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Habe gerade mein Traumauto gekauft!
Hallo an Alle hier im Forum,
nein, ich habe noch keine Fragen, aber die werden mit Sicherheit kommen....!
Möchte Euch hier nur mitteilen, dass ich gerade eine große Dummheit (?) gemacht habe und einen Opel Manta B, BJ 77 gekauft habe, von dem ich nur Bilder im Internet ( und vom Händler ) gesehen habe und den ich auch nicht probegefahren habe ....!!! ( Kaufpreis 2590 Euro )
Jetzt könnt Ihr gern über mich herfallen, wie dumm ich doch bin und gern auch lästern, ich bin nämlich weiblich, zwar ( eigentlich ! ) nicht blöd, aber blond usw.
Im Moment bin ich jedenfalls noch sehr glücklich über meinen Kauf und hoffe, dass daraus kein Albtraum wird. Mit 1000 Euro rechne ich, die ich reinstecken muss bis mein "Schätzchen" wieder top ist und ich ihn fahren kann.
Wenn Ihr also einen Moment Zeit habt, schreibt doch mal was ihr von meinem Kauf haltet ( aber bitte nicht zu beleidigend werden ). Andere Frauen kaufen sich ein paar Schuhe und sind überglücklich,- ich habe ein altes Auto gekauft .....!
So bald ich Bilder von meinem "Schätzchen" habe, werden die hier nachgereicht.
Gruß Sabine
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von over30
...
Der Manta den ich gekauft habe ist seit 1993 stillgelegt, bekommt aber vom Erhaltungszustand sicher ein H-Kennzeichen. ...
... Alles was mit Bremsen zu tun hat soll neu werden und der Motor muss gecheckt werden. Er soll 4 kleine Rostlöcher haben die geschweißt werden müssen. Mal sehen was dann so noch auftaucht!
Habt Ihr noch Tipps was man beachten muß bei der "Wiederbelebung" eines solchen Oldies?
...
Ja, dann will ich mal konkreter werden - vielleicht weniger nett.
Das von dir erworbene Fahrzeug ist eindeutig "Zustand 4". Für eine H-Zulassung ist Zustand 3 Voraussetzung.
Das Fahrzeug hat also eine Restaurierung in von dir nicht ansatzweise kalkulierbarem Umfang vor sich. Selbst Fachleute können so etwas am Objekt nur sehr bedingt abschätzen - wie soll das dann über ein paar Bilder und sehr wage Formulierungen über den Zustand funktionieren?
Die von dir bisher geplanten Arbeiten werden im günstigen Fall (wenn es keine bösen Überraschungen gibt) noch einmal mindestens den gleichen Betrag wie der Autokauf verschlingen.
Selbst eine Hinterhofwerkstatt kalkuliert heute mit Stundensätzen um die 60 Euro, in Karosseriebau (Schweißen) und Lackiererei mit 100 Euro.
Dazu kommen die Materialpreise.
Dazu kommen Teile wie eine komplett neue Bereifung, neue Auspuffanlage, die fast unausweichlich kommen werden und andere, die wahrscheinlich erscheinen wie z.B ein neues Vinyldach, Lackierarbeiten und weitere unumgängliche Investitionen wie Wechsel aller Flüssigkeiten, Gummischläuche und und und..
Um es kurz zu machen:
Kläre unbedingt - bevor du das Fahrzeug in irgendeiner Form in besitz nimmst- ob es nicht besser ist, den Kauf rückzuwickeln und notfalls so etwas wie ein Strafgeld zu zahlen. Lieber ein 'Ende mit Schrecken' als ein 'Schrecken ohne Ende'.
Es muss sich unbedingt jemand 'mit Ahnung' dieses Auto ansehen und seine Meinung dazu abgeben. Wenn du niemand kennst, beauftrage einen Freien Sachverständigen. Das ist in keinem Fall rausgeworfenes Geld sondern bewahrt dich vielleicht vor einer Katastrofe.
