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Kabel 1 Abenteuer Auto- Test 1,4 Turbo
Wer hat von euch den Vergleichstest zwischen dem Astra 1,4 Turbo ,Golf 1,4 turbo und den Ford Focus 2,0 gesehen. Ich persönlich kann das Schlußfazit der Tester nicht ganz nachvollziehen . Was sagt ihr dazu???
Der link:http://www.kabeleins.de/.../abenteuer-auto-sendung-vom-13-februar
ab ca.39 min
Beste Antwort im Thema
Also ich fahre momentan ja einen Signum mit dem nicht gerade schwächlichen 2.0Turbo.
Und auch ich hatte vor kurzem den 1.4T im neuen Astra mal testen können.
Also "verwöhnter" Signumfahrer muss ich sagen,dass ich den 1.4er wirklich nicht als schlapp empfunden habe.
Klar kommt er nicht an einen 2.0T heran,aber das soll er doch auch nicht oder?;)
Ich empfand den Motor als recht elastisch,leise und schön kultiviert für einen Motor der Hubraumklasse.
Wenn man ihn schön in seinem Drehzahlband fährt,dann geht er auch ordentlich vorwärts.
Oder haben hier manche das Schalten verlernt?
Wie kann man denn nur solch lange Threads erschaffen um solche belanglosen Themen,dass wird mir nie in den Kopf gehen.
Wem der Motor als Alltagsmotor nicht reicht (und nichts anderes soll er sein),der kann doch zu einem der Diesel oder einem stärkeren Benziner greifen,wo ist also das Problem von manchen?:rolleyes:
Wieder mal alles kaputt und klein reden oder was?
Seht doch mal das positive an dem Motor,er ist sehr sparsam zu fahren,wenn man es will und bietet auf der anderen Seite und wenn man ihn schön auf Drehzahl hält ordentliche Fahrleistungen.
was wollt ihr denn mehr?
Und wenn ich noch diverse Beiträge immer lese,vonwegen Opel hat das und das verschlafen...also ich finde Opel hat teils sehr schöne Motoren im Programm und alle haben ihre Berechtigung und brauchen sich keineswegs vor der Konkurrenz zu verstecken,im gegenteil.
Und zudem werden in den nächsten Monaten und Jahren viele weitere Motor.und getriebevarianten nachfolgen.
omileg
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590 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von OpelWelt
Kurze Frage: Was haben jetzt die OPC-Modelle und CR-Motoren mit den 1.4T zu tun? Lasst uns doch beim Thema bleiben!
Äääh, ja, sorry. Zum Test: vollkommen subjektiv, aber das bekommt auch jeder mit, ergo sei es Kabel eins verziehen. Immerhin tun sie nicht so, als würden sie da ernsthaft etwas testen. Quasi eine öffentliche Probefahrt.
Interessant: Der Astra wirkt am spritzigsten (!) und verbraucht am wenigsten (!!!). Der Technologievorsprung seitens VW in Sachen Benziner wird zudem als Legendenbildung entlarvt. Selbst wenn der VW und der Opel gleich viel verbraucht hätten (ich unterstelle Kabel eins da mal die ein oder andere Messtoleranz), bliebe zu Gunsten des Opels immer noch die Mehrleistung (auch subjektiv ja scheinbar vorhanden) sowie das höhere Gewicht und die Größe des Fahrzeuges. Mehr Auto bei mehr Leistung und weniger Verbrauch, das ist doch was. Warum der 1.4T kein DI hat kann man im Blog nachlesen. Es gab einfach keinen Mehrnutzen, der den technischen Aufwand und die damit einhergehenden Anfälligkeiten gerechtfertigt hätte.
Die Ingenieure betonen dabei, dass dies nicht allgemeingültig ist, sondern für jede Motorenform neu validiert wird. Bei den besonders Hubraumarmen Motoren hat man bei internen Test aber schlichtweg keine Verbrauchseinsparungen feststellen können.
