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Hey Boss ich brauch mehr geld !!!!!!

Themenstarteram 21. November 2012 um 19:44

Sind die Bayern nun schlauer ????

Alles nur Rhetorik ?

Oder hat man endlich doch was verstanden ???

Hier mal was zum lesen: http://www.trucker.de/...ollten-50-prozent-mehr-verdienen-1181269.html

Beste Antwort im Thema

hi, danke für eure "bewerbungen", aber ich habe einen Fahrer-sorry ich

bin der Chef- und einer reicht mir auch. Wir sind im baugewebe tätig und zahlen tarif-wenn nichts zu fahren ist ,kann mein Fahrer allerdings auch

sehr gut Pflastern und zur Not auch ein bischen Baggerfahren- der LKW hat einen Ladekran, den er natürlich auch bedient- so gesehen ist der Mann also schon mehr als nur ein fahrer, sondern eine Allroundkraft- und das wird auch entsprechend honoriert- also nur von a nach b fahren und andere

beladen oder laden ab ist nicht, das muß er alles selber machen. Das ist alles kein geheimnis, wir zahlen 17,50€ je stunde, je tag über 10 stunden von zu Hause weg, also üblicherweise Mo-Do gibts noch 4,06€

Verpflegungszuschuß, außerdem noch km-Geld für die fahrt zur Arbeit.

Tja , sei schlau und geh zum bau.

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am 1. Januar 2013 um 20:01

Zitat:

Original geschrieben von DB NG-80

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

In einer Reportage hat ein großer Spediteur namens Willi B und hinten z  behauptet das der Gewinn nach Steuern pro Lkw 50 DM wären.

Und in was für einem Zeitraum, pro Stunde, pro tag, pro Monat?

Ich meine das waren in Monat, der Bericht ist aber auch schon mindestens 10 Jahre alt. Bei 4000 Lkws, wäre das ein Reingewinn von 200.000 DM im Monat gewesen oder im Jahr 2,4 Mill DM . Ein spediteur hats eben schwör;)

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

Zitat:

Original geschrieben von DB NG-80

 

Und in was für einem Zeitraum, pro Stunde, pro tag, pro Monat?

Ich meine das waren in Monat, der Bericht ist aber auch schon mindestens 10 Jahre alt. Bei 4000 Lkws, wäre das ein Reingewinn von 200.000 DM im Monat gewesen oder im Jahr 2,4 Mill DM . Ein spediteur hats eben schwör;)

Junge Junge das hätte ich jetzt aber nicht gedacht, da kommt ja nicht viel bei rum. Da musst ja aber auch schon das unkalkulierbare mit einkalkuliert sein ;) ,sonst ist der gute Willi ja schon bei 10 Ausserplanmäßigen LKW Neuanschaffungen im Jahr pleite.

Zitat:

Original geschrieben von tommmmes

Also wenn man hier so manche Rechnungen/Daten sieht ......na ja seeehr bedenklich.

Durchschnittliche Fahrleistung pro Tag 600km.......ah...oh

Lohnkosten Fahrer 3500 Eur.............olllala

Brutto=Netto.....eeeeehm... oder umgekehrt... wer weiß das schon.

Unkosten gab es auch irgendwo......... wer kalkuliert schon mit Unkosten

Mautkosten bei 14000km.......1000EUR.............nur bei 50% Landstrasse..........dann schon gar keine 600km am Tag.

Der Fahrer wird immer in der Gesamtsumme kalkuliert. Es geht eigentlich auch nicht um Fahrer, sondern um Personalkosten/ pro LKW. Wenn ein Fahrer im Schnitt 12.500 km/ Monat fährt, kann ein 2er am Wochenende oder in einer Tauschtour nochmal xxxx Kilometer zusätzlich pro LKW fahren. Also sind die Personalkosten immer in der Gesamtsumme zu berechnen. Also Bruttolohn+ Krankenkasse+ Berufsgenossenschaftsbeitrag+ zusätzlicher Fahrer für Krankheit.

