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K1100 springt beim Batterie anklemmen an !?

BMW K
Themenstarteram 21. Mai 2013 um 12:51

K1100RS Bj. 1996 sehr gepflegt 70000km gelaufen.

Ich kanns auch kaum glauben. Aber mal eins nach dem Anderen.

Meine alte Gel-Batterie qualmte stark mit weisslichem Rauch bei dem Versuch das Motorrad zu starten.

Während der Standzeiten habe ich immer ein Ladeerhaltungsgerät an die Steckdose des Motorrades angeschlossen.

Anscheinend ist sie wohl auch geplatzt. Weil der Hersteller mir sagte ich hätte diese mutwillig auseinandergebaut dieser Id...

Nun habe ich mir eine neue Batterie gekauft, diese aufgeladen und angeklemmt.

Beim anklemmen höre ich auf einmal wie der Anlasser sich dreht obwohl kein Schlüssel steckt und der Notaus auf aus steht. Ich habe dann noch festgestellt, dass das Kabel zur Lambdasonde sehr heiss wird. Hier hat sich ganz wenig Qualm entwickelt.

Habe nochmal gecheckt ob alle Kabel an der Batterie von mir versucht wurden anzuklemmen. Also es sind alle Massekabel und das Pluskabel versucht worden aufzulegen.

Nach zweimaligem kurzen Versuch habe ich das Vorhaben dann erstmal eingestellt.

Batterie ist definitiv voll. Plus wurde zu erst angeklemmt. Die Zündung war immer aus. Beim ersten Versuch war der Notaus nicht aktiv. Bei beiden Versuchen dreht der Anlasser ofort los und das Lambdakabel wird heiss.

Was kann ich tun oder wie kann ich den Fehler näher eingrenzen?

Für eure Hilfe bin ich sehr dankbar.

Gruß

Thomas

 

Beste Antwort im Thema

Hallo,

Anlasserkohlen klemmen und oder Anlaßrelais defekt.

Wenn die Kohle klemmen, dann gibt es eine vorübergehende Behelfsmöglichkeit; bei ausgeschalteter Zündung und eingelegtem Gang etwas vor und zurück ruckeln.

Liebe Grüße

Herbert

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Anlasserkohlen klemmen und oder Anlaßrelais defekt.

Wenn die Kohle klemmen, dann gibt es eine vorübergehende Behelfsmöglichkeit; bei ausgeschalteter Zündung und eingelegtem Gang etwas vor und zurück ruckeln.

Liebe Grüße

Herbert

Themenstarteram 21. Mai 2013 um 15:17

Hallo,

erstmal vielen Dank für die Antwort. Verstehe nicht ganz. Der Zündschlüssel steckt nicht, der Notaus ist aktiviert und trotzdem läuft der Anlasser tadellos in der richtigen Drehzahl? Nochdazu wird das Kabel zur Lambdasonde so heiss, dass Qualm aufsteigt.

Habe trotzdem Deinen Rat befolgt und im 1 Gang mal hin und her geruckelt. Anlasserrelais habe ich noch nicht gefunden. Sicherungen sind alle i.O.

Hatte mit dem Motorrad sonst nie Probleme. Das Motorrad stand 3 Monate in der Garagge und jetzt das?!?

Habe mal das Steuuergerät ausgebaut und die Platine auf kalte Lötstellen untersucht. ich glaube das sieht alles ganz gut aus. Die wenigen Kondensatoren machen auch noch einen guten Eindruck.

Nach meinem Empfinden halte ich das Steuergerät aber trotzdem für den Hauptverdächtigen.

Bin aber trotzdem sehr froh über Eure Meinungen und über Eure Hilfe!!!

Werde auch das Anlasserrelais nochmal testen, vielleicht hängt das ja, wer weis.

Muss auch nochmal in den Schaltplan gucken wenn ich einen finde.

Gruß

Thomas

Es ist ausschliesslich das Anlasserrelais. Das ist verbacken, weil mit zu wenig Strom gestartet wurde.

Anhilfe: Erst mal neue Batterie und immer nur nahezu vollgeladen starten. Das Anlasserrelais ausbauen ( in der Relaisbox unter der hinteren Tankhälfte- anheben des Tanks reicht) und dann öffnen. Die kleinen Grate an den Kontakten mit feinstem Schmirgel wegpolieren und dann geht das TEil erstmal wieder. Ersatz solltest du aber beizeiten gebraucht besorgen..

Kennt man vor allem von Menschen, die im Winter immer wieder " nur mal probieren " ob die K läuft, oder die eine GELbatterie DAUERND an irgendeinem doofen Laderhaltungsgerät haben.

