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Grand Prix von Monte Carlo - 6. Saisonlauf
Keine Verschnaufpause für die Teams, nach Barcelona geht es direkt weiter nach Monaco.
Es ist das verrückteste Formel-1-Rennen des Jahres, der Grand Prix von Monaco in Monte Carlo. Auf der einen Seite liebt der Formel-1-Tross den irren Stadtkurs inmitten der monegassischen Metropole, in der ein siebenstelliger Kontoauszug die Aufenthaltsgenehmigung für die Einwohner ist, auf der anderen Seite verabscheuen die Teams die Strecke wegen der trotz kürzlich erfolgter Umbaumaßnahmen schwieriger Arbeitsbedingungen und nicht mehr zeitgemäßer Sicherheitsstandards.
3,340 Kilometer lang ist der Kurs mit seinen engen Kurven, Unebenheiten, Kanaldeckeln und Fahrbahnmarkierungen, die keine andere Strecke bietet. Besondere Bedeutung kommt auf dem Stadtkurs dem Qualifying zu, weil Überholmanöver im Rennen aufgrund der geringen Streckenbreite praktisch ausgeschlossen sind. Neben Budapest ist Monte Carlo die Strecke, auf der man am meisten Abtrieb benötigt. Die Flügel sind so steil wie nur möglich gestellt. Besonders belastet werden die Radaufhängungen, denn es kann gelegentlich zu Leitplankenkontakt kommen. Die meisten Teams bringen daher verstärkte Teile nach Monte Carlo mit.
Vor der Saison 2003 wurde im Meer Land aufgeschüttet, um mehr Platz für die Boxengasse zu gewinnen. Außerdem wurde die Boxengasse von der Seite der Start- und Zielgerade in Richtung Hafen ausgerichtet und die Ausfahrt hinter die neuralgische Stelle Sainte Devote verlegt. Dennoch haben die Mechaniker beim Boxenstopp weniger Platz als auf jeder anderen Strecke.
Dass der Circuit de Monaco an die Formel-1-Fahrer hohe Ansprüche stellt, zeigt auch ein Blick in die Statistik: Ayrton Senna liegt mit sechs Siegen in Führung, gefolgt von Michael Schumacher und Graham Hill mit jeweils fünf Triumphen. Alain Prost kommt auf vier Siege, vor Stirling Moss und Jackie Stewart mit drei. Dank der meist vielen Ausfälle können aber auch einmal ganz unerwartete Fahrer die Ziellinie als Erster überqueren, wie zum Beispiel Olivier Panis im Jahr 1996.
Name: Circuit de Monaco
Länge: 3.340 Meter
Runden: 78
Distanz: 260,520 km
Ortszeit: MESZ
Start: 14:00 Uhr MESZ
Was gibts neues?
Renault präsentiert mit Trina Solar einen neuen chinesischen Sponsor und erklärt ganz nebenbei Robert Kubica zur Nummer 1 und versichert ihm das er sich ein Team um sich herum aufbauen darf - wohl als Reaktion darauf das Ferrari großes Interesse an dem Polen zeigt sollte sich Massa in dieser Saison nicht steigern. Auch Mercedes war nicht untätig und hat die Postautos wieder in die Formel 1 geholt. Früher sponsorte die Deutsche Post das Jordan Team, nun also Mercedes. Als vierter Rennkommissar steht dieses Wochenende übrigens kein geringerer als Damon Hill zur Verfügung.
Übrigens: Mercedes fährt mit dem alten neuen Auto, einer "speziellen Monaco-Version".
Im vorhin beendetem ersten Freien Training sicherte Alonso sich vor Vettel und Kubica die schnellste Rundenzeit. Einzig Kobayashi setzte sein Auto in die wohl berühmtesten Leitplanken der Welt.
Beste Antwort im Thema
Ich glaube hier werden einfach ein paar Begriffe durcheinander gebracht.
Es war nicht fair von Schumi Alonso zu überholen, weil der nicht mit einem Überholmanöver rechnete -> falsch :)
Es war nicht schwer für Schumi Alonso zu überholen, weil der nicht mit einem Überholmanöver rechnete -> richtig :)
Jetzt mal im Ernst: Das hat doch nix mit Fairness zu tun. Beide wurden von ihren Teams unterschiedlich informiert. Der eine "richtig", der andere "falsch". Daraus eine unfaires Verhalten zu konstruieren zu wollen halte ich für Quatsch.
