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Hartz-IV-Empfänger kriegen keine Abwrackprämie
Hallo,
das hab ich eben im Internet gefunden:
http://www.welt.de/.../...Empfaenger-kriegen-keine-Abwrackpraemie.html
Wie denkt Ihr dadrüber?
Gruß Darius
Beste Antwort im Thema
Absolut gerechtftertigt finde ich. Wer Geld für einen Neuwagen hat, sollte meiner Meinung nach kein Harz IV bekommen.
Hartz IV soll wirklich bedürftigen helfen.......und nicht irgendwelche faulen Arbeitsscheuen unterstützen....!
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403 Antworten
Ich möchte einfach mal die, die hier so über alle Arbeitslosen, Harz IV - Empfänger usw hetzen fragen, ob sie selber mal in solch einer Situation waren.
Ich möcht Fragen ob sie, nachdem Ihre Firma nach einer Insolvenz abgewickelt wurde einen Job für 4,20 Euro die Stunde annehmen würden.
Des weiteren hätte ich gerne Antworten auf die Frage wo man heute auf die Schnelle mit 45 + Jahren noch einen normalen Job bekommt und das unabhängig von der Ausbildung - ich kenne persönlich arbeitslose Maschinenbauingenieure die ja angeblich so gesucht werden, nur sind diese Herren über 50 Jahre und leben in einem Land, das für seinen Jugendwahn weltweit berüchtigt ist.
Zuletzt noch eine Frage, ist es denen die über andere schreiben bewusst, dass nach 1 Jahr Arbeitslosigkeit zuerst die gesamte Altersvorsorge aufgebraucht werden muss, alles was man ein Leben lang aufgebaut hat zerstört wird und erst dann überhaupt Leistungen vom Staat bezahlt werden.
Sicherlich es gibt viele die nicht arbeiten wollen und die Gesetze zu Ihren Gunsten ausnützen, doch die meisten bekommen einfach keine Chance wieder auf eigenen Beinen zu stehen, da wird ein neues Auto vollkommen nebensächlich, diese Menschen bekommen schon deshalb keine Arbeit, weil sie im Voraus keinen 500 Euro Wagen bezahlen können und somit nicht mobil sind.
...
Wenn ich durch die 4,20 nicht komplett von staatlichen Allmosen leben muss, ja! Was ist falsch daran? Seit wann haben wir hier ein Grundrecht auf Absicherung eines irgendwann mal erreichten Lebensstandards?
...
Zitat:
Original geschrieben von notaus12
...
Wenn ich durch die 4,20 nicht komplett von staatlichen Allmosen leben muss, ja! Was ist falsch daran? Seit wann haben wir hier ein Grundrecht auf Absicherung eines irgendwann mal erreichten Lebensstandards?
...
Das ist sowieso die Frage ! ! !
Jeder Arbeitnehmer , der irgendwann mal seinen Job verlieren sollte , der mosert herum , dass er seinen Lebensstandard nicht halten können wird und wie ungerecht das ist ...
Aber für alle Selbstständigen ist das normal ! Kommen schlechte Jahre - dann muss man halt mal verzichten oder zurück schrauben ...ganz normal , und das werden auch die Arbeitnehmer lernen müssen und dabei werden ihnen die Gewerkschaften nicht mehr helfen können !
Zudem empfinde ich es als Unding und bodenlose Frechheit , dass in der jetzigen Zeit schon wieder gestreikt werden soll !
Anstatt mal froh und glücklich zu sein , dass man überhaupt noch einen Arbeitsplatz hat , bekommen manche den Hals wieder einmal nicht voll .....
Zitat:
Original geschrieben von notaus12
...
Wenn ich durch die 4,20 nicht komplett von staatlichen Allmosen leben muss, ja! Was ist falsch daran? Seit wann haben wir hier ein Grundrecht auf Absicherung eines irgendwann mal erreichten Lebensstandards?
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Danke an Notaus12 und Kueks29, treffender hätte man es kaum auf den Punkt bringen können!!!!
Zitat:
Original geschrieben von passat32
Danke an Notaus12 und Kueks29, treffender hätte man es kaum auf den Punkt bringen können!!!!
