habe einen 2,7er tdi und fahre viel kurzstrecke... schädlich????
hallo, ich fahre einen 2,7er tdi(schalter) bj 2006 und fahre viel kurzstrecke...
also morgen 12km zur arbeit und abends zurück,
der motor kommt in der zeit nie auf betriebstemperartur, gerade mal so auf 60-70°C
da wollte ich mal fragen ob das schädlich für den motor ist????
gruß
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von mik222
Ein winterlicher Morgenkaltstart ist so verschleißanfällig wie 500 km Autobahn-VOLLGAS-Fahrt
Jetzt sind es schon 500km :D ... es wird ja immer spannender :D und mein alter Passat müsste sich demnach langsam der 5.000.000 km Marke nähern (sogar wenn er in der Garage steht :D). Sachen gibt's! :eek::D:D
[ironiemodus an]
Ich behaupte einfach mal, dass eine 500km lange Autobahnfahrt mit Vollgas weitaus schädlicher für den Motor und den Fahrer ist. Ohne zu bremsen 500km zu schaffen halte ich für schlichtweg unrealistisch, selbst wenn man zum Überholen die Standspur mitbenutzt :D
[ironiemodus aus]
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35 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Dodo4F
Wenn ich ehrlich bin, halte ich von solchen Behauptungen recht wenig, wenn man sie pauschal macht, d.h. für jeden Motor gelich geltend (ob für einen 3-zylinder Smart oder 16-zylinder Buggati, ob Diesel oder Benziner), für jedes Öl (ob ein Billigst-Öl für 1€/Liter oder eins für 30€/Liter), für jeden Fahrstil, für quasi jede Wintertemperatur usw.
Willen Sie es nicht verstehen?
Es geht darum das bei einen Kaltstart den Verschleiss hoch ist und demnächst die nächste 500 km mit betriebswarmen Motor verhältnismässig niedrig, egal ob man ein Smart oder Bugatti fahrt.
Zitat:
Original geschrieben von Hansyii
Willen Sie es nicht verstehen?
Es geht darum das bei einen Kaltstart den Verschleiss hoch ist und demnächst die nächste 500 km mit betriebswarmen Motor verhältnismässig niedrig, egal ob man ein Smart oder Bugatti fahrt.
Lies noch mal die Behauptung
Zitat:
Ein winterlicher Morgenkaltstart ist so verschleißanfällig wie 500 km Autobahn-VOLLGAS-Fahrt
"verschleißanfällig wie" ist nicht gleich "verschleißmässig höher" ... ein kleiner aber feiner Unterschied ;)
Ich habe auch einmal gehört, dass wenn man einem Turbo Motor im kalten Zustand seine volle Leistung abverlangt, das so wäre, als hätte man ihm 20.000 km auf den Tacho gedrückt :D
Fahre mit meinem 3.0 TDI auch nur ca 15 km zur Arbeit, d.h. bei diesen Temperaturen ist er auch nicht ganz warm. Wenn ich aber einen kleinen Umweg von 5 km fahre, sieht das schon anders aus. Ich weiß auch nicht warum das bei den Audi/ VW Dieselmotoren immer so lange dauern muss bis die mal auf Betriebstemperatur sind. Ich meine, dass es bei Mercedes und BMW wesentlich schneller gehen soll.
Habe mal mit meinem Freundlichen gesprochen, der fährt seinen 3.0 TDI meistens nur 2km zur Arbeit (Dienstwagen, daher wohl auch ;) ), meinte aber dass das bei den Motoren heute kein Problem mehr ist wenn man wenigstens einmal im Monat eine etwas längere Strecke fährt.
MfG
Hallo,
haben uns auch einen A6TDI2,7 L geholt.
Wir fahren auch meist nur Kurzstrecke Stadtverkehr.
Kann das was ich hier lese auch nicht ganz glauben.
Wenn solche Fzge nur für Langstreckenfahrer sein sollte
und diese bei ausschließlicher Kurzstreckenfahrweise schneller
kaputt gehen sollten, müßte eigentllich meines Erachtens ein
Warnhinweis seitens der Hersteller gegeben werden:
VORSICHT NUR LANGSTRECKEN FAHREN! BEI KURZSTRECKE ÖFTER DEFEKT!
Das kanns doch irgendwie nicht sein.
Soll man dann min. einmal eine LAngstrecke fahren damit der Motor
mal auf Hochtouren kommt?
Oder wie sollte man umgehen damit man eine möglichst lange Zeit Spaß an diesen
Fahrzeug hat.?!?!?
Hallo,
Ich hab mich auch schon oft und intensiv mit dieser Problematik beschäftigt.
Im Prinzip muß man es so sehen das primär nicht die gefahrenen Kilometer den Großteil vom Verschleiss speziell am Motor ausmachen sondern die Warmlaufphasen.
