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Grip (RTL2) BMW F30 verliert gegen Skoda Oktavia
Wer hat heute die Sendung gesehen?
Der F30 verliert in allen Kategorien, obwohl er 13'500€ teurer ist.
Eine ziemlich herbe Niederlage.
Beste Antwort im Thema
Im allgemeinen halte ich von Tests rein gar nichts, weil das Ergebnis immer abhängig vom Tester ist und selten vom Produkt.
Es gibt allerdings auch ein paar Kriterien, die ein BMW vor ein paar Jahren niemals verloren hätte... Wie zum Beispiel das Kapitel Fahrdynamik. Hier muss man einfach auch als BMW Fan anerkennen: BMW hat immens nachgelassen.
1.) BMW hatte immer direkte, hervorragende Lenkungen: Gibts nicht mehr... Seit der elektrischen Servotronic ist die Lenkung so mieserabel wie bei anderen Herstellern auch. Vielleicht sogar noch schlechter.
2.) Die Fahrzeuge neigen mittlerweile fast alle zum untersteuern. Anstatt mit dem Heck um die Kurve zu drücken wurden die Karren Hausfrauen kompatibel gemacht. Das hat mit meinem E90 angefangen und wurde auch beim soooo stark beworbenen 4er umgesetzt. Fazit aller Tests der Karre ergibt: Der 4er (und auch der 3er) untersteuert wesentlich mehr als erwartet, das Handling leidet immens.
In einem anderen Test war zum ersten mal in der Geschichte ein Mercedes (E-Klasse Coupe) schneller auf dem Sachenring unterwegs als ein BMW (4er Coupe). Das nun auch der Oktavia schneller durch die Pylonen wedelt als der 3er wundert mich da auch nicht mehr...
3.) Die Qualitäts- und Materialanmutung im 1er / 3er / 4er wird bekanntlich schon lange kritisiert und ist definitiv kein Stück besser als A4 / A5 / Oktavia oder Passat. In Sachen Verarbeitung geben die Marken aus dem VW Hause schon lange den Ton an. Mercedes hats erkannt, BMW noch nicht. Da beisst die Maus keinen Faden ab.
4.) Nachdem BMW nun die bezahlbaren 6-Zylinder gestrichen hat und auch die Motoren "beliebig" geworden sind, ist ein weiteres BMW Novum verschwunden. Aufgepumpte 4-Zylinder können auch andere bauen.
Insgesamt muss ich als BMW Fan einfach feststellen: BMW verkauft sich und ist einfach nicht mehr das was es mal war. Für BMW spricht fast nur noch das iDrive und das kann einfach nicht im Sinne von BMW sein!
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411 Antworten
Zitat:
Farbe
Sonderlackierung Uni (OLR)
Stahl-Grau Uni Sonderlackierung (CM3M3)
Felgen
19"-LM-Felgen Xtreme (OPJX)
Ich würde dir raten von dem Stahlgrau fern zu bleiben, falls du es noch nicht real gesehen hast, es sieht aus wie eine Grundierung.
Die 19 Zoller würde ich auch weglassen. Außer das DCC wird tatsächlich mal bei Skoda angeboten. Das Fahrwerk des RS ist wirklich straff abgestimmt, ich habe zwar nur die 18 Zoller drauf, jedoch spüre ich jeden Gullideckel.
Ich kann nur von meiner Erfahrung sprechen, bin von der Premium Marke Audi (Audi S4) auf den Skoda O3 VRS gewechselt. Der Mehrpreis bei den Premium Herstellern ist einfach zu viel, der O3 bietet für das gleiche Geld einfach mehr. Natürlich würde ich lieber MB, BMW oder Audi fahren, jedoch für den Alltag schlägt sich der O3 einfach besser.
Wie gesagt im Endeffekt muss jeder selbst entscheiden, welches Fahrzeug zu einem besser passt.
MFG
Parnucha
@Parnucha
Du bist Audi- S4 gefahren und nun Skoda Oktavia, wie hoch war der Preisunterschied etwa, Ausstattungsbereinigt?
Und bist du wirklich genau so zufrieden oder vermisst du nun den Audi??
Zitat:
Original geschrieben von seadart
Keine Ahnung ob es schon erwähnt wurde, aber der BMW wird in Deutschland gebaut und der Skoda in Tschechien. Die Arbeitskosten in Deutschland sind nunmal deutlich teurer.
Wobei sich das "bauen" auf das "zusammensetzen" beschränkt - Zulieferteile kommen für einen BMW genauso von überall her wie für einen Skoda. Außerdem machen die reinen Herstellkosten für ein Auto nur einen marginalen Teil des Kaufpreises aus.
