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Gutes Azubi Auto

Themenstarteram 29. Mai 2019 um 0:54

Hallo ich fange in 2 Monaten meine Ausbildung an weiß aber nicht welches Auto ich mir kaufen soll . Der Weg zur Arbeit sind 80km hin und zurück und zur Berufsschule sind es 110km hin und zurück . 3/4 davon ist autobahn .Daher sollte es auch sparsam sein . Meine Preisklasse ist bis 10000€ . Pro Monat bekomme ich 800€ brutto also ca 600€-650€ netto . Dabei sollte das Auto niedrig in steuern und Versicherung sein.

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48 Antworten

Zitat:

@Johann1414 schrieb am 29. Mai 2019 um 00:54:10 Uhr:

... Weg zur Arbeit sind 80km hin und zurück und zur Berufsschule sind es 110km hin und zurück . ... .Daher sollte es auch sparsam sein . ...

sind die 80 km bzw. 110 km einfache Strecke?

oder die gesamte Tagesfahrleistung?

und wenn einfache Strecke: wie oft musst Du wo hin?

(Block-Unterricht? oder heute hier, morgen dort?)

Themenstarteram 29. Mai 2019 um 11:01

Zitat:

@camper0711 schrieb am 29. Mai 2019 um 10:05:22 Uhr:

Zitat:

@Johann1414 schrieb am 29. Mai 2019 um 00:54:10 Uhr:

... Weg zur Arbeit sind 80km hin und zurück und zur Berufsschule sind es 110km hin und zurück . ... .Daher sollte es auch sparsam sein . ...

sind die 80 km bzw. 110 km einfache Strecke?

oder die gesamte Tagesfahrleistung?

und wenn einfache Strecke: wie oft musst Du wo hin?

(Block-Unterricht? oder heute hier, morgen dort?)

Das ist die gesamte Tagesfahrleistung. 40km sind es zur Arbeit und 55 km zur Schule . Das kein Block-Unterricht . 3 Tage Schule 2 Tage zur Arbeit .

also wäre die Fahrleistung

(bei 6 Wochen Urlaub im Jahr, und ohne Privatfahrten)

46 x (3x80 + 2x110) km = 21 tkm p.a.

sind Umweltzonen ein Thema?

sprich:

würde sich ein (günstiger) Diesel anbieten?

Hallo Johann,

Ich sehe zwei realistische Wege, die gut passen sollten. Der erste ist ein Hyundai i10/Kia Picanto (sind quasi die gleichen Autos), den du mit ein bisschen suchen in Neu bekommst und (sofern das Geld nicht als Kredit zufließt) und dann bezahlen kannst. Steuern niedrig, Verbrauch niedrig, Sicherheitsniveau voll OK, hohe Zuverlässigkeit, für die Dauer deiner Ausbildung komplett per Garantie abgesichert, mit etwas Verhandlungsgeschick bekommst du vielleicht sogar die Wartung für 3-4 Jahre mit und der fährt auf der Autobahn durchaus kompetent und ausreichend. Ähnliches lässt sich für Aygo, C1 und 108 sagen - allerdings sind die konstruktiv alle einen Tacken älter und ich finde sie lauter und unruhiger auf der Autobahn (immer noch OK, aber i10/Picanto sind da besser).

Zweite Alternative heißt Dacia - ist ne Nummer größer und ggf. in sehr frisch auch als Diesel erhältlich (dann aber wahrscheinlich nicht neu). Einige Dacia gibt es auch als LPG Gasfahrzeug. Hier hättest du aber wahrscheinlich nur noch Restgarantie und ein Wartungsvertrag ist fraglich. In deinem Erlebensfenster müsste die Zuverlässigkeit auch gut sein. Da das Auto etwas größer ist, ist es auf der Autobahn sicherlich einen Tacken angenehmer, aber jeder Dacia wird in Summe nen Tacken teurer sein als der i10/Picanto. Ähnliches gilt hier für den Fiat Tipo - ganz neu liegt der auch nen Tacken über deinem Budget und der Verbrauch wird noch mal ne Tasse mehr sein.

