Heute beim TÜV ->> Abregeldrehzahl beim 3.0TDI
Hallo Gemeinde,
mein Dicker ist nun tatsächlich schon drei Jahre alt, auch wenn er deutlich jünger aussieht...egal, von Amts wegen muß er diesen Monat zum TüV, was ich heute erledigt habe.
Das Bosch-Prüfgerät führt bei der AU einen Messzyklus durch, bei dem die Abregeldrehzahl mehrfach erreicht und teilweise einige Sekunden gehalten werden muß (aua...). Interessanterweise geht das Gerät von einer Abregeldrehzahlvorgabe von 4.750 bis 5.200 U/min aus! Es kam, wie es kommen mußte: bei 4.000 U/min macht der Dicke im Stand "zu" - eine höhere Drehzahl kann nicht erreicht werden. Ich nehme an, daß der Motor dadurch vor Überlastung geschützt werden soll. Auf der BAB sind bis knapp über 4.500 U/min möglich, wenn ich mich recht entsinne. Ich habe keine Ahnung, wer sich die 4.750 und höher ausgedacht hat - Kollege Prüfer auch nicht.
Was tun? Da anscheinend noch nicht viele A6 bei "meinem" TüV waren, wurden kurzerhand die Grenzwerte neu eingegeben, d.h. Abregeldrehzahl zwischen 3.900 und 4.200 U/min. Damit konnte der Prüfzyklus gefahren werden, und die Plakette wurde erteilt.
Diejenigen von Euch, die noch einen TüV-Besuch vor sich haben, sollten darauf gefasst sein, ähnliches zu erleben. Der Prüfer sprach davon, daß er auch noch keinen "großen" BMW-Diesel erlebt hätte, der im Stand über 4.000 dreht. Ein weniger verständiger Prüfer hätte mich womöglich in die Werkstatt geschickt...
Gruß vom frisch plakettierten Lenker
Ähnliche Themen
17 Antworten
was soll denn schädlich sein wenn der motor im stand hochdreht?! also bitte...das is nen auto!
und höher kann man problemlos drehen, mann muss nur esp/asr ausschalten. viel spass beim ausprobieren!
Angeblich ist es für die Läger nicht sonderlich gut wenn man den Motor ohne belastung hochdreht.
Ist schon toll wenn man sich seine Werte bei der AU selber raussucht, oder?
Welcher Prüfer macht den sowas?
Sollwert ist zu erfüllen ansonsten ist was am Motor defekt.
Gruß
Manuel