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HUK kürzt SV und Werkstatt

Themenstarteram 20. Mai 2019 um 18:08

Hallo,

hatte im Februar einen unverschuldeten Unfall. Sachlage eindeutig.

Die HUK reguliert endlich, aber kürzt:

1. SV Rechnung um ca. 100 Euro (von 1100 Euro auf knapp 1000 Euro; Schaden laut Gutachten 9300 Euro, wurde aber noch 300 Euro teurer bei der Reparatur)

2. Werkstatt Lackiererei Verbringung um ca. 50 Euro (von 130 Euro auf 80 Euro)

3. Abschlepprechnung wird noch "geprüft" seitens der HUK

Gibt es eine "Regelung", wie hoch die SV Rechnung sein darf?

Gibt es eine "Regelung", wie hoch Verbringungskosten sein dürfen, wenn zB die Lackiererei recht nahe der Werkstatt ist?

Wie würdet ihr hier vorgehen bei einem Streitwert von ca. 150 Euro + X (Abschlepprechnung)?

Was kostet eine Klage in so einem Fall inkl. allem?

Gibts hier Erfahrungen aus erster Hand?

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99 Antworten

Man braucht doch nicht zu klagen.

Erkundige Dich bei einem Verkehrsrechts-Anwalt ob die Abzüge rechtens sind.

Wenn ja, musst Du damit leben.

Wenn nicht oder strittig, kann er Dir sagen, ob es was bringt, dass der Anwalt

z.B. zunächst einmal ein Forderungs-Briefchen an die Vers. schreibt.

1. wie wäre es mit ein wenig mehr Infos, Glaskugellesen 4.0 klappt nämlich nicht

wer Infos will muss auch Infos liefern

fiktiv abgerechnet oder repariert

Ich vermute mal, dass die Versicherung hier mal wieder gewonnen hat. Wegen eines Streitwerts von 150 bis 200 € holst Du keinen Anwalt hinterm Ofen weg.

Der richtige Weg nach dem Unfall wäre gewesen: Anwalt für Verkehrsrecht, Sachverständiger (in der Regel kennt der Anwalt einen SV mit dem er öfter mal zusammenarbeitet) dann Werkstatt.

Da hat der Anwalt noch Spaß an dem Mandat, jetzt nicht mehr.

Themenstarteram 20. Mai 2019 um 18:26

Hab doch alles in der Reihenfolge gemacht. Also erst zum Händler geschleppt, dann SV und Anwalt eingeschaltet.

Repariert. 130% Regelung. Anwalt hab ich seit Beginn, der meinte, freiwillig ist mit einer Zahlung nicht zu rechnen, da HUK bei ihrer "Argumentation" bleibt. Es bliebe nur der Klageweg. Trotzdem wollte ich hier mal nach Erfahrungen/Rat fragen.

Hab die Beträge im ersten Beitrag ca. ergänzt.

Wenn Du einen Anwalt hast, dann solltest Du klagen (sofern der Anwalt das empfiehlt). Oft fließt das Geld dann recht zügig.

Die Versicherung probiert halt mal...

Themenstarteram 20. Mai 2019 um 18:41

Ich warte noch, was die HUK mit den Abschleppkosten macht.

Ich habe eine RS Versicherung, werde die aber nicht aktivieren. Am Ende kündigen die nach dem Fall, dann hab ich wegen einem Streitwert von 200 Euro möglicherweise keine RS mehr. Wenn ich klage, dann zahle ich selbst. Wenn ich richtig gelesen habe, ist das Kostenrisiko 500 Euro, aber die Chancen eigentlich gut.

Das ist mal wieder typisch … so einen Brocken mit Halb-Infos hinzuwerfen um mal

zu hören, was die Gemeinde dazu sagt!

Meinen Beitrag hätte ich mir sparen können, wenn ich gewusst hätte, dass Du

schon einen Anwalt hast.

Der Anwalt kann Dir doch genau sagen, was für ein Kostenrisiko Du hast

und zwar in Euro und Cent.

Da frage ich mich, was Die glaubst, was Dir die Gemeinde hier noch

genaueres sagen könnte!

Zitat:

@xavair1 schrieb am 20. Mai 2019 um 18:41:10 Uhr:

Ich warte noch, was die HUK mit den Abschleppkosten macht.

