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Holland plant Umstellung von KFZ-Steuer auf Kilometergeld - überwacht per GPS.
Zitat:
Radikale Reform
Niederlande erheben Kilometergeld statt Kfz-Steuer
Die Niederländer schlagen einen neuen Weg im Klimaschutz ein. Statt der althergebrachten Kfz-Steuer zahlen Autobesitzer ab 2012 drei Cent pro gefahrenem Kilometer.
Die Regierung erhofft sich von der Reform weniger Staus und geringeren CO2-Ausstoß.
(...)
Bis 2018 wird die Gebühr schrittweise auf 6,7 Cent erhöht. :eek:
(...)
Für die Gebührenberechnung müssen alle niederländischen Autos mit speziellen GPS-Systemen ausgestattet werden. :mad:
Sie erfassen die gefahrenen Kilometer und senden die Informationen an eine staatliche Zentralkasse, :mad::mad:
die das Geld von den Konten der Fahrzeughalter einzieht.
Informationen über den Streckenverlauf sollen aus Datenschutzgründen nicht gespeichert werden.
(natürlich nicht :rolleyes: )
.
Mal abgesehen davon, daß 3 und später 6,7 Cent pro Kilometer ziemlich teuer sind,
ist die Installation von Geräten, die jede Fahrt überwachen und die Daten an den Staat senden abzulehnen. :mad:
Falls sich jemand fragt, was das im Sicherheitsforum zu suchen hat
Zitat:
Insgesamt werde die Zahl der von niederländischen Autos zurückgelegten Straßenkilometer um 15 Prozent abnehmen, da mehr Menschen auf öffentliche Verkehrsmittel sowie das Fahrrad umsteigen würden. Zudem werde es pro Jahr sieben Prozent weniger Verkehrstote geben.
... außerdem gibt es hier kein geeigneteres Unterforum.;)
PS
Den holländischen Grünen geht das Ganze - wie zu erwarten - übrigens nicht weit genug.
Klar, alles was weniger als ein Verbot von motorisiertem Individualverkehr bedeutet, geht Grünen (hüben wie drüben) naturgemäß nicht weit genug.
PPS
Ich wette in Deutschland gibt es schon eine Anzahl von Kontrollfreaks im Politik und Volk, die sich nach lückenloser Überwachung von Fahrtstecke und Geschwindigkeit sehnen.
Beste Antwort im Thema
Wieso nicht auf den Sprit umlegen?
Das wäre gerechter.
So finanziert der Vielfahrer den Rentner, der einmal in der Woche zum Netto gondelt und die Regelung gut findet.
Momentan habe ich 108 Euro Steuern und meine Frau knapp 190 Euro.
Ich fahre 20.000 p.a., sie mit ihrem Berufswagen (Freiberuflerin) 35.000 p.a.
Hieße für uns bei 3 Cent p. km: 600 respektive 1050 Euro.
...
Wenn das durchkommt mit bis zu 6,7 Ct. ... in 20 Jahren ist die Kate in Deutschland abbezahlt, dann mal sehen :D
Auf die nächsten 2,5 Mio. Arbeitslosen, die lieber zu Hause bleiben, anstatt sich diesen Knüppel in die Felgen schieben zu lassen ...
cheerio
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238 Antworten
Moin:)
Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder btt oder ein Schloss, es liegt an euch:rolleyes:
Gruss TAlFUN
MT Moderation
p.s.
Zur Info, ich habe das Thema mal abonniert;)
....bevor das hier wegen zu viel OT-Gelabere geschlossen wird hier noch eine wichtige Meldung ....
Brüssel prüft die Einführung für die beiden Länder Belgien und Luxemburg. Unter anderem der belgische Vorsitzende des Benelux-Parlaments, Bart Tommelein ist für das flächendeckende System in den Benelux-Ländern.
Zum Schutz:
"Behörden empfingen keinerlei Angaben über die zurückgelegten Routen und könnten einzelne Fahrzeuge nicht verfolgen. Lediglich die Zahl der gefahrenen Kilometer werde automatisch an eine Gebühreneinzugsstelle übermittelt."
Zitat:
Original geschrieben von Ralfo1704
Lediglich die Zahl der gefahrenen Kilometer werde automatisch an eine Gebühreneinzugsstelle übermittelt.
und das wird in deutschland daran scheitern, weil jeder bevor er auch nur einen cent überweist, auf den millimeter genau seine gefahrenen routen nachgeweisen haben will.........und spätestens diejenigen, die die gefahrenen km ausrechnen, werden wohl nachverfolgen können wann sich ein fahrzeug wo befunden hat.....
Das währe doch einfach zu lösen. Jeder der einen genauen Nachweis haben möchte, weil er der Technik nicht traut, muss eine Einverständniserklärung unterschreiben, dass seine aufgezeichneten Daten aus dem Datenschutzsystem rausgenommen werden.
Da wird man dann sehen was jedem wichtiger ist. Der Schutz seiner Routen oder das Misstrauen in die Technik.
Zitat:
Original geschrieben von Ralfo1704
Zum Schutz:
"Behörden empfingen keinerlei Angaben über die zurückgelegten Routen und könnten einzelne Fahrzeuge nicht verfolgen. Lediglich die Zahl der gefahrenen Kilometer werde automatisch an eine Gebühreneinzugsstelle übermittelt."
