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Hat sich der MOPF gegenüber dem Vor-MOPF verbessert?

Mercedes E-Klasse S212, Mercedes E-Klasse W212
Themenstarteram 17. Mai 2014 um 14:26

Hallo an alle W212/S212ler,

Mich würde interessieren ob sich der Mopf gegenüber dem VorMopf klar verbessert hat? Angeblich wurde ja für die Überarbeitung mehr als 1 Milliarde investiert.

Was hat sich klar verbessert? Was hätte man beim Mopf noch besser machen können? Sind die Änderungen klar bemerkbar?

Vielen dank für eure Kommentare.

Beste Antwort im Thema

Hallo....

technisch hat der Mopf unumstritten einige Verbesserungen erfahren. Aber optisch kann ich persönlich nicht mehr viel für einen Mopf abgewinnen. Ist die gleiche Verschlimmbesserung wie alle anderen Modelle die einem Trend folgen wie viele anderer Hersteller auch. Ich bin ein konservativer Mercedes-Fahrer und dieses teilweise aufprotzende Erscheinungsbild ist nicht mehr meine Welt. Für mich ist der VorMopf der letzte "echte" Mercedes und bin froh dass ich noch eine der letzten VorMopf erwischt habe die vom Band gelaufen sind. Mir graust es schon wenn sich der W213 zeigt. Vermutlich geht das in die gleiche Richtung wie die aktuelle C-Klasse W205....einfach grausam! Sorry.....meine persönliche Meinung....aber Geschmäclker sind eben verschieden. ;)

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Zitat:

@Sitzheitzung schrieb am 17. Mai 2014 um 23:35:51 Uhr:

...Die Displays im kombiinstument sind nun Farbig und nicht mehr so verpixelt, ... das Comand geht jetzt Online...

Falsch. Diese Sachen sind nicht neu. Sie wurden bereits im Vormopf im Sommer 2011 eingeführt.

am 6. August 2015 um 12:29

Bitte erklärt mir, wie ich bei korrekter Lenkradhaltung ohne Umgreifen den Tempomat bediene. Bitte erklärt mir auch, wie ich die Kontrollleuchte des Speedlimiter überwachen kann.

Für mich ist überhaupt fraglich, warum nicht wenigstens die Anzeige des Letztgenannten ins KI gewandert ist (mit einem kleinen gelben Balken, wie es früher schon mal war!

Ich kenne die Position im VorMopf nicht, kann aber sagen, dass aus meiner Sicht der Blinkerhebel im Mopf intuitiv richtig sitzt, woanders wollte ich ihn nicht haben und ich noch nie irgendein Problem hatte, den Tempomat zu bedienen (ob ich dabei umgreife, sei mal dahingestellt, vermutlich ja). Aber den Blinkerhebel brauche ich doch deutlich öfter...da ist mir lieber, der sitzt an der richtigen Stelle

am 6. August 2015 um 15:26

Beim Vor-MoPf, beim Vorgänge W211, beim Vor-Vor-Gänger W210, beim Vor-Vor-Gänger W124 - bei all denen war die Anordnung gleich. Bei allen konnte man bei korrekter Lenkradhaltung ohne Umgreifen den Blinker bedienen und auch den Tempomat (mit dem Zeigefinger). Auch konnte man die Kontrollleuchte des Limiter sehen.

Insofern ist es ergonomisch aus meiner Warte ein Rückschritt. Positiv ist allerdings auch etwas anzumerken. Für mich, der auch oft wechselnde Fahrzeuge fährt, war es Anfangs leichter fremde Fahrzeuge zu bedienen, die dieses Bedienkonzept teilten. Inzwischen weichen aber viele Hersteller davon wieder ab und gehen auf Lenkradfernbedienung beim Tempomat. So scheint sich Mercedes - trotz Umstellung - erneut zu isolieren. Für Nachmacher hatte halt noch nie jemand etwas übrig!

Zitat:

@J.M.G. schrieb am 5. August 2015 um 12:33:02 Uhr:

Das Schlimmst an dem neuen Hebel ist, dass die Kontrollleuchte des temporären Speedlimiters unbrauchbar ist. Wer da beim Daimler-Konzern die Mensch-Maschine-Schnittstelle zu verantworten hat, gehört meiner Meinung nach gehörig nachgeschult.