Der eigentliche Kostenvorteil für Skoda liegt darin, dass man sich im Konzernregal bedient. Sicher zahlt man für die Nutzung dieser Entwicklungsarbeit auch Geld an die anderen Konzerngesellschaften - aber damit verteilen sich halt die Entwicklungskosten auf alle Konzernmarken und auf ein Mehrfaches der Stückzahl, was einen viel größeren Kostenvorteil bringt als die paar Euro Lohnkostenunterschied beim Zusammenbau.
Ich sehe es übrigens nicht so, dass der Skoda "besser" ist als ein BMW. Ich habe selbst zuvor einen BMW gehabt und ich spüre durchaus den Unterschied in der Verarbeitungsqualität, aber eben nur geringfügig und keinesfalls so, dass da "Welten" dazwischen wären. Und die Verarbeitung ist eben nur ein Aspekt von vielen, und im Gesamtpaket war und ist für mich der O3 die passendere Wahl - wobei der Preisunterschied ein wichtiger Faktor, aber ebenfalls nicht allein entscheidend war. Während ich 2010 mein Auto nach der Frage "wie viel Auto kann ich mir leisten?" ausgesucht habe, lautete die Frage dieses Mal: "wie viel Auto möchte ich eigentlich haben?".
Zitat:
Original geschrieben von Samoudi
@Parnucha
Du bist Audi- S4 gefahren und nun Skoda Oktavia, wie hoch war der Preisunterschied etwa, Ausstattungsbereinigt?
Und bist du wirklich genau so zufrieden oder vermisst du nun den Audi??
Ich bin den B6 von 2004 mit dem V8 als Limo gefahren. Was soll ich dazu sagen, natürlich habe ich ihn schweren Herzens abgegeben, jedoch auf Grund Familienzuwachs ist der S4 nicht das passende Fahrzeug.
An sich bin ich mit dem O3 sehr zufrieden, da alle möglichen Spielerein onoard sind und er fährt sich als TDI äußerst angenehm. Es fehlen natürlich zur Premiummarke einige Details. Z.B. hatte ich im Audi echtes Carbon als Zierleisten, im Skoda ist es halt nur Plastik. Der Innenraum vom Audi sah natürlich Qualitativ hochwertiger aus, wobei man sagen muss das der B6/B7 an sich sehr Gut verarbeitet war. Aber wie auch bei BMW musste Audi ja sparen, somit ist die Qualität vom Neuen Audi im Innenraum deutlich schlechter geworden. Somit ist der Skoda nicht wirklich abgeschlagen und wirkt auch nicht minderwertig. Der 184PS Starke Diesel schiebt gut an, verbraucht wenig und ist sehr laufruhig. Klar sind das keine 350Pferdchen, jedoch seien wir mal ehrlich, Ausfahren konnte man sie sogut wie gar nicht.
Jetzt kommen wir zu meiner Entscheidung warum es ein O3 geworden ist. Natürlich spielt hier der Preis eine Rolle. Mit vergleichbarer Ausstattung und Motorisierung waren die Premiumhersteller zwischen 15.000 bis 17.500 Euro teurer und waren deutlich kleiner. Somit musste es der Skoda werden. Nur mal als Vergleich, der Octavia ist fast so groß wie der alte A6 C5.
Da kann die Liebe zum Audi so groß sein wie es nur geht, aber wenn wir hier um 15.000 Euro reden (das ist Premium einfach nicht wert), verblasst sie ganz schnell, lieber kaufe ich für meine Frau für das Geld noch einen neuen Kleinwagen.
Zitat:
Original geschrieben von Parnucha
... Der Innenraum vom Audi sah natürlich Qualitativ hochwertiger aus, wobei man sagen muss das der B6/B7 an sich sehr Gut verarbeitet war. Aber wie auch bei BMW musste Audi ja sparen, somit ist die Qualität vom Neuen Audi im Innenraum deutlich schlechter geworden. ...
Das kann ich nicht bestätigen. Hab mir den B6 damals 2001 gekauft und einige Jahre gefahren, im Moment habe ich den B8 (zwar nicht A4, sondern A5, aber qualitativ sollte es da keine Unterschiede geben).
Ein Nachlassen in der Qualität kann ich überhaupt nicht feststellen.
Trotzdem würde wohl auch mein A5 Sportback den "Grip-Test" gegen einen Oktavia verlieren... aber was soll´s? Dass ich die Kaufentscheidung nicht unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten getroffen habe, weiß ich selbst am besten :)
Und genauso wird es wohl bei den meisten 3er-Käufern sein.
Zitat:
Original geschrieben von niiko
Wer hat heute die Sendung gesehen?
