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Grand Prix von Monte Carlo - 6. Saisonlauf

Themenstarteram 13. Mai 2010 um 9:56

Keine Verschnaufpause für die Teams, nach Barcelona geht es direkt weiter nach Monaco.

Es ist das verrückteste Formel-1-Rennen des Jahres, der Grand Prix von Monaco in Monte Carlo. Auf der einen Seite liebt der Formel-1-Tross den irren Stadtkurs inmitten der monegassischen Metropole, in der ein siebenstelliger Kontoauszug die Aufenthaltsgenehmigung für die Einwohner ist, auf der anderen Seite verabscheuen die Teams die Strecke wegen der trotz kürzlich erfolgter Umbaumaßnahmen schwieriger Arbeitsbedingungen und nicht mehr zeitgemäßer Sicherheitsstandards.

3,340 Kilometer lang ist der Kurs mit seinen engen Kurven, Unebenheiten, Kanaldeckeln und Fahrbahnmarkierungen, die keine andere Strecke bietet. Besondere Bedeutung kommt auf dem Stadtkurs dem Qualifying zu, weil Überholmanöver im Rennen aufgrund der geringen Streckenbreite praktisch ausgeschlossen sind. Neben Budapest ist Monte Carlo die Strecke, auf der man am meisten Abtrieb benötigt. Die Flügel sind so steil wie nur möglich gestellt. Besonders belastet werden die Radaufhängungen, denn es kann gelegentlich zu Leitplankenkontakt kommen. Die meisten Teams bringen daher verstärkte Teile nach Monte Carlo mit.

Vor der Saison 2003 wurde im Meer Land aufgeschüttet, um mehr Platz für die Boxengasse zu gewinnen. Außerdem wurde die Boxengasse von der Seite der Start- und Zielgerade in Richtung Hafen ausgerichtet und die Ausfahrt hinter die neuralgische Stelle Sainte Devote verlegt. Dennoch haben die Mechaniker beim Boxenstopp weniger Platz als auf jeder anderen Strecke.

Dass der Circuit de Monaco an die Formel-1-Fahrer hohe Ansprüche stellt, zeigt auch ein Blick in die Statistik: Ayrton Senna liegt mit sechs Siegen in Führung, gefolgt von Michael Schumacher und Graham Hill mit jeweils fünf Triumphen. Alain Prost kommt auf vier Siege, vor Stirling Moss und Jackie Stewart mit drei. Dank der meist vielen Ausfälle können aber auch einmal ganz unerwartete Fahrer die Ziellinie als Erster überqueren, wie zum Beispiel Olivier Panis im Jahr 1996.

Name: Circuit de Monaco

Länge: 3.340 Meter

Runden: 78

Distanz: 260,520 km

Ortszeit: MESZ

Start: 14:00 Uhr MESZ

Quelle

Was gibts neues?

Renault präsentiert mit Trina Solar einen neuen chinesischen Sponsor und erklärt ganz nebenbei Robert Kubica zur Nummer 1 und versichert ihm das er sich ein Team um sich herum aufbauen darf - wohl als Reaktion darauf das Ferrari großes Interesse an dem Polen zeigt sollte sich Massa in dieser Saison nicht steigern. Auch Mercedes war nicht untätig und hat die Postautos wieder in die Formel 1 geholt. Früher sponsorte die Deutsche Post das Jordan Team, nun also Mercedes. Als vierter Rennkommissar steht dieses Wochenende übrigens kein geringerer als Damon Hill zur Verfügung.

Übrigens: Mercedes fährt mit dem alten neuen Auto, einer "speziellen Monaco-Version".

Im vorhin beendetem ersten Freien Training sicherte Alonso sich vor Vettel und Kubica die schnellste Rundenzeit. Einzig Kobayashi setzte sein Auto in die wohl berühmtesten Leitplanken der Welt.

---> Ergebnisse 1. freies Training

Beste Antwort im Thema
am 16. Mai 2010 um 19:45

Ich glaube hier werden einfach ein paar Begriffe durcheinander gebracht.