Ob es nun treffend oder passend ist , lassen wir mal dahingestellt !
Ich ziehe bloß den persönlichen Vergleich ! Ich als Selbstständiger hatte auch schon extrem schlechte Jahre dazwischen , wo ich Haus , Auto und meine Altersvorsorge verkaufen musste , nur um die Gehälter noch zaheln zu können ....
Da hat kein Amt mir etwas geliehen , gegeben oder geschenkt - es hieß nur : Unternehmerrisiko !
Es hat auch niemanden interessiert ob ich nun mit dem Auto oder dem Fahrrad zum Kunden fahren muss - und weiter entfernte Kunde hätte ich problemlos mit dem ÖPN erreichen können (Zitat) !
Und nun lese ich , dass einem Arbeitslosen sogar ein Neu- oder Jahreswagen zugestanden wird !
Im Klartext : Ich finanziere mit meinen Steuergeldern das Leben anderer , die - das sind natürlich nur die wenigsten ;) - dann auch noch nebenbei schwarz arbeiten gehen und somit auch noch ein besseres Einkommen haben als ich ...
Sehr sozial , unser Sozialstaat ! Es sind halt alle gleich , nur manche sind gleicher !
Das sind dann wahrscheinlich die (real) über 10 Mio Leistungsempfänger , die kein Politiker vergraulen will - sonst würde es ja seinen Posten kosten !
Bestes Beispiel :
Eine Mitarbeiterin von mir hat zwei Kinder von zwei Männern .
Beim Amt hat sie angegeben , die Väter seien unbekannt - damit bekommt sie ein erhöhtes Kindergeld vom Staat .
In wirklichkeit kassiert sie aber bei den Väter hintenherum ab , immer mit der Drohung vor Augen : Wenn sie einen Vaterschaftstest machen lässt , dann wird das für beide noch teurer . Also zahlen die jeder artig 500 € im Monat !
Dann darf sie aber nur 14,5 Std. arbeiten , weil sie sonst über einen bestimmten Einkommenssatz kommt und Steuern zahlen müsste ....Da wir auch noch mehr als 20 Mitarbeiter sind , kann sie ihre Arbeitszeit auch noch frei wählen und selbst bestimmen !
Hinzu kommen noch diverse andere Förderungen für was weiß ich was , so dass sie alles in allem ca. 4.500 € im Monat in der Hand hält ....
Da fällt mir nur jedes Mal ein : Hurra Deutschland !
Und wer darf das bezahlen ? ICH (und respektive alle anderen Trottel hier , die artig und brav ihre Steuern zahlen !)
Eines der größten Probleme dürfte aber sein , dass sich Leistung nicht mehr lohnt !
Ob ich nun 60 Std. die Woche arbeiten gehe oder zu Hause auf dem Sofa Glücksrad schaue - am Ende des Monats haben beide das gleiche in der Tasche - und das kann nicht sein !
Moinsen,
dieser thread zeigt eigentlich nur, das es um unseren Sozialstaat, wohl so schlecht nicht bestellt sein kann...:rolleyes:
Ich denke nicht, das die Hauptsorge eines Hartz4-Empfängers der Erwerb eines Neu-/Jahreswagen sein sollte, sondern die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt!
Wie wäre es wenn der ein oder andere, den Begriff "Leistung" nicht nur auf den Staat, sondern zunächst mal auf sich selbst bezieht...;)
Aber das ist Deutschland, erst mal jammern und nach dem Staat rufen...
Wobei die diversen Regierungen seit den 70ern durch ein wucherndes Dickicht von sozialen Wohltaten des Staates, das Anspruchsverhalten der Bürger regelrecht gefördert hat...
Zitat:
Original geschrieben von notaus12
...
Wenn ich durch die 4,20 nicht komplett von staatlichen Allmosen leben muss, ja! Was ist falsch daran? Seit wann haben wir hier ein Grundrecht auf Absicherung eines irgendwann mal erreichten Lebensstandards?
