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Junger Stern gekauft (c63) am verzweifeln!

Mercedes C-Klasse W204
Themenstarteram 23. Februar 2015 um 21:58

Sehr geehrte Damen und Herren, Mitglieder von MT,

Kurze Vorstellung meinerseits: männlich, 28y , verheiratet, 2 Kinder .... Usw

Nun zum Thema,

Ich habe mir am Dienstag 17.02.15 einen c63 amg Baujahr 04/14 gekauft. Er hat 23200km. Der Erstbesitzer war das Mercedes Werk. ~53ökken

Nun zu meinem Leid, ich stellte am Tag nach der Abholung fest, dass das Auto beim anfahren sowohl rückwärts als auch vorwärts sehr stark knackt (richtig laut) dabei verzieht es stark das Lenkrad. Ich dachte schon ich habe irgendwas angefahren so übel hörte es sich an. Ich hab natürlich gleich das Auto abgestellt und bin mit dem s3 meiner Frau auf Arbeit. Auf dem Arbeitsweg habe ich die MB Niederlassung nbg angerufen und es denen telefonisch mitgeteilt. Diese sagten, ich soll in die Werkstatt kommen. Da ich bis Freitag geschäftlich unterwegs war, fuhr ich am Samstag 21.02. in die mir zugeteilte MB werkstatt. Der Meister dort war sichtlich verärgert über mein erscheinen an seinem kurzen Samstag. Fuhr auf dem Parkplatz kurz auf und ab, hörte auch das heftige Geräusch und schickte mich zurück an die Information ich solle einen Termin ausmachen für einen größeren Check da er es auf die schnelle nicht herausfindet. Den Termin erteilten sie mir für den 26.02. Da ich keine Aussage bekam ob ich das Auto überhaupt noch fahren dürfe fuhr ich dann zu einer Mercedes niederlassung, welche sich 300m Luftlinie von meinem Haus entfernt befindet. Der Meister dort nahm sich sofort Zeit , war sehr freundlich & vertrauensvoll. 3 Minuten nach Vorführung des knacksens war das Auto auch schon auf der Hebebühne. Und jetzt der Schock! Die Innenseite der Felgen (wirklich alle 4!) waren komplett kaputt / abgeschlagene Teile der Felge / Riesen Krater!! Die Reifen liefen teils nurnoch auf der Karkasse. Risse und 0mm Profil in der Innenseite . Die Spur war bzw ist komplett verzogen / radaufhänung soll schief sein . Man erkannte beim bloßen drehen des Reifens ein dermaßen abartiges Eiern aller Reifen.

Der Meister hat sofort aufgehört mit seiner Arbeit und sagte nur " junge, dich Hamms Aweng verarscht" " sowas habe ich bei noch keinem Auto gesehen das so verkauft wurde als junger Stern. " er ergänzte "wenn du in diesem Zustand 250+fährst, haste ne 90%ige wahrscheinlichkeit nen platzer zu bekommen" ih habe diese Woche noch einen Termin mit dem Verkäufer , welchen ich bereits am Telefon die Leviten gelesen habe. Nun stellte er auch noch fest, dass die Bremsen auf20-30% down sind.

Da es ein junger Stern ist sollte der TÜV nicht älter als 3m sein. Er wurde nicht erneuert.

Und "7500km wartungsfrei sein. Jedoch fällt der nächste Service Laut Bordcomputer bei 30.000km

Da Selbstjustiz ja verboten ist wollte ich mal nachfragen was ich nun machen kann. Oder empfehlt ihr gleich zu einen Rechtsanwalt zu gehen, da Mercedes mir einen nach StVO nicht fahrtaugliches Auto verkauft hat. Bzw sogar meine Gesundheit, mein Leben , aufs Spiel setzte durch deren Unachtsamkeit.

Vielen Dank fürs durchlesen

Beste Antwort im Thema

Also was hier abgeht ist einfach unter aller Sau. Der TE schüttet sein Herz aus, weil er Rat sucht. Aufgrund eines bzw. mehreren Usern die das absolute Fehlverhalten der NL verteidigen wollen und ihn als Lügner darstellen möchten, einer hat sich ja wohl deswegen angemeldet und arbeitet wohl dort, kommt ihr auf die glorreiche Idee, der TE hätte sich das alles aus Langeweile ausgedacht, bzw. um MB schlecht zu machen !?!

Schämt euch!!!!

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am 25. Februar 2015 um 19:37

Ich würde mir IMMER einen Gebrauchten vorher ansehen und Probe fahren.

Das war ein riesen Fehler des TE.

Insbesondere die Verschleißteile, der Service etc., der hat eine enorme Bandbreite auch innerhalb eines "jungen Sterns" ohne dass die Kriterien verletzt sind.

Was ich z.B. gesehen habe war, dass die Ledersitze hinten (einseitig) nach kurzer Zeit total abgenutzt aussahen. Erklärung war ein durchweg installierter Kindersitz. Aber das ist kein Mangel, darum:

Blind kaufen ... niemals, auch nicht beim Mercedes Händler.

