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Italo Autos sind doch gar nicht so übel
Es ist was wahres dran wenn mann behauptet, wenn man italienische Autos fährt, hat man öfter Probleme als wenn
man sich für japanische Fahrzeuge entscheidet (bei deutschen bin ich mir da nicht so sicher...) Mein Onkel fährt Toyota und hat bereits über 200.000 km auf dem Tacho. Werkstätten kennt der nur zur Inspektion. Sonstige Probleme
Fehlanzeige.
Meine Schwiegereltern fahren seit gut 120.000 km Mazda. Pannen ? Werkstätten ? Was ist das ?
Unser Nachbar fährt seit 2 jahren eine S Klasse . Bei dem fallen regelmäßig die Kontrolleuchten im Cockpit aus. Aber ansonsten einwandfrei. Neben uns wohnt eine
VW und Audi Familie. Pannen ? Na ja , der alte Golf TDI weckt morgens um 5:30 Uhr die ganze Starsse auf. Aber sonst. Unauffällig.
Wir fahren Fiat und Alfa !! Irgendwie muss man ja besessen sein. Alfa fahrer wissen das.
Aber, meiner Meinung nach liegt eines der Probleme bei den Italienern an der mangelnden sorgfältigen Prüfung vor Auslieferung. Da werden schon fehlerhafte Autos ausgeliefert.
Beispiel: Bei unserem MAREA mit Sitzheizung wurde werksseitig vergessen das entsprechende Relais einzubauen. Bei schwerwiegenderen Dingen kann so schon ein
kurzes Autoleben vorprogrammiert sein
Weiterer Mangel, ist die Modellvielfalt im Konzern und die wohl schlechte Ausbildung der Mechaniker bzw. die Unkenntnis über die Fahrzeugtechnik in deutschen Werkstätten.
Beispiel:Beim Ducato meines Vaters entlud sich immer wieder die Batterie.Die Fiat Werkstätte konnte hier nicht helfen.Mehrmalige Fehlersusche scheiterte.Dann gings zum Bosch Dienst. Dort wurde dann (ganz schlau) ein
Unterbrecherschalter für die Batterie eingebaut. D.h. nach abstellen des Fahrzeugs, Motorhaube auf Unterbrecherschalter umlegen. Alle Sorgen behoben.
Bei unserem Italienurlaub wurde dann der Wagen (weils dort billiger ist) zur Inspektion gebracht. Der Mechaniker
fragte verblüfft was denn das für ein Schalter sei. Wir haben es ihm erklärt...er hat gelacht. Baute den Unfug mit dem Unterbercher aus, tauschte ein kaputtes Relais und seit dem lief die Kiste einwandfrei. Keine Probleme mehr.
Noch so was. Mit dem Nachfolger des Ducato. Fahrzeug war neu. Nach 4 Wochen ging es immer an der Ampel aus. 2 Wochen Fehlersuche brachten nichts ein.
Es wurde zwar einiges ausgetauscht, aber der Fehler blieb sporadisch vorhanden.
Wieder im Urlaub... in Salerno blieb das Ding wieder stehen. Und so ziemlich genau vor einer kleinen unscheinbaren Werkstatt mit einem alten Fiat Emblem an der Garage. Ein verhutzeltes Männlein bewaffnet mit Schraubenzieher und Zigarette im Mundwinkel kam heraus und beugte sich über
die Motorhaube, brummelte irgendetwas holte einen Schraubenschlüssel, fummelte da irgendwo drin rum. Fertig Der Wagen lief. Der Fehler tauchte nie mehr auf.
Ein weiteres Problem könnten aber auch (und hier meine ich speziell Alfa) die Fahrer sein.
Mein Cousin fuhr 250.000 km mit seinem Alfa 33 und hat den Wagen dann an einer Kreuzung kalt verformt. Er hat mir immer gesagt: Du sollt den Motor(Boxer) der zwar geil und willig hochdreht aber solange er kalt ist eben nicht
hochdrehen (schon gar nicht im ersten oder zweiten Gang) im dritten kannst Du dann loslegen. Siehe an ...und ich kenne genügend Alfa Fahrer, die meinen sie müssten den Italiener in sich wecken und treten die Mühlen wie verrückt.
