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Honda Civic FK2 50 km/h mit 6. Gang?

Honda Civic 8 (FN,FK,FD,FA,FG)

Guten Abend,

seit neuestem fahre ich einen Honda Civic 1.8 mit 140 PS.

Was ich bei Honda jetzt gemerkt habe, ich kann problemlos 40-50 km/h fahren im 5. oder 6. Gang, ohne dass der Motor so brummt..

Vorher hatte ich einen Seat mit 60 PS und konnte 50km/h auf 4. Gang fahren - wenn ich auf 5. Gang hochgeschlatet habe, hat der Motor gebrumt als würde er gleich abwürgen. - und das ist bei Honda mit 140ps nicht der Fall. Der Eco-zeiger zeigt mir sogar dass ich hochschalten soll um Sprit zu sparen.

Ist das denn normal? Dachte je mehr PS, ist es "schwieriger" in langsamen Geschwindigkeit zu fahren in hohen Gang? Oder liegt das an dieser i-vtec?

Außerdem merke ich, dass der Motor von Honda kaum Power hat. Das habe ich hier und da mal gelesen.. also wenn ich auf einmal richtig auf die Gaspedal drücke, kommt da jetzt nicht schlagartig der Druck sowie beim BMW oder Benz der Fall.. oder bilde ich mir das nur ein?

Habe gelesen, die richtige Leistung bei Honda kommt erst bei 4000 u/min...

Beste Antwort im Thema

Also werde ich mir ab sofort nur noch Wagen kaufen, die mich dauernd mit dem Kopf nicken lassen. Das muss sich dann ja sportlich anfühlen. So eine alte sequenzielle Schaltung wie im ersten Smart sollte auch helfen. ;)

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Jep, der 1.8er wacht erst oberhalb von 4000 UpM richtig auf. Dann geht der auch. Aber - fahre mal einen MB oder BMW mit kleinem Saugbenziner, da ist das ganz genauso (mit kleinen Unterschieden in der Drehfreude). Druck von unten raus gibt's mit hohem Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen unter 2 Bedingungen: mit einem Hubraumstarken Motor (hat der Civic nicht), oder mit einem Aufgeladenen Motor (hat der Civic nicht). Also heißt es wenn man schnell sein will, dass man runterschalten und die Drehzahl dahin bringen muss wo die höchste Leistung anliegt. Aber es gibt einen Trost: der 1.8 ist sehr sehr haltbar wenn er denn halbwegs gut behandelt wird.

Stadttempo im 6. Gang ist für den Civic kein Problem, das schafft sogar der kleine 1.3er mit 100 PS spielend.

Bei beiden Motoren ist natürlich nicht mit brachialer Beschleunigung zu rechnen, wenn man dann einfach mal durchlatscht.

Da bräuchte man schon deutlich mehr als zwei Liter Hubraum, einen andere Getriebeübersetzung oder einen vernünftigen Turbomotor (nicht so einen Downsizingkrempel, der sich erst aus dem Turboloch hangeln muss).

Alternative: Hybriden wie der CR-Z, der Dank Elektrodrehmoment auch bei niedrigsten Drehzahlen im 6. Gang im Verhältnis sehr ordentlich anschiebt, ganz ohne Hubraum und Turbo. ;)

am 12. Oktober 2016 um 7:59

Der Ibiza mit 60 PS war meist lange übersetzt, wohingegen der 6. im Civic kein Schongang sondern ein Fahrgang ist. Außerdem ist in Seat zu 99% ein 3 Zylinder verbaut, der brummt da deutlich schneller als ein 4 Zylinder.

Und wie bereits erwähnt, es ist kein Dieselmotor oder Hybrid d.h. der Motor braucht ein wenig mehr Drehzahl um flotter zu beschleunigen.

Themenstarteram 12. Oktober 2016 um 8:18

Ok verstehe.

Also ist es auch kein Problem für den Motor weiterhin Stadttempo mit 6. Gang zu fahren um Wirtschaftlichkeit zu erhöhen?

Nein, das ist für den Motor kein Problem

Und immer dran denken, es ist ein Saugmotor. Das maximale Drehmoment, also das was du als Druck empfindest, liegt nicht im unteren Drehzahlbereich an. Ein Sauger will gedreht werden. Dazu kommt, dass das Vtech beim 1.8 im unteren Drehzahlbereich fürs Spritsparen verantwortlich ist. Erst im oberen Bereich läuft der Motor mit "normaler" Ventilöffnung und bringt dann die volle Leistung.

Immer dieser Quatsch, dass ein Honda Motor unter 4000RPM kein Drehmoment hat...:rolleyes:

Wie ist dann das Drehmoment von dem Prüfstandslauf des 1.8ers zu erklären?

