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Heftige Wassereinbrüche!

VW Käfer Mexico
Themenstarteram 21. Juni 2021 um 16:54

Hallo zusammen,

Ich habe ein sehr großes Problem und hoffe sehnlichst auf diesem Wege Hilfe und eine Lösung zu finden. Mein erstes Auto ist ein VW Käfer1600i (Mexiko). Es ist ein wunderschönes Auto mit Charakter, allerdings kenne ich mich nicht gut mit Autos aus, lerne aber sehr gerne neues dazu. Folgendes Problem: ich habe nach Regen immer wieder sehr starke Wassereinbrüche unter der Fußmatte Fahrerseite, Beifahrerseite komplett trocken. Das Wasser läuft dann immer schön bis nach nach hinten unter die Sitzbank, weil er durch die Hofeinfahrt schief steht. Alles an Fußmatten wurde rausgenommen und alles an, ich weiß nicht wie man das Fachsprachlich ausdrückt, an Stoff der innen an der Seite ist(am Holmen) bestmöglich hochgeklappt und festgesteckt. Dadurch habe ich frei Sicht auf die vorne links unten verlaufenden Schläuche und Kabel. Zwischen denen sich noch eine Art Schaumstoff befindet. Nach Beobachtung kann ich erkennen, dass sich bei Regen dieser Schaumstoff besonders quasi unter der A- Säule mit Wasser voll zieht und dieses dann raus läuft, weshalb ich vermute, dass Wasser vielleicht irgendwie in die A- Säule rein kommt und schließlich unten wieder raus läuft...Aber woher könnte das Wasser kommen? Bin am verzweifeln und musst das Auto abgeben, wenn ich die Ursache nicht finden, weil er sonst langsam aber sicher weggamelt...! Bin offen und dankbar für Ideen ??????und schicke gerne noch Fotos, wenn es hilft!!

PS: Kein Schiebedach und zu den Wassermengen, als wenn ein ordentlicher Eimer Wasser rein geschüttet wurde, also ne richtig ordentliche Pfütze! Liebe Grüße und danke im voraus

95 Antworten

Kommt das Wasser auch rein, wenn er nur steht und nicht fährt?

Themenstarteram 30. Juni 2021 um 16:57

Ja, das Wasser kommt auch rein, wenn er nur steht.

Wenn es durch Regen im Stehen nass wird, dann ist das doch leicht zu finden. Dann wurde bisher nicht intensiv genug geschaut.

Zitat:

@GLI schrieb am 30. Juni 2021 um 19:29:24 Uhr:

Wenn es durch Regen im Stehen nass wird, dann ist das doch leicht zu finden. Dann wurde bisher nicht intensiv genug geschaut.

:D

Denkste...

Ich hatte da einmal ein so ein Ding (1200L/50PS), da kam auch immer Wasser rein.

Rinnsal lokalisiert, Ursache behoben - sollte gut sein.

Denkste.

Insgesamt fand ich sieben Wassereintrittsstellen an dieser Karre. Natürlich behob ich sie! An keiner der sieben kam mehr was rein!

Die achte und weißgottwievielte hab ich dann aber nicht mehr gesucht...

:mad: :mad: :mad:

Themenstarteram 30. Juni 2021 um 19:43

ah ja...

oh!

Tante edit war am werk.

wollte grade dazu was sagen aber das passt jetzt nicht mehr.

Verlager deine Such auch mal auf den Bereich der Heckscheibe und der hinteren Radkästen. Wasser sucht sich seinen Weg und es könnte ja auch im hinteren Bereich reinkommen. Wenn der Wagen dann nur ein klein wenig nach vorne geneigt abgestellt wurde, kann es gut sein, dass es danach vorne richtig nass ist und hinten nicht mehr so auffällig. Was man mal probieren könnte: Innenausstattung ausbauen, Teppich oder Gummimatten entfernen und dann auf dem Boden an den Schwellerinnenseiten einen breiten Strich mit Kreide ziehen. Dann sieht man, wo das Wasser lang läuft. Oder mit Mehl ausstreuen oder sowas, halt irgendas, wo man eine Wasserspur erkennt.

Also ohne Anspruch auf Vollständigkeit - ist schon einige Jahre her - wars bei meinem:

Jede einzelne Fensterdichtung,

der Ablauf des Gebläsekastens; (hatte L-Paket; das Ding war schon vor 25 Jahren nicht mehr zu bekommen - ich fand es zufällig noch am Schrottplatz...)

Beide Schwenkfenster,

und natürlich kam das Wasser an den Enden der Schiebedachabläufe, die nicht nach außen geführt waren, gnadenlos ins Innere.