Ferner kann man nicht mehr -wie zuvor dargestellt- bei korrekter Lenkradhaltung den Tempomat ohne Umgreifen bedienen. Für mich ist der Hebel ein Fiasko (habe ihn leider auch im 218er).

Dürfte der Schwager von meinem Nachbarn gewesen sein :D

Ist in der Entwicklung mit Verantwortlich und mein Nachbar hat sich Tierisch über die Position des Tempomaten des vor Mopfs bei ihm ausgekotzt gehabt :rolleyes:

Nach bar ist BMW Fahrer :confused:

Beim Vor-MoPf, beim Vorgänge W211, beim Vor-Vor-Gänger W210, beim Vor-Vor-Gänger W124 - bei all denen war die Anordnung gleich. Bei allen konnte man bei korrekter Lenkradhaltung ohne Umgreifen den Blinker bedienen und auch den Tempomat (mit dem Zeigefinger). Auch konnte man die Kontrollleuchte des Limiter sehen.

100000%...wenn ich hier einen Firmenwagen (Mopf) bewege, könnte ich bre.. Blöder konnte man es nicht anordnen.

Zitat:

@J.M.G. schrieb am 6. August 2015 um 17:26:44 Uhr:

Beim Vor-MoPf, beim Vorgänge W211, beim Vor-Vor-Gänger W210, beim Vor-Vor-Gänger W124 - bei all denen war die Anordnung gleich. Bei allen konnte man bei korrekter Lenkradhaltung ohne Umgreifen den Blinker bedienen und auch den Tempomat (mit dem Zeigefinger)...

Ja, das war die Mercedes-Besonderheit (unique selling point)

Kein anderes Bedienkonzept kommt an dieser Lösung heran.

.. also ich habe mich jetzt nach einem 3/4 Jahr und 17tkm im Mopf NICHT daran gewöhnen können, dass die Hebel wo anders sind.

Der Blinker-Schalter ist zusätzlich in der Fernlicht-Automatik-Stellung viel zu weit vom Lenkrad entfernt, daher steht er bei mir dauern auf Abblendlicht.

Da ich direkt vom 211er auf den "Mopf" gekommen bin, gibt es da ein paar Kleinigkeiten die ich misse.

am 11. August 2015 um 20:39

Ich habe sehr viele W212 Mopf gesehen, wo die Rückleuchten teilweise ausgefallen ist/leuchtet mit unterschiedliche leuchtkraft.

Die drei Tuben Kombiinstrument beim Mopf macht überhaupt kein Sinn, sieht billig aus und mit schlechter Ablesbarkeit.

Die Uhr in der Mittelkonsole ist zu klein und sieht altbacken aus.

Das Lenkrad beim Mopf Elegance und Serie ist einfach nur peinlich.. http://www.bytbil.com/ViewImage.aspx?MediaId=33339437&type=main3

Das ist alles bei meinem Vormopf viel besser: http://data.motor-talk.de/.../dscf0128-1988215163286575572.JPG

 

/Henrik

Zitat:

@Sitzheitzung schrieb am 17. Mai 2014 um 23:35:51 Uhr:

Zitat:

Original geschrieben von erguen911

Hallo an alle W212/S212ler,

Mich würde interessieren ob sich der Mopf gegenüber dem VorMopf klar verbessert hat? Angeblich wurde ja für die Überarbeitung mehr als 1 Milliarde investiert.

Was hat sich klar verbessert? Was hätte man beim Mopf noch besser machen können? Sind die Änderungen klar bemerkbar?

Vielen dank für eure Kommentare.

Also: Dass Interieur wurde entplastikt, eine kleine Analog-Uhr ist nun in der Mittelkonsole, Die Displays im kombiinstument sind nun Farbig und nicht mehr so verpixelt, Es gibt Teil-LED-Scheinwerfer Serienmässig

Dass Fahrassistenzpaket Plus und das Aktiv-Multikontursitzpaket wurden verbessert, das Comand geht jetzt Online, die Scheinwerferwaschanlage wurde gestrichen.

