergleich in polaren Regionen und in Deutschland Testfahrzeuge mit identisch schlechten Reifen ausgestattet, würde man feststellen, dass die Fahrzeuge in Ländern mit tieferen Temperaturen deutlich weniger Probleme haben.
Rutschig ist nicht das Eis/festgefahrener Schnee, sondern der Wasserfilm der sich durch den Druck zwischen (in diesem Fall) Reifen und Eisoberfläche bildet. Je tiefer die Temperaturen, umso geringer wird dieser Effekt!
Auf Glatteis hat man selbst mit Winterreifen keine Chance. Warum,weshalb,warum Glatteis nun rutschig ist, tut dabei nichts zur Sache.
Beim Winterreifen geht es um die weichere Gummimischung (= mehr Grip bei niedrigen Temperaturen) und den höheren Negativanteil im Profil, womit sich der Reifen besser "festkrallen", sowie mehr Wasser verdrängen kann.
Ein Sommerreifen ist bei -20°C knüppelhart (= 0 Grip) und hat definitiv nicht das richtige Profil für winterliche Bedingungen.
Mag sein, dass er bei -40°C am Polarkreis noch besser zu fähren wäre als in D bei -5°C. Eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit eines solchen Tests ist aber dennoch überflüssig.
Zitat:
@mattalf schrieb am 3. November 2017 um 10:42:40 Uhr:
Zitat:
@Bikerleo66 schrieb am 3. November 2017 um 09:08:31 Uhr:
Hierbei sollte man aber auch die Temperaturen betrachten! Sind es mal eben -20 Grad oder noch weniger, kann man durchaus auch mit Sommereifen adäquat unterwegs sein. Wären zum Vergleich in polaren Regionen und in Deutschland Testfahrzeuge mit identisch schlechten Reifen ausgestattet, würde man feststellen, dass die Fahrzeuge in Ländern mit tieferen Temperaturen deutlich weniger Probleme haben.
Rutschig ist nicht das Eis/festgefahrener Schnee, sondern der Wasserfilm der sich durch den Druck zwischen (in diesem Fall) Reifen und Eisoberfläche bildet. Je tiefer die Temperaturen, umso geringer wird dieser Effekt!
Hier ist kein grosser Unterschied zu dem Winter von Deutschland. Hier gibt es genauso die Nasse Pampe. Die Westkueste sorgt haeufig fuer waerme Temparaturen als in Deutschen Mittelgebirgen. Stau gibts hier uebrigens auch hin und wieder. In 99% aller Faelle ist es dann ein Osteuropaeischer LKW ohne Winterausruestung der dafuer sorgte. Und bei Minus 20 Grad und Sommerreifen, da diskutiere ich gar nicht erst drueber. Da schuettel ich nur den Kopf.
Wo ist hier?
Zitat:
@Bikerleo66 schrieb am 3. November 2017 um 11:15:03 Uhr:
Wo ist hier?
Norwegen. Deswegen hab ich den direkten Vergleich.
Zitat:
@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 2. November 2017 um 14:34:32 Uhr:
Zitat:
@AndyW211320 schrieb am 2. November 2017 um 13:13:47 Uhr:
Cocker, wohnst Du am Alpenrand? Da waren ja schon 0°C.
Seine Herkunft steht doch direkt unter seinem gewählten Namen. Er ist aus dem Saarland.
korrekt - Minusgrade hats hier zwar noch nicht direkt, aber wenn ich morgens teilweise Scheiben kratzen muss, ist es Zeit für Winterreifen ...
Ich habe mal etwas recherchiert wie denn so die durchschnittliche Anzahl der Schneetage in den verschiedenen Regionen in Deutschland ist und bin bei Kachelmannwetter (http://...kanal.kachelmannwetter.com/.../) auf einen interessanten Bericht und eine Auswertung von 2015 gestoßen, die die verschiedenen Zeiträume bis 2010 auswertet. Interessant ist es hier den ganzen Bericht zu lesen!