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334 Antworten
Zu dieser großen FIA-Dummheit kommt ja noch zusätzlich das die Rennleitung es 48 Runden lang geschafft hat die klare Regelwidrigkeit von Rubens zu ignorieren um anschließend zu sagen das sie es, wegen dem ganzen Streß um das, IMHO völlig legale Manöver, von Schumacher nach dem Rennen, völlig vergessen hätte.
:rolleyes:
Ich traue denen sogar zu, dass sie BAR vergessen haben ... unter dem Strich macht das die Sache aber nicht besser. Das Manöver als legal zu bezeichnen ist doch aber genauso falsch, wie es als komplett illegal einzustufen. Die Situation war missverständlich, das "Überholen" sollte zurückgesetzt werden und die Regeln sollten nachgeschärft werden.
Dann noch mehr Professionalität bei den Stewards und die Chose läuft gleich etwas besser. Strittige Szenen wird es immer geben, aber einige Sachen sind auch schon in der Vergangenheit katastrophal beurteilt worden.
Zitat:
Original geschrieben von Eierhals
Ich traue denen sogar zu, dass sie BAR vergessen haben ... unter dem Strich macht das die Sache aber nicht besser. Das Manöver als legal zu bezeichnen ist doch aber genauso falsch, wie es als komplett illegal einzustufen. Die Situation war missverständlich, das "Überholen" sollte zurückgesetzt werden und die Regeln sollten nachgeschärft werden.
Dann noch mehr Professionalität bei den Stewards und die Chose läuft gleich etwas besser. Strittige Szenen wird es immer geben, aber einige Sachen sind auch schon in der Vergangenheit katastrophal beurteilt worden.
In Australien hat es doch funktioniert, warum die Regel ändern? Die Rennleitung macht einen Fehler , Mercedes will ihn zu seinem Vorteil nutzen, und kassiert einen mächtigen Dämpfer.
Warum eine Regeländerung? Es wurde überholt und das wollen wir doch. :D (Ich weiß, für Alonso und die Anderen war das Rennen schon gelaufen)
Was war der Irrtum? Die Mitteilung an die Teams "Wir beenden mit SC", oder "Track-Clear". Wie es von der Rennleitung gemeint war, ist schon klar, für uns im Nachhinein. Nur muß sie es auch umsetzen. Weiß Brawn, dass die anderen nicht versuchen zu überholen? Ich kann alle Teams für ihre Entscheidung verstehen. Aber die FIA ist ein Witz.
"Kein Protest, weil keine Aussicht auf Erfolg" ... sowas heißt m. E. "kneifen". Bei so vielen Meinungen von so vielen unterschiedlichen Stellen, daß das regelkonform gewesen sei bzw. die Rennleitung einen Fehler gemacht habe, sollte sowas auch "regelkonform" ausgefochten werden, nämlich mit einem förmlichen Protest.
Ich hab' mir mal das Original-Statement von Mercedes-GP angeschaut (und kommentiere meine Meinung da in deutsch rein):
"On the final lap of the 2010 Monaco Grand Prix, MERCEDES GP PETRONAS instructed our drivers, Michael Schumacher and Nico Rosberg, to race from safety car line one until the finish line as permitted under articles 40.7 and 40.11."
... und das war richtig so. Heißt aber auch: Wenn, dann hätte nicht der Fahrer, sondern das Team einen Fehler gemacht. Es wäre also allenfalls ok, das Team nachträglich zu bestrafen, aber nicht den Fahrer (hat's so auch schon mehrfach gegeben).
"MERCEDES GP PETRONAS were fully aware of article 40.13 which states that no overtaking is permitted if the race finishes under safety car conditions. However we believed that the combination of the race control messages ‘Safety Car in this lap’ and ‘Track Clear’ and the green flags and lights shown by the marshals after safety car line one indicated that the race was not finishing under the safety car and all drivers were free to race."
Genauso isses !
"This opinion appears to have been shared by the majority of the teams with cars in the top ten positions who also gave their drivers instructions to race to the finish line."
So, also mindestens mehr als die Hälfte (majority) der Teams (nicht Fahrer wohlgemerkt) der Topten sahen das genauso. Die Regel scheint also überwiegend so verstanden worden zu sein; was die anderen gedacht haben, weiß man nicht.
