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In welchen Funktionsgruppen /Karrierestufen ist ein 5er als Dienstwagen dabei?

BMW 5er
Themenstarteram 11. Februar 2013 um 7:37

Guten morgen zusammen!

Bekanntlich fahren ja die meisten in der Kategorie "obere Mittelklasse" als Dienstwagen herum. In sämtlichen Unternehmen, die ich kennengelernt habe, gibt es allerdings seltsame bis "geizige" Dienstwagenregelungen (z. B. E-Klasse 280 CDI Classic für Geschäftsführer, nur bis zu 170 PS und Leasingrate auf 300 € gedeckelt für Abteilungsleiter, keine "Klitschen" wohlgemerkt, sondern M-DAX). Bei der Menge an obere Mittelklasse-Fahrzeugen, die unterwegs sind, können die Fahrer aber doch nicht alle GF sein. Wie sieht es bei Euch aus, haben Eure Firmen humarere Dienstwagenregelungen oder zahlt Ihr alle zu?

Viele Grüße

Der Biber

Beste Antwort im Thema

Kauft euch einen - dann ist das Thema: "wer hat den Längsten in der Firma" durch.

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am 13. Februar 2013 um 21:19

Bei einigen der hier geposteten Beiträgen (Chaosmanager ausgenommen) bin ich wirklich sprachlos; was sich hier einige anmaßen hinsichtlich der Frage, ab welchem Einkommen man einen 5er fahren darf oder wann es lächerlich ist. Sind wir hier in Nordkorea?

Was sagt denn ein Jahreseinkommen allein aus übner die Möglichkeit einen 5er zu fahren? Mindestens genauso wichtig ist doch die Ausgabenseite, persönliche Umstände (Doppelverdiener, Kinder, Wohnort etc.)

Ich gönne den Dienstwagenfahrern ihren 5er, bin allerdings sehr überrascht, wie hierarchisch-absolut hier argumentiert wird; und ich dachte immer das sei eine Spezialität im öffentlichen Dienst, in dem ich als Beamter im Höheren Dienst mich verdinge...(da muss man für einen 5er (mit Chauffeur!!) übrigens Staatssekretär sein...)

Gruß

Dirk

 

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager

Zitat:

Original geschrieben von heinnbach

Da fährt dann der Herr "Wichtiger Abteilungsleiter" mit einem 525d herum und zahlt dafür runde 6000 Netto im Jahr (knapp 10% vom Jahresnetto !!!). Zuzüglich Wagenwäsche und sonstige Kleinigkeiten auf eigene Rechnung.

Du meinst also, ein 5er BMW steht einem nur ab einem bestimmten Gehalt oder Karrierestufe zu?

Ich denke, dass der "wichtige Abteilungsleiter" mit 500 € monatlich immer noch günstiger fährt, als privat einen Einser oder Golf zu unterhalten ...

Ich denke, es gibt genügend Menschen, die deutlich mehr als 10 % ihres Nettogehalts für einen fahrbaren Untersatz aufbringen müssen.

Gruß

Der Chaosmanager

(der sich dafür in aller Form entschuldigt, dass er als popeliger Vertriebsleiter einen 520d fährt - und selbst bezahlt, weil er einen Audi als Firmenwagen nicht fahren möchte)

 

PS:

Wenn Du meinst, ein Abteilungsleiter mit rund 100k Jahreseinkommen dürfe eigentlich keinen 5er fahren, wer dann sonst? Der BMW AG ginge es deutlich schlechter, wenn sie eine "Zuteilung" nach Deinem Wertesystem machen sollten ...

An Hierarchien würde ich das nicht festmachen die Lebensumstände spielen sicher auch eine Rolle aber wenn man nicht nur fürs Auto arbeiten will sollten halt schon einige Tausender netto im Monat eingehen um das bei normalen Ausgaben in einem gesunden Verhältnis zu sehen.

Zitat:

 

Aber so ist das halt... Neid und Missgunst wo man hinschaut.

Nein, nur dass Ihr euch hier so ans Bein uriniert find ich schon krass.

In der Schule hätten, so denke jedenfalls ich, die Meisten hier schlichtweg ne Themaverfehlung bekommen.

Es ging, sofern ich das nun richtig interpretiere, einzig und allein darum einen "Durchschnitt" bzw eine "Korrelationsanalyse" zwischen Status und Dienstwagenbefugnis herzustellen. Und das allgemeine Ergebnis, zu Beginn richtig interpretiert, ist: Selbst größere Firmen sind wohl recht restriktiv mit Firmenwägen.