Wie man beim 1.4T also von einem Motor "wie aus dem letzten Jahrhundert" sprechen kann, wo dieser doch sämtlichen Konkurrenten (auch denen aus der Premiumliga) in seiner Leistungsklasse verbrauchsmäßig eine lange Nase zeigt, ist mir schleierhaft. Das ist einfach ignorant. Selbiges geschieht ja nach wie vor bei der Hinterachskonstruktion. Da wird mit technischem Halbwissen bewaffnet einfach erstmal genörgelt. Dass der Wagen am Ende trotz kostensparender Hinterachskonstruktion besser abrollt als die meisten anderen Konkurrenten (nach meiner erfahrung unter anderem auch als der viel zu harte Golf, dessen hochaufwändige Hinterachse subjektiv einfach nichts bringt) interessiert da scheinbar garnicht.
Das "synthetische Fahrgefühl" (er erklärt es ja noch näher und umschreibt es als "entkoppelt") ist natürlich gewollt. Der Wagen soll kein Kurvenräuber sein sondern ein entspannter und komfortabler Begleiter, seine Fahreigenschaften sind daher klar nach der Mittelklasse ausgerichtet, wo man dieses Entkoppelung mit allen Mitteln zu erreichen versucht. Ich finde es gut, dass Opel sich da auf seine Kernkompetenzen besinnt und das Auto konsequent so entwickelt hat. Ford macht das mit dem Focus ja nicht anders, visiert die sportlichere Kundschaft an und hat damit Erfolg. Ich hab es schon damals gesagt - solang Opel versucht den besseren Golf zu bauen, kann das nur ein Kompromiss sein. Opel muss den besseren Astra entwickeln und mit dem Astra J hat man das in meinen Augen eindrücklich geschafft.
Dass der Astra lauter ist kann ich mir nicht vorstellen, aber Akustik ist zu über 50% Psychlogie und das Zitat "schön leise" spricht ja für sich. Ich werd mich gleich mal selber in den Astra setzen und schauen, wie sich der 125Ps Diesel so fährt.
Gruß, Raphi
Zitat:
Original geschrieben von RaphiBF
Warum der 1.4T kein DI hat kann man im Blog nachlesen. Es gab einfach keinen Mehrnutzen, der den technischen Aufwand und die damit einhergehenden Anfälligkeiten gerechtfertigt hätte.
Das ist in meinen Augen eine Ausrede aller erster Güte. Und wirklich verwunderlich ist das nicht. Wäre ja noch schöner, wenn die eigenen Ingenieure Opel in den Rücken fallen würden :D
So wie ich das sehe, hatte Opel einfach keine passende DI-Technik für seine Motoren im Regal, oder man wollte sie aus Kostengrunden nicht einsetzen, und nun schiebt man es auf einen "zu geringen Mehrnutzen".
Eine Schlüsselgrösse auf dem Weg zum effizienteren Motor ist die Verdichtung. Je höher die Verdichtung, desto höher der Wirkungsgrad - und das besonders bei Turbobenzinern die sowieso schon immer mit hohen Brennraumtemperaturen zu kämpfen haben und zusätzlichen Kraftstoff zur Innenkühlung brauchen. Mit DI lassen sich diese Temperaturen wirkungsvoll senken bzw. lässt sich die Verdichtung anheben. Vom möglichen Schichtladebetrieb bei DI mal ganz abgesehen.
Aktuell agrumentiert man damit, dass der Verbrauch des Astra trotz SRI und mehr Leistung ungefähr auf den Niveau des Golf liegt. Mal liegt der eine vorne, mal der andere. Kommt wohl auf die Fahrweise an. Dabei muss man aber sagen, dass der Astra mit Sicherheit von seinem verbrauchsoptimiert lang übersetzten Getriebe profitiert. Ich möchte mal den Verbrauch sehen der sich mit einem Sportgetriebe einstellt...
Wenn man eine Innovation nach der anderen an sich vorbei ziehen lässt - und immer mit "zu geringem Mehrnutzen" argumentiert, dann darf man sich irgendwann ganz hinten anstellen. Auf diese Weise sind wir vom Wirkungsgradkönig C20XE (der hat nicht nur der direkten Konkurrenz die lange Nase gezeigt sondern auch sämtlichen Premiumherstellern) da hin gekommen wo wir momentan sind. Bei Motoren, deren Wirkungsgrade schlechter sind als der des 25 Jahre alten C20XE. Und jetzt soll mir bitte niemand mit Abgasnormen kommen. Der C20XE lässt sich mittels Kaltlaufregler mühelos auf Euro 2 bringen und wenn er nicht so laut wäre, wäre auch Euro 3 kein Problem. Der grosse Verbrauchstreiber bei den Abgasnormen ist sowiso nur das Kaltstartverhalten und nicht der stationäre Betrieb bei Betriebstemperatur.
