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Imagegewinn durch Insignia?
Moin Insignia-Fans!
War heute mal wieder kurz auf einen Klönschnack bei meinem FOH. Wollte mal hören, wie der neue Insignia so läuft. Ca. 15 Stück haben sie schon verkauft. Immerhin.
Noch interessanter fand ich die Aussage des Verkaufsleiters, wonach seit Erscheinen des Insignias viel mehr Kunden das Autohaus besuchen. Der Insignia scheint einen echten Imagegewinn für Opel zu bedeuten. Alle wollen dieses Auto sehen, auch wenn sie schließlich eventuell einen anderen Opel kaufen. Auch der Absatz von Gebrauchtwagen sei seit dem angestiegen.
Ist das neue Flaggschiff von Opel gut fürs gesamte Image? Wie seht Ihr das?
LG Ralo
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Karliheinzel
Hallo vectoura,
ob nun der Insignia jetzt schon beim Opel Image etwas bewegt kann ich nicht beurteilen,aber jedenfalls ist Opel beim ADAC-Ranking besser geworden,wenn man diesen Angaben glauben darf.
Etwas erstaunt war ich doch schon,dass Audi sich verschlechtert ???
Quelle = Bild.de/auto und ganz unten befindet sich die Tabelle vom ADAC als Pdf. Datei.
Gruss,karliheinzel
Ich denke, dass die Probleme bei Audi gerade erst anfangen! Nicht so sehr was die Qualität betrifft, weil die ist schon relativ gut, bis auf paar Dinge die halt VW-typisch sind und letztlich eben doch "nur" Großserienteile aus dem VW-Baukasten!
Aber beim Image und der Modellpflege haben die sich meiner Meinung nach selbst in eine Sackgasse gefahren.
Nahezu alle Audi`s sehen von vorne gleich aus! Nur noch ausgewiesene Markenfans erkennen die Baureihen von vorne auf den ersten Blick! Der für meine Begriffe absolut hässliche und überdimensionierte Kühlergrill ist zum fragwürdigen Markengesicht geworden, von dem man sich jetzt nicht mehr so einfach trennen kann, obwohl es für mein Verständnis eine optische Todsünde ist! A4 und A6 sind von hinten auch kaum zu unterscheiden!
Dazu kommt, dass diese, bei Audi extrem forcierte "Böse-Blick-Optik" der Scheinwerfer in Verbindung mit den Lichterkettentagfahrlichtspielereien, wahrscheinlich gerade bei seriösen und zahlungskräftigen Kunden älterer Semester immer weniger Zuspruch finden wird!
Und die junge Kundschaft, so zwischen 18 und 25 zwar darauf steht, sich aber zunehmend entweder keinen (schon gar nicht neuen) Audi leisten kann, oder aber auch auf Grund der aktuellen wirtschaftlichen Lage, verbunden mit der rigiden Kreditvergabe der Banken, noch nicht mal mehr einen Gebrauchten finanziert bekommen!
In dieser Hinsicht haben BMW und Mercedes halt eben doch immer noch einen riesen Vorteil gegenüber Audi: Sie sind von je her alteingesessene, in den Köpfen der Menschen fest verwurzelte "Größen" im dt. Automobilbau, welchen eben nicht der "Makel" des Emporkömmlings anhaftet, welcher sich immer noch versuchen muss, durch auffälliges "Prolldesign" hervorzuheben!
Niere und Stern bestechen auch, bzw. gerade durch Understatement! Von diesem Nimbus ist Audi noch jahrzehnte entfernt!
Opel hat jetzt mit dem Insignia die Chance einen für deren Verhältnisse großen Imagesprung zu machen! Dafür müssen allerdings die Qualität und die Zuverlässigkeit absolut in Ordnung sein, diese auch auf andere Modelle übertragen werden, und letztlich leider die Rahmenbedingungen der US-Mutter gegeben sein!
Gruß
Fliegentod
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344 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Ralo64
Moin Insignia-Fans!
War heute mal wieder kurz auf einen Klönschnack bei meinem FOH. Wollte mal hören, wie der neue Insignia so läuft. Ca. 15 Stück haben sie schon verkauft. Immerhin.
