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Honda Civic (140PS) mit enttäuschendem Motor

Themenstarteram 30. Oktober 2009 um 14:07

Hallo Zusammen,

vor kurzem hatte ich die Gelegenheit, einen aktuellen Honda Civic Sport 1.8 (ich glaub' FK2?) Probe zu fahren. Fahrverhalten, Federung, Ergonomie und Verarbeitung war alles im absolut grünen Bereich. Vorallem das geniale Kofferraum-/Rückbank-Konzept fanden meine Freundin und ich absolut genial (war der 5-Türer). Was mich dagegen ziemlich enttäuscht hat, war die Leistungsentfaltung des Motors.

Beim Blick unter die Motorhaube habe ich gesehen, dass es sich um das i-Vtec System handelt (stand zumindest groß auf der Motorabdeckung). Da ich ja schonmal einen EP3 hatte, waren meine Erwartungen natürlich entsprechend hoch: untenrum tut sich wenig, ab einer bestimmten Drehzahl dafür aber spürbar mehr und natürlich eine ausgeprägte Drehfreude - so stellte ich mir das vor.

Nachdem er dann warmgefahren war, wollte ich dann schonmal wissen, inwieweit meine Erwartungen bzgl. des Motors erfüllt werden. Dazu habe ich einfach ein paar Szenarien gewählt, wie: Ortschaft raus auf Landstraßentempo, von Feldwegausfahrt auf Landstraßentempo, Ampelstarts auf Stadttempo, ein wenig mit der Elastizität "gespielt" ... halt so das übliche.

Leider hielt dat Ding meinen Erwartungen nicht stand. Der Motor war oberhalb 5000 U/min ausgesprochen zäh, von Drehfreude war nicht allzuviel zu spüren, die Leistungsentfaltung zwar kontinuierlich (nix EP3-Schub oberhalb bestimmter Drehzahl), aber auf der Bahn (dritten Gang voll ausgedreht, dann vierter usw.) trotzdem einfach zäh wie Kaugummi.

Ok, der Motor hatte erst knapp über 5000 km auf der Uhr und mit einem EP3 ist dat Ding absolut nicht zu vergleichen (is mir klar!). Aber der Motor hat mich jetzt doch ziemlich enttäuscht, so dass ich mir jetzt doch tatsächlich überlege, ob ich mir den überhaupt zulege (was eigentlich so geplant war).

Hmm, subjektiv geht mein kleiner Aygo irgendwie fast genauso gut ;-)

Wie sieht das bei Euch FK2-Haltern aus? Wird der Motor noch spritziger und leistungswilliger, oder ist das einfach die typische Charakteristik des Motors? Wenn dem so wäre, wäre das für mich ein K.O.-Kriterium.

Viele Grüße

boeschung

Beste Antwort im Thema

öh.. schon mal so ein kleines bischen im Forum gelesen?

da gabs schon so zwei oder hundertsiebzig denen es ähnlich ging.

das ist ein i-vtec, kein vtec mehr.. sprich der fühlt sich nicht plötzlich bei einer drehzahl an, als hätte einer den nachbrenner gezündet, sondern du hast nahezu über die gesamte Drehzahl gleich viel "schub".

wirklich zäh ist er eigentlich nur im 6ten gang weil energiespargang. da drunter geht schon was. nur wenn man sich mit 2-3l dieselfahrern anlegen will, dann sollte man halt auch die dieselversion wählen.

Ausserdem lässt sich nicht wegleugnen, dass die kiste nunmal rund 1.5to wiegt. das ist vermutlich etwas mehr als mit dem alten modell... dann noch die klimaautomatik anmachen, dann hat man natürlich etwas weniger beschleunigung.

ist aber grösstenteils wirklich nur subjektiv, weil man nicht so merklich in den sitz gepresst wird - wenn man mal in den rückspiegel schaut, dann merkt man, dass man sich wohl doch bewegt hat :)

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öh.. schon mal so ein kleines bischen im Forum gelesen?

da gabs schon so zwei oder hundertsiebzig denen es ähnlich ging.

das ist ein i-vtec, kein vtec mehr.. sprich der fühlt sich nicht plötzlich bei einer drehzahl an, als hätte einer den nachbrenner gezündet, sondern du hast nahezu über die gesamte Drehzahl gleich viel "schub".

wirklich zäh ist er eigentlich nur im 6ten gang weil energiespargang. da drunter geht schon was. nur wenn man sich mit 2-3l dieselfahrern anlegen will, dann sollte man halt auch die dieselversion wählen.

