ForumVersicherung
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Versicherung
  5. Gutachter der gegnerischen Versicherung bewertet falsch

Gutachter der gegnerischen Versicherung bewertet falsch

Themenstarteram 30. Juli 2010 um 8:20

Moin!

Ein Freundin von mir hatte einen unverschuldeten Streif-Unfall. Nun hat die gegnerische Versicherung einen Gutachter vorbeigeschickt, der sich offenbar das Auto in der nähe des Wohnhauses irgendwo gesucht hat. Dieser meint nun, dass der Schaden am Kia meiner Freundin zu niedrig bzw. der am Opel des Verursachers zu hoch sei.

Es liegt nun sehr nahe, dass der blöde Gutacher bei seinen Messarbeiten vergessen hat, dass der Opel mit der Hinterachse noch auf dem Bordstein stand und volleingeschlagene Reifen hatte und daher die Front deutlich tiefer lag als im "normalen Zustand". Zudem saßen beim Gegner vorne 2 Personen drin.

Im Anhang hab ich mal ne Skizze gemacht.

Das Gutachten selbst habe ich noch nicht gesehen, nur der Unfallgegner tauchte gestern auf, um meiner Freundin das Ergebnis mitzuteilen.

Was machen wir nun?

Vielen Dank für Eure Hilfe,

Max

Unfallskizze
Ähnliche Themen
21 Antworten

sofern unverschuldet und kein bagatellschaden, wuerde ich erstmal deinen kenntnisstand der VS mitteilen.

auch gutachter machen mal fehler und er korriert sich.

der unfallgegener kann ja viel erzaehlen.

gibts probleme wuerde ich in diesem fall wohl einen anwalt und eigenen freien sachverstaendigen beauftragen .

Das geht schon mal gar nicht......:rolleyes:

 

zunächst einmal ist die Besichtigung mit beiden Fahrzeugen duchzuführen. Dann sollten auch beide Parteien anwesend sein, damit der Verlauf geschildert ausgewertet werden kann um solche Fehler wie hier auszuschließen.

 

Fordert die Versicherung auf, dass hier nun eine ordentliche Gegenüberstellung am Schadenort durchgeführt wird. Und vor allen Dingen überzeugt euch im Vorfeld, ob der Gutachter für solche Aufgaben überhaupt qualifiziert ist. Einen Zollstock an die Autos halten und die Höhe der Schäden ablesen reicht nämlich nicht aus für eine solche Tätigkeit.

 

Gruß

Delle

 

 

 

Hai,

wenn deine Freundin keine Schuld an dem Unfall trifft, dann geh zu einem Rechtsanwalt, der sich mit Verkehrsrecht auskennt und lass den machen. Die Kosten für den Anwalt trägt immer die schuldige Partei. Warum also sich unötig rumärgern?

Gruss

Roger

Themenstarteram 30. Juli 2010 um 9:39

Vielen Dank für Eure Hinweise!

Ich werde dann mal die gegnerische anrufen (und einen entsprechenden Brief hinterherschicken). Oder soll man das gleich mit nem Anwalt machen (mein Vater ist einer)?

Der Schaden ist nicht hoch, die Tür wurde nur gestriffen (Lackschaden, kleine Delle). Der Opelfahrer hat sich ohne zu gucken reinwinken lassen...

Ich berichte weiter!

Beste Grüße,

Max

Zitat:

Original geschrieben von Dellenzaehler

Das geht schon mal gar nicht......:rolleyes:

auf den fall bezogen oder auf meinen vorpost?

am 30. Juli 2010 um 10:00

Zitat:

Original geschrieben von RogerT

...Die Kosten für den Anwalt trägt immer die schuldige Partei.

Eben nicht, aber das wollen ja so Viele nicht kapieren. :rolleyes:

Zitat:

Original geschrieben von Harry999

auf den fall bezogen oder auf meinen vorpost?

natürlich auf den Fall bezogen....:rolleyes:

Zitat:

Original geschrieben von maxxter

Oder soll man das gleich mit nem Anwalt machen (mein Vater ist einer)?

in dem Fall wäre das Kostenrisiko ja eher gering :) Vorausgesetzt das Verhältnis Schwiegervater - Schwiegertochter in spe passt.

Was sagt denn Daddy dazu?

Zitat:

Original geschrieben von RogerT

Hai,

wenn deine Freundin keine Schuld an dem Unfall trifft, dann geh zu einem Rechtsanwalt, der sich mit Verkehrsrecht auskennt und lass den machen. Die Kosten für den Anwalt trägt immer die schuldige Partei. Warum also sich unötig rumärgern?

 

Gruss

Roger

wieder ein suuuuper schlauer Tipp....:rolleyes:

 

Schon mal darüber nachgedacht, dass Probleme bezüglich der Kausalität und der Plausibilität aufgetreten sind?

 

Und was soll der Anwalt(d) "da machen" ausser Briefe schreiben?

Zitat:

Original geschrieben von Dellenzaehler

 

Schon mal darüber nachgedacht, dass Probleme bezüglich der Kausalität und der Plausibilität aufgetreten sind?

So, wie´s ausschaut, "hausgemachte" Probleme ...

:D

Themenstarteram 30. Juli 2010 um 20:36

Moin!

So, wir haben die Versicherung des Gegners kontaktiert und die wusste noch gar nichts von der Sache... Sehr dubios!

Die freundliche Dame von der HDI hat alles aufgenommen und uns Fragebögen gemailt, die nun ausgefüllt sind. KIA wurde auch kontaktiert, der Schaden liegt wohl über 1000 EUR. Die Werkstatt meinte, wir sollten unbedingt einen Gutachter einschalten. Da bin ich mir wegen der seltsamen Lage nicht sicher, ob ich da einfach ja sagen soll. Ein Schuldeingeständnis des Fahrer vor der Polizei liegt ja vor...

Was ratet ihr mir? Erstmal die Reaktion der Versicherung abwarten, oder gleich Aktionismus zeigen und begutachten lassen. Die Sachlage ist halt komisch. Einerseits sagt er, dass er schuld ist, andereseits erzählt er von einem Gutachter, der die Autos angesehen hat, ohne dass die Versicherung was weiß. Es könnte sein, dass die Firma oder der Flottenservice des Herrn eine eigene Schadensabteilung hat und die schon "recherchiert" haben. Aber selbst von dort sollte es nach über 2 Wochen mal an die Versicherung durchgesickert sein, dass überhaupt was passiert ist, oder?

Bin etwas ratlos, zwischen den Fronten halt.

Dank und Gruß,

Max

Im Anhang ein Foto des Autos

Rechts-hinten
am 30. Juli 2010 um 20:56

wie kann ein Gutachter der gegnerischen Versicherung bewerten, wenn die Versicherung von garnichts weis?

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Versicherung
  5. Gutachter der gegnerischen Versicherung bewertet falsch