"It was clear from our discussions with the stewards after the race that they understood the reasons for our interpretation and acknowledged that this was a new and previously untested situation but ultimately disagreed with our interpretation."
Hier wirds politisch ... die Mehrheit der Topten hatte es so verstanden, aber die FIA nicht ...
"MERCEDES GP PETRONAS would like to emphasise that we fully support the inclusion of past drivers on the stewards panel and are completely satisfied that the Monaco Grand Prix stewards acted professionally, impartially and properly in this matter."
Ha, der "past driver" kann ja hier nur DH sein, hier wird echt "Kreide gefressen" ... welchen Hintergrund diese Aussage wohl wirklich hat ..
"The FIA has agreed to include article 40.13 on the agenda of the next Sporting Working Group for discussion and to consider the scale of post race penalties. We believe that the 20 second penalty imposed on Michael to be disproportionate in the circumstances."
Ein typischer Kompromiss: Bloß jetzt keinen Streß machen, wir reden mal drüber und dürfen dafür ein bißchen unseren Mißmut kundtun, um auch unser Gesicht ein wenig zu wahren, pah.
"Whilst we cannot be happy with the outcome, we are pleased that the FIA has recognised the reasons for our interpretation. Therefore in the best interests of the sport, MERCEDES GP PETRONAS will not be submitting an appeal."
Und das ist das Tollste: not happy, aber pleased zugleich ;-)
Das ist politisch ohne Ende und damit für mich zugleich NOT in the best interest of the sport ! Ist meine Meinung, is' klar. Ich hoffe im Interesse des Sports, daß da nicht allzu schnell der Mantel des Schweigens drüber gedeckt wird ... wird aber wohl (leider) so sein ...
An dieser ganzen Diskussion sieht man eindeutig wie wichtig Schumacher für die Formel1 ist.
Hätte ein anderer Fahrer, sagen wir mal Kubica, seinen sechsten Platz durch so eine Aktion verloren würde kein Hahn mehr danach krähen.
Keiner spricht von dem Red Bull Doppelsieg oder dem starken dritten Platz von Kubica. Alles dreht sich um den vermeindlichen sechsten Platz von Schumacher. Wegen einem 6. Platz. Dadurch wird ein eigentlich langweiliges Rennen in Erinnerung bleiben. Da freut sich der kleine Engländer.;)
Wer weiß, was sie Schumacher in den nächsten Rennen "antun". Strafversetzung, weil die Kappe schief auf dem Kopf sitzt, weil er Rosberg das Haargel geklaut hat, ......:D
Zitat:
Original geschrieben von KaiGCab
"Kein Protest, weil keine Aussicht auf Erfolg" ... sowas heißt m. E. "kneifen". Bei so vielen Meinungen von so vielen unterschiedlichen Stellen, daß das regelkonform gewesen sei bzw. die Rennleitung einen Fehler gemacht habe, sollte sowas auch "regelkonform" ausgefochten werden, nämlich mit einem förmlichen Protest.
Nein, genau DAS geht eben nicht.
Schumacher hat -und jetzt kommt der Witz- fürs überholen unter SC (trotz grüner Flaggen) eine "drive through" Strafe bekommen. Da sie aber nicht mehr angetreten werden konnte weil das Rennen beendet war wurde sie umgewandelt in eine 20 Sekunden Strafe (das ist in diesem Jahr von 25 auf 20 Sekunden geändert worden).
Laut §5 der FIA Regularien ist aber eine Berufung gegen eine Durchfahrtsstrafe nicht möglich!
An genau welches Szenario erinnert das ganze?
Richtig, die Hamilton Sache in Spa08 ist absolut identisch mit dieser.
Offensichtlich WOLLTE die Rennleitung unter SC das Rennen beenden, HAT es aber nicht.
Alle sehen nur §40.13 oder §40.11 irgendwie alleine und vergessen dabei immer z.B. den §40.4 wo genau drin steht was gemacht werden muß wenn das SC deployed ist.
Die Rennleitung und auch einige hier sind sagen ja das ein Verstoß gegen 40.13 vorliegt.......
OK, nehmen wir an es war so:
Was sagt denn 40.13?
Er sagt:
If the race ends whilst the safety car is deployed........
