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Insignia B, GS, 260 PS, 8-Gang Automatik, sehr niedrige Drehzahlen mit Brummen
Hallo,
mein Insignia B, GS, 260 PS, mit 8-Gang Automatik, hat die eigentlich positive Eigenschaft, dass die Drehzahlen immer sehr niedrig sind. Die Automatik schaltet also sehr früh und man kann durch die Bank mit deutlich unter 2.000 U/min dahingleiten.
Dabei sinkt die Drehzahl in hohen Gängen teilweise runter bis auf etwa 1.400 U/min. Über 2.000 U/min kommt man bei sanfter Fahrt gar nicht erst. Der Wagen hat ja 400 NM bei 2.500 U/min, also das ist schon Kraft aus dem Keller da.
Das eigentliche Problem ist, dass der Motor in den hohen Gängen bei so niedrigen Drehzahlen offenbar nicht mehr rund läuft und ein Brummen bzw. Dröhnen entsteht, was sehr nervig ist. Man spürt dabei auch meist leichte Vibrationen. Ich habe den Eindruck, dass diese Geräusche vom Fahrwerk kommen, also vom Motor auf das Fahrwerk übertragen werden. Man kann es nicht genau lokalisieren. Es ist "überall", aber eindeutig von unten, nicht von vorne oder hinten.
Ich habe das Auto seit März, er hatte 18.000 km und hat jetzt 29.000 km. Ist drei Jahre alt. Ich bin mir sicher, dass das nicht von Anfang an da war. Das wäre mir aufgefallen. Ich glaube, dass es mit der Zeit langsam kam und dann immer schlimmer wurde.
Kennt jemand von euch das, oder hat jemand eine Idee, woran es liegen könnte? Ich habe noch Garantie drauf und werden es eh von der Werkstatt checken lassen. Da wäre es hilfreich, wenn ich schon eine Idee davon hätte, woran es liegen könnte.
Vielen dank schonmal
4ever
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214 Antworten
Mit Tempomat an schaltet das Getriebe auch eher früher und die Kiste läuft untertouriger. Sobald ich den Tempomat dann rausnehme schaltet er einen ganz runter. Reproduzierbar im Sport Modus
Zitat:
@BMWizzle schrieb am 13. Januar 2021 um 17:56:39 Uhr:
Mit Tempomat an schaltet das Getriebe auch eher früher und die Kiste läuft untertouriger. Sobald ich den Tempomat dann rausnehme schaltet er einen ganz runter. Reproduzierbar im Sport Modus
Ich glaube, dass meiner das anfangs auch gemacht hat. Aber jetzt kann ich gar keine Unterschiede mehr erkennen. Ob Tempomat, Tour- oder Sportmodus, es ist immer gleich. Bestenfalls bilde ich mir manchmal kurz ein, es könnte jetzt ein wenig anders sein, aber es müsste ja ein deutlicher Unterschied sein. Wozu sonnst der ganze Aufwand mit Sport und Tourmodus?
Aber auch ein Auto ohne diesen ganzen Zauber müsste ja in der Lage sein jede Situation zu meistern, mal ausgenommen Rennstrecke. Wenn ich dafür diverse Modi brauche, ich weiß nicht...
Beim Mustang ist das was anderes, da hats V8 mit 440 PS und Heckantrieb. Oder bei einer GSXR 1000 mit 200 PS. Allerdings merkt man da halt auch was, wenn man was umschaltet und zwar sehr eindeutig.
Gruß
4ever
Der Insignia braucht das auch nicht. Der soll von Haus ja schon ein gutes Fahrwerk haben.
Zwischen Normal und Tour merkt man auch nicht wirklich was. Zwischen Normal und Sport aber schon. Das habe ich aber auch schon geschrieben. Nehme doch mal einen "Fremden" mit und fahre eine Strecke. Beim Fahren stellst du dann mal auf Sport und fragst ihn, ob er vom Fahrwerk was merkt? Vielleicht auch auf einer Strecke, wo die Straße nicht so gut ist. Lenkung und Getriebe/Gasannahme solltest du ja schon selber merken. Aber es wird dich auch nicht umhauen, da du ja deswegen nicht mehr Leistung hast.
