- Startseite
- Forum
- Auto
- Volkswagen
- Golf
- Golf 7
- hoher Verbrauch?
hoher Verbrauch?
Ich fahre jetzt ca 2000 km einen Sportsvan 8/2014,Tageszulassung erworben 10/14.
1,2 TSI 110 Ps DSG.Ich verbrauche zwischen 7,5 und 8 Liter,Ca 1/3 Stadt und 2/3 Landstrasse,
sinnig gefahren.
VW sagt ab ca 5000 km wird es deutlich weniger. Wer kann mir etwas dazu sagen?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@Big-Teddy schrieb am 2. Februar 2015 um 22:35:54 Uhr:
Ihr labert wieder einen Müll. Selbstverständlich wird der Verbrauch noch ein Stück runtergehen, wenn der Wagen eingefahren ist. Auch wenn oft gesagt wird dass die Fertigungstoleranzen heute sehr gering sind. Ich würde sogar fast behaupten dass Du den Verbrauch erst ab 10.000-15.000 KM richtig beurteilen kannst. Die ganzen Bauteile müssen sich erstmal einspielen. War bisher bei all meinen Autos so.
Von daher: mach Dir erstmal keinen Kopf und lass die Besserwisser hier ruhig reden.
VG, Teddy
Das ist ein Umgangston an den sich ein kultivierter Mensch nicht gewöhnen kann.
Vage Vermutungen, wie in diesem Fall, kann man auch anders posten. Wir haben eine so schöne und wortreiche Sprache, der man sich ruhig bedienen sollte.
Ähnliche Themen
127 Antworten
Zitat:
Das ist schon ein trauriges Bild, wenn selbst die 10 ausgewiesenen GTI-Sparfüchse (Sparfüchse sind die Besten bei Spritmonitor, wenn viele Autos gelistet sind, immer) letztendlich mit einem Frontantriebs-Kompaktwagen noch nicht mal den Durchschnitts-Verbrauch hin bekommen, den alle (über 200) gelisteten Golf 1,4TSI-Fahrer (140/150PS) durchschnittlich schaffen (6,9L/100km).
ICH NICHT ... obwohl im ECO Mode und absolut bewuster Fahrweise, beschleunigen wie mit einer Ente 2CV, dahinkriechen usw. ... auch nicht mit anstrengen, grrrr
Zitat:
@Wavedancer02 schrieb am 5. Februar 2015 um 12:42:21 Uhr:
In meinen Augen ist das reine Volksverarschung und abzocke, das ist echt frech mit welchen Trick´s die Verbrauchsangaben der Hersteller erziehlt werden. Nicht umsonst ist die NEFZ in den letzten Wochen vermehrt in den Medien kritisert worden, soweit ich das mitbekommen habe soll es da EU weit was neues geben, nur wann ist die Frage ...
Ja ist ganz klar realitätsfern, persönlich profitiere ich aber davon weil mein Auto 0£=0€ jährl. Kfz-Steuer kostet, mein Leasing also billiger ist. Zudem ist durch den geringen (offiziellen) CO2 Ausstoss der Firmenwagensteuersatz recht preiswert. Zumal man bedenken muss das der Verbrauch in der Praxis durch einen anderen Zyklustest auch kaum, wenn denn überhaupt geringer wäre.
Sehe ich genauso. Ich zahle dank dem NEFZ weniger als ich real zahlen müsste. Die Angaben der Hersteller dienen eher als Vergleich zu anderen Modellen/Marken. Wer die Angaben zur Vorab-Berechnung der Kosten pro Kilometer nutzt hat natürlich ein Problem.
Zitat:
@Splendid85 schrieb am 5. Februar 2015 um 22:24:20 Uhr:
Die Angaben der Hersteller dienen eher als Vergleich zu anderen Modellen/Marken.
Das ist der springende Punkt! Auch wenn die angegebenen Verbräuche anders ermittelt werden würden, gäbe es nach wie vor Fahrer, die mehr, und andere, die weniger verbrauchen würden.
Dass die nach NEFZ ermittelten Verbräuche im praktischen Einsatz nicht erreicht werden, ist doch ein alter Hut.