Und das ist aus Sicht der Betriebswirtschaft auch absolut sinnvoll. Arbeitet nun jemand mit 5er BMW 5 Mal so gut wie jemand mit 1er? Jemand mit 100tEur Dienstwagen doppelt so gut wie jemand mit einem 50tEur Dienstwagen?

Jeder der hier einen Dienstwagen bekommt sollte froh sein, einen Untersatz zu bekommen. Für die Meisten sollte sich das nämlich im Vergleich zum Privatwagen absolut lohnen.

Noch 2 Provokative Beispiele. Ich kenne einen Einzelunternehmer der allzeit den neusten Ferrari vor der Tür stehen hat. Dazu noch eine Oberklasselimousine, ein Räumfahrzeug, ein Auto für den Sohn und je nach belieben noch eines.

Ich kenne ebenfalls jemanden der ein Handwerk ausübt, jedoch so viele Mietobjekte besitzt, dass er zu besten Zeiten 8 Autos hatte.

Wer nen Dicken fahren will soll ihn privat kaufen. Ich versteh nicht, weshalb ihr euch so anmacht. Ist doch eine sachliche Frage. Die ausserdem auch nichts mit Neid oder sonstigem zu tun hat.

am 14. Februar 2013 um 6:42

Zitat:

Original geschrieben von iiSS

Und das allgemeine Ergebnis, zu Beginn richtig interpretiert, ist: Selbst größere Firmen sind wohl recht restriktiv mit Firmenwägen.

... wobei dieses "allgemeine Ergebnis" nicht repräsentativ sein dürfte. Meine Erfahrung (ich bin schon einige Jahrzehnte im Berufsleben) ist die, dass je größer die Firmen, desto restriktiver die Firmenwagen-Policy. Dies hat wahrscheinlich damit zu tun, dass gerade in großen Firmen zum einen mehr Hierarchieebenen existieren und zum anderen das Hierarchiedenken dort stärker ausgeprägt ist.

Gruß

Der Chaosmanager

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager

Zitat:

Original geschrieben von iiSS

Und das allgemeine Ergebnis, zu Beginn richtig interpretiert, ist: Selbst größere Firmen sind wohl recht restriktiv mit Firmenwägen.

... wobei dieses "allgemeine Ergebnis" nicht repräsentativ sein dürfte.

Ist es definitiv nicht, das ganze Forum ist nicht repräsentativ. Bestes Beispiel ist die enorme Verzerrung der Frage nach den Berufsgruppen bei den höherwertigen Fahrzeugen hier. IT-Ler. Wieso? Älter -> Mehr Geld, höhere Karriereposition, besseres Auto, IT-Beruf -> IT-Affinität, damit Nutzung von Internetforen als Austauschmedium.

Ich kann mir aber vorstellen dass die Stichprobe hier repräsentativ wird. Wenn nur Leute aus genügend "Schichten" berichten, und dann zumindest unter den vorher klargestellten annahmen.

Größere Firmen kalkulieren oftmals auch eher enger statt weiter. Denn wie ich bereits gesagt habe und wohinter ich immernoch stehe: Dienstwagen sind wohl eine sehr schlechtes Motivationsmittel.

Zitat:

Original geschrieben von iiSS

 

Jeder der hier einen Dienstwagen bekommt sollte froh sein, einen Untersatz zu bekommen. Für die Meisten sollte sich das nämlich im Vergleich zum Privatwagen absolut lohnen.

[stimmt]² --> jedenfalls für mich. ;)

 

Gruß  Micha

Es lohnt sich insofern, dass man einen 3er, 5er (oder alternativ C-, E-Klasse) zu einem Kurs fährt, für den man sonst vermutlich nur einen neuen Golf fahren kann. Ob man aber auf 500 € Nettolohn (= 6000 € pro Jahr, abzgl. Spritkosten) für ein Auto verzichten möchte, das muss jeder selbst entscheiden. Daher auch der gutgemeinte Hinweis meiner Vorschreiber, dass nach Abzug der Kosten fürs Auto auch noch genug Einkommen übrig bleiben sollte, denn was bringt mir der 5er vor einer 60qm Mietwohnung im hinterletzten Viertel - das ist aber nur meine Meinung.

