- Startseite
- Forum
- Auto
- Volkswagen
- Golf
- Golf 3
- Hinterachslager justieren, aber wie?
Hinterachslager justieren, aber wie?
Hallo,
nach reichlicher Lektüre von Tipps aus verschiedenen Threads habe ich mein Wochenende mit dem Austausch der Hinterachslager an meinem Variant (1.4 ABD) verbracht.
... natürlich mit allen bekannten Problemen wie BKR festgegammelt, Gummimetall-Lager festgerostet etc. . Hab's aber trotzdem im eingebauten Zustand (Grube) hinbekommen - der TÜV will es ja so ;-).
Nun stehe ich aber vor dem Problem, dass ich nicht sicher bin, wie die Hinterachslager bzw. deren Böcke (also die Achshalter mit 4 Schrauben) fachgerecht montiert werden.
Offensichtlich existieren hier unterschiedliche Meinungen, was Vorspannung und Winkel angehen.
Beim Golf handelt es sich ja irgendwie um einen "mitsteuernde" HA, die je nach Kurven/Seitenlast das Fahrverhalten beeinflusst (?). Ich habe natürlich keine Lust, meine Arbeit mit Fehlern bei der Endmontage zu versauen.
Also wer kann mir zuverlässig beschreiben, wie man die Achslager und die Achslagerböcke ordnungsgemäß anzieht (Drehmomente wären auch von Interesse)?
es grüßt
renncaddy
Beste Antwort im Thema
Die Lager sind zu 100% erst dann anzuziehen, wenn der Wagen auf den Rädern am Boden steht.
Die Voreinstellung auf 15° ist nur für die Montage im Werk von Interesse, sodass die Achse direkt eingebaut werden kann und an den Böcken festgeschraubt werden muss.
Ähnliche Themen
20 Antworten
danke rpalmer, das ist ja mal ein zeitnahes Feedback.
Das mit der Vorspannung habe ich jetzt verstanden. Kann es sein, dass diese 12° annähernd der ausgefederten Serienachse entsprechen? Also Aufbocken - Anziehen?
Bei den Lagerböcken besteht allerdings immer noch Unsicherheit: Meine Variant Achslager sind 2teilig und nicht wie die auf der Seite beschriebenen Limo-Lager einteilig.
Oder ist das Prinzip das gleiche? Also links mittig im Langloch und rechts ...?
Aber schon parallel zur Fahrtrichtung, oder? Bin ganz durcheinander wegen der Winkelangaben.
die ha lager sind im EINGEBAUTEM zustand anzuziehen. steht im übrigen auch so in JEDEM vw leitfaden.
wiso? ganz einfach:
wen du die lager im AUSGEFEDERTEN zustand anziehst dann sind die lager im normalen zustand (federbein belastet durch das gewischt des autos) IMMER unter spannung. und sobald der wagen einfedert werden die lager überspannt. die konsequenz ist das die lager bzw das gummi nach kürzester zeit einreisen.
wen du die lager im eingefederten zustand anziehst dann haben die eine vorspannung gleich null. somit sind die im normalen zustand nicht unter spannung und wen der wagen einfedert ist kurzfristig eine vorspannung drauf die aber beim ausfedern abgebaut wird.
hm, das sind ja wieder die 2 mir bekannten Lösungen und ich bin genauso schlau wie vorher.
Das mit der Vorspannung klingt absolut plausibel, aber kann es nicht auch sein dass diese erst zu einer "stabilen" Hinterachse führt. Diese 12°-Geschichte habe ich nun schon mehrfach gelesen.
Andererseits möchte ich die Lebensdauer der neuen Buchsen nicht unnötig verkürzen.
Hilfe! Warum liest man so oft von dieser 12°-Vorspannung?
vielleicht sind 12grad der eingefederte zustand? ;) ich weiss es net. fakt ist das alles andere blödsinnig wäre.
Die Lager sind zu 100% erst dann anzuziehen, wenn der Wagen auf den Rädern am Boden steht.
Die Voreinstellung auf 15° ist nur für die Montage im Werk von Interesse, sodass die Achse direkt eingebaut werden kann und an den Böcken festgeschraubt werden muss.
nochmal danke,
ich guck mir das gleich nochmal genau an.
Durchaus möglich, dass 12° +/- X, dem eingefedertem Zustand entsprechen.
Da ich ja über ner Grube arbeite sollte die Montage kein Problem sein.
Werde vor dem Festziehen mit 80Nm (Achslager) und 60Nm (Böcke) darauf achten, dass der Wagen hinten richtig eingewippt ist - unbeladener Zustand.
Auf was sollte ich denn bei ner Probefahrt achten?