Das schreibe ich alles nicht um Opel in ein schlechtes Licht zu rücken, nein. Ich schreibe es, weil ich es einfach nicht verstehe, wie man den Verzicht auf sinnvolle technische Innovationen einfach mit solchen hanebüchenen Argumenten begründen kann. Ich fahre Opel, und das gerne. Ich kann mich mit der Marke trotz diverser Sinneswandel immernoch ganz gut identifizieren. Daher regts mich ja so auf. Man sieht schon jetzt in manchen Dingen die rote Laterne und rennt trotzdem kein bisschen schneller um den Zug noch zu erwischen. Gleiches Thema wie beim CDTTI. Da wird der Kunde auch von vorne bis hinten veräppelt - man "feilt noch am Motor". Aha...
Gruss
Jürgen
So laut war der auch nur, weil der Fächerkrümmer nicht gedämmt war. Der C20XE ist auch heute noch einer der modernsten Saugmotoren. Genial einfache Technik ohne viel Firlefanz, Leistung satt und niedriger Verbrauch. Es gab bisher keinen Motor in Serienfertigung - auch nicht von anderen Herstellern - der das derart gut kombiniert hat.
Zitat:
Original geschrieben von Caravan16V
Zitat:
Original geschrieben von RaphiBF
Warum der 1.4T kein DI hat kann man im Blog nachlesen. Es gab einfach keinen Mehrnutzen, der den technischen Aufwand und die damit einhergehenden Anfälligkeiten gerechtfertigt hätte.
Das ist in meinen Augen eine Ausrede aller erster Güte. Und wirklich verwunderlich ist das nicht. Wäre ja noch schöner, wenn die eigenen Ingenieure Opel in den Rücken fallen würden :D
So wie ich das sehe, hatte Opel einfach keine passende DI-Technik für seine Motoren im Regal, oder man wollte sie aus Kostengrunden nicht einsetzen, und nun schiebt man es auf einen "zu geringen Mehrnutzen".
Eine Schlüsselgrösse auf dem Weg zum effizienteren Motor ist die Verdichtung. Je höher die Verdichtung, desto höher der Wirkungsgrad - und das besonders bei Turbobenzinern die sowieso schon immer mit hohen Brennraumtemperaturen zu kämpfen haben und zusätzlichen Kraftstoff zur Innenkühlung brauchen. Mit DI lassen sich diese Temperaturen wirkungsvoll senken bzw. lässt sich die Verdichtung anheben. Vom möglichen Schichtladebetrieb bei DI mal ganz abgesehen.
Aktuell agrumentiert man damit, dass der Verbrauch des Astra trotz SRI und mehr Leistung ungefähr auf den Niveau des Golf liegt. Mal liegt der eine vorne, mal der andere. Kommt wohl auf die Fahrweise an. Dabei muss man aber sagen, dass der Astra mit Sicherheit von seinem verbrauchsoptimiert lang übersetzten Getriebe profitiert. Ich möchte mal den Verbrauch sehen der sich mit einem Sportgetriebe einstellt...
Wenn man eine Innovation nach der anderen an sich vorbei ziehen lässt - und immer mit "zu geringem Mehrnutzen" argumentiert, dann darf man sich irgendwann ganz hinten anstellen. Auf diese Weise sind wir vom Wirkungsgradkönig C20XE (der hat nicht nur der direkten Konkurrenz die lange Nase gezeigt sondern auch sämtlichen Premiumherstellern) da hin gekommen wo wir momentan sind. Bei Motoren, deren Wirkungsgrade schlechter sind als der des 25 Jahre alten C20XE. Und jetzt soll mir bitte niemand mit Abgasnormen kommen. Der C20XE lässt sich mittels Kaltlaufregler mühelos auf Euro 2 bringen und wenn er nicht so laut wäre, wäre auch Euro 3 kein Problem. Der grosse Verbrauchstreiber bei den Abgasnormen ist sowiso nur das Kaltstartverhalten und nicht der stationäre Betrieb bei Betriebstemperatur.