Noch interessanter fand ich die Aussage des Verkaufsleiters, wonach seit Erscheinen des Insignias viel mehr Kunden das Autohaus besuchen. Der Insignia scheint einen echten Imagegewinn für Opel zu bedeuten. Alle wollen dieses Auto sehen, auch wenn sie schließlich eventuell einen anderen Opel kaufen. Auch der Absatz von Gebrauchtwagen sei seit dem angestiegen.
Ist das neue Flaggschiff von Opel gut fürs gesamte Image? Wie seht Ihr das?
LG Ralo
Hallöchen !
Ich glaube ich gehe doch mal zum Ursprung zurück,zum Themenstarter.Einige Seiten weiter geht es ja um CNG/LPG und ich kann mir nicht so recht vorstellen,was das mit Image zu tun haben kann,die Gasgeschichte wäre sicher ein eigenes Thema wert.
Wie schon mehrfach angedeutet wurde,finden einige das Wort Imagegewinn oder gar Flaggschiff nicht passend, Image ja,aber Gewinn ?
Image ist ein Begriff der das innere Gesamt- und Stimmungsbild,den unwillkürlich entstehenden Gesamteindruck von einem Gegenstand hat.
Image entsteht vor allem affektiv auf der Gefühlsebene und reflektiert positive und auch negative Assoziationen.
Informationen oder Wahrnehmungen anderer können den Eindruck mitprägen,ein Image stabilisiert und verfestigt sich im Laufe der Zeit,unterliegt zugleich einer Dynamik.
Man kann also immer davon ausgehen,wer ein schlechtes Image hat,kommt selten davon wieder los.
Es ist keine Frage das Opel mit dem Insignia ein schickes Auto auf die Räder gestellt hat,daß neugierige ohne Kaufabsichten zu den Opel Händlern gekommen sind und sich sowohl negative als auch positive Meinungen gebildet haben.
Sehr negativ kann man dem Insignia Forum entnehmen,daß viele mögliche Kunden von den Verkäufern nicht beachtet wurden,hier hat Opel offensichtlich ein Vertriebsproblem.
Nun spricht es sich ja herum das man hier und dort nicht beachtet wurde und das schlechte Image wo die Verkäufer somit verursachen,schlägt als erstes auf Opel nieder,erst dann kommt das Autohaus XY !
Image und deren Ursachen sind meiner Meinung nach ein großes Thema mit vielen Ursachen und wenn nun Opel ein Auto gebaut hat welches für Opel eigentlich ungewöhnlich ist,dann ist es damit auch nicht einfach das Image zu verbessern,zumal der Verkauf gerade einmal etwa 2 Monate läuft.
Es ist schwer beim Insignia über Imagegewinn zu reden,alle Hersteller haben und hatten Probleme,wenn man noch nie einen Opel gefahren hat und auch nicht fahren will,kann man grundsätzlich alles schlecht reden.
Heute redet keiner mehr über Audi 100 / Audi 80 ,bei dem Audi 100 waren faustgroße Löcher in den Türen,bei dem Audi 80 rostete der Kofferraumdeckel,ähnliches gab es bei VW,Ford,BMW,MB usw.,natürlich liegt das schon sehr lange zurück,aber wer weiß das heute noch ?
Komisch ist nur,daß man Opel heute noch Dinge nachredet die 10 oder 20 Jahre zurückliegen,Opel baut gute Autos und das wird wohl auch mit ein Grund sein,Opel schlechtes Image anzulasten,immer noch !!! :mad:
MfG.
Karliheinzel
@karliheinzel,
mit deinen Erläuterungen bin ich ganz dabei. Oft ist es ja so, daß sich Opel Fahrer immer "rechtfertigen" müssen, warum sie Opel fahren. Wenn man dann eingefleischte VW Fahrer frägt warum sie denn VW fahren: VW ist gut, gut verarbeitet, zuverlässig etc etc. Wenn ich dann frage, warum er 4 abstehende Chromfensterleisten (Passat) als "gute Qualität" bezeichnet, ernte ich fast immer recht blöd dreinschauende Gesichter. Ein Kollege hat nun seinen Touran verscherbelt weil der dauernd wegen unterschiedlicher Dinge in der WS stand. Wenn ich dann sage, das mein Vectra mit 180.000 KM nul kommo null Probleme macht, dann wird gar nicht mehr diskutiert. Warum? Weil denen die Argumente fehlen! Fazit: (auch wenns Vectoura nicht verstehen will :-)
Image ist GAR NICHTS, Tatsachen sind ALLES !