Gut und schön aber 40.4 sagt nunmal genau was zu tun ist wenn eben das safety car is deployed
§40.4
When the order is given to deploy the safety car the message "SAFETY CAR DEPLOYED" will be displayed on the timing monitors and all marshal's posts will display waved yellow flags and "SC" boards for the duration of the intervention.
40.13 ist also niemals ALLEINE zu sehen sondern IMMER NUR IN VERBINDUNG mit 40.4
War 40.4 denn hier gegeben??
NEIN, war es nämlich NICHT, was man auch an den grünen Flaggen und den grünen Lichtern gesehen hat, das SC war also NICHT deployed und deswegen fällt 40.13 auch wieder raus weil da geht es nur darum wenn das SC deployed ist.
Andernfalls müsste ja im 40.13 genau drin stehen das bei Anwendung von 40.13 der §40.3 nicht zählt und das trotz dessen das das SC deployed ist ab der SC-Linie grüne Flaggen geschwenkt werden aber dennoch Überholverbot bis zur Ziellinie herrscht.
Demnach KANN nur 40.11 zur Anwendung kommen und da ist das überholen ab der SC-Linie nunmal erlaubt denn der 40.11 sagt:
As the safety car is approaching the pit entry the yellow flags and SC boards will be withdrawn and replaced by waved green flags with green lights at the Line. These will be displayed until the last car crosses the Line.
bzw neu ab diesem Jahr der 40.7
With the following exceptions, Uovertaking isU forbidden until the cars reach the Ufirst safety car lineU after the safety car has returned to the pits. Overtaking will UonlyU be permitted under the following circumstances
Somit steht eigentlich fest das es ein klares Fehlurteil gegen Schumacher gegeben hat und da er eine Drive trough bekommen hat die nicht anfechtbar ist..................................
Das alles weiss die FIA mittlerweile ja auch, auch wenn's bei denen erfahrungsgemäss immer etwas länger dauert. ;)
Ich denke, MGP hat nur soviel Kreide gefressen, weil ihnen seitens FIA vermutlich angedeutet wurde, bei nächstmöglicher Gelegenheit, sprich Ermittlung vs. MGP, das eine oder andere Auge mehr zuzudrücken, so quasi im Sinne der ausgleichenden Gerechtigkeit.
Gibst Du mir die Wurst, lösch' ich Dir den Durst. Oder so.
Oder aber die FIA hat festgestellt, dass MGP irgendwo 'ne Leiche im Keller liegen hat. Hat ihnen dies postwendend unter die Nase gerieben mit dem Verweis darauf, dass man die Leiche dort liegen lässt, wenn MGP in dieser Sache hier auf weitere rechtliche Schritte verzichtet. Man einigt sich, isst ein paar Lachsbrötchen, klopft sich auf die Schulter und weiter geht's ...
Salut
Alfan
PS. Alles Vermutungen, natürlich ... aber solange die FIA ihr eigenes Regelwerk nicht begreift und auch nicht dafür sorgen kann, dass es - sobald begriffen - auch entsprechend umgesetzt wird, solange wird es diese Diskussionen auch geben. Den Stewarts würde ein gelegentlicher Wiederholungskurs in Sachen Regelwerk - insbesondere der jeweils neuen Regeln - sicherlich ebenfalls gut zu Gesicht stehen. Ausser Diskussion steht für mich der Einsatz ehemaliger F1-Piloten als technical advisors. Besser geht's nicht, und dass man sich im Leben immer zweimal sieht, wissen wir auch, damit hat man dann wohl zu leben.
http://www.fia.com/.../f1_press_mco5.aspx
Zitat:
The problems identified during the final lap of the Monaco Grand Prix, counting for the 2010 FIA Formula One World Championship, showed a lack of clarity in the application of the rule prohibiting overtaking behind the Safety Car.
Adjustments to the regulations are necessary to clarify the procedure that cars must meet when the last lap is controlled by the Safety Car whilst also ensuring that the signaling for teams and drivers is made more clear.
These adjustments will help to avoid the problem which occurred during the Monaco Grand Prix from happening in the future.
The Formula One Commission, upon a proposal of the F1 Sporting Working Group will submit an amendment to the Sporting Regulations to address this issue. These amendments will be considered by the World Motor Sport Council at its next meeting in Geneva on June 23.
Ja, die Regeln sind nicht klar genug und müssen deswegen angepasst werden.