Liebe W212er-Fans,

es ist korrekt, daß Mercedes 1 Mio. € in die Entwicklung des W212 MOPF investiert hat. Neben der Technik ist jedoch ein Teil dieses Betrags in die Entwicklung der sogenannten VA/VE-Maßnahmen (Kosteneinsparungen an Stellen, die der "normale" Kunde i. d. R. nicht auf Anhieb merkt, um die Gewinne der Hersteller weiter zu maximieren).

Beispielsweise ist das Filz im Innenbereich der Kartentaschen ersatzlos eliminiert worden, so daß sich Gegenstände darin jetzt bei Schlecht-Weg-Strecken akustisch bemerkbar machen. Vor allem empfinde ich dies aber als Abwertung der haptischen Anmutung. Dieser Trend setzt sich beim Nachfolger W213 fort, bei dem nicht nur der Filz Ian den Innenseiten der Kartentaschen fehlt sondern auch der Handschuhkastendeckel nicht mehr befleckt ist. Man sieht und fühlt jetzt nur noch nacktes Plastik.

Bei der Preisgestaltung der Marke finde ich dies ungeheuerlich. Jeder VW Golf hat einen beflockten Handschuhkastendeckel. Meine Familie und ich waren Mercedes-Fans aus Tradition und Leidenschaft, weil wir die Markenwerte wie Qualität, Langlebigkeit, Zuverlässigkeit, Materialauswahl, Wertbeständigkeit und vor allem die Mercedes-Philosophie "Form folgt der Funktion" und "das Beste oder Nichts" sehr geschätzt haben.

Es ist sehr bedauerlich mit anzusehen, wie die Marke in den letzten Jahrzehnten ihre traditionellen Werte insbesondere in Bezug auf das konservative Fahrzeugdesign sowie Anmutung und Materialauswahl aufgegeben hat, um auf dem asiatischen Markt zu punkten und durch die Reduktion von Produktionskosten die Gewinne weiter zu maximieren.

Ich stelle jedenfalls fest, wie ich mich zunehmend von dieser Marke immer mehr abwende und befürchte, daß der "schuß" (Gier des Konzerns) irgendwann mal nach hinten losgeht. Deutsche Kunden sind neunmal weder Chinesen, die auf Chrom, viel Glitzer und verschnörkelte Design-Flächen stehen noch können sie für blöd verkauft werden. Glaubt man in Sindelfingen tatsächlich, daß wir Kunden die Einsparmaßnahmen von Modell zu Modell nach dem Prinzip "bauernschlau" nicht merken und vor allem keine Benchmarkvergleiche mit dem Wettbewerb in Ingolstadt, München und vor allem Zuffenhausen anstellen?

Mercedes, wann findest du wieder zur alten Größe zurück? @ @ @

Img-4293

Beim W123, 124 waren weder Kartentaschen beflockt noch der Handschuhfachdeckel irgendwie beschichtet. War beim W123 schwarzes Blech und beim W124, so weit ich mich erinnere, Plastik.

Unser 77er W123 war bereits 1980 an drei der vier Türen unten völlig durchgerostet. Regelrechte Löcher. Der Stromberg Vergaser hatte sich 1979 während der Fahrt von der Ansaugbrücke gelöst (!). Nur mit Glück konnte ein Fahrzeugbrand vermieden werden. Unser 1980er 250 startete gerne nur auf 5 Zylindern. Der Vergaser war kaum in den Griff zu kriegen. Dazu soff er noch wie ein Loch. Rost überall. Von vorne (Leitblech unter Stoßstange), über beide Kotflügel, alle Türen und hinten die Endspitzen. Bei seiner Inzahlunggabe 1984 festgestellt. Restwert: 4500 DM. Neupreis vier Jahre zuvor 32.000 DM. Er blieb dann in der Familie und wurde Stück für Stück in einer freien Werkstatt wieder auf ein brauchbares Niveau gebracht. Unser 86er W124 hatte bereits 89 die Zylinderkopfdichtung hin. Rost bildete sich hier auch relativ schnell. Über die Mopf II Modelle mit ihren Wasserbasislacken brauche ich ja wohl nicht zu reden. Die rosteten bereits im Prospekt. Nur übertroffen vom W210.

Wer den 212 Mopf kritisiert, hat wirklich keinen Plan, wie es früher aussah. Die Legendenbildung um die alten "Mittelklassen" zwingt interessierte und betroffene Zeitzeugen buchstäblich zum Lachen.