Grüßle
VC
Der Insignia ist meiner Meinung nach tatsächlich ein "Imagebringer" für Opel, er weckt schon über das Design potentielles Interesse und die technischen Features und Daten sind (oft) voll konkurrenzfähig.
Ich war vor ein paar Tagen selber bei einer erstmals tiefer gehenden "Besichtigung" erstaunt, wie gut die Größe des Insignia durch das geschickte Design kaschiert wird-Respekt! Erst im direkten Größenvergleich mit einem, ein paar Meter weiter stehenden Vectra C, konnte man sehen, was für ein "Riesen-Schiff" der Insignia geworden ist.
Und der "Erstkontakt" mit einem Fahrzeug erfolgt ja fast immer über das Außen-und Innendesign eines Autos, hier ist Opel auf der Höhe der Zeit, das Interieur wirkt wertig und ist funktional und die Möglichkeiten der Individualisierung hat Opel auch erweitert.
Wenn der Vertrieb, also das Marketing, nun noch verbessert werden, dann kann der Insignia schon "eine positive Wende" bei Opel bringen, einen Imagegewinn bringt der Insignia meiner Meinung nach auf jeden Fall.
Viele Grüße, vectoura
Vectrakarlo: Das ist prima, ich hatte bisher auch nur gute Opelmodelle, bis auf einen, der wurde großzügig umgetauscht.
Nur weis ich auch, dass es auch bei Opel große und sehr teure Probleme gab. Du kannst natürlich VW-Fahrern von deiner guten Opelqualität berichten, aber auch einigen Vectra C/Astra H/Corsa D usw. Fahrern.
Zitat:
Image ist GAR NICHTS, Tatsachen sind ALLES !
Jetzt nicht böse auffassen, aber spätestens beim Wiederverkauf eines Kfz merkst du, WAS Image wert sein kann. DAS ist dann ein FAKT.
Viele Grüße, vectoura
Muß wohl jeder selber wissen ob Ihm der Neid bzw. die Anerkennung der Nachbarn/Kollegen/Freunde die Kosten von Image-
Onanie wert sind. Sicher der Wiederverkaufswert für so ein begehrtes Objekt muss natürlich berücksichtigt werden.
Andererseits schau dich einfach mal nach A6, 5er & E-Klasse
(für diejenigen die den Insignia lieber mit der kleineren Klasse vergleichen dann A4, 3er und C-Klasse)
so nach 2-3 Jahren zu haben sind und vergleiche das mit den Mehrkosten von um die 10' -15' Kilos.
Da bleibt nicht mehr so viel an Mehrwert.
Wenn dann sollte man sich in diesem Sinne lieber einen Porsche holen, eines der wenigen Fahrzeuge die sowohl begehrt als auch
hochpreisig als Gebrauchte sind. Aber das ist halt eine Frage des Einsatzzweckes und 'n SUV (immer wieder ein Brüller!) kommt mir nicht ins Haus.
Meine Nachbarn..., er hat 'nen X5 für's Grobe (Büro ohne Randsteinkontakt) und Sie 'nen Grand Jeep (für das Pfund gehackte vom Metzger...). Wenn da blß mal nicht die Felgen schmutzig werden ;-))) Sorry ich schweife ab;-)
Mir persönlich ist es sch...egal was mein Nachbar/Kollege/Freund denkt. Für mich zählt das Preis-Leistungsverhältnis.
Und nachdem ich mit der Limo gefahren bin (bestellt aber 'nen ST Sport) habe ich ein dermaßen gutes Feeling gehabt
dass es mir einfach diesen horrenden Mehrpreis nicht wert ist eines der bekannten 'Prestigemodelle' zu fahren.
