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- In welchen Funktionsgruppen /Karrierestufen ist ein 5er als Dienstwagen dabei?
In welchen Funktionsgruppen /Karrierestufen ist ein 5er als Dienstwagen dabei?
Guten morgen zusammen!
Bekanntlich fahren ja die meisten in der Kategorie "obere Mittelklasse" als Dienstwagen herum. In sämtlichen Unternehmen, die ich kennengelernt habe, gibt es allerdings seltsame bis "geizige" Dienstwagenregelungen (z. B. E-Klasse 280 CDI Classic für Geschäftsführer, nur bis zu 170 PS und Leasingrate auf 300 € gedeckelt für Abteilungsleiter, keine "Klitschen" wohlgemerkt, sondern M-DAX). Bei der Menge an obere Mittelklasse-Fahrzeugen, die unterwegs sind, können die Fahrer aber doch nicht alle GF sein. Wie sieht es bei Euch aus, haben Eure Firmen humarere Dienstwagenregelungen oder zahlt Ihr alle zu?
Viele Grüße
Der Biber
Beste Antwort im Thema
Kauft euch einen - dann ist das Thema: "wer hat den Längsten in der Firma" durch.
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238 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von heinnbach
Ich bleibe dabei: Ein schnöder Außendienstler im nagelneuen 5er - ohne Personal und P/L-Verantwortung - ist absolut fehl am Platz, geradezu eine Karikatur seiner selbst. Besser im Touran aufgehoben.
Ich denke, hier solllte auch manch einer mit seinen Vorurteilen gegenüber Außendienstlern aufräumen. Es gibt wohl kaum einen Beruf, der so facettenreich ist wie der des Außendienstmitarbeiters.
Unter dieser Bezeichnung finden sich sowohl die Heerscharen der Würth- und Berner-Crew wie auch die Jungs, die bei Rewe nachsehen, ob noch genügend Kartoffelknödel in den Regalen sind.
Aber auch solche, die hochwertige Investitionsgüter im siebenstelligen Anschaffungswert verkaufen und dafür sechsstellige Jahreseinkommen einstreichen. Oft sind solche Leute hochkompetente Akademiker, die man beim besten Willen nicht auf die gleiche Stufe mit dem Knödel- oder Schraubenverkäufer stellen kann. Auch dann nicht, wenn der Investgüterverkäufer keine Personal- oder P/L-Verantwortung innehat.
Gruß
Der Chaosmanager
Zitat:
Original geschrieben von schnuddel
Wenn wir hier von 20 k sprechen und Statussymbol dann ist man mit einen fast nackten Golf 7 sofort bei 20 k und nimmt man eine grösseren Diesel mit etwas Ausstattung dann habe ich beim Golf auch gleich 30 k zusammen,und danach wird sich sicher keiner umdrehen oder der Fahrer meinen was er da einen Hauch von Luxus bewegt.
Also erstens heißt "jenseits von" mehr als 30kEUR und ausserdem gehst du schon wieder vom Niveau in einem 5er Forum aus. Du musst das mit "normalen" Autos vergleichen und ein Golf 7 GTD (gibt's den noch? Heißt der noch so?) mit 150 PS und allen Extras ist sicher kein Durchschnittsauto mehr und ich garantiere dir, dass sich da so mancher Nachbar danach umdreht und sich das Maul darüber zerreist. Ein Porschefahrer wird das eher nicht machen, aber der Durchschnittsnachbar sicher.
Und wenn das Auto dann noch vom Arbeitgeber "gratis" zur Verfügung gestellt wird, dann hast du sofort das Neidthema dabei, denn das siehst du sogar hier, wo es sofort darum geht, ob sich einer einen 5er "verdienen" kann oder das maßlos überzogen ist.
Zitat:
Ich vermute viele bilden sich einfach auf ein Fahrzeug zuviel ein,man kann das sicher tun wenn man ein Fahrzeug bewegt das in einer Preislage liegt die nicht jeder erreichen kann.