Der Vollständigkeit halber aber nochmal: Für angestellte oder verbeamtete Vielfahrer, die das Auto beruflich nutzen, kann - je nach Arbeitgeber und Dienstwagenrichtlinie - die Nutzung des privaten, selbst beschafften PKW (Jahreswagen) sinnvoller sein. Die Rechnung wurde ja weiter oben schon mal aufgezeigt, hier sind es bei 50.000km/Jahr nach zwei Jahren mindestens 15.000 €, die man allein für den Wertverlust "reinholt", in Leasingraten gesprochen also 625 € p. M. Und dafür bekommt man in der Regel entweder einen sehr gut ausgestatteten 3er Neuwagen oder einen vernünftigen Jahreswagen (ich weiß ich vergleiche hier einen Firmen-Neuwagen mit einem Jahreswagen, für mich macht es aber keinen Unterschied ob ich in einen Neuwagen einsteige, der nach 4 Monaten bereits soviel gelaufen ist wie ein 2012er Jahreswagen, oder direkt in einen Jahreswagen).

Der Unterschied ist jedoch, dass man bei entsprechender Kilometerleistung bzw. Arbeitgeberpauschale (die nach meiner Erfahrung oft über 0,30 € pro KM liegt), den Wagen im Gegensatz zum Dienstwagen mit 1% zzgl. 0,03 ohne einen einzigen Cent Zuzahlung aus eigener Tasche fahren kann. Und auch in den hier genannten Gehaltsregionen ab 90k Brutto aufwärts fliegt man gerne für 4-6.000 € in den Urlaub :D.

Zitat:

Ich gönne den Dienstwagenfahrern ihren 5er, bin allerdings sehr überrascht, wie hierarchisch-absolut hier argumentiert wird; und ich dachte immer das sei eine Spezialität im öffentlichen Dienst, in dem ich als Beamter im Höheren Dienst mich verdinge...(da muss man für einen 5er (mit Chauffeur!!) übrigens Staatssekretär sein...)

 

Gruß

Dirk

Dem kann ich so nicht zustimmen, jeder Direktor (B2) den ich kenne fährt entweder 5er oder X3 (BLP nahezu identisch). Abtl.leiter (A14/A15) 3er oder (freiwillig) Passat. Der Nutzer des Privatwagens hingegen kann auch hier fahren was er will :), wobei im öD meines Wissens max. 40 Cent/km gewährt werden. Hier lohnt es sich natürlich nur bei entsprechender KM-Leistung, die der normale Beamte idR nicht vorweisen kann.

Noch was zum Thema:

http://www.computerwoche.de/a/...stwagen-der-it-manager-2011,2484054,2

Zitat:

Original geschrieben von f10-530d

Und auch in den hier genannten Gehaltsregionen ab 90k Brutto aufwärts fliegt man gerne für 4-6.000 € in den Urlaub.

...davon kannst Du ausgehen und das bitte mind 3-4x p.a. <jk>

am 14. Februar 2013 um 14:33

Normalerweise ist doch sch...egal, was der Vertriebler für ein Fahrzeug fährt.

Das Produkt sollte preislich und qualitativ bewertet werden und nicht das Firmenfahrzeug des Vertrieblers.:rolleyes:

Zitat:

Original geschrieben von f10-530d

Es lohnt sich insofern, dass man einen 3er, 5er (oder alternativ C-, E-Klasse) zu einem Kurs fährt, für den man sonst vermutlich nur einen neuen Golf fahren kann. Ob man aber auf 500 € Nettolohn (= 6000 € pro Jahr, abzgl. Spritkosten) für ein Auto verzichten möchte, das muss jeder selbst entscheiden. Daher auch der gutgemeinte Hinweis meiner Vorschreiber, dass nach Abzug der Kosten fürs Auto auch noch genug Einkommen übrig bleiben sollte, denn was bringt mir der 5er vor einer 60qm Mietwohnung im hinterletzten Viertel -

 

Gruß

Dirk

Ich fahre zwar keinen Dienstwagen sondern habe meinen 520dA privat geleast und kenne mich deshalb mit der Dienstwagenbesteuerung nicht aus. Ich bin bisher aber davon ausgegangen, dass ich die oben genannten 500€/Monat nicht bezahlen, sondern besteuern müsste.

Dann blieben von den 500€ beim Spitzensteuersatz von 47,48% lediglich noch ca 228€ übrig. Und da die wenigsten Deutschen den Spitzensteuersatz zahlen in der Regel noch deutlich weniger.