Ausserdem lässt sich nicht wegleugnen, dass die kiste nunmal rund 1.5to wiegt. das ist vermutlich etwas mehr als mit dem alten modell... dann noch die klimaautomatik anmachen, dann hat man natürlich etwas weniger beschleunigung.

ist aber grösstenteils wirklich nur subjektiv, weil man nicht so merklich in den sitz gepresst wird - wenn man mal in den rückspiegel schaut, dann merkt man, dass man sich wohl doch bewegt hat :)

Dann fahr mal den Typ S. Ansprechverhalten und Gewicht sind etwas optimaler. Gasannahme ebenfalls. Fahrwerk ist zumal sportlicher und Lenkung direkter. Eben ein sportlich getrimmtes Junggebliebenen Farhzeug;-) Das der FK2 1,5 t hat, ist mir neu... Müssten eigentlich etwa 1,3- 1,4 t sein. Oder irre ich mich?

Ansonsten spar noch ein wenig Geld und kauf dir ein Type R, wenn du nicht viel fährst aber gerne herumcruisen kannst, ist das echt optimal.

lg

Themenstarteram 30. Oktober 2009 um 14:30

@mikrocosm

Wie gesagt, meine Erwartungen basieren auf den Erfahrungen, die ich 3 Jahre mit einem EP3 gesammelt hatte und der EP3 hatte ja auch i-Vtec. Dass der FK2 nicht so geht wie der EP3 ist mir klar, aber dennoch hatte ich einfach mehr Drehfreude und vorallem im oberen Drehzahlbereich mehr "Bumms" erwartet. Allein schon das Ausdrehen des dritten Gangs war so derart zäh, dass ich ernsthaft Zweifel an der Vollständigkeit der 140 PS hatte. Klima war nicht an.

Das Leergewicht liegt nicht bei rund 1,5t, sonder bei ca. 1,3t, was aber auch schon ne Menge Holz für den Motor ist. Hier wurde wohl viel in Dämmaterial investiert, denn der Geräuschpegel ist selbst bei deutlich über Autobahnrichtgeschwindigkeit erfreulich gering.

Aber wenn das der motortechnische Stand der i-Vtec-Dinge ist, dann wird die Enttäuschung wohl anhalten, egal wieviel der Motor schon gelaufen ist. Dann ist das einfach die Charakteristik, gepaart mit durchschnittlicher Bereitschaft der Leistungsabgabe. Vielleicht muß ich ihn einfach nochmal probefahren.

Viele Grüße

boeschung

Themenstarteram 30. Oktober 2009 um 14:35

Zitat:

Original geschrieben von bimmermayer_e39

Dann fahr mal den Typ S. ...

Ansonsten spar noch ein wenig Geld und kauf dir ein Type R, wenn du nicht viel fährst aber gerne herumcruisen kannst, ist das echt optimal.

lg

Der 3-Türer ist uns zu unpraktisch. Außerdem gefällt uns das Type-S/R Design nicht ganz so gut (Schweller, Spoiler etc.). Abgesehen davon ist mir der Type-R im Unterhalt zu teuer.

Also, wenn Civic, dann 5-Türer :-)

Viele Grüße

boeschung

Das Problem hier ist ein Mißverständnis, das durch Honda's Namensgebung heraufbeschworen wird: i-VTEC

Es gibt 2 Varianten, die sich komplett unterscheiden. Die SOHC Variante findest du im 1.8i-VTEC (140PS) und dem 2.0i-VTEC (150PS). Bei dieser wirkt VTEC nur auf die Einlaßsseite. Dieses System ist nicht auf maximale Leistung, sondern auf bestmöglichen Verbrauch ausgelegt.

Die DOHC-Variante ist im 2.0i-VTEC mit 200PS im EP3 und FN2. Diese ist nach wie vor auf maximale Leistung ausgelegt und bietet auch den üblichen Schub ab ca. 6000U/min.