Das schreibe ich alles nicht um Opel in ein schlechtes Licht zu rücken, nein. Ich schreibe es, weil ich es einfach nicht verstehe, wie man den Verzicht auf sinnvolle technische Innovationen einfach mit solchen hanebüchenen Argumenten begründen kann. Ich fahre Opel, und das gerne. Ich kann mich mit der Marke trotz diverser Sinneswandel immernoch ganz gut identifizieren. Daher regts mich ja so auf. Man sieht schon jetzt in manchen Dingen die rote Laterne und rennt trotzdem kein bisschen schneller um den Zug noch zu erwischen. Gleiches Thema wie beim CDTTI. Da wird der Kunde auch von vorne bis hinten veräppelt - man "feilt noch am Motor". Aha...
Gruss
Jürgen
Also sonst wird hier immer argumentiert, dass die lang übersetzten Getriebe bei Opel ja garkeinen Verbrauchsvorteil hätten (im Gegenteil!) und nun sind sie plötzlich allein verantwortlich dafür, dass der 1.4T so verbrauchsgünstig fährt...als ehrlich, hier werden die Argumente aber auch hin und hergebogen wie es grade passt.
Ich denke, die Tatsache, dass der 1,4T am Ende wirklich sparsam ist, obwohl an einem Astra J bei mindestens gleichem Preis wesentlich mehr Auto dran ist als an einem Golf 6 spricht eindeutig FÜR die Lösung, die Opel da gefunden hat. Das wollen wir doch mal festhalten.
Grade du solltest doch wissen, dass es nicht damit getan ist, an einen mittelmäßigen Motor ein Schongetriebe zu klatschen und "peng" hat man eine Sparbüchse. So verkürzt und undifferenziert sollte man das als technisch versierter Moderator nicht darstellen (wollen).
Gruß, Raphi
Zitat:
Original geschrieben von RaphiBF
Interessant: Der Astra wirkt am spritzigsten (!) und verbraucht am wenigsten (!!!). Der Technologievorsprung seitens VW in Sachen Benziner wird zudem als Legendenbildung entlarvt. Selbst wenn der VW und der Opel gleich viel verbraucht hätten (ich unterstelle Kabel eins da mal die ein oder andere Messtoleranz), bliebe zu Gunsten des Opels immer noch die Mehrleistung (auch subjektiv ja scheinbar vorhanden) sowie das höhere Gewicht und die Größe des Fahrzeuges. Mehr Auto bei mehr Leistung und weniger Verbrauch, das ist doch was.
Da wurde garnichts entlarvt, weil da nichts zu entlarven ist.
Der Golf wurde mit dem 1.4 TSI / 122PS getestet, der Astra mit dem 1.4T / 140PS, trotzdem kann er sich nicht wesentlich vom Golf absetzen trotz 18PS mehr.
Beim 1.4 TSI /122PS liegen 200Nm bei 1500 - 4000 U/min an,
beim 1.4 TSI /160PS liegen 240Nm bei 1500 - 4500U/min an,
beim Astra 1.4T liegen 200Nm bei 1850-4900U/min an.
Der Golf liefert also entweder 18PS weniger bei gleichem Drehmoment, allerdings schon ab 1500U/min, oder, bei der 160PS-Maschine 20PS und 40Nm mehr Leistung und Drehmoment, wobei auch hier der Drehmoment schon deutlich früher ab 1500U/min verfügbar ist.
Der Vorsprung ist also klar und deutlich. Nur, es gibt keinen 140PS TSI. Hätte Kabel1 den 160PS TSI genommen, hätten alle geschrien, dass sei ja wohl unfair. Also hat man den kleinen 122PS-Motor genommen. Dass der nun den Astra nicht abhängen kann ist klar, aber er hält gut mit. Das ist Vorsprung!
Der Verbrauch der beiden TSI-Motoren ist übrigens bis auf 1/10l identisch.
Weshalb man dem Astra aber sein höheres Gewicht und die Größe (beides ohne Mehrwert für den Kunden) auch noch als Plus anrechnen soll, verstehe ich nun garnicht.:confused:
Hallo,
man sollte hier mal auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Der Unterschied im Verbrauch ist marginal und keiner weiß welche Fahrten das im Vergleich waren. Wenn diese nicht auf Rolle gefahren werden, KANN man einfach nicht sagen X braucht weniger als Y, da die Aussage auf Grund fehlender Informationen zur Messung (Strecke, Schaltpunkte, Beschleunigungsverhalten) einfach "per Mensch durchgeführt" nicht verglichen werden können.