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 25. Februar 2015 um 20:37:21 Uhr:

Blind kaufen ... niemals, auch nicht beim Mercedes Händler.

100% Zustimmung!

am 26. Februar 2015 um 0:43

Man darf auch nicht vergessen, dass der TE doch demn Thread gestartet hat und um Meinungen gefragt hat. Die hat er jetzt bekommen. Vielleicht denkt er sich ja, dass das alles halb so wild ist. Da im Titel aber steht "am verzweifeln", hat er wohl schon Bauchschmerzen. Das andere die Meinung teilen, kann man denen ja nicht ankreiden.

Der ganze Zank nutzt ja auch nichts. Hoffentlich gibt's mal ne Rückmeldung nach nem Jahr oder so, falls er den Wagen doch behält.

am 26. Februar 2015 um 3:41

Zitat:

@box1408 schrieb am 26. Februar 2015 um 01:43:07 Uhr:

Man darf auch nicht vergessen, dass der TE doch demn Thread gestartet hat und um Meinungen gefragt hat. Die hat er jetzt bekommen. Vielleicht denkt er sich ja, dass das alles halb so wild ist. Da im Titel aber steht "am verzweifeln", hat er wohl schon Bauchschmerzen. Das andere die Meinung teilen, kann man denen ja nicht ankreiden.

Der ganze Zank nutzt ja auch nichts. Hoffentlich gibt's mal ne Rückmeldung nach nem Jahr oder so, falls er den Wagen doch behält.

Du hast Recht! Warten wir lieber noch etwas ab bevor wir meinen das wir Meinen wir hätten gar keinen.

Also Männer nun mal ganz juristisch, denn ich weiß von was ich spreche.

Ein Wagen kostet 53.000 EUR und ist ein Mercedes. Klar wurde der gefahren, klar ist der nicht mehr neu.

Aber auch klar dass dieser arge Verschleiß vom Rasen kommt, von was denn sonst.

Mercedes hätte den ordentlich checken müssen und fertig, oder auch der Käufer genau hinschauen, egal ob der Wagen 5 EUR oder 50.000 kostet, man sollte schauen bevor man kauft. Wäre der Käufer richtig Probe gefahren hätte man ja alles vorher regeln können. Ich sage sowas gleich beim Kauf, reifen etc. ich habe noch nie nen Gebrauchtwagen mit guten Reifen gesehen.

Ein Anwalt soll beraten, die meisten sind vernünftig und deeskalieren. So sollte es sein.

Es wird ja jetzt alles gemacht und fertig, ich wäre bei allen hellhörig und würden jeden Mangel beseitigen lassen innerhalb der Gewährleistung(hat ja auch noch Werksgarantie der Wagen.

Rumpoltern bringt fast nie was.

PS ein Anwalt wird erstmal vom Käufer bezahlt, nur bei einem Rechtsstreit vor Gericht den man dann gewinnt dann zahlt das Autohaus.

Wenn man nicht nachbessern lässt ists dann vorbei mit Lustig, und der Streitwert sind 53.000 EUR.

Also runterfahren alle, die werden das gut lösen, sicherlich die haben ja den Namen zu verlieren.

....ich kann mir einfach nicht vorstellen daß MB solch ein ramponiertes Fahrzeug ungeprüft als jungen Stern rausgibt. Ich traue der Sache nicht so recht.

Mal ne These meinerseits. Zuerst schreibt der Eröffner der Erstbesitzer wäre MB. Nun hat er den Vorbesitzer ausfindig gemacht.

Wo sin denn Bilder von dem wagen diskutieren wir über ein Phantom?

Das kann ich mir auch nur schwer vorstellen. Ich habe meinen auch ohne Probefahrt gekauft. Da er gerade in der Werkstatt geprüft wurde.

Da dachte ich mir, dass ist ja perfekt. Also rüber in die Werkstatt und mal von außen und innen vor der Aufbereitung alles überprüft.

Da er auf den Armen der Bühne stand hab ich ihn auch gleich hoch und mir das ganze von unten angesehen.

Bis auf Radlager vorne links hatte ich nichts zu bemängeln. Am Unterboten waren sogar noch überall Werksaufkleber drauf.

Da hab ich gesagt besser kann ich einen Gebrauchten nicht kaufen. Dazu muss ich ihn nicht fahren und habe den Vertrag 5 Minuten später unterschrieben.

