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Innenradkästen auf der HA bearbeiten (Passat 3C Variant)

Themenstarteram 16. Juli 2009 um 18:24

Hallo,

ich fahre 30 mm Eibach Federn mit 2 x 15 mm Distanzscheiben und 7,5 x 17 ET47 (Le Mans) Felgen mit 235/45R 17 Räder.

Bei fünf Personen und Bodenwellen schleifen die Räder am Innenradkasten. Da ausschneiden immer die letzte Lösung sein sollte, stellt sich mir die Frage ob man dieses merkwürdige Material durch z.B. Heissluft verformen kann. Es muss einfach nur die Kante anders geformt werden.

Am oberen Rand sieht es auch so aus, als sei dort ein Halter von oben angeschweißt, da der Radkasten eine Pünktchenverformung hat.

Wer weiß Rat ?

Gruß

cpt-taxi

(Über die Suchfunktion habe ich immer nur Hinweise auf Ausschnitte gefunden)

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19 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von cpt-taxi

Hallo,

ich fahre 30 mm Eibach Federn mit 2 x 15 mm Distanzscheiben und 7,5 x 17 ET47 (Le Mans) Felgen mit 235/45R 17 Räder.

Bei fünf Personen und Bodenwellen schleifen die Räder am Innenradkasten. Da ausschneiden immer die letzte Lösung sein sollte, stellt sich mir die Frage ob man dieses merkwürdige Material durch z.B. Heissluft verformen kann. Es muss einfach nur die Kante anders geformt werden.

Am oberen Rand sieht es auch so aus, als sei dort ein Halter von oben angeschweißt, da der Radkasten eine Pünktchenverformung hat.

Wer weiß Rat ?

Gruß

cpt-taxi

(Über die Suchfunktion habe ich immer nur Hinweise auf Ausschnitte gefunden)

Da es sich um Filz handelt kannst du Heißverformen ziemlich vergessen.

Schneide es weg und schon sollte es passen.

Bei mir hats dann nicht ganz gepasst aber ich habe auch den Sturz nicht verändert. Somit schleift es im Extremfall dann noch beim Durchfedern am Übergang Stoßstange / Kotflügel.

Ein Satz Anschlagdämpfer könnte dieses Problem auch beheben.

Auf keinen Fall wegschneiden! Dann hast du noch mehr Wasser und Dreck da, wo es nicht sein soll!

Was du brauchst, sind andere oder mehr Federwegsbegrenzer. Diese verhindern das teife einfedern.

Die originalen, die momentan verbaut sind, sind auf die Windungen der Originalfeder ausgelegt, die jetzt nicht mehr vorhanden ist - also müssen Neue her!

Es gibt sie in Scheiben (1cm) oder als Block.

Du kannst zum :) gehen, die müssten sowas in original ranbekommen, da es ja original Tieferlegung bei VW auch gibt.

Wie gesagt, bei Federtausch/Fahrwerkstausch müssen auch imme die Begrenzer angepasst/ausgetauscht werden.

mfg

Hat der 3C eigentlich noch den konzerneigenen Kompostkasten? Oder ist der soweit dicht?

Dicht ist das nie!

Allein die Lücken zw. Radkasten und Blech/Kunstoff außen ist da. Das reicht, dass da genug Schmutzwasser eindringt und auch da bleibt.

Als ich meine Schweller und Stoßfänger unterhalbt lackiert habe, ist mir genug Dreck entgegengekommen! Allein was unter den Türleisten drunter war, hätte ne Kaffetasse gefüllt.

Da lohnt es sich die mal abzunehmen und sauber zu machen, denn der ganze Dreck wirkt auf dem Lack wie Schleifpapier... da hilft die bester Verzinkung nicht auf Dauer!

mfg

Heda,

Zitat:

Original geschrieben von René.22

Auf keinen Fall wegschneiden! Dann hast du noch mehr Wasser und Dreck da, wo es nicht sein soll!

Was du brauchst, sind andere oder mehr Federwegsbegrenzer. Diese verhindern das teife einfedern.

Scherz?

Der R36 Vari hat die Variante mit den "ausgeschnittenen" Radhausschalen serienmäßig, da wird das bestimmt die pure Hölle sein.

Und Federwegsbegrenzer? Ich habe +10mm pro Seite auf der HA in Kombi mit 7,5Jx17 ET47 und da schliff es schon bei Beladung mit 4 Personen + etwas Gepäck an der Radhausschale, da ist aber noch längst nicht die max. Zuladung ausgereizt. An dieser Stelle mit Federwegsbegrenzern zu arbeiten ist bestimmt von Vorteil, da liegt die HA dann permanent auf den Puffern auf, wozu hat man da nur die Federn und Stoßdämpfer drin?