Man lädt einen Gelakku beim Einwintern, im Winter ein oder zweimal, und BEVOR man das erste Mal wieder startet. Mit den Erhaltedings gehen viele Gelakkus in den A....

Themenstarteram 21. Mai 2013 um 18:10

Hallo Ralf, hallo Herbert

ist alles plausibel und stimmig, werde mich auch sofort um das Relais kümmern. Besten Dank dafür. Nur macht mir die Leitung zur Lambdasonde immer noch sorgen, könnt Ihr dazu noch was sagen.

Werde nun zum Ziegelstein gehen und mich um das Relais kümmern und dann auch noch mal die Leitung zur Sonde kontrollieren. Habe gelesen, die hat ein Aderpaar für die Versorgungsspannung 450mV und ein Aderpaar zur Messung, warum wird das Kabel dann so heiss? Werde glaube ich nochmal alle Kabel gegen Chassis messen.

Gruß

Thomas

Themenstarteram 21. Mai 2013 um 21:46

Der Ziegelstein fliegt wieder. Vielen Dank an Euch!

Da ich das Motorrad selten nutze, habe ich mir wieder einen normalen Bleiakku gekauft.

Wie ich in Motorrad gelesen habe und auch hier von Euch gehört habe sind Gelbatterien wohl nicht für mich geeignet.

Zur Info. Die Gelbatterie hätte ich wohl direkt am ersten Tag reklamieren müssen weil diese überhaupt nicht vorgeladen war und wohlmöglich zu lange auf Halde gestanden hat.

Gruß

Thomas

Hallo Thomas,

meine Empfehlung wäre, vor dem Start nach längeren Standzeiten, für einige Stunden ein Frischhaltegerät (z. B. fritec-Ladeprofi kompakt) anzuschließen.

Eventuell auch eine stärkere Batterie verbauen, sofern das möglich ist.

Ich habe vor drei Jahren meine K1100LT auf eine Panasonic LC-XC1222P 12V-22Ah umgerüstet, wozu die Anschlüsse aber etwas modifiziert werden mußten.

Hatte vorher eine Varta-Gel, die nur ca. 2 Jahre gehalten hat.

Entweder normale Säure- oder die o. g. AGM-Batterie von Panasonic.

Liebe Grüße

Herbert

Der Hoechst spricht mir aus der Seele...

Meine Batterien hielten immer im Schnitt 8 Jahre.

Im Winter ausbauen und 2x zwischendurch laden hat sich bei mir absolut bewährt.

Außerdem kommt man dann im Winter nicht in Versuchung "mal zu schauen, ob sie noch läuft". :-D

Habedere,

eines vertragen die K`s nun mal überhaupt nicht und das ist Unterspannung beim Anlassen.

Du bist dadurch zu einem sogenannten "ARD" mutiert. Schau mal hier (www.flyingbrick.de) da findest Du mit etwas Suchen die Erklärung.

Das Anlasserrelais befindet sich in der Elektrobox unter dem Tank.

-Zuallererst mal Batterie abklemmen und laden

-hinten, unter dem Tank die beiden Klemmen mit einer Spitzzange anziehen

-Tank hochheben und etwas zur Seite drehen oder

-gleich die Benzinzulaufleitung an der Drosselklappenleiste abziehen

-die Benzinrücklaufleitung oben vorne unter dem Tank abziehen

-Vorlaufleitung auf Rücklaufstutzen schieben

-Tank zu Seite legen

-keine Bange, es können nur die paar Tropfen in der Leitung raus - sonst nix

-Deckel der Elektrobox abheben

-Startrelais suchen und abziehen

-Deckel vom Relais runter

-Kontakte trennen

-Kontakte mit feinem Schleifleinen säubern

-alles wieder zusammenpfriemeln

-Geladene Batterie wieder richtig anklemmen und

-viel Spaß beim Fahren

UND - NIE - Wieder mit schwacher Batterie starten - sonst kommt der böse K-Geist über dich. Dadurch wurde schon manch eine K abgefackelt.

MfG

PeterWEN

Nochmal Habedere,

eine Bleibatterie für die K muss nicht unbedingt die erste Wahl sein.

Meine RS bekam nach der Bleibatterie eine ausrangierte USV-Gelbatterie. Da musst ich nur geringfüging die Pole korrigieren.

Im Winter mit vollgeladener Batterie abgestellt und die Sicherung der Uhr gezogen, im Frühjahr Sicherung wieder rein und gestartet.

Der Gelakku hatte zwar nur 19Ah, was aber voll auf gereicht hat. Es war schließlich ne RS und keine LT.

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