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Kabelquerschnitt

Themenstarteram 12. Februar 2020 um 13:15

Hallo zusammen,

In meinem Seat habe ich momentan eine Toxic TX1000 1000w Endstufe verbaut, die einen Magnat pro Charger 130 (max 1200w) befeuert. Momentan laufen, über Kanal 1&2 gebrückt ca 400w über die Leitung.

Zu dem Magnat SW habe ich jedoch auch die passende Edition 44 HQ Endstufe (1100w) rumliegen, die gebrückt ca. 500w leisten soll. Die würde ich jetzt gerne Anschließen, was allerdings zu meiner Frage führt.

Angeschlossen ist die Toxic Endstufe mit einem 10mm² Kabel, bei dem Angegeben war, dass es bis 600w belastbar ist. Da müsste ich doch die Endstufe problemlos ersetzen können, oder muss ich auch dickere Kabel verlegen? Könnte ich darüber hinaus, über diese Kabel auch noch 2 Schüsseln in die Hutablage knallen, ohne die Kabel tauschen zu müssen, oder laufen dann zu viel W über die dünnen Kabel?

Mit freundlichsten Grüßen

Julian

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15 Antworten

Wenn du den Spannungsabfall gering halten willst, sollte es auf jeden Fall 20mm2 haben.

Drunter finde ich nicht sinnvoll

Themenstarteram 12. Februar 2020 um 16:37

Zitat:

@hammerhwl schrieb am 12. Februar 2020 um 13:33:35 Uhr:

Wenn du den Spannungsabfall gering halten willst, sollte es auf jeden Fall 20mm2 haben.

Drunter finde ich nicht sinnvoll

Also bis jetzt läuft alles einwandfrei, ich erhoffe mir nur etwas mehr wumms in der Kiste. Habe weder flackernde Lichter noch andere Einbußen im Bass, außer, dass ab Lautstärke 20 von 36 gefühlt nur noch die Boxen in den Türen lauter werden und der SW gleich bleibt, denke aber, dass der einfach nicht mehr kann.

Oder was genau meinst du mit Spannungsabfall?

Je dünner ein Kabel, um so weniger kommt an der Endstufe an.

Beispiel. Batterie 13V und Endstufe unter Last nur 11,5V.

10mm2 finde ich grenzwertig.

 

Spannungsabfall kannste leicht messen.

Multimeter auf Gleichspannung, eine Spitze an Batterie Pluspol, andere Spitze an Endstufe Plus.

Ergebnis ist Spannungsabfall in Volt.

Der soll natürlich so gering wie möglich sein.

 

Natürlich messen wenn Anlage aufgedreht

Themenstarteram 12. Februar 2020 um 17:16

Zitat:

@hammerhwl schrieb am 12. Februar 2020 um 17:06:05 Uhr:

Je dünner ein Kabel, um so weniger kommt an der Endstufe an.

Beispiel. Batterie 13V und Endstufe unter Last nur 11,5V.

10mm2 finde ich grenzwertig.

Spannungsabfall kannste leicht messen.

Multimeter auf Gleichspannung, eine Spitze an Batterie Pluspol, andere Spitze an Endstufe Plus.

Ergebnis ist Spannungsabfall in Volt.

Der soll natürlich so gering wie möglich sein.

Natürlich messen wenn Anlage aufgedreht

Danke erstmal.

Habe leider kein Multimeter zur Hand, klingt aber einleuchtend. Allerdings ist mir das etwas zu viel Aufwand neue Kabel zu verlegen, wenn ich sie nicht unbedingt brauche, das war ein ziemlicher Aufwand damals. Wenn ich die jetzt brauchen würde, da sonst irgendetwas kaputt gehen kann, dann würde ich das aber natürlich in Kauf nehmen.

Kaputt geht nix.

Im Zweifel ist nur Leistung verschenkt.

Solltest aber ne Sicherung im Kabel passend auswählen, dmit das Kabel notfalls abgesichert ist

Zitat:

@julien17 schrieb am 12. Feb. 2020 um 17:16:49 Uhr:

Allerdings ist mir das etwas zu viel Aufwand neue Kabel zu verlegen, wenn ich sie nicht unbedingt brauche, das war ein ziemlicher Aufwand damals.

Deshalb macht man es von vornherein einmal vernünftig dimensioniert und hat Ruhe.