Die Maut fällt in Deutschland mit Summe x an. Der Rest wird zB in Benelux oder Skandinavien gefahren und ein kleiner Teil eben über Landstraßen. Ziel einer optimalen Auslastung eines Fahrers ist möglichst 90 Fahrstunden in der Doppelwoche zu erreichen! Geht man von einem Schnitt von 70 km/h (Fernverkehr) aus, ergibt das 90 x 70= 6300 km in der Doppelwoche. Auf 10 Arbeitstage also rund 600 km/Tag. Im Nahverkehr oder innerdeutschen Verkehr sieht die Kalkulation wieder anders aus, aber wir sprachen ja von Fernverkehr! Jetzt verstanden?

dann bin ich quasi gut ausgelastet von meinem chef , meine tour is 730km lang im fernverkehr , und das jeden tag ..

die 90h schaffe ich immer in der doppelwoche :rolleyes:

somit muss er ja geld wie heu haben nach euren berechnungen ..

Themenstarteram 1. Januar 2013 um 21:30

Die 90 Stunden Lenkzeit ist die eine Sache.

Ich gehe aber dann davon aus das deine Fahrer keine weiteren Arbeiten mehr zu erledigen haben.

Also kein be-und entladen , keine Wartezeiten,nur sehr wenig Fahrzeugpflege.

Maximal zulässige Arbeitszeit eines Kraftfahres sind im 16 Wochen Durschschnitt 48 Wochenstunden.

Bei einer Lenkzeit von 45 Wochenstunden bleibt ja nicht einmal mehr Zeit für Abfahrskontrollen, ganz zu schweigen von Ladungssicherung, Tanken, Wartezeiten an der Rampe usw. Wie machst du das ????

Du scheinst aber wie viele Arbeitgeber in diesem Gewerbe nur die Lenkzeiten im Kopf zu haben und zu denken das sind die Lenkzeiten die dir als Unternehmer von deinen Angestellten geschuldet sind.

Das ist aber ein Irrglaube.

Geschuldet sind die Arbeitszeiten im Sinne des Arbeitszeitschutzgesetz vor allem des §21a, nicht mehr und nicht weniger.

http://www.gesetze-im-internet.de/arbzg/__21a.html

Zitat:

Original geschrieben von tommmmes

Die 90 Stunden Lenkzeit ist die eine Sache.

Ich gehe aber dann davon aus das deine Fahrer keine weiteren Arbeiten mehr zu erledigen haben.

Also kein be-und entladen , keine Wartezeiten,nur sehr wenig Fahrzeugpflege.

Maximal zulässige Arbeitszeit eines Kraftfahres sind im 16 Wochen Durschschnitt 48 Wochenstunden.

Bei einer Lenkzeit von 45 Wochenstunden bleibt ja nicht einmal mehr Zeit für Abfahrskontrollen, ganz zu schweigen von Ladungssicherung, Tanken, Wartezeiten an der Rampe usw. Wie machst du das ????

Du scheinst aber wie viele Arbeitgeber in diesem Gewerbe nur die Lenkzeiten im Kopf zu haben und zu denken das sind die Lenkzeiten die dir als Unternehmer von deinen Angestellten geschuldet sind.

Das ist aber ein Irrglaube.

Geschuldet sind die Arbeitszeiten im Sinne des Arbeitszeitschutzgesetz vor allem des §21a, nicht mehr und nicht weniger.

http://www.gesetze-im-internet.de/arbzg/__21a.html

Was du sagst ist richtig! Darum habe ich auch nur noch einen LKW.:)

Ist echt schwierig darüber zu diskutieren, ich habs mir ja fast gedacht ;-)

Legt meine Zahlen nicht auf die Goldwaage, haargenau kann man die auf die Schnelle nicht beziffern. Wem 1000€ Maut zu wenig sind, der rechne halt mit 12 oder 1300€.