Und wenn ich diese 500€ statt als Dienstwagen als Gehalt erhalte werden davon auch noch die Sozialversicherungsbeiträge fällig.

Sehe ich das richtig oder liege ich völlig daneben?

KH

Nein, vll. hab ich micht missverständlich ausgedrückt...weiter oben hatte jemand geschrieben, dass ihn der 5er mtl. rund 500 € kostet...hab soeben mal unsere Beispielperson (~90k Jahresbrutto, Single, 35 Lenze, rk, keine Kinder, der EInfachheit halber gesetzl. versichert) und einen 70.000 € 5er bei 20km Arbeitsweg durchgerechnet: Netto ohne Dienstwagen 3.757,64 €, mit Dienstwagen 3.219,01 €

Also 500 Euro.

Der geldwerte Vorteil liegt bei 1.120 €. Dies muss zusätzlich versteuert werden.

 

Zitat:

Original geschrieben von f10-530d

 

Der geldwerte Vorteil liegt bei 1.120 €. Dies muss zusätzlich versteuert werden.

also nur (lohn)versteuern, um die o.g. Frage nach den Sozialversicherungsbeiträgen zu beantworten, weil der Kollege mit 90k€ p.a. eh "übern Deckel" liegt. ;)

 

Gruß  Micha

am 14. Februar 2013 um 15:14

Zitat:

Original geschrieben von f10-530d

Nein, vll. hab ich micht missverständlich ausgedrückt...weiter oben hatte jemand geschrieben, dass ihn der 5er mtl. rund 500 € kostet...hab soeben mal unsere Beispielperson (~90k Jahresbrutto, Single, 35 Lenze, rk, keine Kinder, der EInfachheit halber gesetzl. versichert) und einen 70.000 € 5er bei 20km Arbeitsweg durchgerechnet: Netto ohne Dienstwagen 3.757,64 €, mit Dienstwagen 3.219,01 €

Also 500 Euro.

Der geldwerte Vorteil liegt bei 1.120 €. Dies muss zusätzlich versteuert werden.

Ja und? Das sind dann je nach Steuersatz zwischen 400 und 500 Euro im Monat. Dafür musst du keinen Cent für Benzin, Versicherung, Wartung, Autowäsche, Reparaturen, Verschleiß etc. zahlen. Und bekommst püntlich nach 3 Jahren das neueste Modell in die Garage gestellt.

Wie bereits erwähnt, kauf Dir mal nen aktuellen Golf und rechne hoch, was Du dafür dann mit o.g. Kosten und dem Wertverlust monatlich hinlegen musst!

Von daher bedarf es keinesfalls eines Vorstandsgehaltes um so ein Dienstwagenangebot anzunehmen. Man muss nur einigermaßen rechnen können!

Wie bereits weiter vorne geschrieben muss man in meiner Firma nur dann etwas für den Dienstwagen zuzahlen wenn man ein Fahrzeug aus einer höheren Klasse wählt.

Ansonsten bleibt nur der geldwerte Vorteil der zu versteuern ist.

Zum Vergleich: bei 20000 Km/Jahr kostet mich mein 520 dA ca. 950€/Monat im Privatleasing inclusive Steuern, Sprit, Versicherung und Wartung.

KH

am 14. Februar 2013 um 17:59

Dem kann ich so nicht zustimmen, jeder Direktor (B2) den ich kenne fährt entweder 5er oder X3 (BLP nahezu identisch). Abtl.leiter (A14/A15) 3er oder (freiwillig) Passat. Der Nutzer des Privatwagens hingegen kann auch hier fahren was er will :), wobei im öD meines Wissens max. 40 Cent/km gewährt werden. Hier lohnt es sich natürlich nur bei entsprechender KM-Leistung, die der normale Beamte idR nicht vorweisen kann.

HIERZU:

Ich kann deiner Einschätzung nicht zustimmen. Die genannten Personen können i.d.R. auf einen Pool von Fahrzeugen der Behörde zugreifen für Dienstreisen; ich kenne aber niemanden, der einen 5er mit nach Hause nehmen und für private Zwecke nutzen darf. Ich kann jederzeit aus dienstlichen Gründen einen 5er oder A6 für bekommen; mein Präsident hat einen Phaeton mit Fahrer, der ihn aber ebenfalls nur zu dienstlichen Terminen fahren darf; das sind also im Vergleich zu den hier genannten Fällen aus der Privatwirtschaft völlig andere Dinge!

Dirk

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