Es war nicht fair von Schumi Alonso zu überholen, weil der nicht mit einem Überholmanöver rechnete -> falsch :)

Es war nicht schwer für Schumi Alonso zu überholen, weil der nicht mit einem Überholmanöver rechnete -> richtig :)

Jetzt mal im Ernst: Das hat doch nix mit Fairness zu tun. Beide wurden von ihren Teams unterschiedlich informiert. Der eine "richtig", der andere "falsch". Daraus eine unfaires Verhalten zu konstruieren zu wollen halte ich für Quatsch. 

 

 

 

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Einigen wir uns doch auf einen salomonischen Platzwechsel (ALO 6; MSC 7) ...

Regeln und Zeichen an der Strecke waren widersprüchlich ... da hat offensichtlich die Rennleitung gepennt.

Da man weder die eine noch die andere Seite wirklich dafür bestrafen kann, sollte man dieses Ergebnis bringen. So wäre es ja auch ausgegangen, wenn die Rennleitung korrekte Zeichen gegeben hätte.

am 17. Mai 2010 um 19:31

Zitat:

Original geschrieben von toenne

Zitat:

Original geschrieben von LKW-Reppi

Gegen Mercedes spricht aber, dass andere Teams ihre Fahrer richtig informierten.

Hast du das Video mit Ross Brawn angeschaut? Da belegt er recht deutlich dass MGP eigentlich richtig gehandelt hat. Die anderen Teams scheinen da eher gepennt und das gar nicht registriert zu haben, ohne die Meldung auf die Bildschirme und ohne grün hätten sie ja dann auch Recht gehabt.

Zitat:

Original geschrieben von toenne

Zitat:

überholt werden darf aber nur ab der Start-Ziel Linie

Willkommen in der Saison 2010 :D - das war mal so, jetzt darf ab einer Linie an der Boxeneinfahrt überholt werden...

 

Gruss

Toenne

Also hat es keine extra Info von der Rennleitung gegeben und Mercedes hat sofort auf grün und Track-Clear reagiert? Das wird ja immer besser, dann hat man schnell und richtig auf die Signalisirung der Rennleitung reagiert. Wenn das Signal auch falsch war, in diesem Fall hat die Rennleitung den schwarzen Peter.

Ich glaube wir müssen bis zur Berungsverhandlung warten.

Wie gesagt, das oben verlinkte Video mit Ross Brawn anschauen. Da zeigt er einen Screenshot vom Monitor mit der Meldung Track clear sowie von Michaels Onboard aus der hervorgeht dass er erst nach der Linie und zudem unter grün überholt hat.

Gruss

Toenne

P.S. Diese 56 Seiten habe ich mir auch nicht erspart, bin aber immer noch der Meinung, daß der Überholvorgang unter diesen Umständen nicht korrekt war!

Betonen will ich noch, daß ich weder Fan vom einen noch vom anderen bin!

Allerdings ist die Strafe ebenfalls unverhältnismäßig, von daher hätte man ein salomonisches Urteil a la Eierhals fällen sollen, um weder den einen noch den anderen zu benachteiligen.

Aber zum einen ist die Formula Uno mit einem sich widersprechenden Regelwerk überreglemtiert und zum zweiten gibt es dort keine salomonischen Urteile. Da sprechen schon die großen finanziellen Interessen dagegen!

Bin gespannt auf die Verhandlung über den Einspruch!

am 17. Mai 2010 um 19:51

Zitat:

Original geschrieben von LKW-Reppi

Zitat:

Original geschrieben von Feinbestäuber

 

Zitat:

Original geschrieben von LKW-Reppi

Zitat:

Original geschrieben von Feinbestäuber

 

 

Zu welchem Zeitpunkt kam der Funkspruch? Sagt das Rosberg auch? In der letzten Runde oder ein paar Runden vor Schluß wo das Ende der SC-Phase noch nicht absehbar war? Ist ein gehöriger Unterschied.  

Es wurde beiden gesagt "versucht zu Überholen" im Bezug auf das SC.

