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GP-USA = LÄCHERLICH was da abläuft! Eure Meinungen Bitte

Themenstarteram 19. Juni 2005 um 18:13

Gratuliere Michael zum den geschenkten 10 Punkten!

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429 Antworten

falsch. der sportverband lebt von seinen mitgliedern, und speziell hier von den teams und deren fans.

 

ohne die starken teams und ihre fans gäbe es keine populäre formel1 mit diesem gewaltigen finanzpotential. ohne fans hinter der glotze keine sendeplätze, ohne die fans keine sponsoren. ohne sponsoren diesen sport nicht in seinem ausmass. ist wie die ernährungskette in der natur. zerstöre ein glied darin, und du machst alles kaputt.

 

fakt ist, wenn die teams und deren fans nicht wären, könnten alle weiter kart fahren.....

 

also wo liegt der sinn, macht gegen die masse der teams auszuwirken, ohne dabei destruktiv zu sein?

 

sollte die fia sanktionen und harte strafen verhängen, auf demonstration der macht hinarbeiten, dann sehe ich absolut schwarz für rot. denn dann gibt es in der formel1 nur noch 1 team mit von mir aus 18 autos, damit bernie seine verträge erfüllen kann.

 

oder glaubt ihr im ernst, man zieht den teams alle WM-punkte ab? dies würde zum boykott der fans führen. mit sicherheit. und somit zu weniger einnahmen für max und bernie, und somit zum ende der riesen-farce formel1, so wie sie sich seit derzeit gestaltet.

 

um noch einmal zu wiederholen: der fehler von michelin ist unbestritten, aber weder fia, noch ferrarie mit ihren derzeitigen pressemitteilungen (namentlich herr todt der sich in widersprüchliche aussagen verwickelt) tragen zum sportlichen charakter bei. sie setzen auf offene konfrontation, was den dialog und die erfolgreiche fortsetzung des grand prix sportes mehr als gefährdet.

 

das ist ähnlich wie auf arbeit. ein chef der zuviel seine macht spüren lässt erzieht seine mitarbeiter damit zur un-loyalität. da ich auch cheffe bin weiss ich, dass ich mit gnade und ernsthaften dialogen mehr erreiche als mit knute und regelwerken.

am 21. Juni 2005 um 20:45

Auch für die, die scheinbar zu faul zum lesen sind:

Die Michelin Team sund Michelin waren nicht kompromisswillig!

Die wollten eine Schikane und nichts anderes.

Der Verdacht liegt nahe, dass sie bewusst die Schikane gewählt haben, weil sie genau wussten, das dies gegen das Reglement verstossen würde und die FIA das nie bewilligen würde.

Somit können sie versuchen der FIA die Schuld zu zu schieben und diese von sich selbst verweisen.

Klappt aber nicht.

Gruss

Ken

ken, du irrst dich. zum einen ist die schikanenidee nicht neu. der präzedensfall war 1994.

 

weiterhin ist nicht korrekt, dass die teams nur auf die schikane bestanden. man hätte dafür sogar zeitstrafen in kauf genommen, welche mit 1 minute je auto doch relativ hoch sind.

 

das angebot der fia, mit anderen reifen als die genehmigten zu fahren scheidet schon aus dem grund aus, als dass die angekündigten strafen dafür nicht in ihrer höhe dokumentiert worden sind. hierzu machte die fia bewusst keine aussage. warum soll dann also ein team das risiko mit anderen reifen zu fahren eingehen, ohne zu wissen ob es dafür disqualifiziert und sogar vielleicht noch für kommende rennen gesperrt wird? im grunde wäre der (von der fia regelwidrig vorgeschlagene fall) juristisch mit dem nicht genehmigten tank von bar gleichzusetzen.

 

lies erstmal diesen artikel hier.... http://www.f1total.com/news/05062025.shtml daraus geht auch die "verhandlungstaktik" von mosley hervor.

am 21. Juni 2005 um 21:26

Selbst wenn Max die Schikane verhindert hatte, war es Regelkonform.

Die Alternative, dass die Michelin Teams in der Steinkurve vom Gas gehen, haben die Teams abgelehnt. Aber diese Möglichkeit hätte gegen keine Regeln verstossen. Die Schikane schon.

Nochmal, Bridgestone hat seine Aufgaben gemacht, Michelin nicht. So einfach ist das ganze.

Die Probleme traten aber nicht nur in der Steilkurve auf, sondern auch an anderen Streckenteilen. Also hätte auch eine Schikane nichts gebracht.