Wer nen kaputten Palettenkasten als Kleinigkeit ansieht, der darf meinen Hof nicht mal betreten.

Also verabschiedet euch von dem Gedanken, das ein Sattelzug 1500€ Gewinn im Monat macht. Nochmal: wären bei 50 Zügen 75.000€ im Monat, 900.000€ im Jahr, 4,5 Mio. in 5 Jahren!? Also bei so einer Rechnung wunderts mich nicht, das oft vom "Dummen Fahrer" gesprochen wird, sorry.

Wie in meinem Eingangspost geschrieben, kann ich in dieser Diskussion nur verlieren. Ich hoffe aber trotzdem, das sich der Eine oder Andere etwas Gedanken drüber macht das nicht nur er zu kämpfen hat sondern auch sein Chef.

Und noch was, wir leben in einem freien Land. Jeder kann seinen Job kündigen und sich um einen besseren umsehen. Man kann sich auch fortbilden oder umschulen, ist halt aber etwas aufwendiger als sich im Internet zu beschweren. In diesem Sinne, ein gesundes neues Jahr euch allen!

Gruß

Thomas

Zitat:

Original geschrieben von Aikon480

Zitat:

Original geschrieben von Dieselmike

Ich schätz mal für die Plane ca. 20.000€-22.000€ im Monat.

 

Gruß Mike

Schön wärs, dann könnten meine Fahrer auch gern 3000 netto plus Spesen haben. Realistisch sind heutzutage etwa 15-16.000 Euro netto im Monat.

2500€ Fahrzeugfinanzierung, 4000€ Diesel, 3500€ Fahrer, 1000€ Maut, 1000€ Verschleiß, Reparatur, Wartung, 500€ Steuer und Versicherung, dazu noch Kleinigkeiten wie BG und das Firmengelände muß auch bezahlt werden, Rücklagen sollten gemacht werden und und und...ach ja, euer Chef braucht auch noch etwas Geld um zu Leben!

Versteht ihr auf was ich raus will? Für eure Chefs ist es verdammt knapp, genau wie für euch!

Gruß

Thomas

In deinen selbst angeführten Zahlen bleiben pro LKW ca 3.000 € + 3.500 € eingesparte Lohnkosten für den von dir gefahrenen LKW =18.500 €. Dann bist du zurück gerudert und hast bei den Dieselkosten 5.000 € drauf gelegt. In deinem letzten Post hast du noch mal 2.000 € Maut drauf gerechnet. Bleibt für mich immer noch 1.500 € pro LKW. Davon musst du nun dein Grundstück bezahlen, die Bürokraft , deine Krankenkasse, Rentenrücklagen, Schäden, Betriebshaftpflicht, deinen PKW und Rücklagen bilden. Da wir diese Beträge nicht kennen, können wir dein Betriebsergebnis auch nicht kennen. Das ändert aber nichts daran das Ein LKW nach deinen Zahlen 1.500 € plus macht.

Übrigens fahre ich für eine der größten Kühlspedionen Europas. Du kannst sicher sein dass dort pro Trailer 1.500 €/ Monat Plus kalkuliert werden. Das davon dann noch Büropersonal, Lagerkosten und Lageropersonal, Betriebsstätten usw bezahlt werden müssen ist ja wohl klar.

am 2. Januar 2013 um 11:58

Zitat:

Original geschrieben von Aikon480

Ist echt schwierig darüber zu diskutieren, ich habs mir ja fast gedacht ;-)

Legt meine Zahlen nicht auf die Goldwaage, haargenau kann man die auf die Schnelle nicht beziffern. Wem 1000€ Maut zu wenig sind, der rechne halt mit 12 oder 1300€.

Wer nen kaputten Palettenkasten als Kleinigkeit ansieht, der darf meinen Hof nicht mal betrete

Ich sprach von Kleinigkeiten(Scharniere, kleine Kratzer oder Beulen), nicht das der Palettenkasten fehlt:D.