Grüße,

Zeph

Also mein FK2 fährt sich wei moderner 1,8l Motor eben fährt.

Bei hohen Drehzahlen gute Leistung und vor allem guter Klang, nicht angestrengt.

Also im Prinzip wie mein erster Aud A3 1,8l mit 20V. Bin zufrieden....mehr geht praktisch nicht als Sauger

ich bin eigentlich absolut zufrieden mit den 140 pferdchen aus diesem motor.

so zufrieden, dass ich meinen 2007er FK2 nach 2,5 Jahren wieder verkauft habe ... um ... mit direkt wieder einen FK2 zu kaufen, einen 2009er :-)

aber um auf eine anderer deiner Fragn zurückzukommen: mein erster FK2 fühlte sich nach ca. 20tkm deutlich leichtfüßiger an. Nicht in der Endgeschwindigkeit, aber in der Drehfreude.

das merke ich vorallem daran, dass mein neuer 2009er nun wieder etwas "lahmer" ist. da merkt man, dass mein 2007er eingefahren war nach den 2,5 jahren. das wird mit dem 2009er wieder so kommen.

Tja, so ist es nun einmal, da hilft nur herunterschalten und voll drauftreten:D

Zitat:

Original geschrieben von bimmermayer_e39

Dann fahr mal den Typ S. Ansprechverhalten und Gewicht sind etwas optimaler. Gasannahme ebenfalls. Fahrwerk ist zumal sportlicher und Lenkung direkter. Eben ein sportlich getrimmtes Junggebliebenen Farhzeug;-) Das der FK2 1,5 t hat, ist mir neu... Müssten eigentlich etwa 1,3- 1,4 t sein. Oder irre ich mich?

Ansonsten spar noch ein wenig Geld und kauf dir ein Type R, wenn du nicht viel fährst aber gerne herumcruisen kannst, ist das echt optimal.

lg

Das einzige was beim Type S anders ist, ist das Fahrwerk. Ist etwas härter noch. Ansonsten alles die selbe Hardware !

Zitat:

Original geschrieben von buderuss

 

Das einzige was beim Type S anders ist, ist das Fahrwerk. Ist etwas härter noch. Ansonsten alles die selbe Hardware !

sehe ich genauso. punkte wie "gasannahme sportlicher" und "lenkung direkter" ist beides unsinn, da bei type-s und 5-door identisch

In der Tat hat der aktuelle 1,8er nicht den Biss, den die älteren Modelle ab einer bestimmten Drehzahl vorweisen konnten. Die Ursachen sind vielfältig. Da ist etwa die Abgasgesetzgebung, die dafür sorgt, dass am Kennfeld hier und da gefeilt wird, damit es passt. Beim Civic passt es eigentlich gut, vergleicht man die Charakteristik mit Wettbewerbern. Dort gibt es spürbare "Dellen" in der Leistungcharakteristik, bei Honda geht es gleichmäßig durch die Leistungskurve. Die insgesamt längeren Übersetzungen nehmen auch etwas vom Termperament raus, die Sechsganggetriebe - ebenfalls eine Abgas- und Geräuschgeburt - und die hohe Fahrzeugmasse tun Übriges.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Motorabstimmung lag obendrein beim Verbrauch, die überarbeitete Version des 1,8ers (s. Spritmonitor) ist im Alltag spürbar sparsamer - ein besonders wichtiges Augenmerk beim Kauf. Neukäufer haben damit kein Problem, Hondakenner sind vom Fahrverhalten häufig enttäuscht. Hinzu kommt der Gewöhnungseffekt. Beim Wettbewerb überwiegend gleichmäßige Leistungsentfaltung und oben eher "zugeschnürt", in der Mitte oft noch spürbare Dellen, da erscheint der Honda plötzlich in anderem Licht. Gewohnt oder gar besser, fehlen doch dort wenigstens die Dellen. Da hilft einfach nur vorher keinen alten Honda gefahren zu haben. Die Zeiten sind wohl unwiderruflich vorbei, Zeichen der Zeit sozusagen.