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Falsch ist daran, das sich damit der Brötchengeber, sprich Arbeitgeber disqualifiziert! Wenn der nur 4,20 zahlen kann/will , der Rest durch anteiliges ALG2 finanziert werden muss, ist ganz klar ER der Sozialschmarotzer!! Ein solches Unternehmen, das seine Mitarbeiter nicht entsprechend bezahlen kann, sollte lieber aufgeben. Es ist einfach nicht konkurrenzfähig.
jo, klar.
stell dir mal vor, bei McDonnalds würden die Leute dann 10 Euro verdienen, dann würden viele H4er ja verhungern! Oder sich keine Klamotten mehr im KiK leisten können... Die Arge müsste ja Essensmarken rausgeben denn selbst kochen kann man heutzutage nicht mehr verlangen!
Ich habe leider kein Auto zum verschrotten sondern habe die Dummheit gemacht und Kinder in die Welt gesetzt und stehe vor dem Problem, dass ich mir ein größeres Auto kaufen muss. Ohne Prämie, einfach so weil das alte Auto zu klein geworden ist und die vorgeschriebenen Monster-Kindersitze nicht mehr reinpassen!
Und dann kommt diese schei** Prämie, und die Lieferzeit meiner Dacia-Familienkiste hat sich auf unbestimmte Zeit verlängert. Danke! Danke! Danke!
In diesem Sinne.
Zitat:
Original geschrieben von notaus12
jo, klar.
stell dir mal vor, bei McDonnalds würden die Leute dann 10 Euro verdienen, dann würden viele H4er ja verhungern! Oder sich keine Klamotten mehr im KiK leisten können... Die Arge müsste ja Essensmarken rausgeben denn selbst kochen kann man heutzutage nicht mehr verlangen!
Ich habe leider kein Auto zum verschrotten sondern habe die Dummheit gemacht und Kinder in die Welt gesetzt und stehe vor dem Problem, dass ich mir ein größeres Auto kaufen muss. Ohne Prämie, einfach so weil das alte Auto zu klein geworden ist und die vorgeschriebenen Monster-Kindersitze nicht mehr reinpassen!
Und dann kommt diese schei** Prämie, und die Lieferzeit meiner Dacia-Familienkiste hat sich auf unbestimmte Zeit verlängert. Danke! Danke! Danke!
In diesem Sinne.
Guter Tipp :
Kauf Dir einen Fernseher ! ! !
Ist günstiger als ein Dacia , hält länger und verhindert künftige KFZ-Anschaffungsprobleme wegen Platzmangels ...:D
Zitat:
Original geschrieben von sur-an
Ich möchte einfach mal die, die hier so über alle Arbeitslosen, Harz IV - Empfänger usw hetzen fragen, ob sie selber mal in solch einer Situation waren.
Ja. Und zwar aufgrund Überqualifizierung. Das war die schlimmste Erfahrung in meinem Leben. Es dauerte geraume Zeit, bis mich ein ehrlicher Personalchef für einen veränderten Lebenslauf sensibilisierte. Heute bin ich der Auffassung, daß man nicht arbeiten muß, sondern darf.
Zitat:
Ich möcht Fragen ob sie, nachdem Ihre Firma nach einer Insolvenz abgewickelt wurde einen Job für 4,20 Euro die Stunde annehmen würden.
Ich habe sogar (aber nur zwei Wochen) umsonst gearbeitet (Solches hatte ich vor Jahren als Akademiker noch von anderen gefordert)
Zitat:
Des weiteren hätte ich gerne Antworten auf die Frage wo man heute auf die Schnelle mit 45 + Jahren noch einen normalen Job bekommt und das unabhängig von der Ausbildung - ich kenne persönlich arbeitslose Maschinenbauingenieure die ja angeblich so gesucht werden, nur sind diese Herren über 50 Jahre und leben in einem Land, das für seinen Jugendwahn weltweit berüchtigt ist.
Solche kenne ich auch. Nach Erreichen der Weiterbildungs-Sättigungsphase bzw. eines fälschlicherweise als unantastbar gemutmaßten Postens hört man auf, an seinem Marktwert zu arbeiten.
Oder, was noch schlimmer ist: Man verliert seinen Job und versäumt es, seine Qualifikation (Elektrotechnik/Maschinenbau/Informatik sind schnell verderbliche Güter) über Qualifizierungsmaßnahmen aufrechtzuerhalten.