Zitat:
Original geschrieben von RaphiBF
Also sonst wird hier immer argumentiert, dass die lang übersetzten Getriebe bei Opel ja garkeinen Verbrauchsvorteil hätten (im Gegenteil!) und nun sind sie plötzlich allein verantwortlich dafür, dass der 1.4T so verbrauchsgünstig fährt...als ehrlich, hier werden die Argumente aber auch hin und hergebogen wie es grade passt.
Nein, hier wird garnichts verdreht. Es wurde auch an keiner Stelle bestritten, dass das lang übersetzte Getriebe einen Verbrauchsvorteil hat (gegenüber einem identischen Astra mit einem kürzer übersetzten Getriebe).
Der Haken ist doch der, dass der Astra ein sehr lang übersetztes Getriebe hat (was ich ja grundsätzlich eine sehr gute Sache finde, fahre ja selber Bluemotion eben wegen dem lang übersetzten Getriebe) und damit aber gerade mal die Verbrauchswerte des Golf erreicht.
Ein lang übersetztes Getriebe hat ja prinzipiell folgende Vorteile:
- niedrigerer Verbrauch,
- niedrigeres Fahrgeräusch
aber
- schlechtere Elastizitätswerte.
Und schaut man sich jetzt den Golf mit dem kürzer übersetzten getriebe an, dann
- hat er keinen höheren Verbrauch,
- kein lauteres Fahrgeräusch
aber
- bessere Elastizitätswerte.
So, wenn man also mit dem Spargetriebe keine nennenswerte Vorteile gegenüber dem Konkurrenten realisieren kann, dann zeigt sich, wo der Vorsprung ist. Kurzes Getriebe, niedriger Verbrauch und niedrige Fahrgeräusche bei super Elastizitätswerten, das ist eben Vorsprung.
@Raphi:
Also jetzt wird’s unfair. Mach mich mal bitte nicht für die Agrumente anderer User verantwortlich.
Zitat:
Original geschrieben von RaphiBF
Also sonst wird hier immer argumentiert, dass die lang übersetzten Getriebe bei Opel ja garkeinen Verbrauchsvorteil hätten (im Gegenteil!) und nun sind sie plötzlich allein verantwortlich dafür, dass der 1.4T so verbrauchsgünstig fährt...als ehrlich, hier werden die Argumente aber auch hin und hergebogen wie es grade passt.
Zumindest ICH habe das NIE behauptet. Natürlich bringt ein Schongetriebe eine Verbrauchsreduzierung mit sich – und das in den meisten Alltagssituationen und im NEFZ sowieso. Wer was anderes behauptet hat die Materie nicht kapiert. Ausnahmen (spezielle Fahrzustände) bestätigen natürlich die Regel.
Zitat:
Original geschrieben von RaphiBF
Grade du solltest doch wissen, dass es nicht damit getan ist, an einen mittelmäßigen Motor ein Schongetriebe zu klatschen und "peng" hat man eine Sparbüchse.
Richtig. Der Astra 1.4T ist ein gutes Beispiel dafür. Der ist ein mittelmässiger Motor mit Schongetriebe und daher auch keine Sparbüchse. Dazu fehlen ihm die einschlägig bekannten technischen Gimmicks. Und selbst WENN man dadurch nur eine Verbrauchsreduzierung von 0.5 Litern erreichen würde, hätte man einen Technologieträger mit dem man massiv die Werbestrommel rühren könnte (so wie VW die Werbetrommel rührt). Momentan hat man ausser dem Modewort "Downsizing" leider nichts in der Hand.
Ich sage ja nicht, dass der 1.4T ein Säufer ist. Von so einer Aussage distanziere ich mich ausdrücklich. Mir stinkt es aber, dass man bei Opel auf diverse Spritspartechniken einfach verzichtet und dafür so fadenscheinige Ausreden wie "hätte nix gebracht" zu hören bekommt. So verpasst man auf lange Sicht den Anschluss an die Konkurrenz.
Zitat:
Original geschrieben von RaphiBF
So verkürzt und undifferenziert sollte man das als technisch versierter Moderator nicht darstellen (wollen).
Ich denke, dass ich das Thema differenzierter sehe als 98% der hier anwesenden User.
Gruss
Jürgen
Zitat:
Original geschrieben von Caravan16V
@Raphi:
Also jetzt wird’s unfair. Mach mich mal bitte nicht für die Agrumente anderer User verantwortlich.