Ich habe im großen Auktionshaus über die Jahre insgesamt drei Autos ersteigert, von denen ich dank eigener Sachkenntnis zwei beim Verkäufer stehen gelassen habe, weil das Auto sich vorort ganz anders darstellte als in der Beschreibung.
In einem Fall flossen sogar Tränen bei der Verkäuferin ... sie wusste nicht, dass das Auto all die Mängel hatte, die ich in 10 Minuten fand...
Irgendwelches 'Strafgeld' habe ich in beiden Fällen nicht gezahlt. Schön Fotos gemacht zur Dokumentation, die hätten mich mal verklagen sollen...
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404 Antworten
Hallo Sabine,
ich bin noch da - kann aber nichts mehr beitragen. Ist eben das Dilemma, dass der Getriebeausbau eben doch Arbeit und Kosten verursacht und im Moment nicht so absolut unausweichlich erscheint, wie auch dellenzaehler schreibt.
@rest-der-welt:
Ich kenne Sabines Auto und durfte es vor einer Woche schon fahren. Die Kupplung ist korrekt eingestellt. Die Einstellschraube (die wohl im gelöschten Handbuchauszug gezeigt wurde) befindet sich noch in der Grundeinstellung. Da hat noch Keiner dran rumgedreht.
Damals war von schlechter Schaltbarkeit nicht ansatzweise die Rede.
Ich meine, zu dem Problem ist alles bereits mehrfach geschrieben. Wir kommen da nicht weiter und vergeuden nur Zeit und Energie.
Getriebe raus oder nicht raus - die Entscheidung muss Sabine treffen. Leider kann man sonst nichts machen.
Das Problem ist, dass durch Ignorieren des Problems 'trockenlaufendes Stützlager' die Getriebeeingangswelle unrettbar beschädigt werden kann. Der Austausch dieser Welle ist teurer als die ganze andere Reparatur - billiger wäre in diesem Fall ein 'neues' gebrauchtes Getriebe, aber was bekommt man da? Sabines Getriebe ist wirklich o.k., keine Geräusche oder verschlissene Synchronringe.
Jetzt habe ich aber wirklich alles noch mal gesagt, muss aber auch nochmal wiederholen: Wir haben eine Vermutung, keine Diagnose.
Ich melde mich wieder, wenn mir was Neues einfällt - habe da aber wenig Hoffnung.
Gruß an alle Mitdenker!
Zitat:
Original geschrieben von Dellenzaehler
Hallo Sabine,
Das könnte daran liegen, das der Motor und das Getriebe durch die Neigung ein wenig verspannt in der Karosserie waren.
Hallo Dellenzaehler,
bitte wie, verspannt??? Willst Du mich "veräppeln"? Kannst Du mir das mal erklären. Klingt irgendwie sehr seltsam für mich...
LG
Sabine
Zitat:
Original geschrieben von Diplomat28E
Hallo Sabine,
ich bin noch da - kann aber nichts mehr beitragen. Ist eben das Dilemma, dass der Getriebeausbau eben doch Arbeit und Kosten verursacht und im Moment nicht so absolut unausweichlich erscheint, wie auch dellenzaehler schreibt.
@rest-der-welt:
Ich kenne Sabines Auto und durfte es vor einer Woche schon fahren. Die Kupplung ist korrekt eingestellt. Die Einstellschraube (die wohl im gelöschten Handbuchauszug gezeigt wurde) befindet sich noch in der Grundeinstellung. Da hat noch Keiner dran rumgedreht.
Damals war von schlechter Schaltbarkeit nicht ansatzweise die Rede.
Ich meine, zu dem Problem ist alles bereits mehrfach geschrieben. Wir kommen da nicht weiter und vergeuden nur Zeit und Energie.
Getriebe raus oder nicht raus - die Entscheidung muss Sabine treffen. Leider kann man sonst nichts machen.