Gibt Leute die müssen mehrmals Kabel verlegen, weil Anlage immer besser wurde.

 

Muss zugeben, musste auch 2 mal verlegen, weil am falschen Ende gespart :D

Themenstarteram 12. Februar 2020 um 22:42

Zitat:

@hammerhwl schrieb am 12. Februar 2020 um 18:33:56 Uhr:

Zitat:

@julien17 schrieb am 12. Feb. 2020 um 17:16:49 Uhr:

Allerdings ist mir das etwas zu viel Aufwand neue Kabel zu verlegen, wenn ich sie nicht unbedingt brauche, das war ein ziemlicher Aufwand damals.

Deshalb macht man es von vornherein einmal vernünftig dimensioniert und hat Ruhe.

Gibt Leute die müssen mehrmals Kabel verlegen, weil Anlage immer besser wurde.

Muss zugeben, musste auch 2 mal verlegen, weil am falschen Ende gespart :D

Genau das war mein Problem ?? ich hab gedacht, dass das Kabel ausreichend sein wird, weil ich keine 1000w feuere, positiver Nebeneffekt war dann gesparten Geld ??

Da war eine Sicherung dabei, ist die ausreichend? Habe leider keine genaueren Daten zu der.

Die Enedstufe selbst hat auch eine Sicherung.

Bei genügend großem Querschnitt kann mann sich an der Endstufe orientieren.

Bei 30A in der Endstufe, kann man auch vorne an der Batterie 30A zwischen das Kabel klemmen.

Hierzu die goldene Weisheit: Die Sicherung schützt nur das Kabel auf dem Weg zu ihrem Verbraucher, nichts anderes :)

[ETS]

Zitat:

@[ETS] schrieb am 12. Feb. 2020 um 23:8:36 Uhr:

Hierzu die goldene Weisheit: Die Sicherung schützt nur das Kabel auf dem Weg zu ihrem Verbraucher, nichts anderes ?

Gerade bei relativ dünnem Kabel wichtig. Sonst im schlimmsten Fall Kabelbrand

Unter 20mm2 würde ich nie verlegen.

Ausser für ne Miniendstufe

Kabelmaterial sollte man auch beachten. OFC (oxigen free copper) leitet besser als CCA (copper-clad aluminium) - im Volksmund auch Kupfer- und Alu-Kabel. Letzteres ist leichter und leitet weniger Gut, weil es aus Aluminium besteht, als das schwerere Kupferkabel. Preislich sind die CCA Kabel günstiger. Man müsste hier auch nochmal abwägen, wie hoch die Verluste sind, denn 10mm² Alu sind nicht 10mm² Kupfer.

Bei deinen Endstufen sollte es trotzdem ok sein.

Eine Empfehlung an die Endstufen Bastler wäre mal sich mit Grundlagen und Ohmschen Gesetz zu befassen.

@julien17

Wer hat Dir denn gesagt das dein 10 qmm Kabel mit 600 Watt belastet werden kann? 600 W bei 13 V ergibt gut 46 A. Bei 46 A hast Du bei 5m Kabellänge ca. 0,5 V Spannungsabfall über der Leitung. @hammerhwl Worauf beruht dein Tipp 20 qmm zu verwenden? Eingebung, Wissen, Höhrensagen? Hat jemand von euch die angeblichen Leistungen am Verstärkerausgang auch schon mal gemessen? 20 A bei 13 V ergibt 260 W. Egal was der Hersteller auf den Karton gedruckt hat.

gääähn.

Geht dich zwar nix an, aber es beruht auf meiner Ausbildung als Mechatroniker und grobem Überschlagen der Gegebenheiten.

 

Dir ist schon klar das die max. Leistung nicht immer an liegt und unter der angegeben liegt?!

 

Aber du wirst uns bestimmt erleuchten.

 

Denn hau ma ein raus.

 

Ausserdem hab ich zu "mindestens" 20mm2 geraten.

 

Hab gerade wichtigeres zu tun...

@hammerhwl

Das ist eben meist das Dilemma, Mechatroniker lernen in ihrer Ausbildung alles ein wenig.

Aber Grundlagenwissen ist oft nicht vorhanden.

Da werden dann Empfehlungen gegeben die gewürfelt werden. Ich war immer der Meinung das dies ein Forum für jedermann ist. Es ist mir nicht aufgefallen das Du bestimmst wer hier Beiträge lesen darf oder darauf antworten.

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