Wenn sich jemand etwas darauf einbildet, macht es das Auto noch lange nicht zum Statussymbol. Ein Statussymbol wird es abhängig davon, was sich die anderen denken.
Zitat:
Also ich zahle umgerechnet 40 Euro Versicherung für den 520 und brauche etwas mehr als einen Tank im Monat,also weitab von 500 Euro Kosten im Monat zur Leasingrate hinzu.
Ok, ich bin davon ausgegangen, dass die Leute mit ihren 5ern fahren und ihn nicht nur vor der Türe stehen haben. Dann bist du ganz schnell bei 200-300 EUR für Treibstoff (denn wir tanken doch nur Ultimate, hoffe ich) und Service und Inspektion und HU und Reifen und Frostschutz, den man an der Tankstelle in Gold aufwiegen muss und und und. Da kommst schon auch noch auf die 500 pro Monat ohne Probleme. Und das möchte ich sehen wieviele Haushalte es gibt, die mal eben 1.000 pro Monat locker haben für ein Auto. Denn die meisten haben ja schon mind. zwei.
Und der minimalst mögliche 520d (und nach dem FL wahrscheinlich 518d) ist für mich auch kein Statussymbol. Ein 550i mit allen SA schon eher. Der kostet nämlich mehr als so mancher Porsche.
Zitat:
Original geschrieben von heinnbach
Ich bleibe dabei: Ein schnöder Außendienstler im nagelneuen 5er - ohne Personal und P/L-Verantwortung - ist absolut fehl am Platz, geradezu eine Karikatur seiner selbst. Besser im Touran aufgehoben.
Warum? Wenn es der Firma die Sache wert ist oder der Diestwagenfahrer selbst entsprechend viel mittels Gehaltsverzicht beisteuert, weil er lieber mehr Auto als mehr Nettoeinkommen hat? Warum soll das nicht gehen? Von mir aus kann er um sein ganzes Geld 760iL fahren und unter der Brücke schlafen.
Zitat:
Original geschrieben von iiSS
Zitat:
Original geschrieben von markusbre
Er ist auf seinem Gebiet Marktführer in Deutschland und wenn der Kunden sich dran stören sollte, dann geht er halt wieder.
Was vielen Deutschen einfach fehlt ist ein gesundes Selbstbewußtsein, das ist das ganze Problem !
Markus
Doch Arroganz kommt vor dem Fall. Ich kenne einen Wirtschaftsprüfer (Unternehmer) mit ca 30 MA, er selbst gibt sich Bodenständig mit 640i und Gt3 (keine Ahnung ob noch aktuell). Trotzdem bevorzugt er, wenn er selbst zu Prüfungen Fahren muss, nur mit dem 6er und nie mit dem Porsche. Grund im Orignalton "Dann Zahlen die nichtmehr".
Außerdem gibt es Branchen bei denen es toleriert wird, bei anderen wird genauer hingesehn. Zu pauschalisieren ist da nichts.
Dass man sowas nicht macht hat wirklich nichts mit fehlendem "deutschen" Selbstbewußtsein zu tun, sondern mit Anstand, Höflichkeit und Fingerspitzengefühl. Wenn in unserem Kulturkreis etwas besonders stark ausgeprägt ist, dann das! Und bestimmt nicht das in Autoforen immer wieder gleiche, ekelhaft runtergebetete Neidgewäsch - weil man sich in seinem Besitzerstolz im Zentrum der Welt wähnt. Wenn jemand zu so einem völlig unpassenden Anlaß aus seinem offenen Klappenauspuffsportwagen steigt und ihm dabei allzu offensichtlich das Sendungsbewußtsein vorne aus der Hose platzt, haben die peinlich abgewendeten Blicke bestimmt nichts mit Neid zu tun. Das ist zutiefst empfundenes Fremdschämen.
Wir bezeichnen uns Mitarbeiter ( Außendienst ) ganz gerne als Fernfahrer mit beratender Tätigkeit. ;)
Man kann sich den Tag selbst einteilen, hat keinen Chef oder Vorgesetzten welcher einem ständig über die Schulter schaut, kann vom Homeoffice aus arbeiten, zwischendurch schaut man mal schnell auf ne Tasse Kaffee für 1 - 2 Stunden beim Kunden vorbei, anschließend geht man noch ne Runde Skifahren, da gibt es wahrlich dümmere Arten, sein Geld zu verdienen.