Nun gut es betrifft ja nur die Nachbarn, aber wenn das bei uns Ansteht, würdest du unserer Regierung, die für großen Lauschangriff, Onlinedursuchung, Sperren im Internet und "Unsere Rente ist sicher" steht glauben?
Daten die man hat, die werden auch genutzt. Früher oder später, legal oder ilegal.
Dazu kommt noch, das niemand weiß wer die Daten hat. Wenn das über GPS gemacht wird, hat das Pentagon mit Sicherheit die Daten, ganz egal was in den Verträgen mit den Teilnehmerländern steht.
Moin nochmal,
ich habe es scon in einem anderen Thema geschrieben, mir persönlich macht diese Vorstellung Angst, George Orwell "1984" ging nicht so weit:rolleyes: :(
Der gläserne Autofahrer, Verkehrsverstösse und Geschwindigkeitsüberschreitungen werden direkt vom Konto abgebucht und was folgt dann, Satellitenüberwachung wer eine Zigarette wegwirft etc. :confused:
Fragende und nachdenkliche Grüsse
TAlFUN
Was hat das Pentagon mit den Blackboxen in den Autos zu tun?
Wie schon erwähnt ist GPS allein nicht in der Lage irgendetwas auf der Welt zu Orten.
Zitat:
Original geschrieben von zille1976
Das währe doch einfach zu lösen. Jeder der einen genauen Nachweis haben möchte, weil er der Technik nicht traut, muss eine Einverständniserklärung unterschreiben, dass seine aufgezeichneten Daten aus dem Datenschutzsystem rausgenommen werden.
Da wird man dann sehen was jedem wichtiger ist. Der Schutz seiner Routen oder das Misstrauen in die Technik.
Das wäre ja die Quadratur des Kreises. Wer eine Forderung stellt muß auch belegen, das sie berechtigt ist. Und das ohne die Persönlichkeitsrechte des einzelnen zu verletzen.
Zitat:
Original geschrieben von zille1976
Das währe doch einfach zu lösen. Jeder der einen genauen Nachweis haben möchte, weil er der Technik nicht traut, muss eine Einverständniserklärung unterschreiben, dass seine aufgezeichneten Daten aus dem Datenschutzsystem rausgenommen werden.
Da wird man dann sehen was jedem wichtiger ist. Der Schutz seiner Routen oder das Misstrauen in die Technik.
Ob eine Regierung bestehend aus SED ... Pardon ... PDS ... Pardon ... die Linke dem Wunsch der Betreffenden entspricht? ;)
Naiv kann ich da nur sagen.
Zitat:
Original geschrieben von zille1976
Was hat das Pentagon mit den Blackboxen in den Autos zu tun?
Wie schon erwähnt ist GPS allein nicht in der Lage irgendetwas auf der Welt zu Orten.
Lese es dir noch mal in Ruhe durch.
Die gefahrenen Kilometer sollen mittels GPS ermittelt werden.Hierzu ist ein GPS-Sender nötig. Es fließen also Daten von und zum Sat. Da dieses System dem Pentagon gehört, sollte klar sein, was die damit zu tun haben.
Dann halt das Modell "verplombter Kilometerzähler" welches ich schon vor einigen Seiten vorgeschlagen habe. Was am Strom und Wasserzähler geht sollte auch im Auto funktionieren.
Zitat:
Original geschrieben von zille1976
Was hat das Pentagon mit den Blackboxen in den Autos zu tun?
Wie schon erwähnt ist GPS allein nicht in der Lage irgendetwas auf der Welt zu Orten.
Da hast zur Abwechslung mal Du recht.
Zitat:
Original geschrieben von zille1976
Dann halt das Modell "verplombter Kilometerzähler" welches ich schon vor einigen Seiten vorgeschlagen habe. Was am Strom und Wasserzähler geht sollte auch im Auto funktionieren.
Die Idee ist nicht schlecht, aber die Niederländer haben sich eben für GPS entschieden.
Das zynische Arschloch in mir würde behaupten: Wegen der Daten die nicht ermittelt und gespeichert werden.
Zitat:
Original geschrieben von Swallow
Zitat:
Original geschrieben von zille1976
Was hat das Pentagon mit den Blackboxen in den Autos zu tun?
Wie schon erwähnt ist GPS allein nicht in der Lage irgendetwas auf der Welt zu Orten.
Da hast zur Abwechslung mal Du recht.
GPS=GlobalPositioningSystem,
das einzige was fehlt ist die passende Software sowie Sender und Empfänger, die Empfänger hat jedes Fahrzeug mit Navisystem, die meisten LKWs auch mit Sender:rolleyes:
Gruss TAlFUN
Zitat:
Original geschrieben von joschi67
Lese es dir noch mal in Ruhe durch.
Die gefahrenen Kilometer sollen mittels GPS ermittelt werden.Hierzu ist ein GPS-Sender nötig. Es fließen also Daten von und zum Sat. Da dieses System dem Pentagon gehört, sollte klar sein, was die damit zu tun haben.
Da bringst du was durcheinander. Das GPS Signal wird ausgewertet und aufgrund des verschiedenen Positionsänderung wird im Auto eine Strecke errechnet. Da muss nichts zurückgesendet werden.
Wie sollte den so ein Sendesystem funktionieren? Man kann nicht einfach mal so was zu nem GPS Sateliten schicken. Selbst bei der Diebstahlortung kommt ein GMS Sender zum Einsatz.