Bei 2500 genauso viel wie bei 4000. Huh!

Der Grund warum, der im 6. nicht mehr richtig zieht ist einfach die lange Übersetzung. Dabei ist die Drehzahl fast egal.

Zudem fühlt sich der Motor schwächer an als er ist, weil die Leistungentfalltung so gleichmäßig ist. Da spielt uns aber nur unsere Wahrnehmung einen Streich.

Prueftsandfn1

Aber 50 vs 90PS, das ist schon ein Unterschied. Drehmoment ohne Drehzahl bringt halt nix. ;)

@kev: ich bin lange Honda-Sauger gefahren - sowohl den 1.8er als auch den Type R. Also keine Sorge, ich will den Honda-Sauger nicht schlecht reden, ich mag diese Art des Motors. Aber es ist Tatsache, dass das insgesamt niedrigere Drehmomentniveau Fahrer anderer Fabrikate, welche auf Turbos setzen, verunsichern kann. Dass 80% des Momentes auch bei 2.000 rpm anliegen, nützt nicht viel, wenn es nur 160 Nm sind. Dadurch entsteht der "lahme" Eindruck. Erst wenn durch steigende Drehzahl aus dem Drehmoment auch Leistung erwächst scheint der Honda-Motor aufzuwachen. Dies ist nur den meisten Fahrern nicht klar und deshalb wird gemeckert und so komisch verglichen.

 

Und nochmal, ich habe nix gegen diese Charakteristik. Sie hat auf jeden Fall ihren Reiz.

Zitat:

@MadMax schrieb am 12. Oktober 2016 um 12:23:34 Uhr:

Aber 50 vs 90PS, das ist schon ein Unterschied. Drehmoment ohne Drehzahl bringt halt nix. ;)

Doch bringt es. Das Radzugmoment ist das, was ein Auto nach vorne bringt. Es wird aus Drehmoment des Motors Mal Übersetzung des Getriebes bzw. des jeweiligen Ganges berechnet.

Hier ein Beispiel:

https://data.motor-talk.de/.../radzugkraft-43680.jpg

Solange das Drehmoment und die Übersetzung konstant sind, ist auch die Beschleunigung konstant.

Mit jedem höheren Gang sinkt die Beschleunigung. Das ist alles.

Etwas Hintergrund dazu:

http://www.juergen-tiegs.de/up/fachbeitrag_u.pdf

Der 1.8er fühlt sich ab 4000 lediglich schneller an, weil er:

-Ab 4000 deutlich lauter wird

-Kurz vor 4000 das Drehmoment leicht einbricht. Durch den Einbruch nimmt der menschliche Körper eine Beschleunigungänderung war und fühlt ab dem Moment mehr Beschleunigung als vorher.

Der letzte Punkt ist genau das, was Turbomotoren in ähnlicher Leistungklasse stärker erscheinen lässt.

Bestes Beispiel sind die TDIs. Dort liegt das max. Drehmoment nur extrem kurz an, weswegen sie ziemlich lahm sind. Aber durch die starke Drehmomentänderung, fühlt man eine stärkere Beschleunigung.

Du willst sagen, wenn das Drehmoment einbricht, also der Zug nachlässt, nimmt der Körper diese Veränderung wahr und denkt, dass die Beschleunigung nun stärker sei? Also aus weniger mach mehr?

Klingt schon recht abenteuerlich.

Nicht ganz.

Das Drehmoment bricht kurz ein und steigt direkt wieder. Diese Veränderung nimmt der Körper war.

Obwohl das Drehmoment dann genau so hoch oder nur minimal höher ist als vorher, nimmt man das stärker war. Die Akkustik spielt, wie gesagt, auch eine Rolle dabei.

Auch wenn es viele nicht direkt einsehen wollen. Die menschliche Wahrnehmung, nimmt tatsächlich nur Beschleunigungsänderungen war, sonst würde uns die konstante Erdanziehungskraft von 1G ziemlich auf den Sack gehen. ;)

Also werde ich mir ab sofort nur noch Wagen kaufen, die mich dauernd mit dem Kopf nicken lassen. Das muss sich dann ja sportlich anfühlen. So eine alte sequenzielle Schaltung wie im ersten Smart sollte auch helfen. ;)

am 12. Oktober 2016 um 20:29

Der subjektive Eindruck (v.a. ohne "Punch") kann natürlich täuschen, aber einfach während der Beschleunigung auf den Tacho und den Verkehr achten, dann sieht man das die hochgelobten TDI in Wirklichkeit nicht Supersportwagen sind und 140 Diesel auch 140 Benziner PS sind egal wie man es dreht und wendet.

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