1000€ Fixgewinn geht nicht! Ich glaube dass ist jedem klar. Aber es geht in die Richtung "mal mehr, mal weniger"(kommt auf den Fahrer an:D:D)

Zitat:

Also verabschiedet euch von dem Gedanken, das ein Sattelzug 1500€ Gewinn im Monat macht. Nochmal: wären bei 50 Zügen 75.000€ im Monat, 900.000€ im Jahr, 4,5 Mio. in 5 Jahren!? Also bei so einer Rechnung wunderts mich nicht, das oft vom "Dummen Fahrer" gesprochen wird, sorry.

Ich habe das eigentlich aus deiner Rechnung so verstanden. Dass hat nichts mit "dummer Fahrer"zu tun. Es sind halt solche Fahrer, die mit der Zeit die Schnauze voll haben über den selben Kamm geschoren werden als die jungen Wilden. Für mich ist ein dummer Fahrer derjenige, der meint er muß mich mit dem linken Fuß auf dem Armaturenbrett im Schneckentempo überholen.

Zitat:

Wie in meinem Eingangspost geschrieben, kann ich in dieser Diskussion nur verlieren. Ich hoffe aber trotzdem, das sich der Eine oder Andere etwas Gedanken drüber macht das nicht nur er zu kämpfen hat sondern auch sein Chef.

Und noch was, wir leben in einem freien Land. Jeder kann seinen Job kündigen und sich um einen besseren umsehen. Man kann sich auch fortbilden oder umschulen, ist halt aber etwas aufwendiger als sich im Internet zu beschweren. In diesem Sinne, ein gesundes neues Jahr euch allen!

Gruß

Thomas

Ich bin nicht der Meinung, dass du verloren hast.

Im Gegenteil! Wie ich erkenne, diskutieren hier nicht nur Fahrer mit, sondern auch Unternehmer.

Ich habe erst 20 Jahre hinter und 25 Jahre Arbeit noch vor mir. Ob ich die auf dem "Bock" erledige,

entscheidet sich in der Entwicklung des Marktes. Aber wenn dass mit der Lohnentwicklung so weiter geht, werde ich mich umorientieren:(

P.S. ich wollte diesen Job schon seit meiner Schulzeit

in diesem Sinne,

ein gesundes, Schrott.- und Gebührenfreies Jahr 2013

Mike

 

Themenstarteram 2. Januar 2013 um 12:01

Den großen Fehler den einige hier machen ist den Gewinn eines LKW einfach mit der Anzahl der vorhandenen Fahrzeuge zu multiplizieren.Das ist auf jeden Fall eine Milchmädchenrechnung.Die Kostenstrucktur eines Betriebes mit 10Lkw sieht auf jeden Fall anders aus als die eines mit 2 Fahrzeugen.

Das günstigste Kosten / Gewinnverhältnis stellt immer der kleine ein oder zwei Fahrzeugbetrieb dar, wenn dann auch noch der Firmeninhaber selbst fährt sowiso.Danach wird es bis etwa 10 Fahrzeugen immer schlechter, um dann wieder mit steigender Betriebsgröße besser zu werden.

Wenn man also den selbst fahrenden Unternehmer nimmt kann der auch heute noch sehr gut leben, wenn man sich nicht allzu dumm anstellt bleibt ein Gewinn vor steuern von 3500,- Euronen immer übrig,multipliziert man das aber mit z.b. 8Fahrzeugen dann träumt jeder Spediteur davon.

Da du nicht alle weiteren LKW selbst fahren kannst, musst du von den angeführten 3.500 € schon mal die Personalkosten abziehen. Der Hauptgrund warum der Gewinn pro LKW ab dem 2. Fahrzeug kleiner wird liegt daran, dass ein Angestellter mit einer anderen Motivation fährt, wie der Unternehmer. Das fängt beim Spritverbrauch an, es werden Umwege gefahren, es wird keine Maut vermieden und Schäden gefahren. Aus dem anfänglich erhofften Gewinn kann auch ebenso schnell ein Minus werden. Wenn also nach Abzug aller Fahrzeugkosten nicht mindestens 5.000 €/Monat für Personal und Gewinn über bleiben, macht es doch keinen Sinn in ein weiteres Fahrzeug zu investieren. Die 5.000 €/Monat sind natürlich nur ein kalkulatorischer Wert. Es können auf das Geschäftsjahr gesehen auch nur 4.000 €/Monat bleiben wovon der Fahrer bezahlt werden muss.

Sicher ist jedoch; jeder Euro der für Personal zusätzlich ausgegeben wird, schmälert den Gewinn!

Das Hauptproblem zwischen Fahrer und Unternehmer ist doch, der Fahrer bringt immer zu wenig und kostet zu viel, während der Fahrer meint, er bekommt zu wenig, für zuviel Arbeit!

Und das alles noch unter dem Konkurenzdruck aus Osteuropa.

Anwander ist ein Dampfplauderer,

LBT-Vize: LKW-Fahrer sollten 50 Prozent mehr verdienen

 

Zu wenig Rendite, zu geringe Löhne, schlechtes Image und schlechte Arbeitsbedingungen. DVWG bringt vielfältige Probleme auf den Tisch.

 

“Eigentlich müssten wir unseren Fahrern sofort 50 Prozent mehr zahlen”, sagte Wolfgang Anwander, Vizepräsident des Landesverband Bayerischer Transportunternehmer LBT im Rahmen eines Expertenvortrags der Deuts

chen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft DVWG in München. “Mit dem Lohn und den Arbeitsbedingungen geht es nicht mehr”, führte er fort. Bestätigung bekam er aus dem Publikum. 2500 Euro würde ein Fahrer beim ihm pro Monat verdienen. 3500 Euro wäre seiner Leistung aber angemessen, sagte ein Unternehmer. Momentan sei das aber nicht machbar, denn auch als Unternehmer habe man in dieser Branche maximal eine Rendite von zwei bis drei Prozent. Die Transportbranche wird nicht angemessen bezahlt, wurde zum Ende der Veranstaltung immer deutlicher, und sie hat nicht das Image, das sie verdient, bekräftigte Ministerialdirigent Karl Wiebel von der Obersten Bayerischen Baubehörde.

 

“LKW-Parkplatzmagel” und “Engpass Rampe” waren eigentlichen Hauptthemen der Fachveranstaltung. Tatsächlich aber ging es um ein Bündel von Problemen, mit denen die Branche zu kämpfen hat. Zeitdruck auf die Fahrer, schlechte Behandlung an den Rampen, schlechte Bezahlung, Parkplatzmangel und Lenk- und Ruhezeiten wurden diskutiert. “Was an Laderampen mit Fahrern gemacht wird, ist ein klarer Verstoß gegen die Menschenrechte”, urteilte selbst Andreas Marquardt, Präsident des Bundesamtes für Güterverkehr BAG.

 

Vor 2 Jahren gab er diesen Kommentar ab:

 

Fahrer sind leicht zu ersetzen”

Wolfgang Anwander, Leiter des Tarifausschusses im Landesverband Bayerischer Tranportunternehmer LBT sieht bei den anstehenden Tarifverhandlungen in der Transportbranche wenig Möglichkeit zur Lohnsteigerung. “Wie soll man einem nackten Mann in die Tasche greifen”, entgegnete Anwander der öffentlichen Forderung von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle, der in diesem Jahr “kräftige Lohnerhöhungen” für möglich hält. “Wir haben nach der Dieselpreisrallye 2008, der Mauterhöhung 2009 und der Wirtschaftskrise mit dem einhergehenden Preisverfall zwei desaströse Jahre hinter uns. Somit ist also nichts in der Kasse”, beklagt Anwander.