Das Problem ist, dass durch Ignorieren des Problems 'trockenlaufendes Stützlager' die Getriebeeingangswelle unrettbar beschädigt werden kann. Der Austausch dieser Welle ist teurer als die ganze andere Reparatur - billiger wäre in diesem Fall ein 'neues' gebrauchtes Getriebe, aber was bekommt man da? Sabines Getriebe ist wirklich o.k., keine Geräusche oder verschlissene Synchronringe.
Jetzt habe ich aber wirklich alles noch mal gesagt, muss aber auch nochmal wiederholen: Wir haben eine Vermutung, keine Diagnose.
Ich melde mich wieder, wenn mir was Neues einfällt - habe da aber wenig Hoffnung.
Gruß an alle Mitdenker!
Danke für die Infos :)
Du hast das Auto gesehen. Damit weist du ganz klar mehr, wie wir anderen hier. Natürlich soll Sie mit der Reparatur nicht warten bis zum jüngsten Tag. Aber bis zum Frühjahr müsste es eingentlich gehen, unterstelle ich mal.
Zitat:
Original geschrieben von over30
bitte wie, verspannt??? Willst Du mich "veräppeln"? Kannst Du mir das mal erklären. Klingt irgendwie sehr seltsam für mich...
LG
Sabine
nein ich will dich nicht veräppeln.
Der Motor und das Getriebe sitzen in Silentblöcken aus Gummi und sind somit von der Karosserie entkoppelt und bis zu einem gewissen Punkt elastisch.
Um das zu verstehen, setze mal jemanden in das Auto ziehe die Handbremse fest an und schaue bei geöffneter Motorhaube was der Motor bei einem zügigen Einkuppeln im Motorraum macht. Dann verstehst du, was ich meine.
Bitte aber nur einmal zum Verstehen ausführen, diesen Versuch.
Hallo Dellenzaehler,
danke für Deine Erklärung was Du mit "verspannt" meinst. Habe es kapiert und brauche es nicht auszuprobieren. Glaube Dir auch so.
Aber das ist doch eigentlich etwas, was man so sehr oft macht:
ich denke da an ein Anfahren an einer Steigung. Handbremse anziehen, Kupplung treten,1. Gang rein, Handbremse loslassen, anfahren.
Das kann doch nicht in irgendeiner Form schädlich sein, oder ?
Zum Fehler beim Auto:
Das heisst jetzt aber für mich im Klartext: nicht mehr so viel fahren, bzw. schalten, wenn ich Diplomat 28E richtig verstehe, damit nicht noch ein größerer Schaden entsteht.
Naja, wird eh bald vorbei damit sein ( mit Fahren ).
Wollte jetzt am Sonnabend noch mal mit dem Auto zu meinem Schrauber. Werde versuchen ihm den Fehler dort vorzuführen. Mal sehen was er dazu sagt.
Werde es dann hier posten.
Danke an Dich und Diplomat 28E für Eure Antworten und Eure Geduld!
LG
Sabine
Hallo liebe Mitleser,
brauche es glaube ich nicht mehr extra zu erwähnen, dass ich heute wieder gefahren bin...
Und es gab mal wieder ein Problem ( chen ), aber ich habe es selber gelöst ....
Ich hatte mir ein kleines Ziel ausgesucht wo ich hinfahren wollte, und auf der Hinfahrt merkte ich schon, dass das Auto nicht so richtig beschleunigte, und beim fahren im 3. und 4. Gang ab und zu "ruckelte", so als würde der Motor zwischendurch immer mal wieder für eine Sekunde nicht genug Sprit bekommen.
Das fand ich schon nicht so toll, aber ich bin erstmal weitergefahren.
An einer Ampel an meinem Zielort musste ich halten, und da ging der Motor im Leerlauf plötzlich aus ...