Im Bezug auf das SC? Sie sollten also versuchen das SC zu überholen? :D Bitte lies nochmal meine Frage, es geht um den Zeitpunkt. Wenn dieser Funkspruch 4 Runden vor Ende kam ist das ja klar, macht ja jedes Team die Piloten zum überholen anzufeuern. Kann ja sein, das noch 1 oder 2 echte rennrunden bleiben nach der SC Phase.  

http://www.motorsport-total.com/.../...oever_Fands_super_10051633.html

Wird wohl zum Zeitpunkt gewesen sein als die Meldung Track clear auf den Bildschirmen aufleuchtete, sonst müssten die MGP-Leute ja Hellseher sein dass die grün (im Gegensatz zu Melbourne 2009) vorausgesehen haben ;).

Gruss

Toenne

am 17. Mai 2010 um 21:15

Anfang Runde 78 haben Schumacher, Vettel und Kubica angefangen die Reifen auf Temperatur zu bringen. Zwar keiner so hart wie Schumacher aber die 3 waren vorbereitet.

Zu den Regeln. Die Regel 40.13 kann unter den 3 bedingungen (Track clear, Grüne Flaggen, SC in this Lap) gar nicht angewand werden. Desweiteren hängt die Regel 40.11 und 40.5a auch noch mit drin.

Alles in allem war es ein Fehler der Rennleitung und kein Fehler von MGP.

Kubica hat unteranderem Vettel auch noch mal ordentlich druck am Restart gemacht...

am 17. Mai 2010 um 21:39

Zitat:

Original geschrieben von toenne

http://www.motorsport-total.com/.../...oever_Fands_super_10051633.html

Wird wohl zum Zeitpunkt gewesen sein als die Meldung Track clear auf den Bildschirmen aufleuchtete, sonst müssten die MGP-Leute ja Hellseher sein dass die grün (im Gegensatz zu Melbourne 2009) vorausgesehen haben ;).

 

Gruss

Toenne

Ist auch nur ne Vermutung. Kann hier scheinbar keiner de facto sagen, zu welchem Zeitpunkt der Funkspruch "versuch zu überholen" kam. Wie ich bereits geschrieben habe:

 

 

 

Zitat:

Wenn dieser Funkspruch 4 Runden vor Ende kam ist das ja klar, macht ja jedes Team die Piloten zum überholen anzufeuern. Kann ja sein, das noch 1 oder 2 echte rennrunden bleiben nach der SC Phase.

Müssen daher ja auch keine Hellseher sein wenn sie das für den Fall der 1 oder 2 echten Rennrunden sagen.

Und "Track clear" leuchtet wohl immer auf, wenn eine SC Phase beendet wird. Gerade eben drum wird die SC Phase ja beendet ;)

Wer glaubt eigentlich, dass Alonso absichtlich die Tür offen gelassen hat? :D Der hätte sich dann diebisch gefreut weil er wusste, dass Schumacher zu so einer Gelegenheit nicht nein sagen kann, ganz egal was im Reglement steht ;) 

am 17. Mai 2010 um 21:51

Das mit den grünen Flaggen ist laut Reglement ein normaler Vorgang:

 

40.11 When the clerk of the course decides it is safe to call in the safety car the message "SAFETY CAR IN THIS LAP" will be displayed on the timing monitors and the car's orange lights will be extinguished This will be the signal to the teams and drivers that it will be entering the pit lane at the end of that lap. At this point the first car in line behind the safety car may dictate the pace and, if necessary, fall more than ten car lengths behind it. In order to avoid the likelihood of accidents before the safety car returns to the pits, from the point at which the lights on the car are turned out drivers must proceed at a pace which involves no erratic acceleration or braking nor any other manoeuvre which is likely to endanger other drivers or impede the restart. As the safety car is approaching the pit entry the yellow flags and SC boards will be withdrawn and replaced by waved green flags with green lights at the Line.  