Nach dem Motto .. Autos die regelmäßig die europäische FIA
Tourenwagenmeisterschaft gewinnen können im Strassen -verkehr genauso geheizt werden.
An alle Alfa Fahrer: Bewegt eure Kisten wie die VW Jetta Fahrer und Ihr habt genauso lange Spass.
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22 Antworten
@edgar, okay, das klingt alles einleuchtend... ich wollte im übrigen auch nicht gerade partei ergreifen für italienische autos, ich kenne es auch kaum anders... einem bekannten ist bei voller fahrt die lenkstange im uno gebrochen, wenig spæter fiel die ganze auspuffanlage runter, kurz darauf war das getriebe nicht mehr da, wo es eigentlich hingehørt. der mensch hat sich jetzt aber aus leidenschaft wieder einen fiat geholt, marea weekend...
@avensistoyota, so ist's prima... ;-)
lieb gruß,
oli
@ oli : leider sinds ja immer die horrorgeschichten die sich den leuten einprägen und die alten fiat modelle sind ja wirklich unterirdisch , bzw der alfa kram der späten achtziger bis zum 156 ist ja das schlimmste was auf rädern rumgurkt .
aber wir werden sehen .
opel hat ja auch fast 15-20 jahre lang geglaubt das man alles verkaufen kann ( d, e-kadett, f astra..) und erst mit dem b corsa und g astra kam die qualität zurück .
ich denke fiat hat mit dem stilo wieder ein ernstzunehmendes auto gebaut , andere fiat scheiden meiner meinung nach momentan noch aus .
die zukunft wird es bringen ......oder auch nicht , wenn man sich anguckt wie der automarkt zur zeit dahinsiecht .
was anderes : bei nem fiat coupe oder beim barchetta kann ich mir ja noch vorstellen das man das auto kauft weil es ein
"leidenschaftlicher italiener " ist , aber bei nem marea ??
Zitat:
... aber bei nem marea?
ist einer von vier in schwerin und umgebung, also recht individuell... auch wenn's keiner merkt, denn nur die motorisierung gibt es viermal, das auto deutlich øfter... ;-)
ich dachte schon bei bravo und brava, daß fiat sich gemausert hætte. waren die nicht bei der dekra oder so mal ganz gut!?
lieb gruß,
oli
ich hab noch keine guten Erfahrungen mit italos
aber franzosen sind auch nicht besser!!
ich kenn einen, beiden ist mi 103000Km der motor in den ***** gescmiert und musste 5000€ selbst bezahlen!!
scheiß qualität bei den japanern passiert so was nicht!!!
Wir fahren einen 98er Palio 75 Weekend und sind völlig zufrieden - war noch nichts dran, keine ungeplanten Werkstattaufenthalte, Verbrauch ist ok und das, obwohl meine freundin jeden Tag 100km zur Arbeit damit fährt. Nur als sie versuchte, den Scheibenwischer zum Eiskratzer umzufunktionieren gab dieser den Geist auf, aber das sollte wohl - vor allem für ein Auto aus dem Mittelmeerraum - erlaubt sein. Großes Plus: Im Gegensatz zu anderen, vor allem deutschen Autos ist das Ding so gut wie gar nicht digitalisiert, meines Erachtens eine der größten Fehlerquellen an neueren Autos. Kann das Auto wirklich nur empfehlen.
Davor allerdings hatte meine Freundin einen Cinquecento und der hatte nach vier Jahren einige deftige Macken, Hydrauliköl-Lecks, Handbremse war fest, Hebel zur Sitzverstellung war gebrochen und eine Zündkerze war nicht mehr zu lösen, aber ich denke, daß das eher ein Problem des Neupreises als der Gesamtmarke war, wer ein neues Auto für so wenig Geld anschafft, darf sich wohl nicht wundern. Außerdem fährt meine Freundin wie ein Henker... Haben den verkauft und ihn neulich erst gesehen, machte einen fitten Eindruck.