Ganz ehrlich: Ein Informatiker oder Elektroniker mit einem halben Jahr Rumsitzen wird es sehr schwer haben, sein Leistungsspektrum nochmal beweisen zu dürfen.
Zitat:
Zuletzt noch eine Frage, ist es denen die über andere schreiben bewusst, dass nach 1 Jahr Arbeitslosigkeit zuerst die gesamte Altersvorsorge aufgebraucht werden muss, alles was man ein Leben lang aufgebaut hat zerstört wird und erst dann überhaupt Leistungen vom Staat bezahlt werden.
Es ist bewußt. Sie mal: Ein Wirtschaftssystem ist eine Gemeinschaft. In anderen Ländern findet die sog. "Zerstörung" der monetären Götzen schon am ersten Tag der Arbeitslosigkeit statt. In Deutschland haben die Menschen ein Jahr lang relativ geringe Sorgen und können sich einen neuen Job/Wohnort suchen. Seien wir froh, daß wir uns noch ein (wenngleich nicht das beste, so doch ein gutes) Sozialsystem leisten können.
Natürlich denke ich oft, ich sei "im falschen Film", wenn mir Leute erzählen, sie bekämen mehr Geld vom Arbeitsamt als jemals durch Arbeit, oder sich darüber belustigen wie man sieben Tage in der Woche arbeiten kann.
Nur: Das sind Menschen, die intellektuell nie in der Lage sein werden, ihrem Leben einen Sinn zu geben oder ihren Kindern eine anderslautende Bildung zu ermöglichen. Sobald diese Menschen erfassen, daß sie völlig sinnlos am Rand der Gesellschaft stehen, vereinsamen sie und sterben nach einigen Jahren an dieser persönlichen Einsamkeit.
Meine (mittlerweile..., als junger Mensch war ich weniger sozial eingestellt) persönliche Meinung ist, daß ich lieber in ein Sozialsystem einbezahle, daß auch die Faulenzer durchfüttert, als daß ich einem einzigen, der wirklich Hilfe benötigt, nicht habe helfen können
Zitat:
Original geschrieben von kueks29
Eines der größten Probleme dürfte aber sein , dass sich Leistung nicht mehr lohnt !
Leistung lohnt sich immer.
Es kann nur der seinen Konsum (sachlich, seelisch und geistig) genießen, der es sich erarbeitet hat. Geschenkter Wohlstand langweilt schon bald wegen mangelhaftem persönlichen Leistungsverständnis. Douglas McGregors x- bzw. y-Theorien kann man auch um den "Managementfaktor" bereinigen und auf sämtliche Gesellschaftsschichten übertragen. Die z-Theorie scheitert m.E. mit dem Punkt "Vorgabe formaler Verhaltensregeln" leider an (m)einer Wohlstandsgenußbetrachtung, weil "Genußfreude" und "Formalismus" für mündige Bürger einander ausschließen.
Bevor nun der ein oder andere anmerkt, daß ein H4-Empfänger ja kein Manager sei:
Irrtum.
Früher war jeder seines Glückes Schmied; heute ist jeder sein eigener Manager. Kostenrechnung, Analysen, Präsentation und Marketing - alles auf die eigene Person bezogen.
Zitat:
Ob ich nun 60 Std. die Woche arbeiten gehe oder zu Hause auf dem Sofa Glücksrad schaue - am Ende des Monats haben beide das gleiche in der Tasche - und das kann nicht sein !
Aber der Glücks-Doku-Soap-Zuschauer hat erhöhte Ausgaben (Bier Chips, Zigaretten), damit sein natürlicher "Fremdschämimpuls" bei solchen Sendungen unterdrückt wird.
Und die ebenfalls auf dem Sofa sitzende Dame im rosafarbenen Trainingsanzug aus echter Fallschirmseide sollte gleichfalls ein Grund sein, "gar niemals nicht" so abzustürzen. (Aaah, ein Wortwitz: Gesellschaftlicher Absturz trotz fallschirmseidenem Spezialanzug :D )
Zitat:
Original geschrieben von letzterlude
Ich denke nicht, das die Hauptsorge eines Hartz4-Empfängers der Erwerb eines Neu-/Jahreswagen sein sollte, sondern die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt!