Entweder die R36 Radhausschalen nachrüsten oder Ausschneiden. Den freigelegten Bereich mit Unterbodenschutz einkleistern ist in beiden Fällen nötig und darauf wird auch in der Info von VW hingewiesen.

@nanimarc, die Kante Radhaus/Stoßfänger kannst du nach unten wegbiegen, dann berührt dieser "Nippel" auch nicht mehr die Reifenaußenseite beim Einsacken.

Gruß

Gubor

Kein Scherz!

Ich würde mich persönlich hüten, da irgendwas wegzuschneiden!

Ich weiß als Lackierer, was Dreck auf die Dauer anrichten kann und sehe es immer wieder.

Was man nicht sieht, macht einen nicht heiß, aber wehe, es fängt irgendwo an zu gammeln, dann jammern sie alle und schimpfen auf den Hersteller!

Und mit "Löchern" in der Radhasuschale, oder deren zerschneiden, damit macht man es nicht besser.

Am Ende ist mir das persönlich wurscht, wer was wo wegschneidet.

Wenn jemand sein Auto tieferlegt und mit Spurplatten die Spur verbreitert, der brauch sich nicht zu wundern, wenn irgendwann was nicht mehr so ist, wie es sein soll - schon gar nicht mit der maximalen Zuladung! Dann soll man sich gleich alles ab Werk bestellen, oder gar nen Sportwagen fahren.

Um das tiefe Einfedern und das dadurch entstehende Schleifen der Räder an der Radhausschale zu vermeiden, ist die sinnvollste Variante, andere Federwegsbegrenzer zu verwenden.

Wer allerdings, lieber was irgendwo wegschneiden möchte, dann bitte - viel Spaß dabei.

mfg

Heda,

Zitat:

Original geschrieben von René.22

Um das tiefe Einfedern und das dadurch entstehende Schleifen der Räder an der Radhausschale zu vermeiden, ist die sinnvollste Variante, andere Federwegsbegrenzer zu verwenden.

die sinnvollste Variante ist mit Sicherheit kaum die Idee, den Arbeitspunkt der Federung unter seichter Beladung auf den Federwegsbegrenzer zu verlegen (in meinem Fall mit Seriensportfahrwerk, da kann ich mir eine Verringerung der max. Zuladung um ca. 200kg irgendwie schwerlich vorstellen). Aber hast schon recht, eigentlich ist es egal was jeder mit seinem Auto macht.

Ich frage mich nur gerade, wieso hat VW beim R36 Vari eine verjüngte Radhausschale verbaut und dort nicht einfach den Federweg mit Begrenzern halbiert. Hmm, naja, die haben scheinbar kein Händchen für sowas ...

Gruß

Gubor

Zitat:

....

die sinnvollste Variante ist mit Sicherheit kaum die Idee, den Arbeitspunkt der Federung unter seichter Beladung auf den Federwegsbegrenzer zu verlegen....

Durch andere Federwegsbegrenzer liegt das Fahrzeug nicht automatisch auf diesen auf! Ich rede von "Anderen", die von der Länge gleich sind, nur die Gummimischung ist härter, sodass beim Einfedern das Auto nicht zum tiefstmöglichen Punkt einfedern kann!

Das hat außerdem nichts mit einer Verringerung der max. Zuladung zu tun, sondern dient einfach nur um eine Verringerung des max. Federwegs.

Dazu ist es mir noch nie untergekommen, dass durch Tieferlegung oder welchseln des Fahrwerks/Federwegsbegrenzers die max. Zuladung runter gesetzt werden muss.

mfg

Heda,

Zitat:

Original geschrieben von René.22

Durch andere Federwegsbegrenzer liegt das Fahrzeug nicht automatisch auf diesen auf!

ich schrieb vorher, das der Reifen die Radhausschale schon sehr früh berührt. Das Rad kann, bei 17" Bereifung, bis zu 2/3 im Radkasten eintauchen. Wenn nun Federwegsbegrenzer diese Radhausberührung des Reifens verhindern sollen, muss die Begrenzung entsprechend früh einsetzen, nämlich in dem Bereich, wo die Lauffläche des Reifens in das Radhaus eintaucht (und die Radhausschale anfängt, der Reifen berührt die Schale gleich am ersten Knick nach dem Beginn der Schale).

Die von nanimarc beschriebene Stelle am Übergang Radhaus/Stoßfänger könnte man zur Not mit Federwegsbegrenzern abfangen, da der Bereich ca. 20mm vor dem normale Ende des Federwegs liegt und den Reifen an der Außenseite und nicht der Lauffläche ganz knapp erwischt.