Zitat:
@Splendid85 schrieb am 5. Februar 2015 um 22:24:20 Uhr:
Die Angaben der Hersteller dienen eher als Vergleich zu anderen Modellen/Marken.
Das funktioniert aber nicht, weil sich jedes Modell jeder Motor je nach realem Profil anders verhält.
2 Modelle die im NEFZ ungefähr gleich liegen, können sich bei 130 km/h auf der Autobahn komplett anders verhalten.
Ein Zyklus mit höheren Geschwindigkeiten hätte den Vorteil, dass die Getriebeübersetzungen sinnvoller und länger ausgelegt werden und Fahrzeuge eher einen 6. Gang spendiert bekommen.
Im NEFZ ist ein 6. (langer) Gang nicht so wirkungsvoll.
Ich habe es aufgegeben, mir um den Verbrauch noch einen Kopf zu machen - denn ich möchte auch Spaß beim Fahren haben.
Seitdem ich so denke, komme ich auf einen Langzeitschnitt von 8.8l beim TSI122 bei 90% Stadtverkehr und dem Ehrgeiz, schnell an der Ampel wegzukommen.
Was soll's?!?
Zügiges Beschleunigen und sparsame Fahrweise schließen sich nicht aus...
Bei längeren Fahrten (20 km+) auf Autobahn/Landstraße mag das vielleicht richtig sein, bei Stop & Go in der Stadt kann man das vergessen, da nützen auch die meisten Spritspartipps nichts. Auf den 8 km einfach für den Arbeitsweg komme ich an rund 15 Ampeln vorbei, wenn die Verbrauchsanzeige mal einstellig ist (9,7-9,9), dann kann ich mir schon ein Kreuz in den Kalender machen bzw. weil vielleicht Ferienzeit ist. Ansonsten stehen da schön regelmäßig 10,5-12,5 Liter auf der Uhr und die Start/Stop ist glaub ich zuletzt mal vor 3 Monaten angesprungen. Und ich bin keiner der auf Ampelstarts wert legt, sondern cruise da eher auf Schleichfahrt.
Die erste 1-2 Monate hab ich noch immer regelmäßig auf die Verbrauchsanzeigen geschaut, sogar im Sommer mal eine Tankfüllung auf AC verzichtet, die sonst permanent läuft, aber für Entspannung sorgt das nicht. Ich bin da ganz bei frimp42, ich habs schon lange aufgegeben mit dem Verbrauch, der Karren nimmt sich halt was er braucht und fertig ist.
Zitat:
@Superdino schrieb am 6. Februar 2015 um 08:14:08 Uhr:
Ein Zyklus mit höheren Geschwindigkeiten hätte den Vorteil, dass die Getriebeübersetzungen sinnvoller und länger ausgelegt werden und Fahrzeuge eher einen 6. Gang spendiert bekommen.
Würde des Zyklus geändert werden, würden vermutlich auch die Hersteller die Autos danach anpassen. Aber dann müsste Berg-/Talfahrten, Stopp & Go und alle Eventualitäten berücksichtigt werden. Das hätte einen höheren Verbrauch und natürlich auch höhere Einstufungen in die KFZ-Steuer (bzw. bald KFZ-Maut :D) zur Folge.
Dann gäbe es aber viele, die sich ungerecht behandelt fühlen, weil sie im ländlichen Flachland wohnen und weit unter den angegebenen Verbrauch kommen
wenn man als einen Punkt des Vergleichs den Verbrauch bei höherer Konstantgeschwindigkeit (z.B. 130km/h) nehmen würde, würde es den Herstellern diesbezüglich, mit der Trickserei, schwerer gemacht werden.
Diese Geschwindigkeit müsste, als Beispiel, mindestens 15 Minuten konstant gehalten werden, damit Kurzzeit ("Spar"-)effekte, wie sie z.B. bei Hybrid-Autos auftreten können, möglichst ausgeschlossen werden.
Damit hätte dann auch endlich mal der Verbraucher eine kleine Chance, eine Vergleichsverbrauchsangabe ungefähr (über die MFA) selbst überprüfen zu können.
