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Hilfe: Bonanza-Effekt wird stärker

Themenstarteram 1. Juli 2008 um 9:12

Hallo,

fahre meinen C mittlerweile 11,5 TKM und bin mit Motor/Fahrwerk/Abstimmung im Grunde sehr zufrieden. Seit 2-3 TKM kommt aber eine alter Bekannter - der Bonanza-Effekt - immer stärker zum Tragen.

Bei den ersten Malen/Erfahrungen traf mich fast der Schlag. Hätte nicht erwartet, dass es sowas im Jahr 2008 noch gibt! Zickt und ruckelt wie eine wütende Ziege. Schlagartig kamen ungute Erinnerungen an unseren geliebten 190er wieder hoch. Da ich 50% meiner Fahrerei in städtischen Gebieten verbringe, ist ein untertouriges "rollen lassen" kaum mehr möglich,

Gibt es da irgend eine Abhilfe oder Tipp??

Danke + Schönen Tag

Alex

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43 Antworten
Themenstarteram 1. Juli 2008 um 9:12

Hallo,

fahre meinen C mittlerweile 11,5 TKM und bin mit Motor/Fahrwerk/Abstimmung im Grunde sehr zufrieden. Seit 2-3 TKM kommt aber eine alter Bekannter - der Bonanza-Effekt - immer stärker zum Tragen.

Bei den ersten Malen/Erfahrungen traf mich fast der Schlag. Hätte nicht erwartet, dass es sowas im Jahr 2008 noch gibt! Zickt und ruckelt wie eine wütende Ziege. Schlagartig kamen ungute Erinnerungen an unseren geliebten 190er wieder hoch. Da ich 50% meiner Fahrerei in städtischen Gebieten verbringe, ist ein untertouriges "rollen lassen" kaum mehr möglich,

Gibt es da irgend eine Abhilfe oder Tipp??

Danke + Schönen Tag

Alex

Hallo,

was genau meinst du mit Bonanza-Effekt? Ich habe mit meinem 220 CDI auch Ruckelprobleme. Nach längerer Fahrzeit kommt es manchnmal vor [2x am Tag] das mein Auto, sobald es zu stehen kommt, [z.B. an einer Ampel] anfängt zu ruckeln, bzw. zu vibrieren. Ich habe eine Automatikschaltung, keine Manuelleschaltung.

 

Gruß,

W204 - MS

Themenstarteram 1. Juli 2008 um 14:47

siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Bonanza-Effekt

Viele Grüße

Alex

"...mein Auto, sobald es zu stehen kommt, [z.B. an einer Ampel] anfängt zu ruckeln, bzw. zu vibrieren. Ich habe eine Automatikschaltung, keine Manuelleschaltung."

habe ich auch schon mehrmals erlebt- als ob sich der motor verschluckt und sich schüttelt. dachte, dass es sowas heutzutage nicht mehr gibt...!?

gruß, rainer

Hallo!

Habe einen C200 CDI, Bj. 2008, 6 Gang-Schaltung, mittlerweile 6000 km. Bonanza-Effekt ist bei meinem Fahrzeug auch vorhanden. Beim Hochschalten vom 1. auf den 2. Gang und vom 2. auf den 3. Gang und beim Runterschalten vom 3. auf den 2. Gang ruckelt mein Fahrzeug. Fühlt sich an, wie wenn man von der Kupplung rutschen würde. Mein Händler teilte mir mit, dass der Fehler beim Antriebsstrang und bei der Kupplung, vermutlich Schwungmasse liegt. Am Stand ist dieser Effekt nicht vorhanden.

Gruße gerzi

Hallo,

habe die gleichen Probleme mit meinem 220 CDI T trotz Automatik war bei mir von Anfang an da kenne den Bonanzaeffekt noch von meinem W 124 war der war aber mit Handschaltung hat Daimler damals nicht in den Griff bekommen. Habe nächste Woche einen termin in der Werkstatt werde darüber berichten.