Zitat:
Original geschrieben von Caravan16V
Zitat:
Original geschrieben von RaphiBF
Also sonst wird hier immer argumentiert, dass die lang übersetzten Getriebe bei Opel ja garkeinen Verbrauchsvorteil hätten (im Gegenteil!) und nun sind sie plötzlich allein verantwortlich dafür, dass der 1.4T so verbrauchsgünstig fährt...als ehrlich, hier werden die Argumente aber auch hin und hergebogen wie es grade passt.
Zumindest ICH habe das NIE behauptet. Natürlich bringt ein Schongetriebe eine Verbrauchsreduzierung mit sich – und das in den meisten Alltagssituationen und im NEFZ sowieso. Wer was anderes behauptet hat die Materie nicht kapiert. Ausnahmen (spezielle Fahrzustände) bestätigen natürlich die Regel.
Stimmt, du hast das nicht behauptet, deshalb hab ich es auch allgemein gehalten. Im zafiraforum gibt es diese Diskussion schon lange im Zusammenhang mit den 1.7er Dieseln und dort war der Tenor größtenteils, dass die Getriebe angeblich garnichts bringen.
Zitat:
Original geschrieben von Caravan16V
Zitat:
Original geschrieben von RaphiBF
Grade du solltest doch wissen, dass es nicht damit getan ist, an einen mittelmäßigen Motor ein Schongetriebe zu klatschen und "peng" hat man eine Sparbüchse.
Richtig. Der Astra 1.4T ist ein gutes Beispiel dafür. Der ist ein mittelmässiger Motor mit Schongetriebe und daher auch keine Sparbüchse. Dazu fehlen ihm die einschlägig bekannten technischen Gimmicks. Und selbst WENN man dadurch nur eine Verbrauchsreduzierung von 0.5 Litern erreichen würde, hätte man einen Technologieträger mit dem man massiv die Werbestrommel rühren könnte (so wie VW die Werbetrommel rührt). Momentan hat man ausser dem Modewort "Downsizing" leider nichts in der Hand.
Ich sage ja nicht, dass der 1.4T ein Säufer ist. Von so einer Aussage distanziere ich mich ausdrücklich. Mir stinkt es aber, dass man bei Opel auf diverse Spritspartechniken einfach verzichtet und dafür so fadenscheinige Ausreden wie "hätte nix gebracht" zu hören bekommt. So verpasst man auf lange Sicht den Anschluss an die Konkurrenz.
Genau das ist unhaltbar. Der 1.4T verbraucht laut NEFZ rekordverdächtig wenig und auch auf dem Feld löst er das scheinbar IM WETTBEWERBSVERGLEICH ein. Wie kommst Du also zu so einer Aussage? Ein Technologieträger ist wohl völlig unangebracht, wennes um DIE Volumenmotorisierung eines Kompaktklassewagens geht. Da geht es um ganz andere Dinge, unter anderem Sparsamkeit (erfüllt der 1.4T), geringe Wartungs- und Unterhaltskosten (erfüllt der 1.4T), gute Fahrbarkeit (kann ich nichts zu sagen, der 125Ps Diesel lässt sich jedenfalls herrlich fahren). Der Technologieträger wird nächstes Jahr vorgestellt und da werden sich die Kollegen noch umschauen. Ihre Direkteinspritzung mit Turbo und Kompressoraufladung können sie dann mal schön bei Ebay reinstellen ;)
Zitat:
Original geschrieben von Caravan16V
Zitat:
Original geschrieben von RaphiBF
So verkürzt und undifferenziert sollte man das als technisch versierter Moderator nicht darstellen (wollen).
Ich denke, dass ich das Thema differenzierter sehe als 98% der hier anwesenden User.
Gruss
Jürgen
Das du das Thema differenziert siehst weiß ich, aber das was du geschrieben hast, war leider nicht differenziert. Ich schrieb bewusst "darstellen".
Gruß, Raphi
Zitat:
Original geschrieben von RaphiBF
Genau das ist unhaltbar. Der 1.4T verbraucht laut NEFZ rekordverdächtig wenig
Der 1.4T verbraucht in Kombination mit dem ellenlangen Getriebe relativ wenig. Wie das mit einem Getriebe ausschaut, wie es die Konkurrenz verwendet (kürzer), weiss niemand. Man darf aber nicht ohne Grund vermuten, dass der Verbrauch dann höher sein wird.