Und das macht ja leider der ADAC auf seinem genormten Autobahnverbrauch im Autotest eher schlecht, da zuviele Temposchwankungen vorkommen. Aber wenigstens geben die dort wirklich mal Vollgas. Was wohl trotzdem nicht immer zum Nachteil Leistungsstärkerer Motoren führt.
ich bin mir ganz sicher, dass die Herstellerlobby alles daran setzt (und bisher alles daran gesetzt hat), dass die Vergleichsverbräuche so kompliziert gemacht werden, dass sie möglichst kaum überprüft werden können (vom Kunden schon gar nicht) und dass sie möglichst viel Spielraum zum "Tricksen" übrig lassen.
Ein Verbrauchswert bei Konstantgeschwindigkeit über eine längere Zeit, würde dem genau entgegen stehen. Der wäre viel zu einfach und zu ehrlich, als dass man zu lässt, dass so etwas eingeführt wird.
Dicke SUV o.ä. kann man dann auch kaum noch schön rechnen und damit würde der Flottenverbrauch unweigerlich steigen. Das kann sich kein Hersteller leisten...
Zitat:
@HJEbel schrieb am 3. Februar 2015 um 10:16:03 Uhr:
Danke für deine Hinweise.Ich fahre mit Start/Stop.Ich drehe den Motor in der Stadt ganz selten über 2000 Umdrehungen,Landstrasse um 3000.Mit dem Verbrauch im Leerlauf werde ich heute testen.
Mein Golf 6 160 PS DSG lagt von Anfang an zwischen 6,5 bis max ca 7,5.ich bin nach einfahren,ca 2000 km,immer sehr zügig gefahren.Mein VW Händler in Hannover sagt das man es nicht vergleichen kann.
Mein7er Sportsvan wird mit 5 Litern angegeben.Zu 6,5 Litern Verbrauch würde ich nichts sagen.
Gruss aus Hannover
Der "Sportsvan" (oder früher: Golf Plus, aber das klang wohl zu opamäßig) ist auch, vantypisch übrigens, deutlich weniger windschnittig als ein normaler Golf. In der Stadt bemerkt man das kaum, bei höherer Geschwindigkeit schon, wie Du selber gerade feststellen musst. ;)
Zitat:
@paulhermann schrieb am 3. Februar 2015 um 23:36:00 Uhr:
Ich kenne kein Auto, dessen Reifen nicht mit Gas befüllt sind.
Ich schon. Klick.
:D
Landstraße um 3000rpm mit einem DSG im D-Modus?
Viel mehr als 2000rpm sollten das, wenn man wirklich sinnig Gas gibt, eigentlich kaum werden.
Eigentlich geht es hier ja um den 1,2 TSI SV oder? Glaube jetzt den Verbrauch von diversen GTI´s anzuführen wird dem Kollegen wenig helfen, zumal ich glaube, dass wir alleine wegen der aufgezogenen Gummis schon gewaltige Verbrauchsunterschiede haben. Oder fährt einer der GTI Fahrer im Winter mit 16" ? Fahrverhalten mal aussen vor.
Da der 1,2 Liter ja auch mit 110PS als 6 Gang Schalter zu haben ist und zumindest beim normalen Golf hier die DSG Varianten einen höheren Verbrauch haben, glaube ich, dass das DSG für eben diesen kleinen, wenn auch sicher nicht schlechten Motor nicht die beste Wahl ist. Kann mich erinnern, auch in diversen Zeitschriften davon gelesen zu haben, dass vom DSG in Kombination mit diesem Motor eher abgeraten wurde.
Egal ob beim kleinen Diesel mit nur 5 Gängen oder beim TSI 110PS mit 6 Gang, beim normalen Golf spricht der spritmonitor eine klare Sprache gegen DSG. Rein vom Verbrauch her...
Ich glaube auch, dass eben der 4Zylinder 1,2 TSI nicht unbedingt eine schlechte Wahl ist. Verglichen zum gleich starken Diesel, verbraucht er nicht wesentlich mehr, hat eben einen Gang mehr und kostet deutlich weniger.
Bei mir in Österreich z.B. verkauft sich der kleinere 1,2 TSI mit 86PS blendend.