Zitat:

Wer glaubt eigentlich, dass Alonso absichtlich die Tür offen gelassen hat? :D Der hätte sich dann diebisch gefreut weil er wusste, dass Schumacher zu so einer Gelegenheit nicht nein sagen kann, ganz egal was im Reglement steht ;)

Das wäre dann die viel beschworene "Alonsofalle" in die Schumacher jetzt ein zweites Mal getappt wäre. :D

Das letzte Mal war 2006 das Schumi an Alonso (unter rot) vorbeizog und einen drüberkriegte, wie Alonso, der Massa`s Luft verwirbelt hatte.

Nehmt`s sportlich, andere wurden schon für weniger bestraft. ;)

am 17. Mai 2010 um 22:27

Zitat:

Original geschrieben von Feinbestäuber

...

Und "Track clear" leuchtet wohl immer auf, wenn eine SC Phase beendet wird. Gerade eben drum wird die SC Phase ja beendet ;)

...

Nein!

Denn wenn wirklich Regel 40.13 angewendet worden wäre, würde das bedeuten, das ab der SC-Linie bis zur Zieldurchfahrt weiterhin gelbe Flaggen, Leuchtzeichen und Schilder gezeigt werden müssen, selbst wenn das SC vorher in die Box abbiegt.

Und es hätte statt "Track clear" weiterhin "Safetycar deployed" angezeigt werden müssen, denn das SC ist nur abgebogen damit eine "saubere" Zieldurchfahrt entstehen kann. Theoretisch war es immernoch auf der Strecke.

Genau wie in Melbourne letzten Jahres - da hat es die Rennleitung so gehandhabt wie eben geschildert. - Und es hat super geklappt, da jeder anhand der Leuchtzeichen und Monitoranzeigen Bescheid wußte was Sache ist.

Warum also haben diesmal Charlie Whiting und seine Mannen komplett anders reagiert, als beim ersten und einzigen Fall bisher,nämlich Melbourne´09, bei der Regel 40.13 angewand wurde?

Rein von der Logik her gibt es da wohl nur eine Antwort:

Sie haben schlicht und ergreifend diese besagte Regel nicht angewand!

MfG

Themenstarteram 17. Mai 2010 um 22:39

2009 gab es 40.13 und die Safety-Car Linie nicht.

am 17. Mai 2010 um 22:52

Oops, ..warum wurde dann damals das SC vor Beendigung der Zieldurchfahrt vorzeitig reingeholt?

Themenstarteram 17. Mai 2010 um 23:01

Damit es netter aussieht wenn die Autos durchs Ziel fahren ;) Spielte aber auch keine Rolle, wie man auf den Fotos sieht waren die SC Schilder draußen, und das heißt dann langsam fahren und nicht überholen. Wieso man das unbedingt ändern musste versteht kein Mensch.

Zitat:

Original geschrieben von Feinbestäuber

Das mit den grünen Flaggen ist laut Reglement ein normaler Vorgang:

40.11 When the clerk of the course decides it is safe to call in the safety car the message "SAFETY CAR IN THIS LAP" will be displayed on the timing monitors and the car's orange lights will be extinguished This will be the signal to the teams and drivers that it will be entering the pit lane at the end of that lap. At this point the first car in line behind the safety car may dictate the pace and, if necessary, fall more than ten car lengths behind it. In order to avoid the likelihood of accidents before the safety car returns to the pits, from the point at which the lights on the car are turned out drivers must proceed at a pace which involves no erratic acceleration or braking nor any other manoeuvre which is likely to endanger other drivers or impede the restart. As the safety car is approaching the pit entry the yellow flags and SC boards will be withdrawn and replaced by waved green flags with green lights at the Line.  

Lies dir den Text genau durch und du wirst sehen wie wenig diese Regel auf den Fall passt dass das Rennen unter SC-Regeln beendet wird, hier gehts um das normale Ende einer SC-Phase.

"... it is safe to call in the safety car...", "At this point the first car in line behind the safety car may dictate the pace..." - alles normale Rennbedingungen. Hier aber sollte das Rennen unter SC-Bedingungen beendet werden (also nix save und nix pace machen) und gleichzeitig hat man das Prozedere für einen normalen Restart angewandt, das passt nicht zusammen.

Gruss

Toenne

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