Ich würd jedenfalls nicht mehr tauschen wollen. :D
Markus
Zitat:
Original geschrieben von Chaosmanager
Zitat:
Original geschrieben von Lone_25
Am Jahresende wundern sich dann viele über die 1% Regelung und ärgern sich
Weshalb am Jahresende? Gemäß Lohnsteuerrichtlinie wird der geldwerte Vorteil Monat für Monat versteuert.
Zitat:
Original geschrieben von Chaosmanager
Zitat:
Als Angestellter Außendienstler würde ich auf einen Poolwagen bestehen und privat das kaufen, was mir zusagt.
.......................... Einen Firmenwagen ohne Privatnutzung erkennt wiederum das FA nicht an, wenn der AN das Auto nicht nach Dienstschluss abgibt...................
Gruß
Der Chaosmanager
Das ist nach meiner Kenntnis bzw. Info unserer Steuerberatung zwar im Prinzip richtig, aber auch wiederum nicht ganz.
Wie oben schonmal in einem Beitrag angeklungen gibt es einen kleinen Trick:
Ich habe für alle leitenden Mitarbeiter, die es wollten und die über ein adäquates Fahrzeug im Privatvermögen verfügten eine Privatnnutzungsuntersagung ausgesprochen.
Damit entfällt die 1% Regelung. Nachteil:
Passiert etwas auf einer privaten Fahrt ist der MA selber dran, zumindest mit der Selbstbeteiligung der Versicherung über steuerrechtliche Konsequenzen gilt es dann sicher zu diskutieren, aber mehr als eine Nachzahlung kann ihm eigentlich nicht passieren.
Ich mache das selbst auch, da wir in der Familie noch über entsprechende Fahrzeuge verfügen.
Wir hatten vor 4 Monaten eine Betriebsprüfung mit vollem Programm und es gab keine Beanstandung.
Michael
Zitat:
Original geschrieben von raser1000
Zitat:
Original geschrieben von iiSS
Doch Arroganz kommt vor dem Fall. Ich kenne einen Wirtschaftsprüfer (Unternehmer) mit ca 30 MA, er selbst gibt sich Bodenständig mit 640i und Gt3 (keine Ahnung ob noch aktuell). Trotzdem bevorzugt er, wenn er selbst zu Prüfungen Fahren muss, nur mit dem 6er und nie mit dem Porsche. Grund im Orignalton "Dann Zahlen die nichtmehr".
Außerdem gibt es Branchen bei denen es toleriert wird, bei anderen wird genauer hingesehn. Zu pauschalisieren ist da nichts.
Dass man sowas nicht macht hat wirklich nichts mit fehlendem "deutschen" Selbstbewußtsein zu tun, sondern mit Anstand, Höflichkeit und Fingerspitzengefühl.
Angenommen ich hab geerbt, im Lotto gewonnen oder sonst wie Kohle weil ich gut verdiene, übe aber trotzdem gerne eine einfache Außendiensttätigkeit in der unteren Hirarchieebene aus weil ich Spaß an dem Job habe, dann mus ich ein kleines und angemessens Auto fahren,
aus Gründen des Anstands, der Höflichkeit und das ganze noch mit Fingerspitzengefühl ?
Ich würd mal nachfragen, ob der Arzt um die Uhrzeit noch Sprechstunde hat !
Markus
Zitat:
Original geschrieben von markusbre
Zitat:
Original geschrieben von raser1000
Dass man sowas nicht macht hat wirklich nichts mit fehlendem "deutschen" Selbstbewußtsein zu tun, sondern mit Anstand, Höflichkeit und Fingerspitzengefühl.
