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- Jemand über 120000 km und ohne Getriebeölwechsel?
Jemand über 120000 km und ohne Getriebeölwechsel?
Ja wie lm Titel beschrieben. ..
Wollte einfach mal fragen weil ich jetzt bei 113000 km bin und null Probleme mit Getriebe hab .
Viele sagen ja muss unbedingt gemacht werden ...
Liebe grüße
Beste Antwort im Thema
Getriebe Öl Wechsel ist empfehlenswert allerdings nur bei ZF Werkstätten .
Weil:
Wir von ZF bauen die Mechatronik aus Pumpen das restliche Öl bis auf ein Liter von Getriebe raus und ersetzen das Aluminium Öl Rohr durch ein Plastik Öl Rohr , das ist die neue Modifizierung für die 8 hp Getrieben .
Erfahrungen haben gezeigt das ab 150 tkm das Aluminium Öl Rohr die Ursache von defekten Flügelzellen Pumpe war/ ist wegen einem Haar riss .
Meistens betroffen Iveco dailys trotzdem die Modifizierung soll bei allen 8 hp's durchgeführt werden .
Die Öl Wanne ist auch verstärkt und anders konstruiert 2 von 4 Magneten sind an der Seite angebracht damit ein besserer Öl durchfluss gewährleistet ist .
Ich empfehle jeden das Geld fürs Ölwechsel bei Bmw zu sparen dann lieber gar kein Ölwechsel machen .
Auch wenn die die ölwanne wechseln ( bieten es ja auch ohne an bei ZF ein muss oder gar nicht ) wechseln die maximal 5 Liter mit ölwanne und 3 bis max 4 Liter ohne ölwanne .
Bei ZF 8,5 Liter ich persönlich schaffe um ganz genau zu sein 8,7 Liter raus zu pumpen mehr geht leider nicht sonst kann ich wegen dem öldampf nix mehr sehen :-)
Für weitere Fragen stehe ich gerne per pn zur Verfügung
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286 Antworten
Ich habe es heute machen lassen.
Bei fast knapp 190.000km, und da ich den Wagen noch länger fahren will.
- Wanne wurde ausgebaut
- mit Öl durchgespült
- Öl aufgefüllt
(dazwischen alle Fahrmodis durchgeschlatet / auf Temperatur geachtet,...)
Anschließend Adaptionswerte gelöscht und Adaptionsfahrt gemacht.
Zusätzlich auch Differentialöl tauschen lassen.
Teile wurden Original ZF verwendet
Öl nicht ZF, aber Freigabe durch ZF
Das ganze hat mich mit Mwst 500€ gekostet.
Dabei hat man entdeckt das etwas zuviel Öl an der Wanne außen war. Schon mehr als nur "schwitzen".
Das Öl kam aus der Rücklaufleitung (Dichtung).
Dies wurde auch erneuert.
Probleme hatte ich bisher nicht. Da ich den Wagen aber länger fahren will, habe ich das investriert.
Die Schaltung war in den ersten beiden Gängen etwas "ruppig". Mal sehen wie sich das entwickelt, bin auf morgen Früh auf den Kaltstart gespannt, ob der früher und sanfter schaltet.
Wegen der nicht enden wollenden Diskussion um eine Entscheidung würde ich plädieren für die Bereitschaft, sich auf die unterschiedlichen Blickwinkel einmal einzulassen.
Die beteiligten Parteien haben sicher bei näherer Betrachtung ganz unterschiedliche Interessen, nicht wenige Nutzer bevorzugen das angenehme Gefühl dem Getriebeschadengau vorbeugend das richtige zu tun und beizeiten einen kostenträchtigen Ölwechsel mit Service ins Auge fassen, koste es was es wolle.
Der Freundliche hat wohl hinsichtlich Getriebesupport konzentriert wie meist auf das lukrative bloße Austauschgeschäft auch aus logistischen Erwägungen und insbesondere wegen der Selbstkosten hierfür sehr wahrscheinlich bis heute den Servicetermin dafür nicht eingeplant. Offensichlich untergeordnetes Interesse an Kunden, die meist jenseits der 100t km für nur ein einzigesmal und die erwartungsgemäß ohnehin längst Alternativen zum Premiumservice entdeckt haben, somit für kreativ gestaltbare Werkstattumsätze dahingehend statistisch keine Rolle mehr spielen.