Wenn der Wagen hinten schwammig ist, das Heck also erst mit Verzögerung kommt, dann ist die achsiale Vorspannung zu gering. Würde Dir empfehlen nur den in Fahrtrichtung gesehen linken Bock zu lösen, sonst verstellst Du Dir total die Spur.
di 12 grad stehe in jedm repfade ;)
und beziht sich auf serienfahrwerk
so,
habe gestern alle Schrauben im eingefederten, unbeladenem Zustand angezogen, nachdem ich nochmal nach diesen ominösen 12° gefahndet habe.
Ich denke das ist alles richtig so: Das Winkelverhältnis von der Auflagefläche des Lagerbocks zum HA-Schenkel ist tatsächlich in diesem Bereich (exat 12°/geschätzt :)) - die Schenkel sind zwar annähernd waagerecht, jedoch ist ja die Auflagefläche am Seitenträger schräg
Bei der Ausrichtung der Lagerböcke hatte ich leider wenig Alternatíven, da diese bei meinen 2teiligen Gummimetalllagern (Variant) keinen Spielraum nach links oder rechts zulassen, nachdem das HA-Lager angezogen wurde. Auch hatte ich vorher bereits beide Böcke gelöst, damit ich die lange Schraube besser einziehen/durchstecken konnte.
Nach der ersten Probefahrt gestern konnte ich feststellen, daß die Kiste jetzt wie auf Schienen fährt!:D -ein völlig neues Fahrgefühl. Knirschen oder Knachsen oder sonstige Geräusche waren auch nicht festzustellen. Den Elchtest mache ich, wenn das Wetter etwas trockener ist.
Dabei würden mich jetzt noch 2 Dinge interessieren:
Gibt es einen Praxistest mit dem ich die Funktion des Bremskraftreglers einigermaßen überprüfen kann.
Bei dem Rumgewürge an dem Kasten, bin ich nicht ganz sicher, ob die ein/aus-gefederte HA immer noch so auf ds Ding wirkt wie vorher. Verstellt habe ich aber nix daran - nur die Bef.-Schraube zum HA-Querträger hatte ich ab.
Wie würdet Ihr die beiden neuen Bef.-Schrauben (muss ich noch beschaffen) des BKRs vor erneuter Korrosion schätzen? Mit UB-Wachs einsprühen?
Bis hierhin sage ich erstmal Danke
renncaddy
next to do lt. TÜV: Bremsschläuche und Querlenker vorne
Zum Einstellen des BKR musst in die Werke. Die stellen den auf der Rolle ein.
1) warum zum henker baut man den eigendlich die lagerböcke weg? die kannste doch dranlassen????
2) testen: parkplatz am sonntag (aldi, blöd markt etc) wo nix los ist. "zügig" n kreis fahren, voll in die eisen. schiebt der wagen grad aus -> gut. kommt dir der arsch rum -> zu stramm eingestellt.
ich machs immer pie mal auge: ha auf die räder stellen, feder weg, position merken/markieren, feder ran, die schraube im langloch solange verschieben bis die selbe postion erreicht ist. hatte noch nei probleme mit.
3) welche befestigungs schraube? aber weils du bist: nix originales kaufen sondern EDELSTAHL (natürlich mit passender mutter).
1) Hatte ich ja geschrieben warum ich die Böcke gelöst habe. Außerdem hatte ich auch wegen dem BKR-Problem kurzzeitig den Gedanken, die 12er Schraube durchzuflexen und die neue einfach von außen einzuziehen, indem ich den Lagerbock samt Achse runterziehe. Habe dann aber doch am BKR aufgebohrt.
2) jo, genauso einen Praxistest hatte ich mir vorgestellt. Werde das mal so probieren -auch um zu sehen, wie sich mein Bock im Grenzbereich verhält. Hatte letztens erst so ein Kurvenerlebnis - untersteuerte total, aber ohne Bremse.
Langloch hatte ich gar nicht verstellt.
3) Edelstahl ist gut, aber warum Muttern? Hab ja noch die Original Geweindebuchsen dran- nur die Schrauben waren hin. Werde mal schauen ob ich die M8er mit Senkkopf irgendwo bekomme. Habe erst mal provisorisch 6-Kant-Schrauben mit U-Scheibe verwendet
Zitat:
Original geschrieben von onkel-howdy
1) warum zum henker baut man den eigendlich die lagerböcke weg? die kannste doch dranlassen????
vielleicht deswege, weil man die 12grad auf de werkbank ganz bequem eisntelle kann, schraube anziehe kann und dann gemütlich die komplette achs einbaue kann :confused::confused::p:p
zumindeschd muss de linke lagrbock gelöst werde, da über den die vorspannung eingestllt wird