Der F30 verliert in allen Kategorien, obwohl er 13'500€ teurer ist.
Eine ziemlich herbe Niederlage.
Das stimmt so nicht ganz. Beim Fahrkomfort hat der BMW leichte Vorteile. Was die Alltagstauglichkeit anbetrifft, wird ein Heckklappenauto mit einem Stufenheckmodell verglichen. Kein Wunder, dass der Ocatvia besser zu beladen ist. Das Platzangebot beim BMW ist hinten übrigens sehr gut und nicht wirklich schlechter als beim Skoda. (Ich habe mir beide Fahrzeuge angesehen und bin auch beide gefahren).
Der Skoda ist ein gutes Auto, und der BMW ist sicherlich zu teuer, aber der 3er ist für mich das schönere Auto.
Zitat:
Original geschrieben von Stromlinie
Das kann ich nicht bestätigen. Hab mir den B6 damals 2001 gekauft und einige Jahre gefahren, im Moment habe ich den B8 (zwar nicht A4, sondern A5, aber qualitativ sollte es da keine Unterschiede geben).
Ein Nachlassen in der Qualität kann ich überhaupt nicht feststellen.
Trotzdem würde wohl auch mein A5 Sportback den "Grip-Test" gegen einen Oktavia verlieren... aber was soll´s? Dass ich die Kaufentscheidung nicht unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten getroffen habe, weiß ich selbst am besten :)
Und genauso wird es wohl bei den meisten 3er-Käufern sein.
Mich nicht falsch verstehen, bei dem Test würde vermutlich der Skoda auch gegen Bentley und co. gewinnen. :D
Zitat:
Original geschrieben von Baldipata
Das stimmt so nicht ganz. Beim Fahrkomfort hat der BMW leichte Vorteile. Davon abgesehen wird der Ocatvia mit DCC gegen den BMW ohne adaptives Fahrwerk verglichen......
Der O3 hat kein DCC, vielleicht bei einem Facelift in einpaar Jahren....
Zitat:
Original geschrieben von Parnucha
Zitat:
Original geschrieben von Baldipata
Das stimmt so nicht ganz. Beim Fahrkomfort hat der BMW leichte Vorteile. Davon abgesehen wird der Ocatvia mit DCC gegen den BMW ohne adaptives Fahrwerk verglichen......
Der O3 hat kein DCC, vielleicht bei einem Facelift in einpaar Jahren....
Da muss ich mich entschuldigen. Was DCC anbetrifft, habe ich den Skoda mit dem Seat Leon verwechselt. Ich habe meinen Beitrag korrigiert. Danke!
Zitat:
Original geschrieben von mkfsns
Ich schau mir die Blödelsendungen schon lange nicht nehr an,
ist schade um die Zeit.
Inzwischen gibts richtig gute Alternativen,
z,B. ausfahrt.tv hier als Beispiel ein 24 Minuten Test vom 4GP
In meinen Augen ebenfalls schade um die Zeit.
Zitat:
Original geschrieben von Parnucha
Zitat:
Farbe
Sonderlackierung Uni (OLR)
Stahl-Grau Uni Sonderlackierung (CM3M3)
Felgen
19"-LM-Felgen Xtreme (OPJX)
Ich würde dir raten von dem Stahlgrau fern zu bleiben, falls du es noch nicht real gesehen hast, es sieht aus wie eine Grundierung.
Die 19 Zoller würde ich auch weglassen. Außer das DCC wird tatsächlich mal bei Skoda angeboten. Das Fahrwerk des RS ist wirklich straff abgestimmt, ich habe zwar nur die 18 Zoller drauf, jedoch spüre ich jeden Gullideckel.
Wie gesagt im Endeffekt muss jeder selbst entscheiden, welches Fahrzeug zu einem besser passt.
MFG
Parnucha
...danke für die Tipps.
Farbe habe ich live gesehen und gefällt in Verbindung mit den schwarzen Akzenten an Kühlergrill, Spiegel und durchs Panoramadach. Kann nur "gedeckte" Farben bestellen (Carpolicy) und ich wollte nicht wieder schwarz, sondern etwas auffälligeres.
Nachdem 16" Wackelfahrwerk des Mercedes (aus meiner Sicht bei jetzt 151.000km fast unfahrbar, laut Mercedes aber okay) möchte ich etwas straffes. Mein Spassauto Z4 fährt auf 19" in Verbindung mit Eibach ProKit und H&R Stabies und der 330d touring auf 19" RFT in Verbindung mit Schnitzer Federn, von daher kann ich mir wohl vorstellen worauf ich mich einlasse. Ausserdem gefallen mir die anderen Felgen nicht.
