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Hilfe bei Schadensfall, Unfall, Schadensfrage

Themenstarteram 9. November 2014 um 13:43

Hallo,

ich habe eine kurze Frage an euch. Mein Vater hatte vor ein paar Tagen einen Unfall. Er fuhr durch eine Wohnsiedlung und ihm wurde die Vorfahrt von einem Rollerfahrer genommen. Er musste Ihm ausweichen und hat dabei eine Laterne mitgenommen. Dabei ist ein Schaden entstanden. Die Polizei war zwar da hat den Fall jedoch nur seitens des Rollerfahrers aufgenommen. Mein Vater hat keine Aussage gemacht, weil er im Schock war und seine Kenntnisse mit der deutschen Sprache nicht die besten sind.

Der Rollerfahrer streitet es ab mit dem Fall etwas zu tun haben.

Spielt es eine Rolle, dass er minderjährig ist vielleicht?

Wir haben zwar eine Vollkaskoversicherung aber ich weiß nicht, ob sie den Schaden dann abdecken.

Ich würde mich um ein paar Tipps sehr freuen.

:):confused:

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41 Antworten

Melde den Schaden so wie er geschehen ist.

Nach erster Beschreibung besteht Deckung über die Vollkasko.

Bzgl. der Haftpflichtversicherung steht nach Deiner Beschreibung Aussage gegen Aussage.

Stimme dem "Vorredner" zu- einfach zur Polizei gehen und eine Aussage machen.

Auch wenn es den "Genossen" zu viel Arbeit sein sollte- so ist eben das Leben, man muß auch mal eine Arbeit machen, die man gern vermieden hätte.

Hoffentlich ist es eine kundenfreundliche Versicherung- schaunmermal!

Achso- vielleicht ein Attest vom Doc für den Papa?

am 9. November 2014 um 14:06

Der Vorreder sagt doch gar nichts von Polizei.

Kundenfreundlich bedeutet für mich als Teil der Versichertengemeinde die Prämien bezahlt, dass nur bezahlt wird, was zu zahlen ist.

VK Schaden ist es immer.

Themenstarteram 9. November 2014 um 16:36

Weiterhin geht es mir darum, dass der Rollerfahrer nicht als Unfallbeteiligter aufgenommen wurde sondern nur als Zeuge vernommen wurde. Hat dies irgendwelche Auswirklungen ?

am 9. November 2014 um 16:54

Ja.

Ihr müsst beweisen können, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Unfall von deinem Vater und der Vorfahrtsverletzung vom Rollerfahrer besteht.

Ohne zeugen ist sowas immer sehr sehr schwer. Klingelt bei leuten die um den unfallort wohnen und fragt ob die was gesehen haben. Es gibt immer leute die ihr Wohngebiet beibachten.

Das ist eigentlich ein Fall, in dem ich einen Rechtsanwalt beauftragen würde, sofern deine Angaben zutreffen.

Zitat:

@Oetteken schrieb am 9. November 2014 um 19:26:47 Uhr:

Das ist eigentlich ein Fall, in dem ich einen Rechtsanwalt beauftragen würde, sofern deine Angaben zutreffen.

Und dann ? Aussage gegen aussage . Also wird nichts passieren ohne zeugen die die schilderung bestätigen können.

Würde wie oben gesagt erstmal zeugen suchen.

Leider trifft die Aussage von vanguardboy bei Aussage gegen Aussage durchaus zu.

Ohne Zeugen wird es nicht möglich sein, dass Verschulden dem anzulasten, der es in dem geschilderten Fall verdient, dem Rollerfahrer.

Die Frage, ob es eine Auswirkung hat, dass er minderjährig ist muss hier wohl verneint werden. Es sei denn, er war so miinderjährig, dass er den Roller nicht fahren durfte.

Ich würde hier auch den Versuch begehen, Zeugen zu suchen, um der Polizei gegenüber meine Aussage noch zu stärken. Sollte das nicht klappen, würde zumindest meine Aussage über den tatsächlichen Hergang bei der Polizei machen. Im späteren Verfahren kann das die Zahlung eurer Haftpflichtversicherung halbieren, was dann den Rückkauf des Schadens attraktiv machen könnte.

Der Fahrzeugschaden kann immer über die Vollkasko abgewickelt werden, dafür ist sie ja da.

Wem gehört denn das beschädigte Auto. Dem Vater? Dann ist er im Rechtsstreit Partei. Dir? Dann wäre der Vater im Rechtsstreit ein Zeuge. Zwar nicht unbedingt der beste, aber besser als keiner.

Vielleicht hilft ja auch ein Gespräch mit dem Rollerfahrer und seinen Eltern. Wenn Ihr denen klar machen könnt, dass ihnen selbst ja nichts passiert, der Roller hat ja eine Haftpflichtversicherung. Und wenn es ein Roller mit Versicherungskennzeichen war, gibt es nicht einmal eine Rückstufung.

Mit Rechtsschutzversicherung würde ich ansonsten einen Anwalt beauftragen. Der kann zumindest die Akte einsehen und feststellen, ob der Rollerfahrer tatsächlich nur als Zeuge vernommen wurde und dann darauf hin wirken, dass sich dessen Status ändert.

am 9. November 2014 um 20:33

Kann es sein, dass sich ein verschuldeter Unfall mit einem Roller auf den Autoführerschein auswirken kann?

Ich bin neu hier darf ich hier auch eine Frage zu meinem aktuellen fall

stellen???

Zitat:

@TaxiMama79 schrieb am 10. November 2014 um 14:50:29 Uhr:

Ich bin neu hier darf ich hier auch eine Frage zu meinem aktuellen fall

stellen???

Ja bitte :D

Also folgender sachverhalt: Mir ist ne Frau am Mittwoch Abend in mein Auto gefahren (Bild folgt).

Es ereignete sich wie folgt: Ich fuhr auf der Vorfahrtsstraße kommend aus Kohlstädt dachte ich müsste an der kommenden auffahrt abbiegen setze den blinker bemerkte aber rechtzeitig das es noch einen weiter war. Blinker aus!!! Ich fuhr weiter auf der vorfahrtsstrße als ich auf höhe der abbiege einmündung der gegnerischen seite war bog die Dame einfach ab und krachte Front/seitlich in mich rein. Polizei gerufen, Polizei kam und stellte ganz klar fest das mich keine Schuld trifft da ich Vorfahrt hatte und die gute Dame hätte warten müssen bis ich vorbei gewesen wäre da sie ganz klar hätte sehen müssen das ich nicht abbiegen will.

Jetzt beruft die gute Dame sich darauf das ich ja geblinkt hätte.

Ich muss dazu sagen das ist mein erster Unfall und ich habe echt keine ahnung was jetzt passiert...

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