Gruss

Ken

am 21. Juni 2005 um 21:41

vor Allem wäre ein Schikane sogar Gefährlich gewesen,weil die Keiner kennt......

am 21. Juni 2005 um 21:50

Ferrari machte Michelin drei Angebote

Zitat:

Original geschrieben von SierraProjekt

ken, du irrst dich. zum einen ist die schikanenidee nicht neu. der präzedensfall war 1994.

Sorry, das ist kein Präzedensfall für die Situation Indianapolis !

1) das Problem in Barcelona ´94 war bekannt und man kannte die Ursache/den Auslöser des Problemes !!!

Michelin weiß bis heute noch nicht, wieso es Probleme mit den Reifen in Indianapolis gab.

__________________________________________________

2) alle Teams bzw. der Reifenlieferant (!!!!) kannten den Belag der Rennstrecke in Barcelona

Offenbar war Michelin in Indianapolis zu menschenverachtend arrogant oder einfach nur unfähig. Auf jeden Fall haben sie sich den Belag nicht genau angeschaut.

=> wie kann dann Michelin überhaupt die Aussage aufstellen, daß das Abbremsen auf diesem seltsamen Belag vor der Schikane ungefährlich für Fahrer und Zuschauer sei.

__________________________________________________

4) es entstand keine zusätzlich Gefährdung für die Zuschauer in Barcelona

Das kann Michelin in Indianapolis ja wohl nicht ernsthaft ausschließen

__________________________________________________

5) Soweit ich mich zurückerinnern kann (bin mir aber unsicher), konnten damals die Teams in Barcelona 1-2 Trainingssitzungen mit eingebauter Schikane fahren.

__________________________________________________

6) es gab nur einen Reifenhersteller in Barcelona

In Indianapolis hat Bridgestone seine Hausaufgaben gemacht und Michelin hat versagt.

Übrigens ist jedes Team verpflichtet einen "Sicherheitsreifen-Typ" mitzubringen. Also einen Reifen der langsam ist, aber dafür garantiert (!!!!!) die volle Renndistanz aushält, falls man sich mit dem Hochgeschwindigkeitsreifen verkalkuliert haben sollte.

Mal ne andere Frage: Hat schon einer was gehört, ob nach dem Indy-Debakel vielleicht von irgendeiner Seite die Idee der Hersteller-Serie erneut angesprochen wurde?

Und ich meine weder Ebel, noch Lauda, geschweige denn Danner oder gar Wasser, sondern einen INSIDER.

edit: Und erst recht will ich nichts davon hören, dass Indy-Debakel sei von den Herstellern inszeniert gewesen, um eine eigene Serie zu pushen;)

am 22. Juni 2005 um 5:56

Zitat:

weiterhin ist nicht korrekt, dass die teams nur auf die schikane bestanden. man hätte dafür sogar zeitstrafen in kauf genommen, welche mit 1 minute je auto doch relativ hoch sind.

Natürlich bestanden sie nur auf die Schikane, die Zeitstrafen wären eh völlig egal gewesen, da in diesem Fall keine Wertung des Rennens möglich gewesen wäre. Den BS-Teams gegenüber absolut unfair. Da irgendwo eine Schuld von Ferrari einzubauen ist eine Frechheit. Die FIA hat Ende Mai an Michelin nen Brief geschrieben, dass sie Reifen herstellen sollen, die unter jeden Umständen halten müssen. Michelin hatte nichtmal nen passenden backup Reifen dabei. Wo ist das Problem nen Reifen mitzunehmen, der zwar langsamer ist, dafür aber hält.

Die Rennen davor hatte Ferrari auch derbe Probleme mit den Reifen, da hat niemand davon gesprochen, die Regeln zu ändern. In Indi sollten dann plötzlich mehrere Regeln an einem Rennwochenende umgangen werden.

am 22. Juni 2005 um 6:01

Zitat:

Original geschrieben von Bernd N

Stellungnahme der FIA:

 

No Comment.... oder doch:

Die Michelin-Teams wollten aus ihrem eigenen Debakel noch Kapital schlagen und die Bridgestone-Teams mit einbremsen. Genial einfach, einfach genial idiotisch......