Es ist dann auch egal ob nun nach dem Kaltstart 10km oder 400km gefahren werden - die Warmlaufphase musste immer überwunden werden wie auch schon des öfteren in diesem thread erwähnt wurde.
Das dann weiters die zusätzlichen km bei der Langstrecke ebenfalls Verschleiss erzeugen ist ganz klar und wird wohl auch jedem einleuchten - das aber andererseits wiederum gerade diese zusätzlichen km dann im Vergleich zur Kurzstrecke andere Bauteile wie zb. die Abgasanlage schonen dadurch das alles richtig Betriebtemperaturen bekommt und das ganze Kondenswasser verdunsten kann ist selbstverständlich.
Unterm Strich kann man also durchaus davon ausgehen das ein gepflegtes!!! Langstreckenfahrzeug, idealerweise nur von einem Fahrer bewegt, speziell in Bezug auf Motor und Abgasanlage einem Kurzstreckenfahrzeug mit erheblich geringerem km-Stand überlegen sein kann.
Ich denke aber das die restliche Technik des Fahrzeugs (vl. Getriebe ausgenommen) schon auch laufleistungsabhängig verschleisst wobei man natürlich die Betriebsstunden nicht ausser Acht lassen sollte die im Verhältniss zur Laufleistung speziell bei Kurzstrecken-Fahrzeugen die in der Stadt gefahren wurden verglichen mit den Langstreckenfahrzeugen deutlich höher liegen könnten.
Das alles ist dann aber unterm Strich so umfangreich, das es schwierig sein wird das alles bei einem Gebrauchten wo man den Vorbesitzer nicht persöhnlich kennt in Erfahrung zu bringen.
Man kann eigentlich sowieso nur wenn möglich zumindest den Motor vorheizen, wenn man keine Standheizung hat kann man sich eine verhältnismässig güntige elektrische Vorheizung einbauen (lassen) was schon um einiges besser ist für den Motor, wobei man nicht vergessen sollte das das Motoröl und das gesamte restliche Fahrzeug dann trotzdem noch kalt ist!
Vor vielen Jahren hatte ich mit dem Gedanken gespielt mir einen RS4 anzuschaffen (damals noch V6 Biturbo) und mal darüber nachgedacht ob es denn nicht möglich wäre eine Standheizung fürs Öl zu installieren - das wäre wohl das Bestmögliche.
Abgesehen davon das im RS4 aber die normale Standheizung schon nicht leicht Platz findet würde eine Standheizung fürs Motoröl aber wohl auch technisch äußert aufwendig sein.
Mfg
Andy
Grau ist alle Theorie und darum sind (fast) alle Taxen Dieselfahrzeuge; die natürlich nur Langstrecken laufen und nicht bis zu 40-50 mal am Tag angelassen werden um 2-15KM Strecken zu bewältigen. ;)
Natürlich laufen die auch keine 100.000KM p.a. sondern werden mit laufendem Motor und fliegendem Fahrerwechsel 24Std. Rennen like gefahren, betankt und gewartet :rolleyes:
Mal im Ernst...jeder Kurierdienst fährt einen Diesel um die Kosten niedrig zu halten - und nur wenige davon fahren von München nach Hamburg. Selbst Paketdienste fahren ausschließlich Kurzstrecken und lassen die Motoren auch nicht durchlaufen (haben aber auch keine Standheizung) und somit lange keine warmen Motoren.
Wenn ein Motor nur Kurzstrecken läuft ist das nicht gut - keine Frage!
Aber eine Langstrecke beinhaltet immer den Kaltstart (Verschleiß ist somit gleich) und den Anteil der schädlichen Kurzstrecke bis dann der Motor warm ist (plus seinen deutlich reduzierten, aber vorhandenen Langstreckenverschleiß - nennen wir ihn der Einfachheit halber "Normverschleiß").
Die Gegenüberstellung von ein Kaltstart entspricht xxx KM mag richtig sein - ist aber dennoch nur eine Momentaufnahme um etwas zu verdeutlichen; keineswegs aber eine reale Dauerbetrachtung.
Der Umgang mit dem Fahrzeug ist der wesentlichere Faktor (Kalte Fahrzeuge nicht zu stark belasten etc.) das Gelegentliche "Frei" -fahren um u.a. die Batterie vernünftig zu laden bzw. geladen zu halten tun dem Erhalt sicherlich gut (kann man natürlich auch per Ladegerät -> spart dann Sprit, Zeit, CO2 und Normverschleiß :D).
Wer häufig solche Strecken bewältigt sollte dennoch wenigstens darüber nachdenken vom LL-Öl Wechsel Intervall auf mindestens (einen) jährlichen Öl-Wechsel mit richtig gutem Öl umzusteigen (man bedenke das früher schon bei 5.000 -10.000KM das Öl samt Filter gewechselt wurde - heute sind die Öle bedeutend besser und jährlich wechseln sollte ausreichen) ;)
P.S. zur Verdeutlichung steckt Ironie in diesem Beitrag ;)