Ein bisschen mulmig war mir da schon, aber zum Glück liess sich der Motor gleich wieder starten, aber ich merkte, dass er bei niedrigen Drehzahlen wieder ausgehen würde.
Ich habe dann in einer Seitenstraße gewendet, und bin aus der Stadt raus und zurück gen Heimat gefahren.
Als ich wieder auf der Landstraße war habe ich mir gedacht, jetzt muss was passieren, entweder hopp oder topp...!
Der Motor war ja schon richtig warm gefahren.
Eine lange gerade Strecke, und vor mir kein anderes Auto, also: Kickdown, Vollgas und den 3. Gang bis kurz über 90 Kmh hochgezogen, und dann im 4. Gang zügig weiter bis auf 130 Kmh beschleunigt. Gewaltkur ( für den Vergaser ?? ).
Im nächsten Dorf bin ich dann mal vorsichtig rechts ran gefahren und habe geguckt was mein Auto jetzt macht.
Nichts! Lief wieder einwandfrei im Leerlauf und der Motor wollte auch nicht mehr ausgehen!
Wer weiss, wo da irgendwelcher Dreck hing, der mal "rausgerotzt" werden musste...
Bin danach noch eine längere Strecke gefahren wo ich teilweise auch mal ein bisschen schneller fahren konnte, aber es gab keine Probleme mehr.
Und nun nochmal zum Problem mit dem Getriebe/Kupplung. Beim fahren selber gab es ja noch nie Probleme, so auch heute nicht.
Habe dann mal angehalten und fast 5 Minuten ununterbrochen auf der Kupplung gestanden und habe alle Gänge durchgeschaltet. Kein Problem!!! Auch nicht, wenn ich bei eingelegten Gang längere Zeit die Kupplung getreten hielt und danach erneut ein/ u. auskuppelte.
Ich weiss nicht was ich davon halten soll, aber jedenfalls bleibt das Getriebe natürlich erstmal drin.
Wenn da wirklich "der Wurm drin ist" werde ich es merken, aber heute war rein gar nichts zu merken, also abwarten und Tee trinken wie man so schön sagt.
So, das war es erstmal für heute. Mal sehen, was die nächsten Tage bringen, aber das Wetter soll ja jetzt schlechter werden.
Bei Regen muss ich das Auto dann nicht mehr fahren, und es nass wegstellen, habe ich mir so gedacht.
Der Manta ist zwar nicht aus Zucker und kann das sicher auch ab, aber es muss ja nicht sein, also werde ich es wetterabhängig machen, wie oft ich jetzt noch fahren werde.
LG an alle hier von
Sabine
P.S. @ dellenzaehler:
Jetzt habe ich das Foto des Manta Cabrios von einem Bekannten, und hänge es mal für Dich zur Info an. Was sagst Du zu dem Wagen? Ist ein Schöner, gell?
Sabine
Oh oh oh ... ich hoffe dir wird dafür hier nicht der Kopf abgerissen ...
Das ist schon riskant, ich kenne mich zwar nicht so sehr mit Motor und Getriebe aus doch wahrscheinlich hättest du beides mit dieser Aktion schrottreif fahren können. Aber du scheinst ja das richtige Gefühl für den Manta zu haben.
Ich hoffe, dass man deinen Getriebefehler schnell beheben kann und dass der Motor jetzt vernünftig läuft.
Die Teile die nach so langer Zeit bei dem Auto meist kaputt gehen wurden doch ausgetauscht oder irre ich?
Wenn er jetzt gut läuft ist ok, aber vll. sollte dein Schrauber sich den Motor nochmal anschauen und das Getriebe sowieso. Es wäre zu Schade wenn da vll. sogar was mit ein paar Handgriffen zu retten ist nachher feststellen zu müssen, dass man zu lange gewartet hat.
Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen!
