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Kampf um die Krone: S450 gegen LS460
aus: aktuelle AutoBild No. 06 09.02.07
Kampf um die Krone - DAS WIRD ENG
Über die Japaner lächelt schon lange niemand mehr. Über Lexus schon gar nicht. Mit dem LS 460 wollen die fleißigen Asiaten jetzt sogar Weltmeister werden. Können Sie Deutschlands Mercedes S 450 schlagen?
Messwerte (Auszug)
Angaben: Lexus / Mercedes
Leergewicht: 2155 kg / 2020 kg
Zuladung: 340 kg / 525 kg
Bremswege:
aus 100km/h kalt: 39,4 m / 37,6 m
aus 100km/h warm: 38,5 m / 36,5 m
aus 200km/h Mittel: 159,3 m / 152,3 m
Testverbrauch: 13,6 l / 13,3l
Reichweite: 620 km / 670 km
Preise
Grundpreis: 82.000 € / 79.257 €
Fazit
Punkte: 484 / 498
Die Sensation bleibt aus, doch Mercedes muss auf der Hut sein. Der LS 460 präsentiert sich als ausgereiftes und sehr anspruchsvolles Luxus-Automobil. Wären da nicht die Patzer bei Bremsen, Zuladung und Wartungsintervall - das Ergebnis hätte leicht anders aussehen können. So bleibt der Mercedes S 450 aber weiterhin der Maßstab auf unseren Straßen. Toller Komfort, viel Platz, feine Verarbeitung, munterer Motor - die Stärke des Benz ist, dass er keine Schwächen hat.
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270 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von passat32
und jetzt nenn mir mal einen einzigen Toyota, der NICHT unter der Problematik mangelhafter Zuladungsgrenzen leidet ... :D
Da könnten die meisten in der Tat mehr vertragen ;)
Meiner hat 415kg. Mit drei Mitfahrern a 70kg bleiben immer noch 205kg für Gepäck, also mehr als genug.
Du liebe Güte, das haben wir doch ALLES schon durchgekaut... Warum keine SBC mehr ("klappt nicht" / "geht mittlerweile auch günstiger"), Gründe für die Probleme mit dem Abstandsradar, ...
Im Übrigen @Yarissol
Zitat:
Du hast keine Ahnug von dem Thema. Halbgare Systeme haben die Deutschen verbaut. Die Lexus-Assistenzsysteme haben sich in diversen Tests bewiesen.
Wenn ich die Bremse des Lexus GS als "Assistenzsystem" auffassen darf, dann ist es wohl "halbgar" wenn eben dieser Lexus - sagen wir mal "suboptimal" - in dem berühmten Bremsentest abschneidet (wie von dir weiter oben ja bereits genannt).
Das kannst du damit rechtfertigen, dass diese Bedingungen kaum vorkommen werden - ebenso wird aber auch kaum ein Fahrer einer S-Klasse in einem Metalltunnel mit geringem Abstand zur Wand, die auch noch zahlreiche rechtwinklig zur Fahrtrichtung stehende Metallflächen aufweist, fahren und sich dabei ohne auf die Straße zu schauen auf seinen Notbremsassistenten verlassen. Vielleicht ist das sogar noch seltener?
Außerdem kann ich nur mal wieder erzählen (nicht zum ersten Mal), dass Knieairbags in einem hinreichend gepolsterten Beinraum mit angeschnallten Insassen praktisch nichts bringen. Beim Crashtest eines Toyota-Modells hat sich ja sogar gezeigt, dass die Knie aufgrund des Anpralls an die harten Befestigungen eben dieser Knieairbags höheren Belastungen ausgesetzt waren, als es ohne solche Airbags der Fall gewesen wäre.
Zitat:
Original geschrieben von Werwolf-s
Das kannst du damit rechtfertigen, dass diese Bedingungen kaum vorkommen werden - ebenso wird aber auch kaum ein Fahrer einer S-Klasse in einem Metalltunnel mit geringem Abstand zur Wand, die auch noch zahlreiche rechtwinklig zur Fahrtrichtung stehende Metallflächen aufweist, fahren und sich dabei ohne auf die Straße zu schauen auf seinen Notbremsassistenten verlassen. Vielleicht ist das sogar noch seltener?