Alle oben aufgeführten Fahrzeuge haben meine Eltern und ich auch gefahren. Vater einen W123 240 D von 1982 als Neuwagen und ich einen 200 D aus dem gleichen Baujahr als 14 Jahre alten Gebrauchten. Vater hatte dann einen 250 D von 1986, einen 230 E von 1990, einen 260 E von 1992 und einen 320 E von 1993 alle als Neuwagen gekauft. Überzeugt von der 124er Serie hatte ich einen 10 Jahre alten 250 D von 1990 und einen 6 Jahre alten E200 von 1995 (letzte Serie vom W124 MOPF). Danach fuhr Vater die W140-S-Klasse 320 SE sowie den W220 500er ebenfalls als Neuwagen. Hier war die Qualität so grottenschlecht, daß er nie mehr zum Mercedes-Händler gegangen ist.

Nach sehr guten Erfahrungen mit 5er BMW und Audi A6 hatte ich einen E250 CDI von Nov. 2011 (vor MOPF) als Neuwagen: in der ersten Woche Totalausfall Navi, insgesamt 3 mal Leitungssatz gewechselt. Einmal wegen Leitungssatz liegengeblieben, einmal wegen Totalverlust Kühlflüssigkeit in die Werkstatt geschleppt worden. Dann eine Zeit lang Ruhe bis der Wagen bei 135.000 km wegen einem Defekt am Abgasturbolader in den Notlauf gegangen ist. Der W212 fuhr aber sehr gut, wenn er denn fuhr. Danach fuhr ich wieder mal einen BMW 520 D F10 von 2014 als Neuwagen (sehr zufrieden), bevor ich mir vor zwei Wochen einen der allerletzten W212 MOPF aus 2016 und Erstzulassung vom 31.05.2017 als Tageszulassung mit 42 % Nachlaß vom Brutto-LP gekauft habe (Kaufentscheidung somit rein über den Preis).

Ich kenne die Marke also seit 35 Jahren in allen Details und kann die o. a. Aussagen zum W123 und W124 durchaus bestätigen. Zu erwähnen ist hier auch insbesondere der "Bonanza-Effekt" beim W124 250 D. Nur hatten Audi und BMW vor 30 Jahren auch keine beflockten Handschuhkästen oder Filze in den Kartentaschen. Von Akustikmaßnahmen ganz zu schweigen. Aber wer will denn schon Autos von 2016 mit dem Standard von Youngtimern vergleichen? Fakt ist, daß die Wertigkeit der E-Klassen zum Wettbewerb von Audi und BMW stark nachgelassen hat, während Mercedes vor 30 Jahren Benchmark gewesen ist. Damals wurde der Stern wegen seiner Qualität gekauft und dabei gerne auch ein wenig mehr gezahlt. Heute kauft man ihn, weil er im Vergleich zum direkten Wettbewerb so billig ist (hohe Nachlässe, was früher undenkbar gewesen ist).

am 8. August 2017 um 21:09

Ich persönlich finde ja, dass die Autos egal welcher Marke Charakter gehabt haben- speziell beim Design. Heutzutage verliert sich das Ganze im Einheitsbrei der Hersteller. Mag ja sein, dass die Autos in Bezug auf die Rostbeständigikeit nicht so gut waren wie die heutigen, jedoch muss man sagen, dass die Fahrzeuge von Mercedes vielleicht nicht ganz so schnell gerostet sind als die anderer Hersteller. Zumindest ist das nach meinem Empfinden so. Zudem ist auch Erwähnenswert, dass die Motoren- speziell die Dieselmotoren früher weit robuster gebaut wurden- Stichwort Benzinbeimischung. Es waren einfach Allesbrenner. Die heutigen Motoren sind da wesentlich empfindlicher.

LG

Alexander

Das Gegenteil ist der Fall. Denn eigentlich hat sich der MOPF im Vergleich zum Vor-MOPF in vielerlei Hinsicht verschlechtert. Der MOPF wurde regelrecht kaputt-eingespart.

Einfach mal den Thread hier lesen: https://www.motor-talk.de/.../...gen-beim-w212-s212-mopf-t5578140.html

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