Der Getriebehersteller wegen nicht auszuschließender Folgen des Kostendrucks vielleicht selbst ein wenig im Zweifel an der lohnenden Umsetzung echter Langlebigkeitsaspekte eines an sich vorzüglichen Produktes. Immerhin durch ein Serviceangebot mit Premiumimage an der Stelle aber in der Lage jenseits des Serienteilelieferanten im ohnehin eingerichteten Reparaturbetrieb mit Wartung zusätzliche Umsätze zu generieren.
Bleibt für mich persönlich unter dem Strich der starke Verdacht, daß sofern keine Anzeichen für ein Fehlerverhalten vorliegt, nicht selten bei durchschnittlichem Beanspruchungsgrad ein Öl-/Filterwechsel auf die Restkondition des Automaticgetriebes einen wesentlich geringeren Einfluß hat wie vermutet.
Zugegeben subjektiv mag der Eindruck täuschen, meiner flutscht durch die Gänge jetzt nach rund 12ot km immer noch wie neu....
205tkm und kein getriebeölwechsel.
Mein 520d aus 2011 280Tkm kein Getriebeölwechsel,525d aus 2012 145Tkm auch keinen gemacht.
Das hohe Laufleistungen mit einer Ölfüllung funktionieren können beweisen doch die vielen Beispiele hier und anderswo: 1 Mio Kilometer
Der Punkt ist: wie sind die Betriebsbedingungen über die Lebensdauer
Bei einem Neuwagen, den man vielleicht bis 150.000km fährt, ohne Zusatzbelastungen die für hohe Öltemperaturen sorgen, wie z.B. Anhängerbetrieb würde ich keinen Ölwechsel durchführen. Diese Ausgabe wird beim Verkauf auch nicht honoriert. Beginnt man jedoch erst bei einer 5-stelligen Laufleistung würde ich das Öl schon auffrischen. Funktioniert alles einwandfrei würde ich aber auf eine Spülung verzichten.
Die Hersteller machen es einem aber immer schwerer. Fehlende Möglichkeit um das Öl komplett abzulassen verteuern einen Ölwechsel immens.
Bei BMW gibt es an den Hinterachsen keine Ablaßschraube mehr. Hier kann man noch absaugen. Die Verteilergetriebe muß man für einen Ölwechsel zum Teil sogar ausbauen.
Bei den Automaten bekommt man das Restöl nicht aus dem Wandler und das Sieb ist in die (teure) Ölwanne integtriert
Zitat:
@Pit 32 schrieb am 20. Februar 2018 um 09:15:08 Uhr:
Das hohe Laufleistungen mit einer Ölfüllung funktionieren können beweisen doch die vielen Beispiele hier und anderswo: 1 Mio Kilometer
Der Punkt ist: wie sind die Betriebsbedingungen über die Lebensdauer
Bei einem Neuwagen, den man vielleicht bis 150.000km fährt, ohne Zusatzbelastungen die für hohe Öltemperaturen ....
Dein Vergleich hinkt !!!
Dein Link führt zu einem Getriebe das vor etwa 20
Jahren entwickelt und gebaut wurde ... Getriebe von
heute sind andere Baustelle ...
deshalb... funktionieren können... :)
Eben nicht ... oder gegebenenfalls nur in deiner technisch oberflächlichen wunschvorstellung.
kleiner tipp vieles ist komplexer und filigraner geworden .
Hier geht es doch um den Getriebeschmierstoff und nicht die Lebensdauerauslegung des Getriebes selber.
Dessen Lebensdauer wird im Wesentlichen durch Verschmutzung und Temperatur beeinflusst.
Früher sowie heute
Habs im e91 330xd bei 162k km machen lassen, hab gemerkt das beim hinrollen zur Ampel das Runterschalten ziemlich ruppig geworden ist. Seitdem ölwechsel läuft alles wieder Dufte. Wichtig ist das das Getriebe gespült wird und nicht nur einfach altes Öl ablassen und neues rein schütten.
Gebe Pit 32 recht, das Getriebe selbst hält sicher (Auto)lebenlang!
Würde das Getriebe kein Öl zum schmieren benötigen, würde man auch nichts machen müssen.