Das wollte ich noch einmal nach vorne bringen, die M-teams hätten fahren können und das habe ich von Anfang an gesagt, alles andere war oder ist erpressung der m-Teams. Ich bin für hohe Strafen und zwar sowohl für die M-Teams als auch für Michelin, was die sich geleistet haben ist eine Frechheit und arbeitsverweigerung. Ich bin BMW-Fan und trotzdem sollte man so entscheiden, es wäre gegangen und das zählt. Die M-Teams waren nicht in der Situation überhaupt zu verhabdeln und hätten jeden Vorschlag der die Sicherheit der Fahrer gewährleistet anehmen müssen, deshalb haben sie auch S.trafen verdient.

Ihr dürft nicht vergessen:

Wenn es wirklich eine Schikane gegeben hätte und die M-Teams "gnädigerweise" auf die Punkte verzichtet hätten, (ach wie größzügig)

hätte niemand auch nur einen einzigen WM-Punkt bekommen.

Da eben genau diese bauliche Veränderung dazu geführt hätte das es kein F1-abgenommener Kurs mehr gewesen wäre und somit nicht mehr zum WM-Kalender dazugehört.

(Eine sehr noble Geste da auch noch zu sagen: "Wir hätte auch auf die Punkte verzichtet". Pfui M-Teams!)

am 22. Juni 2005 um 6:30

Das wurde hier doch schon mehrfach gesagt.

Michelin hat Mist gebaut. Aber sie wollten mit allen Mitteln verhindern, dass die Bridgestone Teams, besonders Ferrari, in diesem Fall auch keine Punkte bekommt, da er sonst wieder in Schlagdistanz wäre, was er jetzt auch wieder ist.

Gruss

Ken

Zitat:

Original geschrieben von kensmith

Das wurde hier doch schon mehrfach gesagt.

Das ist richtig nur scheinen es noch nicht alle begriffen zu haben weil immer noch welche sagen:

Ferrari hat dem Bau der Schikane verhindert....

Die M-Teams haben eine Schikane angeboten....

Mit der Schikane hätte es ein Rennen gegeben....

usw,usw........

Fakt ist:

Die Schikane wäre NUR zum Vorteil der M-Teams gewesen und ein ganz derber Nachteil gegenüber Ferrari!

Die M-Teams haben Lösungsvorschläge bekommen die von Seitens der Regeln OK waren und auch von Ferrari tragbar gewesen sind und sie haben es abgelehnt.

Jetzt allerdings zu sagen es wäre feige von Ferrari gewesen nicht auch auf den Start zu verzichten halte ich für einfach nur dumm und arrogant.

Sicher ist soetwas kein schöner Sieg aber die M-Teams wollten es ja nicht anders.

am 22. Juni 2005 um 6:47

Ist doch ne ganz klare Situation.

Bei zwei der Top Teams geht die Düse ganz gehörig.

Renault und Mercedes!

Schumi, und damit auch Ferrari, sind wieder in Schlagdistanz. Der WM Kampf wieder voll da.

Da haben Briatore und Hauk muffe um die WM.

Seidem Kimi bei den letzten Rennen immer vorne war, sah Alonso eh schon sehr alt aus.

Die Überlegenheit der Renault ist auch nicht mehr so gross, wie zu Anfang der Saison.

Ich könnte mir jetzt auch vorstellen, dass besonders bei Ferrari und Bridgestone alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, endlich einen konkurenzfähigen Reifen zu liefern.

Was die WM angeht ist Schumi bei weitem noch nicht abgeschrieben.

Auch wenn, sollte ihn Schumi wieder holen, der WM Titel einen sauren Nachgeschmack haben.

Gruss

Ken

am 22. Juni 2005 um 7:54

Zitat:

Original geschrieben von kensmith

Ist doch ne ganz klare Situation.

Bei zwei der Top Teams geht die Düse ganz gehörig.

Renault und Mercedes!

Schumi, und damit auch Ferrari, sind wieder in Schlagdistanz. Der WM Kampf wieder voll da.

Da haben Briatore und Hauk muffe um die WM.

Seidem Kimi bei den letzten Rennen immer vorne war, sah Alonso eh schon sehr alt aus.

Die Überlegenheit der Renault ist auch nicht mehr so gross, wie zu Anfang der Saison.

Ich könnte mir jetzt auch vorstellen, dass besonders bei Ferrari und Bridgestone alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, endlich einen konkurenzfähigen Reifen zu liefern.

Was die WM angeht ist Schumi bei weitem noch nicht abgeschrieben.

Auch wenn, sollte ihn Schumi wieder holen, der WM Titel einen sauren Nachgeschmack haben.

Gruss

Ken

Das sehe ich genauso und deshalb sollten die M-Teams noch zusätzlich Punkte abgezogen bekommen.

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