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Hinterrad Demontage Castelgarden TC 102

Themenstarteram 4. Mai 2017 um 11:48

kurze Frage:

ich muß bei einem Castelgarden TC102 hinten ein Rad demontieren (Reifenschaden)

gibt es einen Trick um das Rad von der Achse zu bekommen ? Das Teil ist einfach fest !

Viel WD40 und Geduld?

Das Rad ist ja eigentlich nur draufgesteckt und mittels Sprengring gesichert.

Für einen Abzieher fehlt der Ansatz, letztes Mittel wäre Gewalt - ich möchte aber nur ungern.

Für einen guten Tipp wäre ich dankbar.

 

 

Beste Antwort im Thema

2 Löcher für 8er oder 10er Gewindestange neben die Nabe bohren, Brücke aus Winkel oder so dazu anfertigen und Achse durchdrücken.

Alles andere ist vertane Zeit !

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2 Löcher für 8er oder 10er Gewindestange neben die Nabe bohren, Brücke aus Winkel oder so dazu anfertigen und Achse durchdrücken.

Alles andere ist vertane Zeit !

Zitat:

@LusYM1500 schrieb am 4. Mai 2017 um 11:48:35 Uhr:

kurze Frage:

ich muß bei einem Castelgarden TC102 hinten ein Rad demontieren (Reifenschaden)

gibt es einen Trick um das Rad von der Achse zu bekommen ? Das Teil ist einfach fest !

Viel WD40 und Geduld?

Das Rad ist ja eigentlich nur draufgesteckt und mittels Sprengring gesichert.

Für einen Abzieher fehlt der Ansatz, letztes Mittel wäre Gewalt - ich möchte aber nur ungern.

Für einen guten Tipp wäre ich dankbar.

Ich würde wie folgt vorgehen bzw. die Lage so beurteilen:

  • Wenn das Rad schon über Jahre hinweg nicht abmontiert wurde und der Mäher immer wieder mit Hochdruckreiniger sauber gemacht wurde, dann ist das Rad vermutlich festgerostet.
  • Keine Gewalt anwenden, kein Anwärmen mit dem Schweißbrenner und auch keine Schläge. WD 40 und viel Wartezeit wird das Problem nicht lösen.
  • Ansetzpunkt für Abzieher installieren (bitte Bilder vom Rad und der Radnabe mit Maße zeigen).
  • Weitere Anweisungen folgen danach.

Grüße von

Alois

Themenstarteram 4. Mai 2017 um 12:56

Hey, das ging jetzt fix!

Die Decke ist so alt wie der Mäher, das Rad war also mit Sicherheit seit Auslieferung nicht runter.

Sicher ist Rost das Problem.

Hammerschläge bringen wohl nix - das treibt u.U. die Achse auf, danach wird das Problem nur größer.

Daher wollte ich auf Gewalt möglichst verzichten - ist ja keine Lösung, jedenfalls meist keine schöne.

 

Die Lösung 2 Löcher zu bohren wird es wohl werden, bei Mähern älterer Generationen waren diese teilweise ja vorhanden. Ich schau mir dann gleich nochmal die Felge an, ob das so geht - ohne das sie schaden nimmt.

Hatte schon überlegt den Reifen einfach von der montierten Felge zu ziehen - würde sicher auch gehen, lustig ist aber was anderes.

Erstmal vielen Dank !

Themenstarteram 7. Mai 2017 um 7:29

Das Teil ist runter!

Ich hab mir die Felge nochmal angeschaut - bohren wollte ich nicht, in dem Bereich ist sie doppelwandig - klar, damit die Aufnahme für die Achse auch Halt hat. Meine Bedenken : wenn sich da was verzieht hat das Rad am Ende vielleicht einen Schlag und der Korrosion im Felgeninneren ist die Tür geöffnet

habe wie vorgeschlagen eine dicke Mutter auf ein Stahlprofil geschweißt, das Profil mittels Schraubzwingen + Unterlagen über das Rad fixiert (elend) und mittels 10ner Gewindestange die Felge (unter knacken und ächzen) von der Achse gezogen, die 10ner Gewindestange war fast schon zu dünn, die hat es ordentlich verbogen

den Sicherungskeil der das Verdrehen der Felge auf der Achse verhindern soll haben sie bei der Poduktion mal gleich in die Radnabe/ Aufnahme gestanst (kann also nicht ersetzt werden) - Qualität ist was anderes und der Mäher ist nun kein Super-Billig-Teil

Ist das jährlichen Abnehmen der Hinterräder + Achse fetten eigentlich Bestandteil des Wartungsplans ?