Eine Umbestellung ist sowieso nicht mehr möglich.
Stahlgrau beim Skoda RS sieht verdammt geil aus. Habe schon ein paar Fahrzeuge gesehen. Mir persönlich gefällt das auch.
Generell gefällt mir der neue Skoda ganz gut - ist jetzt zwar nicht das "Augenaufreissauto" aber dennoch ganz gut gelungen.
Leider bietet eben Skoda die vielen Extras, die es bei BMW noch gibt, nicht. Schade...
Und noch kurz zu Grip selbst:
Auch wenn es den meisten hier nicht so gefällt, ich habe Spaß an dieser Sendung. Hauptsächlich wegen dem Quertreiben diverser Sportautos. Eigentlich nur wegen dieser Tests. Ist schon geil, wenn der Matthias oder auch der Schelle zum Beispiel so einen M5/M6 von G-Power ums Eck prügelt. :D :D :D
So ein Job tät mir auch gefallen... :cool: :p
eben, ich hatte auch zwei E90 der F30 (Limo nehme ich an) hat hinten deutlich mehr Platz als der E90. Was beim E90 sehr gut war war die Länge der Sitzfläche hinten. Dort konnte man auch lange Strecken bequem sitzen. Kniefreiheit gab es dafür nicht......
Grip sollte in Shit umbenannt werden. Die Tests bei denen sind einfach nur noch peinlich. Ganz schlimm Diät, Det oder wie der heißt zum I8. Eine einzige, gekaufte Lobhudelei. Seis drum. Die getesteten Fakten nehme ich auch nicht für bare Münze. Aber, mein Standpunkt ist der: Wenn es um kleine, "sparsame" Motoren bis 200PS geht, führt mich garnichts zu den selbsternannten Premiummarken. Viele Gimmicks wie HUD, Sportautomatik, Lenk- und Popopabwischassistent brauch ich nicht. Und schaut man sich die Realität auf deutschen Straßen an, so könnte man meinen, dass bei der Produktion der meisten A4, 3er und C-Klassen mit ihren Basismotoren, -felgen und -lacken die Lagerhalle für optionale Extras von osteuropäischen Banden ausgeraubt wurde. Die sehen nach nichts aus und können weder einem 2-Liter Golf oder Octavia, Focus und dergleichen davonfahren. Und gehts dann noch um praktische Erwägungen wie Ladevolumen, Sitzplatzangebot und Wendigkeit, siehts ganz duster aus.
Mit meinem A4 Avant bspw. bekomme ich eigentlich nichts weg und eine längere Fahrt zu fünft ist irgendwo für die Strafgefangenen hinten die reinste Folter. Der sieht einfach nur gut aus und macht mit seinem kräftigen 3-Liter Diesel ordentlich Dampf auf der Bahn. Und darum gehts mir. Solange die top Drei (Mercedes nun mit Abstrichen) in Deutschland weiterhin motorische Vollkost anbieten, greif ich da auch zu. Ich sags ganz ehrlich: jeder x18d, x20d oder A4 2.0Tdi verkörpert nur in Ansätzen das Potential der jeweiligen Marke. Wenn ich mir als 318d-Fahrer überlege, dass die Haube nur so lang und voluminös ist, weil da auch ein Reihensechser drunterstecken darf und ich da vorne mit dem Basismotor eigentlich noch zwei Koffer unterbringen könnte, würde ich mich innerlich fragen: wars das preislich wert? Wie auch immer, der Skoda gewinnt in dieser Preis- und Leistungsklasse zurecht, auch kann man ihn mit vielen sinnvollen und sinnfreien Extras aufwerten. Die Octavia Limo sieht zwar richtig bescheiden aus, ändert aber nichts daran, dass es ein gutes Auto ist.
Zitat:
Original geschrieben von I-BeaT
Die Octavia Limo sieht zwar richtig bescheiden aus, ändert aber nichts daran, dass es ein gutes Auto ist.
Das Auto sieht innen wie aussen derart bescheiden aus (und der Sitzkomfort und die Haptik sind nicht besser), dass es ueber ein kurzes Probesitzen zu keiner weiteren Annaeherung kommt. Man sagt sich "Das ist von meinen Anspruechen derart weg, da waere eine Probefahrt reine Zeitvergeudung" und kommt so gar nicht in die Situation zu erfahren ob es ein gutes Auto ist oder nicht.
Was nutzt mir ein ordentliches Fahrwerk, viel Platz, ein grosser Kofferraum wenn ich mich in dem Ding einfach nicht wohl fuehle? Soll ich da jeden Morgen mit einem dicken Hals einsteigen?