Bis jetzt gefahrene KM 3100 Lieferung 27.06.08

Gruß

ecki77

satte km-leistung für die paar tage! biste auf der flucht?

ja, berichte dann mal bitte. meine werkstatt sagt eh bloß wieder "iss normal"....

gruß, rainer

Hallo,

ich ärgere mich bei meinem 220 CDI, ca. 2000 km, 6-Gang MG, ebenfalls über diesen Bonanza-Effekt, den ich vom W123-300D her kenne. Damals war dieser Effekt auf die Einführung der elektronischen Regelung der Einspritzpumpe zurückzuführen und es gabe eine Abhilfe durch eine Änderung des Steuergerätes. Dass dieser Effekt jetzt beim W 204 wieder auftritt, führe ich auch auf die Einspritzausrüstung zurück, die jetzt von Delphi (USA) stammt und nicht mehr von Bosch. Ausser diesem Bonanza-Effekt habe ich auch das Problem, dass beim geringfügigen Gasgeben der Motor erst um ca. eine halbe Sekunde später sehr ruppig hochdreht, ähnlich wie in früheren Zeiten beim berühmten Vergaserloch bei Benzinmotoren. Ein weiteres Problem verleidet mir die Freude an diesem Fahrzeug, nämlich die Bechleunigung mit dem Tempomat. Wenn man ZB. mit 100 Km/h fährt und man gibt über mit dem Tempomat 140km/h ein, dann beschleunigt das Fahrzeug und man muss dann natürlich auch hochschalten. Bisher war es bei allen C-Typen mit der Bosch Einspritzung so, dass beim Schaltvorgang, beim Betätigen der Kupplung, sich die Drehzahl des Motors nicht erhöht hat. Beim W204 dreht der Motor beim Schaltvorgang ca. um 1000 U/min hoch bis er die Drehzahl abfängt. Das hört sich dann so an, wie wenn ein Anfänger autofährt und beim Hochschalten vergisst, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen.

Eine Anfrage zum Beschleunigen mit dem Tempomat in der MB-Werkstätte brachte mir nur den Hinweis, das ist so und da kann man nichts machen. Eine Schande für Mercedes.

Das Thema Bonaza Effekt beim mechanischen Getriebe ist meiner Werkstätte unbekannt, weil angeblich sehr wenig Fahrzeuge mit Schaltgetriebe laufen. Beim Automatikgetriebe gibt es angeblich eine Abhilfe mit einer geänderten Software. Mich stört es, dass man all die Probleme nicht direkt bei Mercedes in Stuttgart bekanntgeben kann. So versanden die Probleme irgendwo auf dem Weg vom Meister über die Niederlassung und dem Werk, man steht dann meistens da als undankbarer Mekerer, weil die Herren von Mercedes einfach vergessen, dass man für das Premium-Produkt auch ein bischen was bezahlt hat.

MfG tillfor

 

Zitat:

Original geschrieben von tillfor

Hallo,

 

ich ärgere mich bei meinem 220 CDI, ca. 2000 km, 6-Gang MG, ebenfalls über diesen Bonanza-Effekt, den ich vom W123-300D her kenne. Damals war dieser Effekt auf die Einführung der elektronischen Regelung der Einspritzpumpe zurückzuführen und es gabe eine Abhilfe durch eine Änderung des Steuergerätes. Dass dieser Effekt jetzt beim W 204 wieder auftritt, führe ich auch auf die Einspritzausrüstung zurück, die jetzt von Delphi (USA) stammt und nicht mehr von Bosch. Ausser diesem Bonanza-Effekt habe ich auch das Problem, dass beim geringfügigen Gasgeben der Motor erst um ca. eine halbe Sekunde später sehr ruppig hochdreht, ähnlich wie in früheren Zeiten beim berühmten Vergaserloch bei Benzinmotoren. Ein weiteres Problem verleidet mir die Freude an diesem Fahrzeug, nämlich die Bechleunigung mit dem Tempomat. Wenn man ZB. mit 100 Km/h fährt und man gibt über mit dem Tempomat 140km/h ein, dann beschleunigt das Fahrzeug und man muss dann natürlich auch hochschalten. Bisher war es bei allen C-Typen mit der Bosch Einspritzung so, dass beim Schaltvorgang, beim Betätigen der Kupplung, sich die Drehzahl des Motors nicht erhöht hat. Beim W204 dreht der Motor beim Schaltvorgang ca. um 1000 U/min hoch bis er die Drehzahl abfängt. Das hört sich dann so an, wie wenn ein Anfänger autofährt und beim Hochschalten vergisst, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen.