Wie wäre es wenn der ein oder andere, den Begriff "Leistung" nicht nur auf den Staat, sondern zunächst mal auf sich selbst bezieht...;)
...mein Reden.....
oharr, wir nähern uns meinen Berufserfahrungen ;) ...
mal ehrlich, ich war selber mal ein Vierteljahr arbeitslos, das ist zwar schon ettliche Jahre her, aber daher kann ich auch aus eigener Erfahrung sprechen! Aber die kleinste Sorge, die ich als H4-Empfänger wohl haben sollte wäre doch, ob ich die 2.500 Euro Verschrottungsprämie bei der Anschaffung eines Neuwagens wohl auf mein "Einkommen", also meine Stütze angerechnet bekomme. Ich finde das grotesk, ehrlich gesagt ist das ein Tritt ins Gesicht jeder ehrlich schaffenden Friseurin oder Arzthelferin.
Ich bin nun seit vielen Jahren freiberuflich / selbständig am Geldverdienen, auch für die Arge und Arbeitsagenturen. Es lohnt sich nicht für mich, fest angestellt zu sein, zumal ich keine Routine mag, ich möchte mein Berufsbild selbst gestalten und wenn ich möchte täglich an einem anderen Arbeitsplatz platz nehmen können ... das geht, sogar richtig gut.
Vor ein paar Tagen habe ich bei einem Jugendlichen-Projekt mit ein paar Ex-Knackies Sperrmüll zum Entsorger gefahren, und selbstverständlich auch mit angepackt. Auf dem Wertstoffhof hat mich ein junger Kerl, der scheinbar doch unter Geltungsbedürfnis leidet ausgelacht, "wieso ich denn Müll wegbringen würde", hätte ich keinen gescheiten Job mehr. Da musste ich ihn doch ein wenig anschmunzeln und entgegensetzen, dass ich kein Problem damit habe, den gleichen Aufgaben wie er zu folgen, aber an drei Tagen soviel dabei zu verdienen wie er im ganzen Monat :)
Genau das ist aber so ein bisschen der wunde Punkt in dieser Gesellschaft! ICH mag vielleicht eher eine Ausnahme als Workaholic darstellen, aber irgendwie finde ich keinen erdenklichen Grund, warum man eine Arbeit, egal wie dreckig sie ist, nicht annehmen sollte. Und das auch fast für jedes Geld. In schlechten Zeiten bin ich auch für 5,- Euro nachts in die Disco gegangen und habe an der Garderobe bedient. Ging alles, und es waren dann 45,- Euro mehr in der Tasche ...
von daher verstehe ich manche meiner Vorredner nicht ...
Zitat:
...dass ich kein Problem damit habe, den gleichen Aufgaben wie er zu folgen, aber an drei Tagen soviel dabei zu verdienen wie er im ganzen Monat
und wieviel haben die jugendlichen "EX-Knackis" für ihre Arbeit erhalten?
Wieviel zahlt die Arge oder Arbeitsagentur pro Projektteilnehmer an den Durchführenden?
Wieviele gewerbliche Arbeitsplätze wurden und werden durch solche Maßnahmen vernichtet, bzw. entstehen nicht?
Zitat:
Original geschrieben von player495
Zitat:
...dass ich kein Problem damit habe, den gleichen Aufgaben wie er zu folgen, aber an drei Tagen soviel dabei zu verdienen wie er im ganzen Monat
und wieviel haben die jugendlichen "EX-Knackis" für ihre Arbeit erhalten?
Wieviel zahlt die Arge oder Arbeitsagentur pro Projektteilnehmer an den Durchführenden?
Wieviele gewerbliche Arbeitsplätze wurden und werden durch solche Maßnahmen vernichtet, bzw. entstehen nicht?
keine Einzigen! Weil diese Jungs ohne solche Projekte praktisch nicht vermittelbar sind!