Zitat:
Original geschrieben von markusbre
Angenommen ich hab geerbt, im Lotto gewonnen oder sonst wie Kohle, übe trotzdem gerne eine einfache Außendiensttätigkeit in der unteren Hirarchieebene aus weil ich Spaß an dem Job habe, dann mus ich ein kleines und angemessens Auto fahren,
aus Gründen des Anstands, der Höflichkeit und das ganze noch mit Fingerspitzengefühl ?
Ich würd eher mal nachfragen, ob der Arzt um die Uhrzeit noch Sprechstunde hat !
Markus
Find ich schon! Denn der Gastgeber, bzw. Kunde stellt sich doch dann eher die Frage, ob so ein polternder Auftritt wirklich sein muss? Geht's dem Geschäftspartner so schlecht? Kann man nicht höflich und angemessen auftreten? Wenigstens zur Miete, wenn's für einen passenden Zweit- oder X't-wagen nicht reicht.
Und das hat doch mit Neid nichts zu tun, wenn man auf den Geschäftspartner Rücksicht nimmt. Den bringt man u.U. in unangenehme Situationen. Im Beispiel oben, wenn der Berater und Sanierer mit dem GT3 und offener Klappe anpoltert und der Gastgeber vor seinen Mitarbeitern Sanierungsmaßnahmen rechtfertigen muß.
Natürlich ist das Auto immer auch eine Visitenkarte, aber man kann sich ja auch etwas intelligent anstellen und muss mit einem etwas auffälligeren Fahrzeug ja nun auch nicht unbedingt direkt bis ins Büro des Kunden fahren.
Unnötige Fragen versucht man ja logischerweise aus dem Weg zu gehen und welch clevere Geschäftsmann macht sich das Leben schon unnötig schwer.
Normalerweise weiß man ja wie die Leute und die Uhren ticken und passt sich den Gegebenheiten an.
Wenn der Kunde selbst was Großes fährt, dann war das nur selten ein Problem.
Fährt der Kunde hingegen nun nen 3er BMW, dann park ich meinen 7er halt um die Ecke und lauf mal 200 Meter.
Aber manche stellen sich dümmer an, als gedacht. Da wundert es einen dann auch nicht weiters, dass das mit der finanziellen Karierre nicht so richtig klappen will, wenns schon an so einfachen Dingen scheitert und so was zum Problem wird. ;)
Markus
Zitat:
Original geschrieben von raser1000
Dass man sowas nicht macht hat wirklich nichts mit fehlendem "deutschen" Selbstbewußtsein zu tun, sondern mit Anstand, Höflichkeit und Fingerspitzengefühl. Wenn in unserem Kulturkreis etwas besonders stark ausgeprägt ist, dann das! Und bestimmt nicht das in Autoforen immer wieder gleiche, ekelhaft runtergebetete Neidgewäsch -
........
Junge, junge.... jetzt habe ich als "ADM" aufgrund meines 535d keinen Anstand, Höflichkeit und Fingerspitzengefühl! Ich frage mich wirklich was diese Charakter-Eigenschaften (die jedem ADM gut zu Gesicht steht) mit dem Auto zu tun haben soll.
Ich fahre seit 20 Jahren zu den gleichen Kunden, allerdings in unterschiedlichen Positionen und mit verschiedenen Produkten. Anfangs war es ein 90PS Ford Escort und ich habe mich über Mondeo, A4, MB C, E61 zum F11 hochgearbeitet. Der Respekt gg. meinen Gesprächspartnern hat sich nicht geändert und ich habe auch keinen Kunden verloren weil ich BMW fahre.
Lasst doch bitte die Kirche im Dorf: Es geht hier nicht um Lambos, Ferrari udn Co. sondern um eine Fzg. der oberen Mittelklasse!
Zitat:
Fernfahrer mit beratender Tätigkeit
Muss ich mir merken. Markus, Deine Stellenbeschreibung hört sich sehr nach meinem Kollegen an....aber Du kannst es ja nicht sein, der fährt CLS350. :cool: :D
Zitat:
Original geschrieben von raser1000
Original geschrieben von iiSS
Wenn jemand zu so einem völlig unpassenden Anlaß aus seinem offenen Klappenauspuffsportwagen steigt und ihm dabei allzu offensichtlich das Sendungsbewußtsein vorne aus der Hose platzt, haben die peinlich abgewendeten Blicke bestimmt nichts mit Neid zu tun. Das ist zutiefst empfundenes Fremdschämen.