Die Demonstration im Metalltunnel hätte ein Resultat auf die Frage sein können: "Wie kann ich garantieren, dass es auf alle Fälle NICHT funktionieren wird?"
Diese Marketing-Aktion ist sehr wahrscheinlich von Leuten arrangiert worden, die nicht den Hauch einer Ahnung hatten und bestimmt (hoffentlich) auch wie AutoBILD-Redakteur Specht (für mich nur ein Bauernopfer) freigesetzt wurden.
Gruß
Pibaer
Zitat:
Original geschrieben von Kurve2
Lexus ist jedoch auf solch ein System angewiesen, da die Hybrid-Technologie anders net funktionieren würde.
Das ist so nicht richtig. Der Prius-I verwendete TROTZ Hybridtechnik ein hydraulisches Bremssystem, das mit dem regenerativen Bremssystem (E-Motor wird als Generator geschaltet) kooperiert. Erst mit dem Prius-II - und später bei den Lexen - wurde dann ab 2003 "brake by wire" eingeführt.
Fazit: Hybridtechnik impliziert nicht zwingend "brake by wire". Allerdings ist es aus Energiespargründen naheliegend, alle Hydrauliksysteme durch elektrische Systeme zu ersetzen (Lenkung, Bremsen, Klima). Als Hintergrundinfo dazu folgender ams-Beitrag von Gerd Hack: http://www.auto-motor-und-sport.de/.../hxcms_article_133220_14136.hbs
Zitat:
Original geschrieben von 0li000
Also die Preise für Rückfahrkameras schrecken mich ab. Wenn schon ein Display da ist, und der Hersteller nur noch ein Kabel und eine Webcam einzubauen braucht, sind die Preise ganz schön fett. Mit dem Geld kann man sinnvolleres tun. Zum Beispiel versaufen. Tut mir leid, seh ich aber so...
Im Falle von Einparkassistenten und Rückfahrkameras sehe ich das nicht ganz so. Wo ich Dir zustimme, ist bei den ganzen warnenden Systemen. Das Geld dafür ist meiner Meinung nach in Bier besser angelegt. :D
Zitat:
Original geschrieben von 0li000
Auf jeden Fall finde ich Systeme mit blinkenden Lämpchen oder Pieptönen nicht sehr vertrauenerweckend. Ein ehemaliger Kollege von mir hat trotz eines solchen Systems ein Auto getroffen.
Was hatte er denn für eins in seinem Auto?
Zitat:
Original geschrieben von 0li000
Übrigens sollen Regensensoren, wie sie schon seit Jahren eingebaut werden, auch alles andere als zuverlässig funktionieren. Wie sehen diesbezüglich eure Erfahrungen aus?
Was ich gesehen habe, war so leidlich ok. Allerdings schwanken die Berichte zwischen völliger Zufriedenheit und völliger Ablehnung.
Gruß
Pibaer
Also bei den von mir gefahrenen Autos gibts keine Probleme mehr mit den Regensensoren. Klappt alles, wie es soll. Mit den ersten Regensensoren, die so verbaut wurden (ging so Mitte der 90er los, glaube ich), war ich aber auch nicht ganz zufrieden.
Der Kollege mit dem Pieps-System hatte einen Skoda Octavia, ist allerdings auch schon wieder ca 6 Jahre her
Zitat:
Original geschrieben von Werwolf-s
Außerdem kann ich nur mal wieder erzählen (nicht zum ersten Mal), dass Knieairbags in einem hinreichend gepolsterten Beinraum mit angeschnallten Insassen praktisch nichts bringen. Beim Crashtest eines Toyota-Modells hat sich ja sogar gezeigt, dass die Knie aufgrund des Anpralls an die harten Befestigungen eben dieser Knieairbags höheren Belastungen ausgesetzt waren, als es ohne solche Airbags der Fall gewesen wäre.
Dieses Vollpflastern mit Airbags muss aus dem Aspekt gesehen werden, dass diese Autos vor allem nach USA exportiert werden, wo die Anschnallquote viel geringer ist. Und hier in Europa bringen sie immerhin einen Werbe-Effekt.