Oder andersrum: Der 1.4T könnte noch deutlich sparsamer sein, wenn er zusätzlich zu dem Schongetriebe auch noch DI und Start/Stop hätte.
Gruss
Jürgen
Zitat:
Original geschrieben von Caravan16V
Zitat:
Original geschrieben von RaphiBF
Genau das ist unhaltbar. Der 1.4T verbraucht laut NEFZ rekordverdächtig wenig
Der 1.4T verbraucht in Kombination mit dem ellenlangen Getriebe relativ wenig. Wie das mit einem Getriebe ausschaut, wie es die Konkurrenz verwendet (kürzer), weiss niemand. Man darf aber nicht ohne Grund vermuten, dass der Verbrauch dann höher sein wird.
Oder andersrum: Der 1.4T könnte noch deutlich sparsamer sein, wenn er zusätzlich zu dem Schongetriebe auch noch DI und Start/Stop hätte.
Gruss
Jürgen
Start Stop...mag sein, die Infos über dieses Feature hier im Forum sind derart widersprüchlich...Zur DI - ich weiß es nicht, mir fehlt da der Sachverstand. Ich fand die Erklärung im Blog sehr einleuchtend und finde nach wie vor, dass das Ergebnis den Opelanern Recht gibt. Beim 2,0T in Insignia denke ich, dass DI Sinn macht, bei Dieseln sowieso.
Verglichen mit dem was man latzen darf, wenn das Einspritzsystem mal die Grätsche macht dürfte die Einsparung bei den kleinvolumigen Benzinmotoren aber lächerlich wenig sein. Das ist natürlich ein Argument mit leichtem Totschlag-Charakter und daher mit Vorsicht zu gebrauchen, aber ich finde Opel tut gut daran, solche Dinge zumindest mit in die Überlegungen einzubeziehen. Nach dem, was ich bisher von dem Motor gelesen habe, wäre es jedenfalls der erste Benziner, den ich als Vielfahrer ernsthaft in die engere Wahl ziehen würde. GRADE wegen der Schongänge 5 und 6.
Gruß, Raphi
Zitat:
Original geschrieben von RaphiBF
Start Stop...mag sein, die Infos über dieses Feature hier im Forum sind derart widersprüchlich...Zur DI - ich weiß es nicht, mir fehlt da der Sachverstand. Ich fand die Erklärung im Blog sehr einleuchtend und finde nach wie vor, dass das Ergebnis den Opelanern Recht gibt.
Das Ergebnis gäbe den Opelanern Recht wenn die Aussage wäre, dass man durch das Schongetriebe die gleiche Kraftstoffersparnis erreicht wie durch DI und Start/Stop zusammen (reine Annahme meinerseits), die Herstellkosten des Fahrzeugs aber günstiger sind weil nicht so viel High Tech verbaut wird. Dass DI und andere Systeme dadurch aber überflüssig werden, ist fertige Augenwischerei. Es gibt ja nicht nur ein "entweder oder" sondern auch ein "und". DI würde auch in Kombination mit Schongetrieben weiterhin für eine Kraftstoffersparnis und darüber hinaus für eine bessere Leistungsentfaltung sorgen. Start/Stop macht das Auto (je nach Einsatzzweck) ebenfalls sparsamer. Daher sage ich ja, dass man sich bei Opel bewusst für die billigere Technik der langen Übersetzung entschieden hat um das Fahrzeug auch ohne DI und Schnickschnack sparsam zu machen - mit allen Vor- und Nachteilen die eine solche Übersetzung mit sich bringt. Mit DI wäre der Astra 1.4T dann nicht nur sparsam, sondern RICHTIG sparsam.
Was Opel wieder mal bräuchte sind richtige Knaller wie ehemals der C20XE oder die Reihensechser des Omega A. Das erreicht man nur durch echte Innovation und nicht nur durch die Verlängerung der Getriebeübersetzungen quer durch alle Modelle. Das ist an den Symptomen rumgedoktert, mehr nicht.