Hab zwar erst 110.000 drauf aber bin schon am Überlegen es heuer machen zu lassen... und dann vermutlich nie wieder :D
Bitte nicht vergessen....hätten nicht schon einieg mit ihren 8HP Getrieben Schäden gehabt, würde keiner über den wechsel des Getriebeöls reden. Ich habe jetzt 113 tkm und werde es demnächst auch machen lassen. Der Logische Menschenverstand sagt einem das Öl nach 7 Jahren nicht mehr die gleichen Eigenschaften hat wie neues Öl. Kondeswasser, Abrieb, Hitze etc. setzen jedem Schmierstoff zu. Klar ca. 700 €bei ZF für einen kompletten Wechsel mit Spülung ist heftig. Aber da ich bis wahrscheinlich 200 tkm fahren will und ein Autausch deutlich teurer wäre gehe ich auf Nummer sicher. Hat auch immer etwas mit Glück zu tun.
Aber dann bist Du Dir sicher, dass das Getriebe nicht kaputt geht?
Wow.
F11 200tkm ohne Wechsel und ohne Probleme
E61 300tkm ohne Wechsel und ohne Probleme
Es ist im Grunde wie beim Motorölwechsel, man tendiert hier dazu übervorsichtig die Wechselintervalle zu verkürzen, wobei sicherlich das Fahrprofil eine noch größere Rolle spielt. Die Gelegenheit bietet hierzu nicht selten Sonderangebote (incl. Markenlonglife/-Filter) der Discounter.
Hinsichtlich des HP8 Ölwechsels suche ich persönlich ebenfalls den aus meiner Sicht vertretbaren Kompromiss, immerhin würde der Wechsel alleine ohne aufwändige Spülung der Argumentation Rückstand haltiges gealtertes Öl zum sehr hohen Prozentsatz auszutauschen entsprechen. Weil heutige Öle Partikel gut in der Schwebe halten können, bin ich sowieso skeptisch bei dem Aufwandnutzenverhältnis der Spülung, also wieviel Prozent dabei im Ergebnis tätsächlich noch rauszuholen wäre.
Grundsätzlich müssen Altfüllungen sich auch ganz offensichtlich selbst bei hohen Laufleistungen nicht zwingend negativ bemerkbar machen.
Autodoktoren beispielsweise bieten diese Variante im Nachfüllverfahren angelehnt an die Herstellervorgabe incl. Wanne/Filter für deutlich unter 500€ brutto an.
Ich fahre einen 530D mit aktuell 218.000 km und ohne Ölwechsel - keine Probleme. Ich vertraue BMW auch soweit, dass ein Ölwechsel bei normalen Bedingungen nicht unbedingt zu einem längeren Leben des Getriebes führt.
Meine Entscheidung basiert unter anderem auf den Erfahrungen eines "Kilometer Millionärs" aus http://www.e60-forum.de/index.php?thread/879-mein-neuer-und-ich. Herr Bruhn hat bei seinem E61 (für den das Thema Ölwechsel genauso diskutiert wird wie für das 8HP) bei KM 485.000 das Getriebe tauschen lassen und geschrieben, dass er in Zukunft als Vielfahrer den Ölwechsel machern lassen wird. Bei ca. 900.000 km hat er den Wagen dann abgegeben weil das Getriebe erneut am Ende war.
Ca. 450.000 km darf getrost als Life-Time bezeichnet werden. Was auch interssant wäre: Wer hatte einen Getriebeschaden trotz Ölwechsel? Verglichen mit dem Motor will ich damit sagen, dass auch ein regelmässiger Ölwechsel nicht zuverlässig vor einem Motrschaden schützt. Die konstruktive Auslegung ist entscheidend und die kennen wir leider nicht. Ich vermute, dass die Wahrscheinlichkeit eines Schadens durch einen Ölwechsel im günstigen Fall um 100.000 km nach hinten geschoben wird und dass die Hälfte der Fahrzeuge schon vorher nicht mehr oder nicht mehr bei uns fahren. Wenn bei 20 Besitzern eines 8HP einer einen Getriebeschaden vermeiden konnte haben sie trotzdem zusammen mehr als 10.000 EUR ausgegeben....
Ganz zu Schweigen von potentiellen Schäden die durch einen (unsachgemäßen) Ölwechsel erst entstanden sind.