Du hast dir die Antwort praktisch selbst gegeben, bei deinem V8 ist es der Hubraum (Nm bei niedriger Drehzahl) und bei der Suzuki das Gewicht (200PS bei 250kg), daß das Brummen verhindert. Wenn der Insignia einen V6 mit min. 2,5 o. 3.0 L Hubraum hätte, würde der auch nicht Brummen. Downsizing ist der Schlüssel, Turbo und Co kaschieren nur die eigentlichen Probleme der niedrigen Emissionen.
Bei meiner XJR 1300 und 96kw, kann ich bei 50km/h im 5 Gang auch kein Untertouriges Brummen hören und wenn ich dann am Kabel ziehe, schiebt der Apparat ohne Ende. GSX-R Fahrer müssen da ordentlich schalten. Hubraum ist durch nichts zu Ersetzen, ausser durch noch mehr Hubraum ! mfg.
Zitat:
@GermanTwath schrieb am 14. Januar 2021 um 11:23:53 Uhr:
Hubraum ist durch nichts zu Ersetzen, ausser durch noch mehr Hubraum ! mfg.
Das ist mir klar. Ich finde dieses Downsizing auch schrecklich.
Allerdings ist alles auch eine Frage der Motor-Getriebeabstimmung. Wenn ein 4-Zyl. Turbobenziner ab 2.000 U/min rund läuft und zieht, dann ist das prima und das kann der Insignia ja wunderbar. Aber wenn die Automatik auch in den höchsten Gängen die Drehzahl auf 1.400 U/min fallen lässt (und die Schaltanzeige bei manueller Schaltung ab 2.000 U/min zum runterschalten mahnt) dann hilft halt alles nicht.
Naja, ich hoff, die Werkstatt kann was machen, den Fehler hat der Meister ja bei der Probefahrt selbst erkannt und er setzt wohl die größte Hoffnung auf ein Softwareupdate für das Getriebe. Aber vielleicht finden sie ja doch irgendwas am Fahrwerk oder Antriebsstrang, was da so dröhnt. Einfach nur mehr Drehzahl fahren, das kann ich auch so hinkriegen, mit der manuellen Schaltung.
Gruß
4ever
Übrigens ist der Insignia im Bereich 2.000 bis 2.500 U/min sehr stark, mehr braucht man gar nicht. Und in diesem Bereich ist er stärker als mein Mustang. Denn der Mustang hat sein max Drehmoment erst bei 4.400 U/min. Und ist schwerer.
Der kleine Turbomotor ist also dem V8 grade im unteren Drehzahlbereich überlegen. Kann aber auch mit daran liegen, dass der Mustang 6 Gänge hat und der Insi 8.
Nur im Drehzahlkeller, also knapp über Standgas, da schlägt die Stunde des V8. Das ist aber nun wirklich keine Überraschung. So war es auch bei meiner Suzuki Bandit 1200 gegenüber meiner späteren GSR 1000.
Die Bandit war unter 2.000 U/min überlegen, aber darüber hat sie die GSXR plattgemacht. Was aber auch am Gewicht lag.
Gruß
4ever
Unter 2000 U/min ist ja auch nichts für ein 4 Zylinder Motorrad. Das ist ja schon für ein 2 Zylinder nicht wirklich viel.
Linke ? zum Gruß
Wie oft hast du bei deiner GSX schalten müssen um immer im optimalen Drehzahlbereich zu sein?
Der einzige Grund warum ich den ersten Diesel in meinem Autofahrerleben gekauft habe, waren die 400Nm ab 1750U/min. mfg.
Bei 200 PS (Motorrad) bist du quasi immer im optimalen Drehzahlbereich, wenn du im höchsten Gang fährst. Außer du willst dir ein Rennen liefern oder bist z.B. in den Alpen unterwegs. Und da muss man auch mit den 400 NM schalten. Ansonsten brauchst du da bei normaler Fahrweise nicht wirklich viel Schalten. OK, wer fährt mit 200 PS und knapp unter 200 Kg schon normal.