Dass jedes "Spritsparsystem" kaputt gehen kann und dann die Einsparung an Kraftstoff wieder zunichte macht, ist völlig richtig. Aber wie Du schon sagst: Totschlagargument. Wenn man sich danach richten würde, dürfte man heute nur freisaugende Vorkammerdiesel fahren ;)
Gruss
Jürgen
Zitat:
Original geschrieben von Maxjonimus
Zitat:
Original geschrieben von RaphiBF
Interessant: Der Astra wirkt am spritzigsten (!) und verbraucht am wenigsten (!!!). Der Technologievorsprung seitens VW in Sachen Benziner wird zudem als Legendenbildung entlarvt. Selbst wenn der VW und der Opel gleich viel verbraucht hätten (ich unterstelle Kabel eins da mal die ein oder andere Messtoleranz), bliebe zu Gunsten des Opels immer noch die Mehrleistung (auch subjektiv ja scheinbar vorhanden) sowie das höhere Gewicht und die Größe des Fahrzeuges. Mehr Auto bei mehr Leistung und weniger Verbrauch, das ist doch was.
Da wurde garnichts entlarvt, weil da nichts zu entlarven ist.
Der Golf wurde mit dem 1.4 TSI / 122PS getestet, der Astra mit dem 1.4T / 140PS, trotzdem kann er sich nicht wesentlich vom Golf absetzen trotz 18PS mehr.
Beim 1.4 TSI /122PS liegen 200Nm bei 1500 - 4000 U/min an,
beim 1.4 TSI /160PS liegen 240Nm bei 1500 - 4500U/min an,
beim Astra 1.4T liegen 200Nm bei 1850-4900U/min an.
Der Golf liefert also entweder 18PS weniger bei gleichem Drehmoment, allerdings schon ab 1500U/min, oder, bei der 160PS-Maschine 20PS und 40Nm mehr Leistung und Drehmoment, wobei auch hier der Drehmoment schon deutlich früher ab 1500U/min verfügbar ist.
Der Vorsprung ist also klar und deutlich. Nur, es gibt keinen 140PS TSI. Hätte Kabel1 den 160PS TSI genommen, hätten alle geschrien, dass sei ja wohl unfair. Also hat man den kleinen 122PS-Motor genommen. Dass der nun den Astra nicht abhängen kann ist klar, aber er hält gut mit. Das ist Vorsprung!
Der Verbrauch der beiden TSI-Motoren ist übrigens bis auf 1/10l identisch.
Bei deinen Beiträgen muss ich immer schmunzeln. Naja egal, bringt eh nichts.
Zum 1.4T: Ich bin gestern damit gefahren. Es ist ein absolut gelungener Motor mit gutem Durchzug und sehr guten Verbrauchswerten. Alle die ihn bestellt haben können sich freuen!
Weshalb man dem Astra aber sein höheres Gewicht und die Größe (beides ohne Mehrwert für den Kunden) auch noch als Plus anrechnen soll, verstehe ich nun garnicht.:confused:
Bei deinen Beiträgen muss ich immer schmunzeln. Naja egal, bringt eh nichts.
Zum 1.4T: Ich bin gestern damit gefahren. Es ist ein absolut gelungener Motor mit gutem Durchzug und sehr guten Verbrauchswerten. Alle die ihn bestellt haben können sich freuen!
Zitat:
Original geschrieben von FloGTC
Bei deinen Beiträgen muss ich immer schmunzeln. Naja egal, bringt eh nichts.
Na, wenn ich wenigstens dass erreiche, ist das doch schonmal was Gutes;)
Zitat:
Original geschrieben von Caravan16V
Dass jedes "Spritsparsystem" kaputt gehen kann und dann die Einsparung an Kraftstoff wieder zunichte macht, ist völlig richtig. Aber wie Du schon sagst: Totschlagargument. Wenn man sich danach richten würde, dürfte man heute nur freisaugende Vorkammerdiesel
Eine Pumpe für Benzindirekteinspritzer ist aber wesentlich schwerer zu konstruieren, als eine für Diesel, daher auch die viel geringeren Drücke. Dazu kommt, daß man bei Dieselpumpen mitlerweile schon etwas Erfahrung mitsich bringt, bei Benzinpumpen siehts da nochnicht so gut aus. Während ich Dieselpumpen da mitlerweile halbwegs vertraue (Pech kann man natürlich immer haben? Würd ichs beim Benziner nicht unbedingt tun. Bosch hatte vor einigen Jahren ziemliche Probleme die an die 200 Bar zu realisieren.