Danach beginnt das Kontinuum an Gebrauchtwagen von relativ jung bis mittelalt. Über die Kompaktklasse (a.k.a. Golfklasse) solltest du nicht hinausgehen, da die Autos da schnell in ein Alter kommen, wo man eben mal was teureres Warten/Instandsetzen muss (ist nicht schlimm, aber mit deinem Einkommen kann das eng werden.

LG Kester

Themenstarteram 29. Mai 2019 um 13:22

Zitat:

@camper0711 schrieb am 29. Mai 2019 um 11:18:50 Uhr:

also wäre die Fahrleistung

(bei 6 Wochen Urlaub im Jahr, und ohne Privatfahrten)

46 x (3x80 + 2x110) km = 21 tkm p.a.

sind Umweltzonen ein Thema?

sprich:

würde sich ein (günstiger) Diesel anbieten?

Ja 21 tkm kommt hin das habe ich mir auch schon ausgerechnet so ausgerechnet .

 

Umwelt Zonen sind in Bremen noch nicht richtig ein Thema.

 

Ja ein günstiger Diesel musste es schon sein .

Moin,

Wieso das? Weil der Sprit an der Tanke billiger ist? Bitte sehr genau rechnen! Diesel verschwinden grad nicht aus unsinnigen Gründen aus Kleinwagen - weil Benziner da oftmals deutlich günstiger kommen und derjenige, der wirklich soviel fährt - größere Fahrzeuge bevorzugt. Das Problem mit denen ist dann, das dir jede Reparatur dein Unterhaltsbudget sprengt. Ich habe vor kurzem mal durchgerechnet, dass ein Twingo mit 1.2er Benziner im Monat bei 20tkm 50€ günstiger kommt als ein C/E200 CDI, nur beim Tanken hat der Twingo verloren. Und bei dir wird die Differenz größer sein, da du bei einem Benziner, pfiffig eingekauft - mindestens 3 Jahre keinerlei Reparaturkosten haben wirst. Und ich glaube die wenigsten Diesel wirst du noch mit 3 Jahren Vollgarantie bekommen ;)

Also - erst Überlegen, dann rechnen, dann kaufen.

LG Kester

Bei um die 20tkm ist ein Diesel nicht unbedingt wirklich sparsamer. Klar kommts jetzt auf das genaue Fahrzeug an, sowie das Streckenprofil und die Fahrweise. Wenn du es nicht zu eilig hast, ist ein moderner Benziner auch sparsam. Gerade beim Kleinwagen sind die Differenzen nicht so extrem. Für die günstigeren Spritkosten hat man dafür dann meist aber höhere Versicherungskosten, höhere Steuer und meist auf Dauer höhere Wartungskosten, im zuge der Umweltdebatten hat man evtl. auch einen deutlich höheren Wertverlust.

Musst du denn von deinem Netto nur das Auto bezahlen?

Aber ein Diesel ist zur Zeit einfach günstiger als ein Benziner. Fertig aus. Du kriegst sehr gut ausgestattete Diesel-Fahrzeuge um die 6-10t € als ein gleichwertigen Benziner.

 

Und bei dieser Fahrweise(3/4 AB)merkt man man das schon bei guten 15t km im Jahr (bei einer Fahrweise ab 130-150km/h).

 

Man bedenke der TE wird eventuell auch mal am Wochenende irgendwohin fahren...mal an einen See, Urlaub usw. Da kommen sicherlich noch paar TKm drauf.

 

Ich würde dir sogar zu einem EU5 raten.

 

 

Für manchen ist psychologisch angenehmer geringere Spritkosten und dafür höhere Fixkosten zu haben als andersherum, selbst wenn er dabei nichts spart. Ich würde einen Diesel jedenfalls nicht kategorisch ausschließen. Vielleicht läuft einem ein günstiger gebrauchter über den Weg. Hier sind ja, anders als beim Neukauf, die Benziner nicht ungedingt günstiger als die Diesel.

ok, ich denke, es gibt zwei sinnvolle Optionen:

bei "Preisklasse ist bis 10000€" das Budget auszuschöpfen und einen (de facto) Neuwagen mit langer Garantie zu kaufen

--> dann finden sich zu über 95 % Benziner im Budget!

z.B.

