i4 - Erfahrungen zum Verbrauch
Hallo zusammen,
Nach dem ersten i4 bereits unterwegs sind, eröffne ich diesen Thread.
Es soll darum gehen, wie bei Euch der Verbrauch ist. Wie fahrt ihr (Stadt, Land, Autobahn)?
Gerne auch weitere Erfahrungen aus der Praxis.
Dann „Feuer“ frei, ich denke die Leser sind gespannt.
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2463 Antworten
Zitat:
@Boz schrieb am 21. November 2022 um 19:21:46 Uhr:
Zitat:
@Schottenrock schrieb am 21. November 2022 um 08:32:41 Uhr:
@Klez, aus welcher Region kommst Du? Die Verbrauchswerte decken sich absolut mit meinen Erfahrungen, Topologie Thüringer Wald. Ich bin bzgl. der Winterräder für den i4 M50 am überlegen ob 18 o. 19 Zoll (Misch) Bei YouTube gibt es einen Vergleichstest wonach es quasi keinen Verbrauchsunterschied 18 vs. 19 Zoll beim i4 40e gibt. Die montierten 20 Zoll Sommer Räder kosten in jeden Fall Reichweite. Wahrscheinlich auch das Carbon Paket mit dem größeren Spoiler auf der Heckklappe.
Hi @Schottenrock,
hast Du zufällig einen Link dazu? Würde mich sehr interessieren :)
Vielen Dank und viele Grüße
Klick mich hier:
Zitat:
@Klez schrieb am 21. November 2022 um 20:19:45 Uhr:
Zitat:
@Frank3006 schrieb am 21. November 2022 um 16:47:55 Uhr:
Schon bei den F-Reihen war mittels Carly jede gewünschte Optik einstellbar. Ab der G-Reihe konnte man im Eco-Modus die Motoreinstellung, wahlweise FW und oder Lenkung auf Comfort oder Sport einstellen. Also alles nach eigenem Gusto. Optik wie gewünscht, im Comfort oder Ecostyle - geht alles!
Aber nicht ab Werk! Ich habe kein Carly, sondern Bimmercode. Damit geht alles, nur das eben nicht. Davon abgesehen will ich allgemein kein Design von BMW in den Modi vorgeschrieben bekommen. Die sollen das einfach konfigurierbar machen und fertig!
Das war min. in meinem letzten 5er frei möglich!
Zitat:
@Schottenrock schrieb am 21. November 2022 um 21:31:23 Uhr:
Klick mich hier:
Dankeschön :)
Zitat:
@Klez schrieb am 21. November 2022 um 01:49:19 Uhr:
Die Beheizung sind ja "Peanuts". Sieht man im Stand und liegt bei ca. 1,8 kw pro Stunde. Bin eben nochmal die gleiche Strecke gefahren:
38km Nachts, kein Verkehr, kein Bremsen nötig, 6 Grad Aussentemperatur, 18,5 Grad Innentemperatur, keine Sitzheizung, keine Lenkradheizung, 5min. Vorklimatisiert (spielt für den Durchschnitt übrigens keine Rolle, weil der erst nach Fahrtbeginn ermittelt wird).
Tu dir selbst einen Gefallen und fahr die gleiche Strecke ohne Heizung, denn "Peanuts" ist das Heizen sicher nicht. Die 1,8kW (oder 1,8kWh pro Stunde) sind da eher untere Grenze bei den Außentemperaturen. Da gehen auch gerne mal 5kW und mehr durch ;)
Allgemein solltest du das Heizen umdrehen: Sitzheizung und Lenkradheizung an, dafür die große Heizung aus - denn Kontaktwärme ist viel effektiver als die ganze Luft im Auto zu erhitzen. Die Sitzheizung beispielsweise braucht beim Aufheizen ca. 0,1kW und beim normalen laufen etwa 0,03kW.
Gerade auf relativ kurzen Strecken fällt die Heizung einfach extrem ins Gewicht. Bei 38km dürften das ca. 30 Minuten gewesen sein, davon lief wahrscheinlich auf ungefähr der Hälfte die Heizung so ziemlich durch, bis der Innenraum ansatzweise Richtung 18,5°C gekommen ist.
Und zum Thema Vorheizen: Das Spielt für den Verbrauch eine extrem große Rolle, zumindest auf dem Display. In der Gesamtbilanz ist der Unterschied natürlich vernachlässigbar, aber es geht ja eben ums Display und auch um die Reichweite. Je nachdem, wo das Auto steht (Garage bei 12°C oder draußen bei 6°C, schlimmstenfalls nass) müssen das dann tatsächlich eher 10-15 Minuten sein, damit das Auto warm ist.