Der Mann ist forgeschrittenen Alters, hochintelligent und eine absolut integre Person. Fremdschämen muss sich für diesen Niemand, selbst auf Neid würde ich das nicht unbedingt schieben. Es ist nur eine Verschiebung der Wahrnehmung und der Reaktion auf Personen die finanziell (und evtl sozial) höher oder niedriger gestellt sind. Einfaches Beispiel: Fährt der WP mit 1.2 Polo BJ 2002 vor kommt ihm der Gedanke "Zahl ich sofort, gibt immer einer der schlechter dran ist" wohl eher als wenn mit einem Fuhrpark nicht älter als 2 Jahre vorgefahren wird. Das selbe Prinzip durchzieht inzwischen übrigens unser ganzes Leben. Das ist der Grund für den Erfolg von Mitten im Leben und co, auch wenn die Analogie zugegenermaßen schwer zu erkennen ist.
Vom Wort "Neid" wird mir hier sowieso zu viel gebrauch gemacht. Ich kann nur von mir selbst ausgehen. Ich lese, schreibe und streite auch gerne in Themen über C63s und R8s, oder eben hier. Und glaubt mir, auch wenn ich manchmal die Augen verdrehen muss, ich bin nicht neidisch sondern freue mich ganz aufrichtig für jemanden der, meinetwegen, einen 450 PS - Bolliden als Dienstwagen bekommt. Und selbst wenn ich dann mal pampig werde oder dies und das in Frage stelle hat das nichts mit Neid zu tun, sondern mit einem gesunden Urteilungsvermögen. Viele gehen bei der Sache auch nur von sich selbst aus! Nicht jeder der bei soetwas mitdebattiert tut das aus Neidgründen, nicht jeder der gerne einem Auto hinterherschaut und in Foren rumliest trieft vor Hass wenn der Nachbar sich einen nagelneuen Wagen hinstellt.
Deshalb Grundsätzlich für alle die das Thema nun in diese Richtung abschweifen sehen (und lassen): Es gibt mehr als Autos im Leben, nehmt das mal hin. Die Leute denen es wirklich massiv besser geht, die könnten sich ohnehin mehr Autos leisten als sie zum angeben ausfahren können. Und gönnt doch euren Mitmenschen mal was, und sei's ein geschenkter Dienstwagen. Denn wir sind alle vom selben Stamm, wenns nicht Deutschland ist dann zumeist Europa oder der europäische Wirtschaftsraum. Es mag mehr Spaß machen der einzige Luxuswagenfahrer zu sein, aber ich habe lieber Nachbarn mit E-Klasse und 5er als solche mit getuntem BMW und Mitsubishi. Die Taktik, und damit wiederhole ich mich, kann ich jedem nur raten: Freut euch mal für eure Mitmenschen, für Dienstwägen und erfüllte Träume. Denn ohne die gäbs hier überhaupt nix zu lesen und schreiben.
Und bevor das noch gar ausartet..
so long.
+++
Zitat:
Wenn der Kunde selbst was Großes fährt, dann war das nur selten ein Problem.
Naja, reich wird kein Unternehmer indem er mit Geld rumschleudert. Wenn es denn möglich ist würde ich dem Kunden immer die geistige Oberhand geben und seinem eventuellen Chauvinismus freien Lauf lassen. Was man privat anstellt ist ja etwas anderes.
Zitat:
Original geschrieben von Nille72
Zitat:
Original geschrieben von raser1000
Dass man sowas nicht macht hat wirklich nichts mit fehlendem "deutschen" Selbstbewußtsein zu tun, sondern mit Anstand, Höflichkeit und Fingerspitzengefühl. Wenn in unserem Kulturkreis etwas besonders stark ausgeprägt ist, dann das! Und bestimmt nicht das in Autoforen immer wieder gleiche, ekelhaft runtergebetete Neidgewäsch -
........