Geil Forum voller Westentauschen-Juristen :D

Zitat:

@sluggygmx schrieb am 26. Februar 2015 um 14:27:03 Uhr:

Geil Forum voller Westentauschen-Juristen :D

Das heißt "Westentaschen-Juristen", du Analphabetenkönig :eek:

Themenstarteram 26. Februar 2015 um 14:43

Erstmal danke für eure Meinungen bezüglich meines Themas ?? bin sehr erfreut über eure Anteilnahme! Ich habe den Mercedes abgeholt. Habe ein paar Papiere unter Vorbehalt der Nachprüfung unterzeichnet. Das Auto steht jetzt wieder beim Gutachter, welcher die Nacharbeit überprüft. Werde ihn morgen vom Gutachter abholen und dann mal sehen. Was er jetzt schon sagen könnte: die Felgen wurden wohl nur repariert. Darf man die überhaupt reparieren ?!?

Zitat:

@Oliveramg schrieb am 26. Februar 2015 um 15:43:54 Uhr:

Erstmal danke für eure Meinungen bezüglich meines Themas ?? bin sehr erfreut über eure Anteilnahme! Ich habe den Mercedes abgeholt. Habe ein paar Papiere unter Vorbehalt der Nachprüfung unterzeichnet. Das Auto steht jetzt wieder beim Gutachter, welcher die Nacharbeit überprüft. Werde ihn morgen vom Gutachter abholen und dann mal sehen. Was er jetzt schon sagen könnte: die Felgen wurden wohl nur repariert. Darf man die überhaupt reparieren ?!?

Zum Thema "Zulässigkeit der Reparatur von Leichtmetallfelgen" auch wieder eine typische Juristenantwort: Es kommt halt drauf an .... Lies doch mal hier:

http://...hs-oberflaechentechnik.com/.../...bereitung-dit-05_11_10.pdf

http://www.bvsk.de/.../Instandsetzung-von-Leichtmetallfelgen-2008.pdf

http://www.brunnergmbh.com/felgenreparatur.html

 

am 26. Februar 2015 um 16:12

Zitat:

Beim Kauf vom Wagen meiner Frau war der Service gerade durchgeführt worden, es handelt sich um ein C 180K.

Vorderreifen runter

Hinterreifen blank, man konnte wirklich kein Profil mehr sehen.

Die Reifen waren Sommerreifen.

Inspektion B, in 100km fällig

Kleine Delle auf der Motorhaube

Pardon, aber das alles hast Du nicht bemerkt, als Du den Wagen gekauft hast? Dir ist nichtmal eine Delle in der Motorhaube aufgefallen, oder bei der Probefahrt die Nachricht "Inspektion in 100 km" im Display?

Und Du bist auch nicht mal um das Auto rumgegangen und Du hast nicht gesehen, dass ein Reifen "komplett blank" war.

Respekt, hat Dich der Verkäufer mit vor der Besichtigung auf eine Flasche Vodka eingeladen oder haben da Mädels an Stangen im Autohaus getanzt?

Bevor ich wieder Mecker bekomme:

Klar ist das ein Unding, dass ein Händler eine solche Gurke verkauft!

Aber bitte, ein klitzekleinwenig gesunder Menschenverstand und Aufmerksamkeit können beim Autokauf nicht schaden, diese Geschichte hier grenzt ja schon fast an praktisch angewandten Darwinismus.

Zitat:

@stefan_204 schrieb am 26. Februar 2015 um 17:12:10 Uhr:

Zitat:

Beim Kauf vom Wagen meiner Frau war der Service gerade durchgeführt worden, es handelt sich um ein C 180K.

Vorderreifen runter

Hinterreifen blank, man konnte wirklich kein Profil mehr sehen.

Die Reifen waren Sommerreifen.

Inspektion B, in 100km fällig

Kleine Delle auf der Motorhaube

Pardon, aber das alles hast Du nicht bemerkt, als Du den Wagen gekauft hast? Dir ist nichtmal eine Delle in der Motorhaube aufgefallen, oder bei der Probefahrt die Nachricht "Inspektion in 100 km" im Display?

Und Du bist auch nicht mal um das Auto rumgegangen und Du hast nicht gesehen, dass ein Reifen "komplett blank" war.

Respekt, hat Dich der Verkäufer mit vor der Besichtigung auf eine Flasche Vodka eingeladen oder haben da Mädels an Stangen im Autohaus getanzt?

Bevor ich wieder Mecker bekomme:

Klar ist das ein Unding, dass ein Händler eine solche Gurke verkauft!

Aber bitte, ein klitzekleinwenig gesunder Menschenverstand und Aufmerksamkeit können beim Autokauf nicht schaden, diese Geschichte hier grenzt ja schon fast an praktisch angewandten Darwinismus.

Er hat dies doch alles während der Probefahrt festgestellt. So verstehe ich zumindest seinen Text.

am 26. Februar 2015 um 16:37

Zitat:

@Oliveramg schrieb am 26. Februar 2015 um 15:43:54 Uhr:

... die Felgen wurden wohl nur repariert. Darf man die überhaupt reparieren ?!?

Für mich sieht das auf den Bildern so aus, als würde es sich nur um Lackschäden an den Felgen handeln.

Da dürfte eine neue Lackierung wohl in Ordnung gehen.

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