Ich habe eine RS Versicherung, werde die aber nicht aktivieren. Am Ende kündigen die nach dem Fall, dann hab ich wegen einem Streitwert von 200 Euro möglicherweise keine RS mehr. Wenn ich klage, dann zahle ich selbst. Wenn ich richtig gelesen habe, ist das Kostenrisiko 500 Euro, aber die Chancen eigentlich gut.

Lass dir das nicht gefallen. Meistens zahlt die HUK nach Eingang der Klage. Und wenn die die Klage aufnehmen, dann holen dies ich eine blutige Nase. Aber die sind völlig Stumpf diesbezüglich.

Da stimme ich zu. Direkt Klage einreichen. Manchmal kassiert die Versicherung erst noch ein Versäumnisurteil, aber dabei bleibts dann auch und es wird gezahlt.

Themenstarteram 20. Mai 2019 um 20:36

Zitat:

@GerhHue schrieb am 20. Mai 2019 um 18:46:14 Uhr:

Das ist mal wieder typisch … so einen Brocken mit Halb-Infos hinzuwerfen um mal

zu hören, was die Gemeinde dazu sagt!

Meinen Beitrag hätte ich mir sparen können, wenn ich gewusst hätte, dass Du

schon einen Anwalt hast.

Der Anwalt kann Dir doch genau sagen, was für ein Kostenrisiko Du hast

und zwar in Euro und Cent.

Da frage ich mich, was Die glaubst, was Dir die Gemeinde hier noch

genaueres sagen könnte!

Ich versuche halt im ersten Schritt keinen Roman zu schreiben, sondern kurz und bündig die wichtigsten Fakten. Und die sind:

1. Versicherung kürzt

2. Welche Erfahrungen gibt es dazu

Man könnte auch nachfragen, wenn man mehr Infos braucht, bevor man "herumstänkert"....

Es geht mir ja nicht um jeden Cent, sondern vordergründig um Erfahrungen. Wer hat schonmal gleiches erlebt, wer hat geklagt, wer nicht, was kam dabei raus, wie würdet ihr heute entscheiden etc.

Kritik und stänkern ist ein Unterschied !!!

am 20. Mai 2019 um 22:55

Hallo,

wenn ich mal unwissenderweise mal was dazu sagen darf:

Man(n) kann gar nichts Genaues dazu sagen, weil durchaus das Versicherungsunternehmen im Recht sein kann.

Ob das so ist, sollte Dir Dein Rea. sagen, auch ob Du unbeschadet die Rechtsschutzvers. in Anspruch nehmen kannst.

Allerdings weis ich, dass auch Gutachter nicht alles in Rechnung stellen dürfen und können. Eine falsche Zuordnung der Honorargruppe nach JVEG mit Aufschlag für außergerichtliche Tätigkeit, kann natürlich auch eine Versicherung mobilisieren. Oder pauschale Stundensatzabrechnung mit zusätzlicher Nebenkostenrechnung, ohne konkrete Aufschlüsselung des erhöhten Aufwandes- kommt nie gut an.

Und.... auch Versicherungen haben schon Internet und können feststellen, ob Werkstatt und Lackiererei 10 Km oder 100 Meter voneinander entfernt sind.

Also, mein Rat! Lass das von Deinem Anwalt penibel prüfen, ansonsten ergeht es Dir wie dem Mandanten, dessen Anwalt ihm Mut zur Klage gegen die Telekom zusprach, weil die kein WLAN per Kabel ins Haus des Klägers bringen konnte. (Ist wirklich passiert!)

Gruss vom Asphaltholler

Zitat:

@asphalthoppler schrieb am 20. Mai 2019 um 22:55:35 Uhr:

Hallo,

wenn ich mal unwissenderweise mal was dazu sagen darf:

Darfst Du, solltest Du aber nicht!

Was treibt Dich dazu, als Jemand, der absolut keine Ahnung hat, vollkommenen Blödsinn zu erzählen?

Zitat:

Man(n) kann gar nichts Genaues dazu sagen, weil durchaus das Versicherungsunternehmen im Recht sein kann.

Natürlich kann man Genaues dazu sagen!

Versicherungen dürfen keine Rechnungen kürzen, nein, niemals, unter keinen Umständen...

 

Zitat:

@rrwraith schrieb am 21. Mai 2019 um 07:43:54 Uhr:

 

Natürlich kann man Genaues dazu sagen!

Versicherungen dürfen keine Rechnungen kürzen, nein, niemals, unter keinen Umständen...

Nicht? Mache ich im Auftrag von Versicherungen jeden Tag...

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