Glg Maniacal
Zitat:
Original geschrieben von over30
P.S. @ dellenzaehler:
Jetzt habe ich das Foto des Manta Cabrios von einem Bekannten, und hänge es mal für Dich zur Info an. Was sagst Du zu dem Wagen? Ist ein Schöner, gell?
Sabine
Oh ja, in der Tat..........:)
Zitat:
Original geschrieben von Maniacal
Oh oh oh ... ich hoffe dir wird dafür hier nicht der Kopf abgerissen ...
Das ist schon riskant, ich kenne mich zwar nicht so sehr mit Motor und Getriebe aus doch wahrscheinlich hättest du beides mit dieser Aktion schrottreif fahren können. Aber du scheinst ja das richtige Gefühl für den Manta zu haben.
Ich hoffe, dass man deinen Getriebefehler schnell beheben kann und dass der Motor jetzt vernünftig läuft.
Die Teile die nach so langer Zeit bei dem Auto meist kaputt gehen wurden doch ausgetauscht oder irre ich?
Wenn er jetzt gut läuft ist ok, aber vll. sollte dein Schrauber sich den Motor nochmal anschauen und das Getriebe sowieso. Es wäre zu Schade wenn da vll. sogar was mit ein paar Handgriffen zu retten ist nachher feststellen zu müssen, dass man zu lange gewartet hat.
Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen!
Glg Maniacal
Hallo Maniacal,
glaube nicht, dass mir einer hier wegen der Vollgas Aktion den Kopf abreissen will.
Der Motor war warmgefahren, hat neues Öl, einfach alles um vernünftig zu laufen. Das ist ein Opel-Motor und ich denke, dass der nicht so leicht kaputt zu kriegen ist ...
Was nützt es mir, wenn ich den immer nur "sanft" behandele, und der alte Dreck sich nie lösen kann? Es gibt nur zwei Möglichkeiten, entweder er läuft sich wieder ein oder er verabschiedet sich.
Die zweite Möglichkeit fände ich zwar sehr schade, aber ändern kann man es dann auch nicht.
Denke schon, dass ich das richtige Gefühl für mein Auto habe .....:D
Will ja morgen noch mal mit meinem Schrauber über solche Probleme reden, aber ich weiss eh schon was er mir sagen wird:*** Fahren und abwarten was passiert.***
Und das mache ich ja auch!
LG
Sabine
P.S.
Da fällt mir gerade noch so eine nette Episode aus meiner Fahrschulzeit ein. Das war anno Schnee 1981 ...
Habe auf einem Opel Ascona Fahrschule gemacht, und mein Fahrlehrer war ein ganz Netter, der mich während der Fahrt mal öfter mit Hustenbonbons "gefüttert" hat. Nicht weil ich Husten hatte, aber es war Winter und er mochte die Dingern so gern!
Bei der Autobahnfahrt war trockenes Wetter, also rauf auf die Piste und vorsichtig auf 100 Kmh beschleunigt.
"Na, traust Du Dich schneller zu fahren?" fragte mein Fahrlehrer und ich traute mich ... Stück für Stück bis wir bei 140 Kmh waren.
"Das Auto ist die ganze Woche in der Stadt gefahren worden, und nun müssen mal die Mäuse aus dem Vergaser gelassen werden!" waren die Orginal-Worte meines Fahrschullehrers zu dieser Aktion. Werde es wohl nie in meinem Leben vergessen.
Fröhlich winkend ( mein Fahrschullehrer, nicht ich ) überholten wir so ein anderes Fahrschulfahrzeug der Konkurrenz....
Wer weiss, welche "Mäuse" der Manta heute im Vergaser hatte, die raus mussten ......:D
Sabine
Hallo Sabine,
die 'Mäuse' müssen nicht raus- sondern reingelassen werden.
Solange der Vorwärmschlauch (wie auch der Luftführungsschlauch) fehlen - wie ich dir schon gesagt habe -, musst du dich über einen ruckelnden Motorlauf bei dieser Witterung nicht wundern...