Zitat: "Wir haben jeweils den Zeitraum von Oktober bis April eines jeden Winters ausgewertet. Also 210 Tage, wobei wir die Tage mit Schneedecke gezählt haben und dann für den jeweiligen 30 jährigen Zeitraum gemittelt haben."
Ich habe mir dann mal die Mühe gemacht, die jeweiligen Werte von 1981 bis 2010 für ganz Deuschland zu mitteln und bin dabei (sollte ich keinen Wert übersehen haben) auf eine bundesweite und durchschnittliche Anzahl von 43,6 Schneetagen gekommen. Das wiederum bedeutet für den jeweiligen Zeitraum von 210 Tagen (Oktober bis April; 210 Tage), dass ca. jeder 5. Tag ein Schneetag ist.
Das ist natürlich nicht aussagekräftig für jedes Örtchen der Republik, sollte aber ausreichend belegen, dass man zwischen Oktober/November und März/April in der Summe mit Winterreifen nicht wirklich falsch unterwegs ist...
Ich hab hier (Franken) in in den letzten 10 Jahren keine 20 Schneetage (zumindest keine mit Schnee auf der Straße) erlebt.
Gruß Metalhead
Erstens ist Franken ein sehr dehnbarer Begriff mit extrem großen Unterschieden was den Schnee angeht und zweitens die Chance realistisch, dass deine Wahrnehmung subjektiv ist.
Schau mal nach den Klimadaten in deiner Region und du wirst dich wundern, was die Fakten möglicherweise sagen...
Zitat:
@Rainy01 schrieb am 3. November 2017 um 14:26:53 Uhr:
Erstens ist Franken ein sehr dehnbarer Begriff ...
:D Unterfranken.
Zitat:
Schau mal nach den Klimadaten in deiner Region und du wirst dich wundern, was die Fakten möglicherweise sagen...
Klimadaten? Hier ist es wahrscheinlicher daß man auf Streusalz ausrutscht und im Graben landet als auf Schnee/Eis. :D
Daß auf den Äckern mal ein paar Tage Schnee liegt kommt durchaus vor. ;)
Gruß Metalhead
Ich hatte erst überlegt, diesen Winter die Sommerreifen durchzufahren. Die letzten Winter hatten wir (hier in Schleswig-Holstein) meist durchgehend 15°C und nur eine einstellige Anzahl an Schneetagen. Selbst falls es Minusgrade gegeben hätte, könnte man problemlos mit Sommerreifen fahren, wenn keine (überfrorene) Feuchtigkeit auf den Straßen erkennbar wäre.
Ich habe aber Winterreifen herumliegen, die auch Geld gekostet haben und deswegen werden sie auch gefahren. Es könnte nämlich auch gut sein, dass nach mehreren warmen Wintern ein eher kalter Winter kommt, Stichwort Korrelation zur Mitte. Ich werde ab Mitte November Winterreifen aufsetzen. Wenn die Winterreifen in der Garage aushärten, habe ich dadurch auch nichts gewonnen, außer dass ich dann die Sommerreifen eher ersetzen darf.
Zitat:
@metalhead79 schrieb am 3. November 2017 um 14:33:08 Uhr:
Zitat:
@Rainy01 schrieb am 3. November 2017 um 14:26:53 Uhr:
Erstens ist Franken ein sehr dehnbarer Begriff ...
:D Unterfranken.
Das ist ja fast wie die Kölner Bucht oder der Niederrhein :D Und es ist so ganz anders als Oberfranken an der bayerisch-sächsischen/thüringischen Grenze...;)
Auf der Kachelmann-Seite (sehr interessant wenn man sich für Wetter interessiert!) wird für unsere Region (nördliches Oberallgäu, ca. 850 müNN) prognostiziert, dass es etwa am Sonntag um 17 Uhr zu schneien beginnt und bis Montagnachmittag ca. 10 bis 15 cm Schnee fallen sollen. Das ist hier erstens keine Sensation und mir zweitens wurscht, denn die Winterreifen sind drauf und die Scheibenwaschanlage mit Wintermischung befüllt :cool: