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Heute vor Gericht verloren, und habe nichts gemacht.

Themenstarteram 27. März 2008 um 12:00

Hallo zusammen

Gerade hat mich unser Anwalt angerufen, und uns mitgeteilt dass wir vor Gericht verloren haben.

Folgendes ist passiert:

Ich bin Automobilverkäufer. Als sich das zugetragen hat, war ich gerade 6 Wochen im Geschäft.

 

Ich habe damals ein Fahrzueg an einen Kunden verkauft. Sollte 15900€ kosten. 5900€ Anzahlung, rest finanzierung.

Zu der Zeit war ich der einzige Verkäufer, und wir hatten sau viel zu tun. 5-9 Verkäufe am tag waren da keine seltenheit. An dem tag waren es 7 Auto´s, die ich abgesetzt habe.

Kunde nummer 5 war das besagte Fahrzeug, 2 Kunden warteten draußen schon auf mich. Also wirklich stress.

Der Kunde war mir sehr sympatisch, ein jüngere Pole, mit dem ich mich nett unterhalten habe.

Haben einen Termin ausgemacht, wann der Wagen abgeholt werden sollte, Vertrag gemacht, alles easy going.

( Hatte ein Wodhenende danach geheiratet, und weil der Kudne so nett war, beschlossen wir, nicht am Samstag, sondern am Montag das Auto auszuliefern, um noch nett miteinander einen Kaffee zu trinken.

Dann kam der Tag der Abholung. Wieder volle Hütte, also muss alles schnell gehen.

Auto wird ausgeliefert, und bei Bordbuchübergabe fällt auf, dass der Wagen ein Reimport ist.

Kunde natürlich stinksauer, zurecht.

Das war das erste mal, das mir so ein Fehler unterlaufen ist.

Naja, hat mich irgendwie mitgenommen, das gerade bei einem so netten Kunden so ne kacke passiert.

Habe den Kunden dann versucht so schnell wie möglich sein Auto zu geben, um dem ärger ein bissl fliehen zu können.

Bin also mit dem kunden nach hinten geflitzt, habe ihm das Auto schön aufbereitet übergeben, alles wirder normal. Aber der Kunde war auf einmal im Stress. Hat sich nichtmal die Wintereifen angesehen, die ich ihm noch besorgt hatte. Einfach nur rein ins Auto und weg war er.

Dachte mir nichts wildes, nahm halt an, er wäre sauer weils nen Import Auto war.

Am nächsten morgen ging ich zur Arbeit, und unsere Bürodame kam zu mir mit den Worten: Du sach mal, wo hast du denn das Geld, die 5900€ Anzahlung hingetan?

Ich hab gedacht mich trifft nen Blitz, und zwar genau ins Hirn. Ich habe vergessen, die Anzahlung zu kassieren.

Ich bin sofort zum telefon und habe den Kunden angerufen. Immer und immer wieder.

So nach ca 100x auf AB sprechen, nummer untedrücken und und und ging der Kunde ans telefon.

Ich erklärte ihm den Vorfall und er sagte in einem lachhaften Ton:

tja, wenn ich das Auto habe, dann werde ich wohl bezahlt haben. Mir fiel der Hörer aus der Hand, mir wurden die Konsequenzen klar.

Ich sagte dem Kunden, dass er GENAU schauen soll, ob das Geld nicht ZUFÄLLIG in seiner Jackentasche liegt, da ich sonst Anzeige erstattetn werde, und den Wagen sofort zwanghaft abholen lasse etc.

Er blieb ganz locker und sagte: Na dann holen Sie ihn ab, klären wir dann vor Gericht.

Ich habe sofort unseren Abschlepper hingejagt, ohne erfolg. Der Wagen war nicht aufzufinden, und der Kunde lachte uns vom Fenster aus aus.

Ende vom Lied:

Haben heute das Urteil bekommen, der Richter hat unsere Klage abgewiesen.

Ich bin am Boden zerstört, mein Chef will das ich die 5900€ zurückzahle.

Ganz zu schweigen davon, wie ich nun in der Firma darstehe.

Zu keinem Zeitpunkt habe ich dieses Geld angenommen, ich habe nie in meinem Leben was geklaut, außer nem Lamy Füller, als ich 13 war, und den habe ich zurück gegeben.

Ich bin enttäuschrt, traurig, erzürnt und weiss nicht, was ich nun machen soll.

Meine Mutter sagt immer: Gottes mühlen mahlen langsam, aber gerecht.

Ich habe keinem Unrecht getan, bin IMMER fair zu unseren Kunden, scheffel meinem Boss mega viel Kohle rein, und muss so einen herben Rückschlag erleben.

Ich hab geheult wie ein kleines Kind, vor Wut. Wut das so ein Arschgesicht damit durchkommt. Der sitzt zu Hause und freut sich des Lebens.

Wut,d ass der Richter ihn eine Stunde angehört hat, mich aber nur 5 Minuten. Wut, das es keine Lügendetektortests gibt.

Wut vor allem, das mir so ein erbärmlicher Fehler unterlaufen ist. Wie kann man so dumm sein? Ja, man ist nur Mensch, es hätte auch das Bordbuch gewesen sein können, was ich vergessen habe, aber es war das geld.

Der Kunde hat KEINEN Nachweis, dass er gezahlt hat. keine Quittung, keine Rechnung, kein gar nichts..

Ich habe mit 20 Anwälten gesprochen als das passiert war, alle sagter: Keine Sorge, er muss das beweisen, und das kann er nicht.

Leider ist dem nicht so.

Warum schreibe ich das jetzt hier?

Keine Ahnung, vielleicht möchte ich einfach nur meine Wut rausschreiben.

Oder vielleicht hat wer nen rat, was jetzt noch was bringen könnte. Ein Musterbeispiel, oder Gott weiss was.

Was für ein Tag...

Wie soll ich meiner Frau heute nur in die Augen sehen? 6000€ werden uns verdammt wehtun.

Fühle mich wie der totale Oberversager.

In der Firma kann ich auch nicht bleiben, die denken bestimmt ich hab die Kohle eingesackt, wenns das Gericht schon so sieht.

Innerhalb weniger sekunden ist die Existenz stark gefährdet, weil einer einen voll übers Ohr haut.

Ein verzweifelter Snoopi28

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 27. März 2008 um 12:00

Hallo zusammen

Gerade hat mich unser Anwalt angerufen, und uns mitgeteilt dass wir vor Gericht verloren haben.

Folgendes ist passiert:

Ich bin Automobilverkäufer. Als sich das zugetragen hat, war ich gerade 6 Wochen im Geschäft.

 

Ich habe damals ein Fahrzueg an einen Kunden verkauft. Sollte 15900€ kosten. 5900€ Anzahlung, rest finanzierung.

Zu der Zeit war ich der einzige Verkäufer, und wir hatten sau viel zu tun. 5-9 Verkäufe am tag waren da keine seltenheit. An dem tag waren es 7 Auto´s, die ich abgesetzt habe.

Kunde nummer 5 war das besagte Fahrzeug, 2 Kunden warteten draußen schon auf mich. Also wirklich stress.

Der Kunde war mir sehr sympatisch, ein jüngere Pole, mit dem ich mich nett unterhalten habe.

Haben einen Termin ausgemacht, wann der Wagen abgeholt werden sollte, Vertrag gemacht, alles easy going.

( Hatte ein Wodhenende danach geheiratet, und weil der Kudne so nett war, beschlossen wir, nicht am Samstag, sondern am Montag das Auto auszuliefern, um noch nett miteinander einen Kaffee zu trinken.

Dann kam der Tag der Abholung. Wieder volle Hütte, also muss alles schnell gehen.

Auto wird ausgeliefert, und bei Bordbuchübergabe fällt auf, dass der Wagen ein Reimport ist.

Kunde natürlich stinksauer, zurecht.

Das war das erste mal, das mir so ein Fehler unterlaufen ist.

Naja, hat mich irgendwie mitgenommen, das gerade bei einem so netten Kunden so ne kacke passiert.

Habe den Kunden dann versucht so schnell wie möglich sein Auto zu geben, um dem ärger ein bissl fliehen zu können.

Bin also mit dem kunden nach hinten geflitzt, habe ihm das Auto schön aufbereitet übergeben, alles wirder normal. Aber der Kunde war auf einmal im Stress. Hat sich nichtmal die Wintereifen angesehen, die ich ihm noch besorgt hatte. Einfach nur rein ins Auto und weg war er.

Dachte mir nichts wildes, nahm halt an, er wäre sauer weils nen Import Auto war.

Am nächsten morgen ging ich zur Arbeit, und unsere Bürodame kam zu mir mit den Worten: Du sach mal, wo hast du denn das Geld, die 5900€ Anzahlung hingetan?

Ich hab gedacht mich trifft nen Blitz, und zwar genau ins Hirn. Ich habe vergessen, die Anzahlung zu kassieren.

Ich bin sofort zum telefon und habe den Kunden angerufen. Immer und immer wieder.

So nach ca 100x auf AB sprechen, nummer untedrücken und und und ging der Kunde ans telefon.

Ich erklärte ihm den Vorfall und er sagte in einem lachhaften Ton:

tja, wenn ich das Auto habe, dann werde ich wohl bezahlt haben. Mir fiel der Hörer aus der Hand, mir wurden die Konsequenzen klar.

Ich sagte dem Kunden, dass er GENAU schauen soll, ob das Geld nicht ZUFÄLLIG in seiner Jackentasche liegt, da ich sonst Anzeige erstattetn werde, und den Wagen sofort zwanghaft abholen lasse etc.

Er blieb ganz locker und sagte: Na dann holen Sie ihn ab, klären wir dann vor Gericht.

Ich habe sofort unseren Abschlepper hingejagt, ohne erfolg. Der Wagen war nicht aufzufinden, und der Kunde lachte uns vom Fenster aus aus.

Ende vom Lied:

Haben heute das Urteil bekommen, der Richter hat unsere Klage abgewiesen.

Ich bin am Boden zerstört, mein Chef will das ich die 5900€ zurückzahle.

Ganz zu schweigen davon, wie ich nun in der Firma darstehe.

Zu keinem Zeitpunkt habe ich dieses Geld angenommen, ich habe nie in meinem Leben was geklaut, außer nem Lamy Füller, als ich 13 war, und den habe ich zurück gegeben.

Ich bin enttäuschrt, traurig, erzürnt und weiss nicht, was ich nun machen soll.

Meine Mutter sagt immer: Gottes mühlen mahlen langsam, aber gerecht.

Ich habe keinem Unrecht getan, bin IMMER fair zu unseren Kunden, scheffel meinem Boss mega viel Kohle rein, und muss so einen herben Rückschlag erleben.

Ich hab geheult wie ein kleines Kind, vor Wut. Wut das so ein Arschgesicht damit durchkommt. Der sitzt zu Hause und freut sich des Lebens.

Wut,d ass der Richter ihn eine Stunde angehört hat, mich aber nur 5 Minuten. Wut, das es keine Lügendetektortests gibt.

Wut vor allem, das mir so ein erbärmlicher Fehler unterlaufen ist. Wie kann man so dumm sein? Ja, man ist nur Mensch, es hätte auch das Bordbuch gewesen sein können, was ich vergessen habe, aber es war das geld.

Der Kunde hat KEINEN Nachweis, dass er gezahlt hat. keine Quittung, keine Rechnung, kein gar nichts..

Ich habe mit 20 Anwälten gesprochen als das passiert war, alle sagter: Keine Sorge, er muss das beweisen, und das kann er nicht.

Leider ist dem nicht so.

Warum schreibe ich das jetzt hier?

Keine Ahnung, vielleicht möchte ich einfach nur meine Wut rausschreiben.

Oder vielleicht hat wer nen rat, was jetzt noch was bringen könnte. Ein Musterbeispiel, oder Gott weiss was.

Was für ein Tag...

Wie soll ich meiner Frau heute nur in die Augen sehen? 6000€ werden uns verdammt wehtun.

Fühle mich wie der totale Oberversager.

In der Firma kann ich auch nicht bleiben, die denken bestimmt ich hab die Kohle eingesackt, wenns das Gericht schon so sieht.

Innerhalb weniger sekunden ist die Existenz stark gefährdet, weil einer einen voll übers Ohr haut.

Ein verzweifelter Snoopi28

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238 Antworten
Themenstarteram 28. März 2008 um 11:29

Vielelicht hätte man einfach von Anfang an anders reagieren müssen.

Ich habe die Bank angerufen, und gesagt, dass er die Anzahlung nicht geleistet hat, was ja die VORAUSSETZUNG für das Darlehn war. ( Hätte Sie gesagt, ok, wir ziehen das Darlehn wegen nicht einhaltung zurück, wäre der Druck deutlich erhöht worden auf den Kunden.)

Die Polizei hat trotz Fahndungsausruf nicht dem Kunden ein besuch abgestattet, oder die Bude durchsucht etc.

In meinen Augen besteht hier deutliche verdunklungsgefahr.

Vielleicht hätte mans agen sollen, haben alles mit Kamera überwacht, und da steht nichts etc.

Aber in so einem Moment, da ist der Kopf einfach nur....... leer...

...ich denke mal, bevor hier keine Urteilsbegründung seitens des Gerichts vorliegt ,können wir alle nur spekulieren.Wäre nett,wenn der TE bei Vorliegen des schriftlichen Urteils dieses mal hier mitteilt.Alles hätte und könnte ist wie gesagt nur spekulativ.

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von Snoopi28

 

Die Polizei hat trotz Fahndungsausruf nicht dem Kunden ein besuch abgestattet, oder die Bude durchsucht etc.

In meinen Augen besteht hier deutliche verdunklungsgefahr.

Eine Durchsuchung muss richterlich angeordnet werden! Solange du nicht weißt was genau gelaufen ist würd ich keinem die Schuld in die Schuhe schieben.

Letzendlich ist es menschlich und moralisch von deinem "Kunden" unter aller Sau, genauso wie von deinem Chef. Aber wie ein Vorredner gesagt hat, warte die Urteilsbegründung ab und gehe dann evtl. in BerufunG!

Fällt das eigentlich schon unter Nötigung, wenn der Chef wiederholt vom Mitarbeiter dieses Geld zurückfordert?

Zitat:

Original geschrieben von ToniX20SE

Fällt das eigentlich schon unter Nötigung, wenn der Chef wiederholt vom Mitarbeiter dieses Geld zurückfordert?

die frage ist ggf berechtigt...aber schweift das nicht ZU sehr vom urspruenglichen thema ab?

§240

Harry

Zitat:

Original geschrieben von pfirschau

Zitat:

Original geschrieben von Cl25

 

Der Kunde muss GAR NICHTS beweisen, ihr müsst beweisen, dass er NICHT bezahlt hat. Und der Nachweis ist dem Gericht hier nicht erbracht. Finde ich auch nicht toll, ist aber so zum Schutze des Kunden müsst ihr schon Beweise liefern, keine Indizien, die zeigen, dass es so gewesen sein könnte.

sorry quark mit Käse, etwas nicht vorhandenes kann man nicht beweisen (ist Basis Logik). Ein Antrag auf Beweisaufnahme zur Ermittlung der Geldbewegungen des Kunden könnte weiterhelfen, meistens sind die ja dann so dämlich das Geld gleich wieder auf die Hohe Kante oder als Sondertilgung in die Finanzierung zu legen.....

lg

Peter

Soooo dann arbeiten wir den Quark mal ein bisschen auf... Wenn man jetzt die Kontenbewegungen des Polen durchleuchtet (oder einfach Kontoauszüge aus dem Hausmüll fischt wie ich das 121 Seiten zuvor schonmal vorgeschlagen habe) - was macht man dann rein rechtlich gesehen??? Na???

Genau. Man beweist dem Polen, dass er nicht bezahlt hat, sondern sich für das Geld 'ne Spurverbreiterung und Audioanlage gekauft hat, nachdem er das Geld bei seinem Bruder aufs Konto eingezahlt hat oder so (Polen sind auch nicht ganz doof.)

 

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach

 

Allerdings sollte der TE, sofern er wirklich zahlen muss (bin ich mir absolut nicht sicher ... ich würde eher sagen ... das ist für den Arbeitgeber Pech gewesen) ... seine private Haftpflicht zu konsultieren. Bei mir sind solche Schäden, sofern sie von den Betriebsversicherungen nicht versichert sind, mit versichert (z.B. Schlüsselverlust, Schäden durch ich glaube es nennt sich nicht vorsätzliches Dienstversagen oder so ähnlich etc.pp.).

Gruß Kester

Ahem, warum heisst eine Privathaftpflicht nochmal Privathaftpflicht? Ah! Genau, weil diese mich als Privatperson absichert und nicht als Arbeitnehmer. Genau deshalb sollte mein Arbeitgeber eine Betriebshaftpflicht haben, da er für (fast) alles was seine Arbeitnehmer anrichten haften muss.

Soviel dazu.

Also würde seine PHV weder die (unbegründeten) Ansprüche des Arbeitgebers abwehren (da ja kein Vers.schutz, da nicht versichert als Arbeitnehmer während der beruflichen Tätigkeit) noch die Ansprüche des AG zahlen da diese ja unbegründet sind (weder grob fahrlässig noch vorlässig gehandelt, obwohl das hier auch Auslegungssache ist).

 

Ich wollte eigentlich nichts mehr zu dem Thema schreiben, aber der TE tut mir Leid und ich muss einige Aussagen (auch wenn ich nicht unterstellen will, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe) hier relativieren oder richtig stellen, damit der TE nicht völlig abdreht.

Der TE ist in einer ganz besch.... Situation, wie es schon einige treffend erkannt haben: Vor Gericht ist es wie vorm lieben Gott oder auf hoher See... Recht haben und Recht kriegen ist auch in einem Rechtsstaat wie in Deutschland (leider oder Gott sei Dank - je nachdem auf welcher Seite man gerade sitzt) nicht immer dasselbe.

Gute Fahrt,

Cl25.

Zitat:

Original geschrieben von Cl25

 

Ahem, warum heisst eine Privathaftpflicht nochmal Privathaftpflicht? Ah! Genau, weil diese mich als Privatperson absichert und nicht als Arbeitnehmer. Genau deshalb sollte mein Arbeitgeber eine Betriebshaftpflicht haben, da er für (fast) alles was seine Arbeitnehmer anrichten haften muss.

Soviel dazu.

Also würde seine PHV weder die (unbegründeten) Ansprüche des Arbeitgebers abwehren (da ja kein Vers.schutz, da nicht versichert als Arbeitnehmer während der beruflichen Tätigkeit) noch die Ansprüche des AG zahlen da diese ja unbegründet sind (weder grob fahrlässig noch vorlässig gehandelt, obwohl das hier auch Auslegungssache ist).

Wenn du deinen Arbeitsschlüssel verlierst, und der Arbeitgeber so gezwungen ist, die schlösser erneuern zu lassen, kann dsa u.U. sehr teuer werden.

Dagegen kann man sich absichern. Ist als OPTION zu jeder PHV wählbar.

Glaube aber kaum, dass man Geldverlust mit versichern kann.

Zitat:

Original geschrieben von Harry999

Zitat:

Original geschrieben von ToniX20SE

Fällt das eigentlich schon unter Nötigung, wenn der Chef wiederholt vom Mitarbeiter dieses Geld zurückfordert?

die frage ist ggf berechtigt...aber schweift das nicht ZU sehr vom urspruenglichen thema ab?

§240

Harry

Das stimmt. Wollte das nur mal nebenbei erwähnen.

Zum Thema ist ja im Moment alles gesagt, was gesagt werden kann.

@oblomov

ich kann Dir aus sechs Jahren Selbständigkeit und vielen Prozessen gegen meine Kunden mitteilen, dass der Kunde auf Verlangen die Zahlung nachweisen muß.

Wie soll ich als Unternehmer die Nichtzahlung beweisen; per Vertrag. Du erzählst nen Schmarn...

Und übrigens, Rechtsberatung gibt es beim Anwalt, wir alle hier sind mehr oder weniger Laien, die aus dem Bauch heraus, oder aus dem Leben berichten...

Gruß vom Armani- Biker, der weiß dass es so nicht rechtens ist...

am 29. März 2008 um 0:22

Zitat:

Original geschrieben von Armani-Biker71

@oblomov

ich kann Dir aus sechs Jahren Selbständigkeit und vielen Prozessen gegen meine Kunden mitteilen, dass der Kunde auf Verlangen die Zahlung nachweisen muß.

Wie soll ich als Unternehmer die Nichtzahlung beweisen; per Vertrag. Du erzählst nen Schmarn...

Und übrigens, Rechtsberatung gibt es beim Anwalt, wir alle hier sind mehr oder weniger Laien, die aus dem Bauch heraus, oder aus dem Leben berichten...

Gruß vom Armani- Biker, der weiß dass es so nicht rechtens ist...

Nur habe ich gar nichts zur Beweislastregelung im Prozeß gesagt, sondern nur auf die sehr eigentümlichen Vorstellungen einiger User hinsichtlich des Mahnbescheides hingewiesen. Übrigens bin ich kein Laie. Lass Dich aber nicht bei deinen beeindruckenden Ausführungen stören.

Schon sehr schmerzlich was du dir und deiner Familie durch Unachtsamkeit angetan hast. Ich würde mich da auch als Versager fühlen und meiner Frau nicht mehrr in die Augen schauen können. Sollte das Urteil rechtskräftig werden und dein Chef auch die Summe zugesprochen bekommen,...na ja Scheiße gelaufen. Von dem ganzen Geld hätte ne´Familie schöne Urlaube machen könnnen oder sich andere Dinge leisten können.

Damit Deine Familie nicht leiden muß, weil Du nicht bei der Sache warst (Streß ist kein Grund nachlässig zu werden), bleibt dir wohl nicht anderes übrig als noch ein wenig mehr zu arbeiten um den Verlust wieder zu erwirtschaften. Nur schade, dass dann deine Familie weniger Zeit mit dir verbringen kann. Denn deine Familie kann ja nichts dafür, dass du Fehler gemacht hast.

am 29. März 2008 um 2:24

@compi316

sehr hilfreich und sachlich formuliert !

im RL haette ich nen namen fuer dich, den ich hier aber nicht nennen moechte.

Harry

PS

schade...von jemandem der ca 2J aelter ist als ich, haette ich ein WENIG mehr stil erwartet !

du schreibst doch sonst nicht so einen muell.

Zitat:

Original geschrieben von Compi316

Schon sehr schmerzlich was du dir und deiner Familie durch Unachtsamkeit angetan hast. Ich würde mich da auch als Versager fühlen und meiner Frau nicht mehrr in die Augen schauen können. Sollte das Urteil rechtskräftig werden und dein Chef auch die Summe zugesprochen bekommen,...na ja Scheiße gelaufen. Von dem ganzen Geld hätte ne´Familie schöne Urlaube machen könnnen oder sich andere Dinge leisten können.

Damit Deine Familie nicht leiden muß, weil Du nicht bei der Sache warst (Streß ist kein Grund nachlässig zu werden), bleibt dir wohl nicht anderes übrig als noch ein wenig mehr zu arbeiten um den Verlust wieder zu erwirtschaften. Nur schade, dass dann deine Familie weniger Zeit mit dir verbringen kann. Denn deine Familie kann ja nichts dafür, dass du Fehler gemacht hast.

Sehr aufbauend, top!

Zitat:

Original geschrieben von Compi316

Schon sehr schmerzlich was du dir und deiner Familie durch Unachtsamkeit angetan hast. Ich würde mich da auch als Versager fühlen und meiner Frau nicht mehrr in die Augen schauen können. Sollte das Urteil rechtskräftig werden und dein Chef auch die Summe zugesprochen bekommen,...na ja Scheiße gelaufen. Von dem ganzen Geld hätte ne´Familie schöne Urlaube machen könnnen oder sich andere Dinge leisten können.

Damit Deine Familie nicht leiden muß, weil Du nicht bei der Sache warst (Streß ist kein Grund nachlässig zu werden), bleibt dir wohl nicht anderes übrig als noch ein wenig mehr zu arbeiten um den Verlust wieder zu erwirtschaften. Nur schade, dass dann deine Familie weniger Zeit mit dir verbringen kann. Denn deine Familie kann ja nichts dafür, dass du Fehler gemacht hast.

Ach ja, und gleich gibt es noch eine Anleitung zum Suizid, damit der ach so große Versager seiner Familie die Ehre wieder zurückerobern kann? Mein Gott, ein bisschen Mitgefühl! Klar, er hat einen Fehler gemacht, aber das ist doch kein Grund sofort einen wirtschaftlichen Totalschaden im Sinne von "in die Augen schauen" daraus zu machen. Fehler zu machen ist menschlich!

Soetwas kann jedem passieren, dem einen mal mehr, dem anderen mal weniger. Aber das ist kein Grund sofort den Kopf in den Sand zu stecken! Ich weiß, klug reden kann man immer, wenn man nicht selbst betroffen ist, aber ich wünsche dem Themenersteller alles Gute und hoffe, dass sich in der zweiten Instanz ein für alle Beteiligten zufriedenstellendes Ergebnis erzielen lässt (außer für den Betrüger). Selbstverständlich geht man nach einem Arbeitsverhältnis lieber in Frieden auseinander, aber sollte die Situation nicht anders enden, als annähernd "harmonisch", solltest du eventuell mit deinem zu diesem Zeitpunkt Ex-Chef mal reden und eventuell deine Sicht und seine Verhaltensweise dir gegenüber aufzeigen ... natürlich sachlich und möglichst höflich!

Aber nicht verzagen, das geht schon irgendwie gut, positiv denken, du fängst (so wie ich es verstanden habe) ja wohl in nicht allzu ferner Zukunft bei einer neuen Firma an und da hoffe ich, dass das Verhältnis Chef/Mitarbeiter besser ist.

Und wie schon geschrieben, uns ist bewusst, dass 6000 € kein Pappenstiel sind, aber davon geht die Welt auch nicht unter, ich denke, dass du ganz gute Chancen hast, dabei relativ unbeschadet herauszukommen und was ist ein Vorteil am Fehler machen? Man macht sie in der Regel nicht wieder ;) .

Also nicht hängen lassen und berichte uns, wenn es Neuigkeiten gibt ...

Zitat:

Original geschrieben von Compi316

Schon sehr schmerzlich was du dir und deiner Familie durch Unachtsamkeit angetan hast. Ich würde mich da auch als Versager fühlen und meiner Frau nicht mehrr in die Augen schauen können. Sollte das Urteil rechtskräftig werden und dein Chef auch die Summe zugesprochen bekommen,...na ja Scheiße gelaufen. Von dem ganzen Geld hätte ne´Familie schöne Urlaube machen könnnen oder sich andere Dinge leisten können.

Damit Deine Familie nicht leiden muß, weil Du nicht bei der Sache warst (Streß ist kein Grund nachlässig zu werden), bleibt dir wohl nicht anderes übrig als noch ein wenig mehr zu arbeiten um den Verlust wieder zu erwirtschaften. Nur schade, dass dann deine Familie weniger Zeit mit dir verbringen kann. Denn deine Familie kann ja nichts dafür, dass du Fehler gemacht hast.

Sehr Einfühlsam Knalltüte :rolleyes:

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