Junge, junge.... jetzt habe ich als "ADM" aufgrund meines 535d keinen Anstand, Höflichkeit und Fingerspitzengefühl! Ich frage mich wirklich was diese Charakter-Eigenschaften (die jedem ADM gut
zu Gesicht steht) mit dem Auto zu tun haben soll.
Na also, Fünferbmw. Ist doch die gleiche Allerweltsschüssel wie sie auf allen Parkplätzen der Welt überall rumsteht. Was sollte man da falsch machen. Zur Not Sixt Kategorie LWAR, damit kommen andere Gäste auch vom Flughafen. Da kann man als Sanierungsbeauftragter den GT3 von dem die Rede war doch daheim lassen und für passendere Anlässe benutzen.
Zitat:
Original geschrieben von schnuddel
Zitat:
Original geschrieben von MartinBru
...........Also man muß kein Spitzenverdiener sein um einen 5 er fahren zu können.
Das ist als Aussage absolut korrekt, allerdings beleuchtet das nur eine Seite des Themas, so wie mir in der gesamten Diskussion hier ein Punkt deutlich zu kurz kommt:
Die wirtschaftliche/kalkulatorische Seite des fahrzeugstellenden Unternehmens.
Wenn jemand durch die steuerliche Regelung 500 € Gehaltsreduktion "hinzunehmen" hat, dann fährt er ein Fahrzeug mit einer Leasingrate von ca. netto 900€. Dahinter dürfte sich ein Fahrzeug bei den üblichen BMW Rabatten von ca. Netto 75.000,- verstecken.
Vorab stelle ich fest, dass ich jedem der es mag und die Möglichkeit hat, jedes Auto gönne.
Mir stellen sich zwei Fragen:
1. Ist es den meisten Leuten eigentlich bewusst, dass aus Sicht des Unternehmens die Monatspersonalkosten durch ein 900,-€ Fahrzeug zzgl. sämtlicher Nebenkosten bei ca 1300 bis 1500 € über den reinen Lohnkosten liegen?
2. Würde manch einer sich dieses Auto leisten, wenn er es nicht für den Spottpreis von 500€ bekäme?
Bitte kommt jetzt nicht mit den Sonderkonditionen von Großunternehmen. Die Unternehmen dominieren zwar die Wahrnehmung sind aber keinesfalls repräsentativ für die deutsche Wirklichkeit- auch wenn sie und ihre Mitarbeiter das gerne so sehen.
Unter dem Aspekt bzw. der Frage 2. kommt dann doch der Beigeschmack auf mehr sein zu wollen als man ist oder wirklich kann. Und das hat nichts mit Neid zu tuen, sondern vielleicht auch mit der Beobachtung über das relative bornierte Verhalten einiger (nicht aller) Nutzer von sogenannten Statussymbolen, das ganz offensichtlich durch den "Besitzerstolz" des "eigenen" Fahrzeugs genährt wird, also durch den vermeintlichen eigenen Status, der wie hier ja einige Male bestätigt nicht an der Leistung, sondern an der Car-Policy , liegt. ;-)
Michael
Hallo zusammen,
richtig schöner Thread. Habe ihn vom Anfang bis zum letzten Beitrag gelesen.
Bin übrigens auch der Meinung das ein 5er kein Statussymbol ist, sondern einfach ein sicheres und bequemes Auto um damit als Fernfahrer mit beratender Funktion 60.000 km im Jahr zurück zu legen.
In diesem Sinne
Wo wir gerade beim Thema Fremdschämen sind ... der Chef von meinen Kumpel (gebildet, intelligent, Mitte 40) hat einen Porsche Carrera und wollte es mal richtig krachen lassen und hat sich dann volle Hütte weg gedreht und ist in der Innenstadt quer über einen Kreisverkehr geschossen ...
Ich glaube in einem Auto mit viel PS ist es egal ob man 20, 30, 40 oder 50 ist oder ob man den Hauptschulabschluss oder Abi + Studium hat. Bei über 300 PS wird jeder zum Kind.