 

Den Vergleich mit der Stahlindustrie will der Unternehmer nicht gelten lassen: “Wir vegessen, dass der Arbeitsplatz des Fahrers mobil und leicht zu ersetzen ist”, erklärt der LBT-Mann, wir können durch einen Bulgaren oder Portugiesen zu Preisen ausgetauscht werden, bei denen mir die Augen tränen.” In Bezug auf einen möglichen Streik sendet Anwander ein klares Signal an die Gewerkschaft: “Wenn Verdi dieses Zauberwort kurz vor Weihnachten ausspricht, wird vor allem bei der Spedition der Baum brennen.” Angesichts der zum 1. Mai 2011 kommenden Arbeitnehmerfreizügigkeit appelliert Anwander: “Die Herren Hundt und Co. mögen sich überlegen, wie sie das politisch steuern können, wenn ein Unternehmer aus Regensburg seine 20 Stammfahrer in die Wüste schickt und 20 Tschechen anheuert. Die können auf der B20 bequem pendeln.” (mo)

Das beigefügte Bild ist von www.trucker-trucker.de

Themenstarteram 2. Januar 2013 um 16:35

Zitat:

Original geschrieben von BaWueTruck

Anwander ist ein Dampfplauderer,

LBT-Vize: LKW-Fahrer sollten 50 Prozent mehr verdienen

 

Zu wenig Rendite, zu geringe Löhne, schlechtes Image und schlechte Arbeitsbedingungen. DVWG bringt vielfältige Probleme auf den Tisch.

 

“Eigentlich müssten wir unseren Fahrern sofort 50 Prozent mehr zahlen”, sagte Wolfgang Anwander, Vizepräsident des Landesverband Bayerischer Transportunternehmer LBT im Rahmen eines Expertenvortrags der Deuts

chen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft DVWG in München. “Mit dem Lohn und den Arbeitsbedingungen geht es nicht mehr”, führte er fort. Bestätigung bekam er aus dem Publikum. 2500 Euro würde ein Fahrer beim ihm pro Monat verdienen. 3500 Euro wäre seiner Leistung aber angemessen, sagte ein Unternehmer. Momentan sei das aber nicht machbar, denn auch als Unternehmer habe man in dieser Branche maximal eine Rendite von zwei bis drei Prozent. Die Transportbranche wird nicht angemessen bezahlt, wurde zum Ende der Veranstaltung immer deutlicher, und sie hat nicht das Image, das sie verdient, bekräftigte Ministerialdirigent Karl Wiebel von der Obersten Bayerischen Baubehörde.

 

“LKW-Parkplatzmagel” und “Engpass Rampe” waren eigentlichen Hauptthemen der Fachveranstaltung. Tatsächlich aber ging es um ein Bündel von Problemen, mit denen die Branche zu kämpfen hat. Zeitdruck auf die Fahrer, schlechte Behandlung an den Rampen, schlechte Bezahlung, Parkplatzmangel und Lenk- und Ruhezeiten wurden diskutiert. “Was an Laderampen mit Fahrern gemacht wird, ist ein klarer Verstoß gegen die Menschenrechte”, urteilte selbst Andreas Marquardt, Präsident des Bundesamtes für Güterverkehr BAG.

 

Vor 2 Jahren gab er diesen Kommentar ab:

 

Fahrer sind leicht zu ersetzen”

Wolfgang Anwander, Leiter des Tarifausschusses im Landesverband Bayerischer Tranportunternehmer LBT sieht bei den anstehenden Tarifverhandlungen in der Transportbranche wenig Möglichkeit zur Lohnsteigerung. “Wie soll man einem nackten Mann in die Tasche greifen”, entgegnete Anwander der öffentlichen Forderung von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle, der in diesem Jahr “kräftige Lohnerhöhungen” für möglich hält. “Wir haben nach der Dieselpreisrallye 2008, der Mauterhöhung 2009 und der Wirtschaftskrise mit dem einhergehenden Preisverfall zwei desaströse Jahre hinter uns. Somit ist also nichts in der Kasse”, beklagt Anwander.