Aber wie gesagt, jedem das Seine. Keiner soll oder muss Opel oder 'nen anderen 'unterpriviligierten' Eisenhaufen fahren müssen.
Wer z.B. 'nen Audi will soll Ihn sich gönnen solange es noch geht, mir würde der A6 auch gut gefallen aber definitiv nicht für den Preis.
Mir würde auch ein M5, 600er V8 oder anderes wahnsinniges gefallen aber mir ist es die Kohle halt einfach nicht wert!
Und der Insignia vermittelte mir große Sicherheit, Komfort, Fahrstabilität, Wertigkeit und Optik und ich freue mich definitiv schon auf meine neues Auto.
Insignia ST Sport, Carbongrau, 2.0 CDTI, AT, AFL, und vieles mehr ... ;-))
(Ist halt auch ein Geschäftswagen...)
Die Sache mit dem Wiederverkauf bzw. Wertverlust muss man immer relativ sehen.
Zum einen kostet eventuell ein Opel einige Tausender weniger als ein vergleichbarer Audi oder BMW oder auch VW (um bei den Deutschen zu bleiben) und da kann man einen eventuell höheren Wertverlust meist in Kauf nehmen.
Zum zweiten kommt es natürlich drauf an,ob man sein Auto unbedingt nach 3 Jahren wieder verkaufen tut oder ihn doch länger fährt.
Dann kann es wieder deutlich anders aussehen.
Image ist so gut wie immer nichts greifbares und spielt in den Köpfen eine Rolle und muss nicht der Realität entsprechen.
omileg
Letztendlich ist immer die Frage, wie viele Euro ich konkret in welchem Zeitraum verliere. Da helfen mir keine Aussagen wie "xx% vom Listenpreis ist nach x Jahren futsch" weiter. Die klingen zwar immer schön oder auch dramatisch, verschleiern aber wunderbar die wahren Kosten.
Allerdings stimmt natürlich die Aussage, dass sich das Image auch auf den Gebrauchtwagenpreis auswirkt. Das hat teilweise sehr seltsame Blüten getrieben: Als ich vor 5 Jahren auf der Suche nach einem gebrauchten Vectra B war, sind mir die gebrauchten Skoda Octavia I aufgefallen, die sogar teurer als vergleichbar alte VW Passat waren. Die Kisten waren so gefragt, weil die meisten der Meinung waren, "solide VW-Technik" zu einem Schnäppchenpreis zu bekommen.
Gruß
Michael
@vectoura:
Ja das stimmt schon das das "Image" die Preise, sei es nun neu oder gebraucht, mitbestimmt.
Daher kann ja BMW, Daimler usw. extrem hohe Preise verlangen. Die Frage die sich mir stellt, ist:
Kaufe ich einen extrem günstigen Opel, zb. als Reimport ca 24% unter Liste, und lege mir das ersparte Geld (Differenz zu einem gleichwertig ausgestatteten 318 DA) gut zu 4% PA an, oder "hoffe" ich den BMW nach 4 bis 6 Jahren "gut" zu verkaufen? Ich weiß schon, daß ich für den Vectra deutlich weniger nach 5 Jahren bekomme wir für einen BMW oder Daimler: Nur die waren ja auch deutlich teurer, erstmal durch die geringeren Nachlässe der Händler, zweitens durch den günstigen Erwerb als Reimport. Letzendlich kann man die gesparten Euros nur dann zählen, wenn man vergleichbare Fahrzeuge nach gleicher Nutzungsdauer verkauft.
Da ich sowieso NUR und AUSSCHLIESSLICH EXTREM schlechte Erfahrungen mit allen VW Händlern und Daimler Händlern gemacht habe (miserable Qualität in Relation zum verlangten Preis) passt es mir besser, zum FOH zu gehen und dort ein relativ sehr gutes Produkt zum Superpreis zu erhalten.
Die Erfahrungen die ich mit VW, Audi und Daimler gemacht habe, würden mehrere Seiten füllen.