Eine Anfrage zum Beschleunigen mit dem Tempomat in der MB-Werkstätte brachte mir nur den Hinweis, das ist so und da kann man nichts machen. Eine Schande für Mercedes.

Das Thema Bonaza Effekt beim mechanischen Getriebe ist meiner Werkstätte unbekannt, weil angeblich sehr wenig Fahrzeuge mit Schaltgetriebe laufen. Beim Automatikgetriebe gibt es angeblich eine Abhilfe mit einer geänderten Software. Mich stört es, dass man all die Probleme nicht direkt bei Mercedes in Stuttgart bekanntgeben kann. So versanden die Probleme irgendwo auf dem Weg vom Meister über die Niederlassung und dem Werk, man steht dann meistens da als undankbarer Mekerer, weil die Herren von Mercedes einfach vergessen, dass man für das Premium-Produkt auch ein bischen was bezahlt hat.

 

MfG tillfor

 

 

Hallo Tillfor

 

das kann es wirklich nicht sein. Ich hoffe, dass dies beim 320er nicht vorkommt, den noch diesen Monat erhalte. Dies würde ich nicht akzeptieren. Erfahrungsgemäss hilft meistens ein eingeschriebener Brief an die Werkstatt mit Kopie an MB. Da kann man sich immer auf einen Brief beziehen... und man kann sich nicht rausreden.

 

Gruss

 

Vailupo

Fahre seit 1 Jahr 320 mit Schaltgetriebe und habe das mir auch bekannte "alte" Problem nicht.

Mein 320 CDI ist vom 03.04.08 - habe mit der Automatik keine Probleme. Kenne auch von meinem alten 124 er 250D noch den Bonanzaeffekt -lang, lang ist es her (das war noch ein echter Mercedes)

 

Gruß

Platanus

...habe einen 220 er Diesel T-Modell mit Handschaltung, MJ 2009, bis jetzt 2000 KM runter und dachte am Anfang auch , dass das Fahrzeug ruckelt, ist aber wohl bei mir auf die Gewöhnung an die Kupplung zurückzuführen, Wagen läuft seither tadellos, selbst die Schaltung ist sehr ordentlich, was ja wohl früher nicht die Stärke von Mercedes war...

Gruß Joachim

Das Problem ist bei den querverbauten Motoren zu suchen. Das sind Lastwechselreaktionen (Kippen nach vorn und dann zurück) bei ungüstigen Lastzuständen und Motren mit hoher Verdichtung (Diesel) und relativ kleinem Hubraum (wenig Trägheitsmoment). Mit Gasgeben verspannt sich der Antriebsstrang und der Effekt ist weg. Längsteingebaute Motoren haben das nicht. Bei mir kippt das Auto um die Längsachse beim Anlassen wie ein nasser Hund dafür gib's keine Reaktionen bei gas wegnehmen oder geben (tauchen vor der Kurve).

Zitat:

Original geschrieben von bbman68

...habe einen 220 er Diesel T-Modell mit Handschaltung, MJ 2009, bis jetzt 2000 KM runter und dachte am Anfang auch , dass das Fahrzeug ruckelt, ist aber wohl bei mir auf die Gewöhnung an die Kupplung zurückzuführen, Wagen läuft seither tadellos, selbst die Schaltung ist sehr ordentlich, was ja wohl früher nicht die Stärke von Mercedes war...

Gruß Joachim

Hallo Joachim, ich fahre einen 180 K auch Handschaltung!! Hatte auch am Anfang Probleme mit der Kupplung gehabt!!! Ich denke , man muß sich an der Kupplung dran gewöhnen dann hat man auch kein Ruckeln mehr !!!! :D

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