 

Den Vergleich mit der Stahlindustrie will der Unternehmer nicht gelten lassen: “Wir vegessen, dass der Arbeitsplatz des Fahrers mobil und leicht zu ersetzen ist”, erklärt der LBT-Mann, wir können durch einen Bulgaren oder Portugiesen zu Preisen ausgetauscht werden, bei denen mir die Augen tränen.” In Bezug auf einen möglichen Streik sendet Anwander ein klares Signal an die Gewerkschaft: “Wenn Verdi dieses Zauberwort kurz vor Weihnachten ausspricht, wird vor allem bei der Spedition der Baum brennen.” Angesichts der zum 1. Mai 2011 kommenden Arbeitnehmerfreizügigkeit appelliert Anwander: “Die Herren Hundt und Co. mögen sich überlegen, wie sie das politisch steuern können, wenn ein Unternehmer aus Regensburg seine 20 Stammfahrer in die Wüste schickt und 20 Tschechen anheuert. Die können auf der B20 bequem pendeln.” (mo)

Das beigefügte Bild ist von www.trucker-trucker.de

Was wolltest du uns damit jetzt sagen ????

Wenn es für den Spediteur so einfach wäre uns Deutsche Fahrer im großen Stiel durch Osteuropäer zu ersetzen, warum tun sie das nicht, meinen Segen haben sie.

Es spielt auch noch mein Kunde als Spediteur eine Rolle.

Schickst du zu bestimmten Kunden den uns allen bekannten Bulgaren ( oder Russen , Polen ) zum laden, wird es die längste Zeit dein Kunde gewesen sein.

Viele unserer Kunden wollen solche Typen nicht auf Ihrem Hof sehen.

Und wenn du ewig solche Leute zum Abladen zu deren Kunden Schickst, kannst du zusehen wie das Ladepersonal dort ne Krawatte bekommt und dann druck auf Ihren Lieferanten ausübt doch demnächst bitte eine anständige Spedition zu beauftragen.

Zitat:

Und wenn du ewig solche Leute zum Abladen zu deren Kunden Schickst, kannst du zusehen wie das Ladepersonal dort ne Krawatte bekommt und dann druck auf Ihren Lieferanten ausübt doch demnächst bitte eine anständige Spedition zu beauftragen.

Aber nur bis der Kunde rausfindet das es mehr kosten wird einen echten Teutonen im Hof stehen zu haben. ;)

Nicht immer, eine Firma in der Region hat ihre bisherige Spedition aus der Tschechei durch einen Deutschen ersetzt. Der hat aber dafür erst mal 3 LKW und 6 Auflieger kaufen müssen, was er nicht gemacht hätte wenn es sich nicht rechnet. Ist ja nicht erst seit kurzem im Speditionsgewerbe, wenn auch eher mit Sprintern und 7,5tonnern.

Das Problem bei den billigen Tschechen war das sie ständig unpünktlich waren, regelmässig Unfälle fabrizierten und irgendwie nicht kapierten das Glas nicht mit der gleichen "Sorgfalt" wie eine Doppel-T-Träger transportiert werden kann.

Der Teutone ist zwar deutlich Teurer aber von Billig hatte die Firma die Schnauze voll, vermutlich hat da mal Einer eine Vollkostenrechnung aufgestellt. :D

Diese Firma hatte ein so "schlechtes" Jahr 2012 das sie sieben oder 8 Zugmaschinen kaufen "mußte und 10 oder 11 Auflieger und Alle fahren mit gut bezahlten langfristigen Verträgen.

Gibt wohl zumindest einige Kunden die von den Billigheimern die Schnauze voll haben.

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