Wenn doch die Regeln nicht so klar sind warum wird dann ein Fahrer, der offensichtlich doch nicht falsch gehandelt hat, ganz klar bestraft?
:rolleyes:
Leute ist doch klar da geht es nicht um Sport sondern um Politik.
Schumacher ist das Bauernopfer. Er hat was getan was in seinen Genen steckt nämlich Überholen.
Ich als Fan werde das nie verstehen und das perverse ist die FIA die das Regelwerk gemacht hat versteht es selber nicht und deswegen wird ein Fahrer bestraft, aber nur weil es Schumcher ist. Denn was ist Rubens?? Was ist mit Massa?? Die haben auch Verstöße gehabt aber man hat einfach weggeschaut als wenn es nicht passiert ist. Das hat nun nicht damit zu tun das ich Schumacher Fan bin, denn wenn dann müssen alle bestraft werden wenn sie was falsch machen, aber bei Schumacher ist das was anderes. Ich als Fan finde es nur zum KOTZEN wie sich die FIA hier verhält und auch der neue Präsident Todt ist kein bisschen besser als dieser Arsch von Mosley. Wahrscheinlich zieht er wieso die Fäden im Hintergrund. Normalerweise müsste die FIA alles rückgängig machen und so wie
die Fahrer ins Ziel gekommen sind. Aber das wird nicht passieren weil die FIa ja eingestehen müsste das sie grobe Fehler begannen hat und das ihre Stewarts nicht nur logisch denken können sondern vom Motorsport keine Ahnung haben. Sorry dann kann auch jeder Depp von Fan solche Entscheidungen treffen. Denn das ein Hill dabei war ist doch auch kein Zufall, als Erzfeind Schumachers. Denn er kann zwar keine Entscheidung treffen, aber mit Sicherheit hat er die Stewarts bei ihrer Entscheidung "geholfen" und dabei waren die Stewarts so blind das man die anderen Fehler der Fahrer wie Massa der über die gelbe Linie fuhr und nicht bestraft wurde ist schon ein Skandal.
Ich als Fan bin dafür das immer die selben Stewarts vor Ort entscheiden und nicht von Strecke zu Strecke andere Stewarts entscheiden. Es gibt nämlich gute und schlechte Stewarts.
Für mich ein schwarzer Tag als Fan das sowas am grünen Tisch entschieden wird und für die F1/Fia ebenfalls ein schwarzer Tag, denn so wird die FIA und auch die F1 immer unglaubwürdiger. Jetzt will man die Regeln ändern. Nein die FIA muss die Regeln so auslegen das es sowas nicht gibt.
Fia ist wirklich ein Mafia-Verein mit Mosley im Hintergrund als Pate. Ich werde mir keine Rennen mehr Live ansehen und habe die Karte für Spa dieses Jahr schon verkauft. ISt mir Scheißegal was die Arschlöcher von FIA machen, aber von mir bekommen die keinen Cent. Sky Sport habe ich auch gekündigt. Wenn dann schaue ich umsonst bei RTL und wenn Werbung kommt schalte ich um.
Und was sagt Eccelstone dazu?? Dem ist das egal Hauptsache Kohle. Aber der Fan und der Sport bleibt auf der Strecke.
Auch wenn ich Verständnis dafür aufbringen kann, wenn man einen Hals hat, weil der persönliche Nr.1-Fahrer ungerecht behandelt wurde, muss ich mich doch ein wenig wundern. Das ist nun bestimmt nicht die erste strittige Entscheidung, die die F1 in der Vergangenheit hervorgebracht hat. Es gab immer wieder solche Szenen und wird sie auch immer wieder geben. Selbst wenn man bei der Regelfestlegung und -auslegung die maximale Sorgfalt anwendet, wird es immer wieder Grenzfälle geben, wie es auch in allen anderen Sportarten der Fall ist.
Die Defizite in der F1 sollten durch die vergangenen Vorfälle bekannt gewesen sein. Mal trifft es McLaren, dann HAM oder eben jetzt MSC. Es gibt unzählige Beispiele ...
Jetzt, wo es den persönlichen "Lieblingsfahrer" getroffen hat, so ein Fass aufzumachen, ist übertrieben. Konsequenterweise hättest Du bei solchen Problemen mit Fehlentscheidungen schon viel früher von der F1 abwenden müssen/ sollen.