Ich bedauere daher alle jungen Leute, denen das nicht gegönnt war. Wer den Schub und die Spritzigkeit eines leistungsstarken Zweitaktmotorrades nicht erlebt hat, der wird dies aber auch bestimmt nicht vermissen, ebenso ist es, wenn man einen Honda mit einer Leermasse von weniger als einer Tonne mit einem nicht abgas- und geräuschmäßig abgewürgten drehfreudigen Motor nie kennen gelernt hat. Da liegen einfach Welten dazwischen - allerdings auch bei der Geräuschentwicklung und dem sonstigen Komfort, da wären erhebliche Abstriche zu machen, da müssten die Fenster selbst gekurbelt werden und auch ein Lenkservo könnte fehlen. Keine Zentralverriegelung, keine Klima, keine Airbags usw. kurz ein Auto für Puristen. Erzeugt leuchtende Augen, aber Weicheier - pardon, der heutige, komfortorientierte Durchschnittskunde - hat damit ein Problem. Was also sollte einem Hersteller wie Honda anderes übrig bleiben wie Mainstream anzubieten und dabei, wie alle anderen, versuchen ein eigenes Gesicht zu wahren, meist über das Design. Wer will kann ja wenigsten den - viel zu teuren - Type R nehmen, aber auch der ist im Grunde viel zu fett.

Freuen wir uns, dass Honda wenigstens die Qualität nicht aus den Augen verloren hat, da punkten sie doch ganz ganz weit über dem Durchschnitt und über den "Premiummarken" (Letztere kann man sich doch eigentlich nur leisten, wenn die Firma zahlt...). Im Quali-Bereich ist die Luft dünn, da tummeln sich nur noch wenige Hersteller. Downsizing dort treibt inzwischen üble Blüten: Motoren, deren projetktierte Lebensdauer nur knapp über 200 tkm liegt, Rückwärtsgänge, die eine Konstruktionslebensdauer von 30 Minuten haben usw. Der Erstkäufer wird ordentlich bedient, kriegt einen fetten Wertverlust und der Gebrauchtkäufer ist der geschröpfte Werkstattdauerkunde. Soweit ist man bei Honda zum Glück noch nicht und wird es hoffentlich auch "nie" sein.

re

Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, was an den alten Motoren so toll war. Ich hatte auch eine EG4- gut der hatte nur 90 PS, aber trotzdem. Es ist doch im praktischen Gebrauch des Autos viel besser, wenn ich eine gleichmäßige Leistungsentfaltung habe, als wenn ich erst auf 5000 U/min kriechen muss, um dann etwas Zug zu bekommen. Mal abgesehen von dem Verbrauch den man produziert wenn man nur jenseits der 4000 U/min unterwegs ist. Ich kann nicht ganz nachvollziehen, was daran so toll sein soll.

Der FK2 zieht schon ab 2000 Touren gut und gleichmäßig raus. Mir macht das immer richtig Laune- gut ich hatte bis März noch einen 100 PS Focus. Wie schon einige gesagt haben, beschleunigt er subjektiv schlechter als manch anderes Auto- objektiv kann er aber ganz gut mithalten.

Also ich finde den Motor gut, so wie er ist und für mich völlig ausreichend. Ich denke viel mehr kann man aus einem 1,8er mit dem Gewicht nicht rausholen.

Wenn dir das Drehmoment zu gering ist, dann kauf dir den 2,2er Diesel ;)

Man kann sich auch ein Spaßauto kaufen.

mobile.de

Alle CRX raussuchen, anschreiben, das man nur 800 Euro ausgeben will... Hinfahren, zustand angucken, Probefahrt, fertig...

Der Moror ist sehr sparsam, und hat ordentlich kawumms.

Da schafft man es mit dem 1,6er einen FK3 davonzufahren.

Der FK3 kommt nur dank mehr Höchstgeschwindigkeit hinterher...

Jaa, der CRX war ne geile Kiste, hatte einen AS mit 132 PS im Brief und das ganze bei ca. 875kg Gewicht. Das Auto war das "fahraktivste" Auto das ich bisher hatte. Er ließ sich im unteren Drehzahlbereich sparsam fahren und ab ca 4500 u/min kam der große Bumms, da ist die Karre abgegangen wie eine Rakete, war einfach nur geil das Auto. 

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