Es ist ja nicht so, dass man hier gewisse Themen nicht bereits erörtert hat.
https://www.motor-talk.de/.../...-doch-vernachlaessigbar-t7283226.html
Wir werden es hier nicht hinbekommen jedes Thema trennscharf abzugrenzen. Dafür sind gerade beim Verbrauch die Schnittmengen zu groß.
Die praxisnahen Verbräuche beim i4 im Winter mit Innenraumheizung und 135 km/h sind mit 27 kWh recht hoch. Da scheinen die Teslas deutlich weniger zu verbrauchen oder die Tesla-Fahrer sind unehrlicher.
Reichweiten von ca. 250 km finde ich nicht ganz praktikabel, wenn man längere Strecken pendelt. Dann geht auch die Kostenschere eher Richtung Diesel auf.
Reden wir da vom M50 oder i440?
Zitat:
@Shardik schrieb am 22. November 2022 um 08:56:20 Uhr:
Dann geht auch die Kostenschere eher Richtung Diesel auf.
Das ist hochindividuell - bei mir (ohne PV) geht die Schere erst Richtung Diesel auf, wenn mein BEV über 60 kWh/100km verbrauchen würde. Das werd ich nur schwerlich hinkriegen.
Wir reden von Unsinn. Ich fahre den i4 40 auf Langstrecke mit Zieltempo 160 km/h, wo erlaubt, sonst 11 km/h Tacho drüber und Verbräuche von 27 kWh/100 km sind auch nicht annähernd realistisch. Der Verbrauch pendelt um 20 kWh/100 km, winters vielleicht 1 kWh mehr. Der Innenraum wird übrigens auf Langstrecke gar nicht aus dem Akku geheizt, sondern über die serienmäßige Wärmepumpe aus der Abwärme des Antriebs.
Zitat:
@Xentres schrieb am 22. November 2022 um 09:09:51 Uhr:
Zitat:
@Shardik schrieb am 22. November 2022 um 08:56:20 Uhr:
Dann geht auch die Kostenschere eher Richtung Diesel auf.
Das ist hochindividuell - bei mir (ohne PV) geht die Schere erst Richtung Diesel auf, wenn mein BEV über 60 kWh/100km verbrauchen würde. Das werd ich nur schwerlich hinkriegen.
Das stimmt. Ich könnte die ersten 250 km über PV laden. Die restlichen 900km müssten ich dann über Charger laden. 50ct/kWh hatte ich angenommen.
Das sehe ich auch so. Mein PHEV, ohne Wärmepumpe, pendelt sich derzeit auf ca. 50km auf ca. 22kWh/100km ein und der ist nicht wirklich effizient. Wenn ich natürlich nur 5km hin und 5km zurück fahre und den Wagen jedes Mal auf warme 22 Grad aufheize, dann reden wir natürlich von 35kWh/100km, einfach nur weil die Heizung viel frisst.
Ich bin bei der Hochrechnung vor Kauf vom Verbrauch meines M2 ausgegangen (ist ja eigentlich der Ersatz für den).
Sprich: 10,5 Liter / 100km laut Spritmonitor.
Bei Shell V-Power Preisen von 2+€ lag ich da bei etwas 21€ / 100 km. Bei meinem Heimstrompreis (grad Erhöhung auf 0,35c/kwh bekommen) und einem angenommenen Verbrauch von 22 kwh/100km liege ich bei 7,7€ / 100 km.
Mit nem Auto das 200 PS mehr hat und die Wartungskosten signifikant niedriger sind.
Selbst wenn ich den Innenraum bei jeder Fahrt auf 60 Grad heizen würde wär ich vermutlich im i4 noch günstiger dran :)
Es ist eine Frage der Ehrlichkeit. In der Physik kann keiner zaubern. Die veröffentlichten Verbrauchstests zeigen auch beim Model 3 einen Mehrverbrauch von 25-30% im Winter. Es geht einfach nicht anders. Leider wird das im Marketing bei den meisten Herstellern nicht ehrlich kommuniziert, da wir ja parallel noch unter Reichweitenangst leiden.
Da ist auch die Positionierung von Fahrzeugen für mich noch zu sehr Petrolhead-orientiert. Warum muss die große Batterie mit dem sportlichsten Wagen mit der größten Motorisierung einhergehen? Ein Longdistance-Wagen, der evtl. sogar verbrauchsoptimiert aufgebaut wird, macht doch viel mehr Sinn. Zu mal wenn wir an die anstehenden Kfz-Flotten denken, die ja auch zwangsweise irgendwann umsteigen.
Das ist wohl eher dem geschuldet, dass die Leistungssteigerung beim E-Auto relativ wenig Aufpreis in der Herstellung kostet, gerade wenn es nicht um die Dauerleistung, sondern um die Spitzenleistung geht. Und damit versucht man derzeit den höheren Anschaffungspreis zu rechtfertigen und die entsprechend zahlungskräftigeren Kunden abzugreifen.