Gegen diese "Premiumhersteller" (Abzocker) habe ich übrigens JEDEN Rechtsstreit gewonnen!! :-)
Da ich auch viel negative Erfahrung über VW und Daimler von Kollegen und Bekannten höre, kanns wohl kein "Einzelfall" bei mir sein. Aber wer für "Image" und "eventuell besseren Wiederverkauf" mehrere tausend € hinlegt wird schon wissen was er tut. Wenn jemand aber sagt, ihm gefallen halt VWs oder Daimler besser dann ist das ja OK,
nur immer diese Meinung Image=Qualität nervt ungemein.....
Grüßle
VC
Ich bin auch mal gespannt, welches Image sich mit dem Insignia ergibt, denn ich werde ihn als Dienstwagen nutzen.
Alle anderen in der Firma haben natürlich die P-Marken, ausserdem gibt es noch VW.
Die bin ich alle gefahren und letztendlich hat mich der Insignia am meisten überzeugt. Die Differenz steck ich mir ein, da bin ich ganz bei vectracarlo.;)
Mal sehen, was die Kunden dazu sagen:D
Naja, eines sollte man aber nicht vergessen...auch bei Daimler und Co. gibt es (modellbezogen) gute Preisnachlässe, man sollte meiner Meinung also z.B. nicht unbedingt "Opel-Listenpreise minus 20% +X) mit "Listenpreisen" von Mercedes vergleichen. Geht "man" aber mal zum VW/Audi-Partner und bekommt dort z.B. auf einen Passat auch 18% angeboten oder beim BMW-Händler auf einen aktuellen 3er 13 % (wurde meinem Vater quasi "ungefragt" angeboten), dann relativiert sich selbst der niedrige Preis für einen vergleichbaren Opel.
Außerdem ist es oft so, daß hier, bei soclhen Diskussionen,voll ausgestattete Opelfahrzeuge mit entsprechend voll ausgestatteten Fahrzeugen von Audi und Co vergleichen werden, hier ist in der Tat der Preisunterschied gewaltig, denn Audi und Co. verlangen für Sonderausstattungen teilweise astronomische Preise. Wer aber "normal" ausgestattete Mittelklasse Fahrzeuge von Opel (bisher Vectra C, gegenwärtig Insignia...darüber rede ich) miteinander vergleicht, der kommt hier auf geringere Preisunterschiede nach Liste und wie gesagt...auch "woanders" sind Listenpreise Makulatur. Und wieviele Leute kauf(t)en sich hochmotorisierte und voll oder fast vollausgestatete Opel-Mittelklassen? Nicht soviele...sage ich.
Ein "extremes" Bsp (weil Imageträchtiges Modell der oberen Mittelklasse) BMW 5er Basis Touring, ab ca. 39.000 € und schon in der Basis fehlt nichts wesentliches; Klimaautomatik, NSW; Aluräder; Luftfederung hinten; el. FH, CD-Radio, el. Sitze; ..und es ist eben schon ein 5er BMW...
Klar, ein "vergleichbarer" Vectra C Caravan hat Liste vielleicht 8.000 € weniger gekostet (ich habe nicht nachgerechnet), aber im Ernst: Welcher Kunde, der über die entsprechenden finanziellen Möglichkeiten verfügt, wird sich überhaupt ernsthaft diese Kauf-Frage gestellt haben: 5er BMW Touring oder Opel Vectra C Caravan? das werden nicht so sonderlich viele gewesen sein...denke ich.
Letzlich ist, wie hier schon mal geschrieben wurde, die beabsichtigte Haltedauer ein wesentliches Kriterium. Wer eine Opelmittelklasse nach 3-4 Jahren verkaufen will, der muß sie quasi "verschenken", nach 8-10 Jahren sieht das vielleicht in Relation zu den Gebrauchtwagenpreisen von Modellen der Mitbewerber anders aus, aber man sollte innerhalb einer Gesamtkostenrechnung auch andere Kosten (Versicherung; Durchsichten...Wartung, Steuer etc.) nicht vergessen. Auf Haltedauern und Laufleistungen gesehen MUß es nicht immer ein Opel sein, mit dem "man" tatsächlich am günstigsten fährt.