Kia Picanto 1.0 Edition7 Klima/Radio/Lichtsensor Neufahrzeug 9.250 €

ODER

wenn DIR Dieselfahrverbote und Umweltzonen egal sind, einen älteren (in Sachen Haltbarkeit gut beleumundeten) Diesel nehmen - zu einem Preis, so dass der Wagen nach ca. 4-jähriger Nutzung eh abgeschrieben ist!

z.B.

Opel Astra 1.7 CDTI SERVICE + TÜV NEU ! EZ 10/2004, 178.000 km 2.490 € "Vor kurzem gemacht sind z.b. : ... - Bremsen - Zahnriemen + Wasserpumpe"

(wollte Dir eigentlich eher einen Corsa oder Punto empfehlen - der einzige im 100 km-Umkreis um Bremen, den ich mit kürzlich gewechseltem ZR und mind. 1 Jahr TÜV unter 3.000 Euro gefunden habe, hat aber Automatik = eher höheren Verbrauch, und einen komischen Verkaufsgrund:

--> "Verkaufe das Auto da ich ein 2 Türer brauche, um in Innenstadt leichter Parkplätze finden zu können")

Wenn du dein verfügbares Budget voll ausschöpfen willst, würde ich auch zu o.g. Picanto oder I10 raten. Dann hast du zwar ein kleines, aber dafür nagelneues Auto und Reparaturen (sofern du es nicht selber zerlegst) sind vorerst kein Thema, da weitreichende Garantie.

Das Auto fährst du dann die Lehrzeit durch und vielleicht noch zwei Jahre drauf und dann verkaufst du es (oder auch nicht, das siehst ja dann). Kleinwagen sind wenigstens zur Zeit recht gefragt, so dass der Wertverlust im Rahmen bleiben sollte.

Mein Bruder fährt selber einen Picanto der ersten Baureihe, hat er damals im Rahmen der sog. Umweltprämie gekauft. Mittlerweile ist das Auto 10 Jahre alt, hat ca. 130tkm runter und ausser Verschleißteilen wie Batterie, Reifen, Auspuff ist noch nix gewesen. Selbst die Bremsen sind noch die ersten.

Bei deinen recht langen Strecken und viel Autobahn sparst du am meisten, wenn du ruhig im Verkehr mitschwimmst, so bei 110-120km/h. Oder, wenn du wirklich ein Hardliner bist, hinterm LKW herfahren. Der Zeitverlust ist auf die Strecke nicht sehr groß, aber in dem Geschwindigkeitsbereich läuft der kleine Benziner recht sparsam.

Themenstarteram 29. Mai 2019 um 19:48

Danke für die Antworten ich tendiere mehr zu einem Diesel . Ich habe gerade nachgeguckt und gemerkt das ich sogar schon um die 15000€ gespart habe . Das bedeutet das ich kein Kredit oder ähnliches hole damit extra Ausgaben dazu kommen. Mit den Dieselverboten habe ich kein Problem . Ich bin eine Person die auch gerne mal aufs Gas drückt . Also hinter einen LKW werde ich eher nicht fahren

Wenn du Kohle in dieser Höhe hast, dann wird es nicht auf jeden Cent ankommen. Kaufe kein Kleinst, Sondern ein Kleinwagen oder Kompakten. Bekommst mehr fürs Geld, Komfort Sicherheit und auf der Autobahn ist der Spritverbrauch oft nicht sooo unterschiedlich.

Ich würde erst mal die Versicherungskosten durchkalkulieren. Bei 10 bis 15 t€ Anschaffung brauchst du eine Vollkasko - und die ist umso teurer, je mehr das Auto kostet. Vielleicht erübrigt sich dann der Neukauf.

 

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