Die hochgezüchteten Motoren, egal ob Motorrad oder Auto, haben ein relatif kleinen Drehzahlbereich in dem sie das optimale Drehmoment abgeben, deshalb brauchen wir ja Schaltgetriebe/Automatikgetriebe. Es sei denn man hat einen Elektromotor, der liefert bis Enddrehzahl immer das gleich hohe Drehmoment , Tesla lässt grüßen. mfg
https://www.kfz-tech.de/Biblio/Dieselmotor/VerglBenzDies.htm
Das ist klar. Aber wenn du normal fährst, brauchst du kein optimales Drehmoment. Die GSX-R 1000 hat 200 PS bei 13.200 U/min und 118 Nm bei 10.800 U/min. Die Maschine hat im Prinzip über das ganze Drehzahlband genug Drehmoment zur Verfügung. Aber natürlich kann man trotzdem nicht im 6. Gang anfahren. Bist du schon einmal so ein Motorrad gefahren? Dann weißt du auch was ich meine.
Du ziehst einfach am Hahn und dann geht es los. Wenn nicht jede Zehntel Sekunde zählt und du nicht gerade knapp über Standgas fährst, brauchst du da nicht schalten. Ich sage mal so, von 50 km/h bis 299 km/h reicht der 6. Gang einfach aus. Wie gesagt, aber nicht um Zeitenrekorde zu brechen. Aber das machst du mit deinem Insignia auch nicht.
Zitat:
Es sei denn man hat einen Elektromotor, der liefert bis Enddrehzahl immer das gleich hohe Drehmoment , Tesla lässt grüßen.
Stimmt so meiner Meinung nach nicht. Bei Elektromotoren sinkt das Drehmoment mit steigender Drehzahl. Höchstes Drehmoment liegt üblicherweise bei null an.
Drehmoment wird bei E-Antrieb über Software geregelt, andernfalls ist der Motor schon über der Kreuzung bevor sich der Rest in Bewegung setzt. Also rein Bildlich gesehen.
Zitat:
@B15XHL schrieb am 14. Januar 2021 um 18:54:47 Uhr:
Zitat:
Es sei denn man hat einen Elektromotor, der liefert bis Enddrehzahl immer das gleich hohe Drehmoment , Tesla lässt grüßen.
Stimmt so meiner Meinung nach nicht. Bei Elektromotoren sinkt das Drehmoment mit steigender Drehzahl. Höchstes Drehmoment liegt üblicherweise bei null an.
Richtig! Das Drehmoment nimmt mit steigender Drehzahl ab.
Zitat:
@GermanTwath schrieb am 14. Januar 2021 um 13:31:38 Uhr:
..............
Der einzige Grund warum ich den ersten Diesel in meinem Autofahrerleben gekauft habe, waren die 400Nm ab 1750U/min. mfg.
War das ein Mercedes 220 D? Der hat glaub ich so einen Wert.
Diesel ist unschlagbar was den Zug angeht. Aber seit dem Dieselskandal trau ich mich nicht mehr. Außerdem geht dem Diesel nach oben die Puste schnell aus, das nutzbare Drehzahlband ist relativ klein.
Bei meiner GSXR 1000 K1 hatte ich 160 PS bei 200 kg Gewicht vollgetankt. Das nutzbare Drehzahlband ging von knapp 2.000 bis beinahe 12.000 U/min. Wobei im ersten Gang schon ab Standgas Druck da war.
Aber auch im 6. Gang ging es ab. 7,9 Sekunden von 60 bis 140 km/h, wenn ich mich nicht irre. Das geht kaum noch besser.
Wobei bei der GSXR die kleinen Gänge Drehmomentbegrenzt waren, damit das Ding überhaupt fahrbar ist. Man kann heute Motoren bauen, die einfach alles können. Auch wegen der Software-Steuerung. Man kann ja den Motor digital abstimmen, wie man will. Dass dann das Getriebe auch noch perfekt abgestimmt ist, kann man erwarten.
Naja, ein Auto, dass wie eine GSXR 1000 wäre, das wäre dann wohl ein Porsche oder Ferrari. Das erwarte ich von einem Opel nicht. Er soll halt einfach normal funktionieren.
Gruß
4ever