Übrigens ein 'Verdienst' deines Schraubers- auf den ersten Bildern des Autos sind diese Schläuche noch dran.
Die kannst du leicht selbst montieren- wenn du sie besorgt hast. Ich habe die Größe nicht, aber jeder Teilelieferant oder Boschdienst sollte problemlos helfen können.
Gruß vom Diplomaten
Hallo Diplomat...,
dieses mal muss ich meinem Lehrer leider widersprechen....:D
Der Vorwärmschlauch ist schon seit gut einer Woche wieder dran...,( tja, selbst ist die Frau ):p
Der Luftführungsschlauch noch nicht, aber dass ist ja wohl nicht so entscheidend wo die Luft angesaugt wird, im Motorraum oder an den Lufteinlassschlitzen des Frontgrills. oder???
Außerdem hat es vorher noch nie "geruckelt" und gestern war es nicht kälter als die Tage vorher .
Und warum lief der Motor nach der Vollgas-Aktion wieder einwandfrei???
Nichts für ungut.....
LG
Sabine
Hallo Sabine,
aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen das höchstwahrscheinlich die Leerlaufdüse des Vergaser verstopft war!Durch deine Vollgasfahrt hat sich der Schmutz wieder gelöst und die Düse war wieder frei.
Ist bei deinen Manta eigentlich mal der Tank gereinigt wurden?Nach der langen Standzeit kann es durchaus sein das sich da ein wenig Rost gebildet der dir den Vergaser "verstopft".
Auf jeden fall sollte ein neuer Kraftstofffiter verbaut sein,wobei ich denke das dein Schrauber das schon gemacht hat!
Gruß Heiko
Hallo Heiko,
ein Vergaserproblem hatte ich ja auch vermutet und daher die Vollgas-Aktion gefahren. Also liege ich nicht so ganz falsch.
Einen Benzinfilter hat der Manta bereits bei der "Wiederbelebung" durch den Händler bekommen.
Das ist ein durchsichtiger Filter, und man sieht eigentlich noch keine großen Schmutzablagerungen darin.
Trotzdem könnte ich den bei Gelegenheit nochmal gegen einen Neuen austauschen. Das kostet ja echt kaum was.
Ich weiss jedoch nicht, ob der Luftfilter bei meinem Auto schon mal neu geworden ist. Ich hatte mir schon mal einen im Internet bestellt, aber der ist falsch geliefert worden.
Aus einem verdreckten Luftfilter könnte ja theoretisch auch mal ein "Brocken" in die Düsen des Vergasers gelangen und so was verstopfen. Ist das korrekt?
Werde den Luftfilter und auch den Benzinfilter also auf meine to-do Liste setzen...
LG
Sabine
Ja sicher kann durch den Luftfilter auch mal Schmutz in den Vergaser kommen!Da dein Schrauber ein altgedienter Schrauber ist glaube ich das er dir den Luftfilter "ausgeblasen"hat,daß sollte für den Anfang reichen.
Die beiden Filter kosten wirklich nicht viel,also beide tauschen!
Gruß Heiko
Hallo liebe Mitleser,
wie soll es auch anders sein, ich habe mich heute nachmittag mal wieder mit Altautoblech beschäftig.
Vom Manta gibt es nichts Neues, er startet, läuft, fährt und schaltet einwandfrei. Richtig langweilig schon .....;)
Daher habe ich mir gedacht, mal wieder ein bisschen "frischen Wind" in diesen Thread zu bringen, und habe mir gestern das nächste alte Auto gekauft !!! :rolleyes:
Nee, kein Manta, noch nicht mal ein Opel. Mal was ganz anderes: einen 24 Jahre alten VW Golf II
Und wie habe ich den wohl gekauft?? Na, in altbewährter "Sabine kauft ein Auto Manier",- ohne Probefahrt, ohne das Auto von "unten" gesehen zu haben, ohne einen Blick in den Motorraum, und ohne den Beistand eines "großen Meisters". :D:D:D
Zumindest habe ich dieses Auto vorher schon mal gesehen und zwar live und nicht im Internet.