Viele Grüße, vectoura
Für mich sind 5er und Vectra C nicht vergleichbar, bis auf das Raumangebot vielleicht. Es geht auch gar nicht darum, wie günstig ich von A nach B komme. Ein Dienstwagen soll ja auch ein bischen repräsentieren.
Ich hatte zuerst mit einem Passat CC geliebäugelt, weil es ja was chices sein sollte und was 4-türiges sein musste. Der kostet aber bei gleicher Ausstattung 5.000 Eur mehr. Ist doch unerheblich, ob ich bei VW auch die gleichen % bekomme, relativ kostet der VW deutlich mehr.
Möglicherweise, gerade im Zeichen der Finanzkrise, fährt man mit einem Auto besser welches vielleicht weniger P-Charakter hat, dafür aber ökonomisches Bewusstsein und Stil gleichermaßen hervorhebt.
Wir werden sehen.
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
... dann relativiert sich selbst der niedrige Preis für einen vergleichbaren Opel.
NEIN tut er nicht, denn der niedrige Preis und die Preisnachlässe verschwinden ja nicht bei Opel nur weil Du die auch bei anderen Herstellern auch bekommst! Mathe 6, setzen.
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
Wer eine Opelmittelklasse nach 3-4 Jahren verkaufen will, der muß sie quasi "verschenken", ...
Jetzt drehst Du aber völlig durch?
Zitat:
1. ...dann relativiert sich selbst der niedrige Preis für einen vergleichbaren Opel.
2. Außerdem ist es oft so, daß hier, bei soclhen Diskussionen,voll ausgestattete Opelfahrzeuge mit entsprechend voll ausgestatteten Fahrzeugen von Audi und Co vergleichen werden, hier ist in der Tat der Preisunterschied gewaltig, denn Audi und Co. verlangen für Sonderausstattungen teilweise astronomische Preise. Wer aber "normal" ausgestattete Mittelklasse Fahrzeuge von Opel (bisher Vectra C, gegenwärtig Insignia...darüber rede ich) miteinander vergleicht, der kommt hier auf geringere Preisunterschiede nach Liste und wie gesagt...auch "woanders" sind Listenpreise Makulatur. Und wieviele Leute kauf(t)en sich hochmotorisierte und voll oder fast vollausgestatete Opel-Mittelklassen? Nicht soviele...sage ich.
3. Ein "extremes" Bsp (weil Imageträchtiges Modell der oberen Mittelklasse) BMW 5er Basis Touring, ab ca. 39.000 € und schon in der Basis fehlt nichts wesentliches; Klimaautomatik, NSW; Aluräder; Luftfederung hinten; el. FH, CD-Radio, el. Sitze; ..und es ist eben schon ein 5er BMW...
4. Wer eine Opelmittelklasse nach 3-4 Jahren verkaufen will, der muß sie quasi "verschenken", nach 8-10 Jahren sieht das vielleicht in Relation zu den Gebrauchtwagenpreisen von Modellen der Mitbewerber anders aus, aber man sollte innerhalb einer Gesamtkostenrechnung auch andere Kosten (Versicherung; Durchsichten...Wartung, Steuer etc.) nicht vergessen. Auf Haltedauern und Laufleistungen gesehen MUß es nicht immer ein Opel sein, mit dem "man" tatsächlich am günstigsten fährt.
Viele Grüße, vectoura
ALso 1. der Rabatt relativiert sich mit dem bestehenden Preisunterschied (meine Wunschkonfiguration zwischen 8000.- für Audi A6 und 15000. f. BWM 5er Touring) immer noch lange nicht.
2. Ja logisch, was will ich mit 'nem nackten Bürgerkäfig? Natürlich konfiguriere ich mir die für mich relevanten Extras rein und vergleiche erst dann die Fahrzeuge miteinander.
3./4. Mit der popeligsten kleinen Benzinermaschine, die ist auch im Wiederverkauf nicht besonders gefragt und wenn Du mal nachschaust was ein 5er nach 3-4 Jahren noch wert ist und darauf den Mehrpreis schlägst sieht es immer noch nicht toll aus.