Gruß
Pibaer
Zitat:
Original geschrieben von 0li000
Der Kollege mit dem Pieps-System hatte einen Skoda Octavia, ist allerdings auch schon wieder ca 6 Jahre her
Ach Du meinst so Parkwarner per Ultraschall?
Gruß
Pibaer
ja genau sowas.
Zitat:
Original geschrieben von gs-hybrid
Hybridtechnik impliziert nicht zwingend "brake by wire".
Ja stimmt schon. Aber wie du schon sagst: mit dieser Technik arbeitet das System eben noch wesentlich effizienter. Aus heutiger Sicht ist ein Voll-Hybrid ohne Brake by Wire nicht mehr vorstellbar.
Zitat:
Original geschrieben von pibaer
Dieses Vollpflastern mit Airbags muss aus dem Aspekt gesehen werden, dass diese Autos vor allem nach USA exportiert werden, wo die Anschnallquote viel geringer ist.
Nun ja, Airbags entfalten ihre volle Wirkung eigentlich erst im Zusammenspiel mit anderen Rückhalte-elementen, wie dem Sicherheitsgurt. Ein Airbag kann für einen nicht angeschnallten Fahrzeugführer sogar ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Und ein Knieairbag - naja. Das mag nun wirklich nicht unbedingt der ultimativ sinnvollste Luftsack in einem Auto sein. Crashtests zeigen eindeutig, dass die höchste Belastung des Körpers bei den meisten Autos immer noch im Brustbereich besteht - auch mit Fahrer-Airbag.
Bei Fahrzeugen, deren unterer Teil des Instrumentenpanels nicht sonderlich crashfreundlich ist, mag es dennoch eine Entlastung sein.
Da es sich beim Thema Knieairbag aber mal wieder um das typische "Ätsch - einer mehr"-Thema handelt, sind auch alle anderen Hersteller gezwungen, nachzuziehen.
So werden künftig auch sämtliche Baureihen der Marke Mercedes-Benz mit serienmäßig mindestens einem "Kneebag" ausgerüstet sein. Den Anfang macht die neue C-Klasse ab März.
Ich gehe mal stark davon aus, dass dies zum Standard über alle Hersteller und Klassen wird.
Ob sinnvoll oder nicht - so richtig schaden kann ein zusätzlicher Luftsack ja eigentlich auch wieder nicht. Und wenn es wie im Falle des W204 ohne Mehrpreis erfolgt, dann soll es mir recht sein.
Gruß
Flo
Zitat:
Crashtests zeigen eindeutig, dass die höchste Belastung des Körpers bei den meisten Autos immer noch im Brustbereich besteht - auch mit Fahrer-Airbag.
Bei Fahrzeugen, deren unterer Teil des Instrumentenpanels nicht sonderlich crashfreundlich ist, mag es dennoch eine Entlastung sein.
Das mag sein. Aber die Belastung ohne Knieairbags ist auch an den Knien/Beinen extrem hoch. Teile/Armaturen sitzen bei manchen Fahrzeuge sehr nah am Kniebereich und können bei Unfällen leicht schwere Beinverletzungen zufügen.
Wenn man die Belastung nur am Oberkörper verhindert ist das schön und gut, aber wenn ich dann in meinem Fahrzeug sitze nach einem Unfall und beide Knie zertrümmert habe, ist das nicht besser als wenn ich eingeklemmt oder bewusstlos wäre... Daher sollte man den Nutzen der Knieairbags+zurückweichender Pedalerie nicht unterschätzen!
Ein Alibiairbag ist meiner Meinung nach z.B. einer für die Passgiere der hinteren Sitzreihe. Angeschnallt und mit gutem Gurtsystem geht das größte Risiko auf den Sitzplätzen wohl vom "Sideimpact" aus, der heute aber zumeist von den Fondseitenairbags mit einbezogen wird.