Und noch ein Wort zum Service bei Fiat: Sowohl in Wuppertal, als auch in Schwelm und Marburg waren die Jungs top-freundlich, wirkten kompetent und waren vor allem sehr verständnisvoll, daß wir nicht über große Geldmittel verfügen und wir hatten nicht das Gefühl, als Leute, die eher wenig Ahnung haben, zu unnötigen Reparaturen gedrängt worden zu sein. Also: sind zufrieden und verstehen das schlechte Image der Marke nicht.
Warum ich Alfa fahre?
Nun ja, es hört sich blöd an, aber Alfa ist wirklich wie eine schöne Frau. Reizend, immer schön, aber auch zickig.
Ich fahre einen 145 mit 1.8L (leider kaputt). Bei ca. 97tkm hat sich dann der Motor verabschiedet. Ist superärgerlich, aber ich hab mich sofort nach einem neuen Motor umgeschaut und einen 2Liter gefunden der da jetzt reinkommt. Meine Bekannten und Freunde sagten alle unisono,"Gib den Wagen ab". Nur die Alfisti können mich auch jetzt noch verstehen. Das Auto macht richtig Spass. Der Sound, die Optik es passt alles.
Mit Sicherheit ist Toyota um Welten besser, keine Frage. Aber ich habe lieber eine rassige Italienerin als die zuverlässige Mutter Beimer. Obwohl ich einen MR2 oder die Celica auch sehr interressant find! Aber es fehlt bei mir einfach die Emozion das kribbeln, wenn ich mir diese Autos anschaue.
Vielleicht werde ich auch irgendwann vomm Alfa Virus befreit, aber zur Zeit ist keine "Besserung" in sicht.
Gruss
dC
Hallo.
Meine "italienische" Autoerfahrung schaut eigentlich recht gut aus:
92 einen Fiat Tipo 1.4ie gekauft mit 13000 km auf dem Tacho (1 Jahr alt der Wagen)...1997 mit 313000 km auf dem Tacho in absolut guten technischen Zustand weiterverkauft...Ölverbrauch nicht messbar...und das Öl sah beim Wechsel fast so aus wie beim einfüllen...
Eine LIMA, 2 Batterien, eine Kupplung, zwei Satz Bremsscheiben, 5 Sätze Bremsbeläge vorne....ein Bremssatz hinten...eine Zylinderkopfdichtung...zwei Auspuffkrümmer...ein kompletter Auspuff...2 Spurstangen...und einmal komplette Stossdämpfer erneuern...das war meine Wartungsstory innerhalb der 300000 km die ich ihn fuhr...Zündkerzen und andere Verschleißteile halt in den normalen Wartungsintervallen...
Mein Nachbesitzer hat den Wagen auch noch über 100000km gefahren bevor er ihn weitergegeben hat an seinem Bruder....der hat ihn dann als Fahranfänger von der Straße geschossen...den Motor hat er sich in einem anderen Tipo wieder eingebaut.
So ein paar Besonderheiten haben italienische Auto´s ja...das besten an dem Tipo war...das man seinen Beifahrer stets darauf aufmerksamm machen musste...nicht mit seinem Bein gegen das Steuergerät im Fußraum zu hauen*g*
Das hat mich in Amsterdam mal 12 Stunden festgehalten...der Autonotdienst kam und meinte:
"Steuergerät defekt"
Nach ein paar Stunden hab ich selber mal nachgeschaut...und siehe da...der Beifahrer hat beim Aussteigen den Stecker vom Steuergerät etwas abgedrückt...wieder angeclipst...und er lief:-)
Gruß
Servus,
also meine Freundin fährt Cinquecento, dieser ist mittlerweile 8Jahre alt und hat sogar im November Tüv ohne Mängel bekommen.
Bisher mußte eigentlich nur Außerplanmäßig nur eine neue Lichtmaschine+Batterie und ein Thermostat von mir eingebaut werden.
Ein kompletter Auspuff darf bei 8JAhren schon mal drin sein.
Gut ist aber das die Teile extrem billig sind. So hat die LIMA nur etwas über 100Euro gekostet.