Es ist nämlich der Golf einer Freundin. Daher "kenne" ich das Auto auch schon recht lange. Es ist wie immer das alte Lied: der gute alte Golf kommt ohne ein paar Werkstatthandgriffe nicht mehr durch den TÜV.
Diese Freundin hat daher nun, nach 12 "Ehejahren" mit ihrem Golf, beschlossen sich was Neueres mit Klimaanlage und Servolenkung und pipapo zuzulegen. Und der alten Golf, der immerhin schon das Damoklesschwert der Abwrackprämie heil überstanden hat, war nun einfach über.
Und bevor hier wieder alle losschreien was für ein Groschengrab der Golf sicher ist,
1. Der Kaufpreis betrug 100 Euro, also weit jenseits irgendeiner Schmerzgrenze und
2. Das Auto will ich nicht selber behalten ( obwohl der Gedanke jetzt schon kam, nachdem ich ihn heute ausgiebig gefahren bin ... ),
sondern das Auto soll ein Geschenk an jemanden werden, der sich keine Gedanken darüber machen muss, ob das Auto für ihn ein Groschengrab werden könnte.....:D Tja, wer wohl ???
Mein Schrauber hat am Mittwoch Geburtstag und da kam der Verkauf des Golf`s von meiner Freundin gerade recht...
Mit noch jemanden zusammen ( wir teilen uns den "horrenden" Kaufpreis des Autos ), werde ich am Donnerstag den Golf mit einer roten Schleife an der Antenne versehen meinem Schrauber präsentieren. Der sucht nämlich noch ein "Winterauto" zum Fahren. Eigentlich hat er ja genug Auswahl, aber irgendwie wohl keine Winterreifen für seine alten Möhren.
Naja, der Golf ist 8 fach auf Felge bereift, auch wenn die Reifen schon recht alt sind und daher wohl hart, aber nicht abgefahren. Aber ein paar Reifen für einen Golf kosten ja nicht die Welt. Wenn das Auto halt schon dabei ist.....
Ich möchte schon jetzt sein Gesicht sehen, wenn ich mit dem Golf bei ihm auf den Hof komme. Werde dann sagen, dass ich keine Lust mehr auf den Manta hatte, und mir statt dessen das Golf-Möhrchen zugelegt habe....
Und bevor er dann einen Schreikrampf oder Ähnliches bekommt, werde ich die Sache mal rasch aufklären... Auf Donnerstag freue ich mich schon jetzt!!!!! Das wird ein Gaudi!
Wann bekommt man schon mal ein Auto geschenkt???
Und für alle "Miesmacher": meine Freundin hatte den Golf erst vor Kurzem in einer Werkstatt und hat sich sagen lassen was alles für den TÜV dran zu machen ist. Das war nicht viel und schon gar keine Schweißarbeiten.
Ein bisschen "Wartungsstau", ein paar Gummiteile ( Achsmanschetten) und der Golf läuft wieder 2 Jahre mit TÜV-Segen.
Ja, da bin ich echt schon am überlegen, dass ich den ja auch selber behalten könnte, aber was soll ich bitte mit 3 Autos??????
Aber in 6 Jahren ist der Golf auch H-Kennzeichen fähig!
Na mal sehen, bis Donnerstag ist ja noch etwas Zeit, aber ich werde es wohl dabei lassen den Golf weiterzugeben als nettes Präsent.
Ich melde mich später noch mal und hänge dann auch Bilder vom Golf-Möhrchen an. Hier nur einige technische Daten zum Schluß:
EZ 04.Juni 1987
KW 40
bedingt schadstoffarm C
Vorbesitzer 5
Kilometerleistung: 171.000
LG
Sabine