Zitat:
Original geschrieben von Speed4Me
Das mag sein. Aber die Belastung ohne Knieairbags ist auch an den Knien/Beinen extrem hoch. Teile/Armaturen sitzen bei manchen Fahrzeuge sehr nah am Kniebereich und können bei Unfällen leicht schwere Beinverletzungen zufügen.
Aber eben nur bei "manchen" Fahrzeugen. Entsprechende Gestaltung des Armaturenträgers vorausgesetzt besteht bei angeschnallten Insassen kein zusätzlicher Schutzbedarf, der durch Knieairbags erfüllt werden müsste.
Im Gegenteil - auch ein Knieairbag muss sicher befestigt werden und sorgt so für das Vorhandensein entsprechender Trägerstrukturen. Im ungünstigsten Fall kann die Wirkung dann sogar nachteilig sein:
Wie wir hier schonmal diskutiert haben, kann das Verletzungsrisiko für die Beine bei gut konstruierten Fahrzeugen ohne Knieairbags durchaus niedriger ausfallen als bei solchen mit Knieairbags (hier der RAV 4, bei dem die Beine in Kontakt mit den Knieairbag-Befestigungen kommen).
Alle neuen Toyota-Modelle haben im Crashtest die 5-Sterne-Wertung erhalten. Einige Modelle (beispielsweise Yaris, Auris) erreichen den Bestwert in ihrer Klasse. Lobend wird beim NCAP Crashtest immer die Schutzfunktion des/der Knieairbag(s) hervorgehoben.
Toyota Yaris
http://www.euroncap.com/.../Toyota%20Yaris%20Datasheet%202.pdf
The knee airbag protected the driver's knees and femurs. Euro NCAP was satisfied that there were no structures in the dashboard that would present a hazard to the knees and femurs on the passenger's side.
Euro NCAP hebt also die hervorragende Schutzwirkung des Knieairbags für die Knie und Oberschenkel des Fahrers hervor.
Toyota Auris
http://www.euroncap.com/.../Toyota%20Auris%20Datasheet.pdf
The knee airbag protected the driver's knees and femurs in the frontal test. Toyota presented information to Euro NCAP that showed that the airbag would also protect occupants of different sizes sat in a variety of driving positions.
Der Knieairbag im Auris schützt also auch die Knie und Oberschenkel von Fahrern der unterschiedlichsten Größen.
Lexus GS
http://www.euroncap.com/.../details.php?id1=4&id2=216
There had been much design effort to protect the driver's and passenger's knees and upper legs and the knee airbags worked well. Foam padding protected the driver's feet.
Die Knieairbags für Fahrer- und Beifahrer funktionierten gut, der Füße werden zusätzlich durch ein mit Schaumstoff hinterfüttertes Cockpit geschützt.
Lexus IS
http://www.euroncap.com/.../Lexus%20IS%20datasheet.pdf
Und weil der Knieairbag trotz Lobes im NCAP-Crashtest völlig überflüssig ist, führt Mercedes jetzt auch welche ein?
Na ja, wenn es nach 3 Jahren auch bei Mercedes angekommen ist, ist der Knieairbag ein sinnvolles Feature- aber erst dann.
Gruß
Christian
Zitat:
Original geschrieben von Yarissol
Alle neuen Toyota-Modelle haben im Crashtest die 5-Sterne-Wertung erhalten.
Wie neu ist "neu"? Der Toyota RAV 4 von 2006 hat nur 4 Sterne bekommen.
Aus diesem Test zitiert:
"The driver's knees bottomed out the knee airbag and contacted the support bracket."
Die Auswirkungen auf die Dummy-Belastungswerte kann man in dem verlinkten Dokument nachlesen.
Das lässt sich m.E. nicht ignorieren, selbst wenn bei anderen Modellen der Knieairbag wie gewünscht funktioniert. Er ist damit hingegen noch lange nicht Voraussetzung für niedrige Beinbelastungswerte.
Zitat aus dem BMW E90 NCAP-Test:
"There had been much design effort to safeguard the driver’s and front passenger’s knees and upper legs. The footwell suffered little deformation, while extensive foam padding protected the driver’s feet. Finally, control of pedal movement during the impact was good, minimising injury risks."
Das geht alles auch absolut ohne Knieairbags.