Und als "Sahnehäubchen" war trotz neuer Moosgummidichtung der Spalt zwischen Türe und B-Säule noch immer groß genug, daß es auch dort durch rein kam... :D

Wow, dagegen war die Titanic ja richtig dicht .... ;)

Zitat:

@Naxel63 schrieb am 1. Juli 2021 um 13:11:07 Uhr:

Also ohne Anspruch auf Vollständigkeit - ist schon einige Jahre her - wars bei meinem:

Jede einzelne Fensterdichtung,

der Ablauf des Gebläsekastens; (hatte L-Paket; das Ding war schon vor 25 Jahren nicht mehr zu bekommen - ich fand es zufällig noch am Schrottplatz...)

Beide Schwenkfenster,

und natürlich kam das Wasser an den Enden der Schiebedachabläufe, die nicht nach außen geführt waren, gnadenlos ins Innere.

Und als "Sahnehäubchen" war trotz neuer Moosgummidichtung der Spalt zwischen Türe und B-Säule noch immer groß genug, daß es auch dort durch rein kam... :D

Ich tippe immer auf den Ablauf des Gebläsekastens,

aber sowas hat der 1600i nicht

(hat mir mal eine vertrauenswürdige Person gesagt).

 

Zitat:

@Red1600i schrieb am 1. Juli 2021 um 15:14:26 Uhr:

Wow, dagegen war die Titanic ja richtig dicht .... ;)

Die Karre wäre hundertmal schneller gesunken... :D

Dann wäre es wohl an der Zeit hier invasiver vorzugehen.

VW selbst hat, zumindest in den Fünfzigerjahren, den Bereich der Windschutzscheibe mit reichlich Wasser geflutet, um den Hang zu Wassereinbrüchen noch vor der Auslieferung festzustellen.

Die Untersuchungsbereiche könntest Du in Windschutzscheibe links und wenn das nicht zum Erfolg geführt hat, auch Heckscheibe links ausdehnen.

Die Benetzung soll zumindest einige Minuten dauern, gefolgt von einer langen Pause und genauer Untersuchung, ehe der nächste Bereich getestet wird.

Neben dem bereits Erwähnten, ist auch die horizontale, hartgelötete Verbindung vor der A- Säule in der Verlängerung der seitlichen Dichtungskante des Kofferraums eine Stelle erhöhten Verdachts .

Viel Erfolg und liebe Grüße

 

Inschinehr

 

Übrigens lohnt es - je nach Wohngegend und Leitungswasserhärte - für die Prüfungen "weiches" Wasser zu verwenden, also entweder aus der Regentonne oder "entionisiert" bzw. "destlliert" (wohl dem, der einen Luftentfeuchter sein eigen nennt). Jedenfalls wurde das vor 45 Jahren bei Opel so gemacht, frag nicht, warum ich das weiß.

Zitat:

@fangopackung 2 schrieb am 21. Juni 2021 um 20:07:40 Uhr:

 

3. Mit einem scharfen Wasserstrahl spritzt Du alle .....

mit einem scharfen wasserstrahl ( am besten HD gerät) findest du

nicht die undichten stellen.

damit kanst du überall wasser ins auto spritzen.

das regenwasser das reinläuft ist ja kein scharfer strahl.

meine vorgehensweise:

fahrersitz ausbauen

alles so gut wie möglich trocken machen

teppiche hast du ja schon hochgeklappt

und dann leg dich wenn es regnet mit einer taschenlampe ins auto.

und an die tür hat auch noch keiner gedacht.

ist die folie hinter der verkleidung i.o.

oder fehlt die gar?

Zitat:

@Robomike schrieb am 1. Juli 2021 um 21:12:53 Uhr:

Übrigens lohnt es - je nach Wohngegend und Leitungswasserhärte - für die Prüfungen "weiches" Wasser zu verwenden, also entweder aus der Regentonne oder "entionisiert" bzw. "destlliert" (wohl dem, der einen Luftentfeuchter sein eigen nennt). Jedenfalls wurde das vor 45 Jahren bei Opel so gemacht, frag nicht, warum ich das weiß.

Lieber den Gartenschlauch, der auch ausreichend Wasser für dieses Experiment führt.

Zwar ist Wasser, wie Du richtig sagst, mit höherer Ionanlast korrosiver, doch es existiert bei einem bestimmten Gehalt ein Minimum: Reinstwasser mit Leitwert unter 1 myS/m ist beispielsweise hoch korrosiv und verrostet sogar A4 Stahl.

So sind höher deionisierte Wässer überraschend korroviv, weshalb in vielen Kühlanlagen mittlerweile ein Anteil an Leitungswasser vorgeschrieben wird.

Soweit zu dem, was ich selber erst jüngst etwas schmerzvoll dazulernen musste...

Liebe Grüße

Inschinehr

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