Das ist ja auch immer die Schimpferei auf die sog. 1-Euro-Kräfte, die ja angeblich so viele Arbeitsplätze zerstören würden. In der Praxis ist es so, dass extra Maßnahmen und Projekte geschaffen werden, in denen die Teilnehmer langsam aber zielsicher wieder an "normale" Arbeitsbedingungen herangeführt werden. Insbesondere in den ersten Wochen ist die Motivation, aber auch Bemühungen, Pünktlichkeit, Teamfähigkeit auf einem Niveau, auf dass sich keine Firma als Arbeitgeber freiwillig drauf einlassen würde.
Die 1-Euro-Jobs schaffen aber im Nachhinein auch Beschäftigungsverhältnisse, wir arbeiten derzeit mit einer Vermittlungsquote von ca. 70 %, d.h. nur 30 % der Teilnehmer verlassen diese Maßnahmen ohne einen Job, eine qualifizierte Weiterbildung / Umschulung wieder in ihren bisherigen Trott.
Zitat:
Original geschrieben von passat32
keine Einzigen! Weil diese Jungs ohne solche Projekte praktisch nicht vermittelbar sind!
Das ist ja auch immer die Schimpferei auf die sog. 1-Euro-Kräfte, die ja angeblich so viele Arbeitsplätze zerstören würden. In der Praxis ist es so, dass extra Maßnahmen und Projekte geschaffen werden, in denen die Teilnehmer langsam aber zielsicher wieder an "normale" Arbeitsbedingungen herangeführt werden. Insbesondere in den ersten Wochen ist die Motivation, aber auch Bemühungen, Pünktlichkeit, Teamfähigkeit auf einem Niveau, auf dass sich keine Firma als Arbeitgeber freiwillig drauf einlassen würde.
Die 1-Euro-Jobs schaffen aber im Nachhinein auch Beschäftigungsverhältnisse, wir arbeiten derzeit mit einer Vermittlungsquote von ca. 70 %, d.h. nur 30 % der Teilnehmer verlassen diese Maßnahmen ohne einen Job, eine qualifizierte Weiterbildung / Umschulung wieder in ihren bisherigen Trott.
Das ist doch dummes Zeug ! ! !
Es gibt in NRW eine Frauenhaftanstalt , die Schaltschränke für Waschanlagen herstellt .
Diese werden dann zu Preisen verkauft , die andere nicht mitgehen können - und somit auch schon massiv Arbeitsplätze gekostet hat ...
Das so ein Arbeitgeber Amok laufen kann , kann ich nur zu gut nachvollziehen ! Auf der einen Seite zahlt er von Jahr zu Jahr mehr Steuern und dann wird ihm von seinem Geld auch noch ein Konkurrent vor die Nase gesetzt , der ihn bei weitem unterbietet ....
Ein Freund hat ein großes Restaurant gehabt und da auch "Mittagstisch für 5€" angeboten hat .
Im Durchschnitt hat er 1.000 Essen Mittagsessen am Tag verkauft .
Dann hat direkt nebenan "die Brücke e.V." aufgemacht - ein staatlich subventioniertes "Hilfprojekt" .
Die haben als erstes auch Mittagstisch angeboten - für 1 € ! ! ! !
Schnitzel mit Pommes , Steak mit Bratkartoffeln , etc....alles für nur 1 € ! ! !
Das war ja klar , dass er da nicht mithalten konnte und somit war nach einem Jahr der Herr mit dem Kuckuck da und hat dem Leiden ein Ende gesetzt .....
Neben dem , dass er und seine Familie die Existenz verloren haben , sitzen nun auch 24 Mitarbeiter auf der Straße !
...und das alles von seinen eigenen Steuergeldern bezahlt !
Hurra Deutschland !
Zitat:
In der Praxis ist es so, dass extra Maßnahmen und Projekte geschaffen werden, in denen die Teilnehmer langsam aber zielsicher wieder an "normale" Arbeitsbedingungen herangeführt werden
gedacht waren diese Maßnahmen aber so, dass sie die Belange der gewerblichen Wirtschaft nicht tangieren, was aber praktisch unmöglich ist. In Wirklichkeit ist eine ganze "Arbeitslosenindustrie" entstanden, die sich durch Ausbeutung von Arbeitslosen und Verschwendung von Steuermitteln eine goldene Nase verdient:
Zitat:
an drei Tagen soviel dabei zu verdienen wie er im ganzen Monat
und mit den gewerblichen Anbietern konkuriert.