Der Kontakbereich der Radhausschale ist jedoch so früh am Start, das Federwegsbegrenzer dort den Federweg so stark beschneiden müssten, das ein vollbesetzter 3C in dem Fall dann auf den Begrenzern der HA aufliegt bzw. bei Teilbeladung während der Fahrt immer wieder die Begrenzer berührt.

Gruß

Gubor

Dann muss man ganz einfach abwegen, was wichtiger ist - Distanzscheiben, oder zerschneiden der Radhausschale.

In diesem Fall ist es dem TE selbst überlassen.

Ich für mich mag sowas am Ende nicht mehr - ich denke aus dem Alter bin ich raus. ;)

Habe 9 Jahre mein "erstes" Auto (Calibra-aufgebaut) gefahren und muss sagen, dass ich es leid war, auf Komfort zu verzichten.

Jetzt zählt für mich eben nur noch Komfort und dezent edle Optik. ;)

mfg

Themenstarteram 17. Juli 2009 um 18:41

Zu Federwegbegrenzern

Man schneidet man die originalen weichen so weit wie nötig zurück und ersetzt diese gegen harte Gummiteile (z.B. Clip-ON Scheiben aus Hartgummi) Idealerweise hat man so noch genug freien

Restfederweg für Komfort. Beim harten Einfedern fängt der der Rest des originalen Begrenzer das Fahrzeug relativ sanft auf, bevor es auf die harten Hartgummischeiben geht.

Wie die ideale Kombination aussieht ? Hier gilt das Motto "Wer suchet der findet"

Habe das schon bei vier Fahrzeugen hinter mir.

Gruß

cpt-taxi

Hat jemand ein Bild von den R36 Radhausschalen ?

Zerschneiden würde ich den originalen nicht!

Denn mit dem neuen härteren Stick + den zerschnittenen Originalen, hast du genausoviel Begrenzung, wie der Originale allein.

Wenn, dann müsstest du diese Scheibe dazu stecken, am Besten oben drauf... dann probieren.

Evtl. auch daran denken, die Distanzscheiben zu entfernen...

mfg

Moin Rene22,

wenn ich zum Winter meine Räder wechsel, bin ich eine komplette Saison mit aufgeschnittenen Innenkotflügeln ( Filzeinsatz) gefahren.

Ich werde dir dann mal ein Foto machen, wo du sehen kannst wieviel Dreck sich mittlerweile in ca 22000 Km gesammelt hat. Ich denke es wird nichts sein, denn ich habe den Übergang mit Dichtmasse zugepampt.

Fedwerwegbegrenzer habe ich in 26 Jahren noch nie verbaut, ich habe immer die Karosserie den Rädern angepasst ( wenns nötig war ). Vergammlet ist mir auch noch keines meiner Autos. Man muss sich nur frühzeitig davon trennen ;)

Zitat:

Original geschrieben von nanimarc

Moin Rene22,

wenn ich zum Winter meine Räder wechsel, bin ich eine komplette Saison mit aufgeschnittenen Innenkotflügeln ( Filzeinsatz) gefahren.

Ich werde dir dann mal ein Foto machen, wo du sehen kannst wieviel Dreck sich mittlerweile in ca 22000 Km gesammelt hat. Ich denke es wird nichts sein, denn ich habe den Übergang mit Dichtmasse zugepampt.

Fedwerwegbegrenzer habe ich in 26 Jahren noch nie verbaut, ich habe immer die Karosserie den Rädern angepasst ( wenns nötig war ). Vergammlet ist mir auch noch keines meiner Autos. Man muss sich nur frühzeitig davon trennen ;)

Ist auch ne Möglichkeit - würde mich aber nicht mehr glücklich machen, da ich wüsste, wie es dann da verschmiert wurde und auch aussieht.

Aber wie gesagt, muss jeder selbst wissen, ich kann hier nur meine Meinung äußern. ;)

Die Karosse den Rädern anpassen, ist auf lange Sicht der Anfang vom Ende. Selbst bei einer Vollverzinkten Karosse, ist zB. beim Ziehen der Radläufe das Rosten nicht mehr ausgeschlossen. Die Schweißpunkte können brechen, was man ja von außen gar nicht sieht, dann ist an diesen Stellen kein Zink mehr - die Feuchtigkeit + Sauerstoff machen den Rest.

Wenn du allerdings deine Autos nicht lange fähst, ist das was anderes, aber der Käufer deiner Wagen, wird sich freuen!

mfg

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