@ dirk73f
Ist deine Enttäuschung so groß daß du blind geworden bist? Wußte die FIA schon lange vorher daß Schumacher in Monaco Probleme haben würde und haben deshalb Hill extra dahin bestellt? Zumindest warst du mit den Stewards im Raum weil du weißt, daß Hill das alles beeinflußt hat. Man kann nur hoffen daß der Quatsch den du geschrieben hast, ein einmaliger Ausrutscher war.
Gruß
opiman
@Eierhals
Nur ist es hier ja letztlich kein Grenzfall ;).
Günter hats schön ausgeführt, nach den Regularien hat MSC absolut korrekt gehandelt. Eine Bestrafung auf der Basis "Eigentlich wollten wir diesen Knopf ja gar nicht drücken *schäm* also tun wir jetzt mal so als ob wir ihn auch nicht gedrückt hätten" ist ja nun ein Witz, da gibts echt nix zu deuteln. Das Reglement ist auch deutlich genug, die Rennleitung muss sich nur selbst daran halten...
Da aber ein Protest gegen eine Durchfahrtsstrafe nicht möglich ist wars das halt, MGP hat die einzig richtige Konsequenz daraus gezogen (und sich dadurch tatsächlich einen kleinen Bonus für die Zukunft erhascht, wer weiss ;)).
Hoffen wir dass es für diese Laienspieltruppe wenigstens lehrreich war.
@opiman
Gerade Hill müsste doch wissen dass es für einen Fahrer bei grün nur eines gibt: Attacke, da blättert kein Fahrer schnell noch das Regelwerk auf den Knien durch. Somit hätte gerade er sich gegen eine Bestrafung einsetzen müssen, ist mir etwas unverständlich dass er es nicht getan hat und führt die Intention eines Ex-Fahrers als Komitee-Mitglied schon ein wenig ad absurdum.
Gruss
Toenne
@ toenne
Daß keine Freundschaft zwischen Hill und Schumacher besteht - das ist kein Geheimnis. Aber ihm Unsportlichkeit zu unterstellen, geht ein bisschen zu weit. Ich glaube du hast selbst geschrieben, daß Hill keinen Einfluß auf die Regeln nehmen kann. Oder irre ich mich? Fehlentscheidungen seitens der FIA gibt es in jeder Saison. Ich selbst halte DIESE Strafe für absoluten Blödsinn. Aber noch blöder finde ich diese unsinnige Attacke auf Hill.
Gruß
opiman
@ toenne
Sorry, aber ich halte das immer noch für einen Grenzfall, auch wenn ich die Bestrafung selbst für übertrieben halte. In meinen Augen gab es - diplomatisch ausgedrückt - einen gewissen Interpretationsspielraum. Es haben nicht alle Teams ihre Fahrer angewiesen zu attackieren. Diese Teams hatten offensichtlich den Fokus auf die Regelung mit dem Überholverbot in der letzten Runde unter SC gerichtet.
Die Strafe ist überzogen, aber das ist auch nicht das erste Mal, wo ich wieder bei der Intention meines letzten Beitrags bin ... love or leave it. Niemand ist perfekt und die F1 samt Regelwächter schon gar nicht ...
Zitat:
Original geschrieben von Eierhals
@ toenne
Sorry, aber ich halte das immer noch für einen Grenzfall, auch wenn ich die Bestrafung selbst für übertrieben halte. In meinen Augen gab es - diplomatisch ausgedrückt - einen gewissen Interpretationsspielraum. Es haben nicht alle Teams ihre Fahrer angewiesen zu attackieren. Diese Teams hatten offensichtlich den Fokus auf die Regelung mit dem Überholverbot in der letzten Runde unter SC gerichtet.
Die Strafe ist überzogen, aber das ist auch nicht das erste Mal, wo ich wieder bei der Intention meines letzten Beitrags bin ... love or leave it. Niemand ist perfekt und die F1 samt Regelwächter schon gar nicht ...
Nö, ich halte das für keinen Grenzfall.
Die Regeln sind eindeutig und die Situation war eindeutig.
Die Strecke und das Rennen waren freigegeben, es wurde weder unter Gelb noch im Überholverbot überholt.
Da war alles regelkonform.
Die FIA kann bloss ihre zu hastig und falsch ausgesprochene Strafe nicht zurücknehmen.