Nach der Aktion würde ich das als sinnvoll erachten ;-) !

Vielen Dank für die Tipps !

Zitat:

@LusYM1500 schrieb am 7. Mai 2017 um 07:29:20 Uhr:

Das Teil ist runter!

Ich hab mir die Felge nochmal angeschaut - bohren wollte ich nicht, in dem Bereich ist sie doppelwandig - klar, damit die Aufnahme für die Achse auch Halt hat. Meine Bedenken : wenn sich da was verzieht hat das Rad am Ende vielleicht einen Schlag und der Korrosion im Felgeninneren ist die Tür geöffnet

habe wie vorgeschlagen eine dicke Mutter auf ein Stahlprofil geschweißt, das Profil mittels Schraubzwingen + Unterlagen über das Rad fixiert (elend) und mittels 10ner Gewindestange die Felge (unter knacken und ächzen) von der Achse gezogen, die 10ner Gewindestange war fast schon zu dünn, die hat es ordentlich verbogen

den Sicherungskeil der das Verdrehen der Felge auf der Achse verhindern soll haben sie bei der Poduktion mal gleich in die Radnabe/ Aufnahme gestanst (kann also nicht ersetzt werden) - Qualität ist was anderes und der Mäher ist nun kein Super-Billig-Teil

Ist das jährlichen Abnehmen der Hinterräder + Achse fetten eigentlich Bestandteil des Wartungsplans ?

Nach der Aktion würde ich das als sinnvoll erachten ;-) !

Vielen Dank für die Tipps !

Und das alles ohne ein paar Bilder davon?

Zitat: "habe wie vorgeschlagen eine dicke Mutter auf ein Stahlprofil geschweißt, das Profil mittels Schraubzwingen + Unterlagen über das Rad fixiert (elend) und mittels 10ner Gewindestange die Felge (unter knacken und ächzen) von der Achse gezogen, die 10ner Gewindestange war fast schon zu dünn, die hat es ordentlich verbogen"

Wo hast du den Tipp her und ein paar Bilder sind echt interessant !

Themenstarteram 8. Mai 2017 um 9:25

Eurem Wunsch folgend hab ich dann hier noch ein paar Bilder - sind zwar nicht direkt life gemacht, sondern nach erfoglter Demontage nachgestellt

Bild 1 2 und 7 sind der "Abzieher" und die Monage dazu - ist wirklich elend , weil hinter dem Rad ist nicht viel Platz

Bild 3 und 4 zeigt die Felge (doppelwandig) von vorn und von hinten, wie gesagt anbohren wollte ich die nicht - wegen der oben angeführten Gründe

Bild 5 hier sieht man den in der Felge eingestanzten Keil (von außen auch auf Bild 4 erkennbar)

Bild 6 dann die Achse ohne Rad

Die Lösung ist sozugagen eine Kombi aus Euren Anmerkungen + ein paar Gedanken die man sich natürlich immer auch selbst machen sollte

Wer solche Probleme öfter hat kann analog sicher ein schöneres Werkzeug bauen, dass dann auch schnell und komfortabel montiert werden kann und versch. Reifengrößen angepasst werden kann

Nochmal Dank an Euch

Img-20170508-084243207-1
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Img-20170508-084348244-1
+4

Zitat:

@LusYM1500 schrieb am 8. Mai 2017 um 09:25:22 Uhr:

Eurem Wunsch folgend hab ich dann hier noch ein paar Bilder - sind zwar nicht direkt life gemacht, sondern nach erfoglter Demontage nachgestellt

Bild 1 2 und 7 sind der "Abzieher" und die Monage dazu - ist wirklich elend , weil hinter dem Rad ist nicht viel Platz

Bild 3 und 4 zeigt die Felge (doppelwandig) von vorn und von hinten, wie gesagt anbohren wollte ich die nicht - wegen der oben angeführten Gründe

Bild 5 hier sieht man den in der Felge eingestanzten Keil (von außen auch auf Bild 4 erkennbar)

Bild 6 dann die Achse ohne Rad

Die Lösung ist sozugagen eine Kombi aus Euren Anmerkungen + ein paar Gedanken die man sich natürlich immer auch selbst machen sollte

Wer solche Probleme öfter hat kann analog sicher ein schöneres Werkzeug bauen, dass dann auch schnell und komfortabel montiert werden kann und versch. Reifengrößen angepasst werden kann

Nochmal Dank an Euch

Stelle fest, gute, einfache/billige Lösung. Und wenn dann die Achse vor dem Zusammenbau gefettet wird, dann gehts künftig auch ohne Abzieher gut. Vielen Dank für die Bilder.

Alois

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