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Golf VII Facelift 2016
Gerade in der Autozeitung und Autobild gelesen:
VW Golf VII Facelift kommt 2016 mit folgendem:
- neues Design der Front / Scheinwerfer
- LED Scheinwerfer
- Active Info Display aus dem Passat
- Integrierte Trapezblenden im Heck
- Neue 3- Zylinder 1.0 TSI mit 90 und 110 PS ersetzen 1.2 TSI
- Autonom fahren bis 60 kmh im Stau
Beste Antwort im Thema
So, wie versprochen nun mein Erfahrungsbericht zum Golf 7 GTD Facelift 7-Gang DSG :)
Wo fang ich an, eigentlich passt so gut wie alles. Was hatte das Auto?
184PS 7-Gang DSG, DCC, Fahrassistenzpaket, Business Premium Paket inkl. Discover Pro und weitere Kleinigkeiten.
Motor:
Der Motor sollte ja bekannt sein, hier hat sich nicht viel geändert außer dass der Außenaktuator entfällt. Von draußen klingt er nun wie jeder normale 2.0 TDI. Innen bleibt der Aktuator und sobald man in der FPA auf Sport, oder unter Induviduam den Motor-Sound auf Sport stellt, wird es etwas kerniger und klingt sportlich. Gefühlt etwas dezenter als vFL. Der Motor scheint jedoch besser vom Innenraum entkoppelt zu sein, oder es wurde etwas mehr gedämmt. Das Auto war innen jedenfalls hörbar leiser als mein vFL GTD, auch im Normalen Modus.
Hier noch ein Vergleich zum Motorsound auf Sport. Erst außen, dann innen: (folgt...)
DSG:
7 Gänge zählt man nun auf dem AID, zumindest sobald man über 100 km/h kommt. Denn darunter tut sich die Automatik schwer in den 7. zu schalten. Kein Wunder, hier liegen nur gute 1500 U/min an und ein Beschleunigen fällt sehr zäh aus, weshalb bei 100 km/h auch regelmäßig wieder in den 6. geschaltet wird. Fährt man 100-130 km/h mit Tempomat und es ist etwas hügelig, wird auch hier regelmäßig hoch und unter geschaltet.
Gang 1 ist nun extrem kurz übersetzt. Eigentlich würde es reichen im 2. Gang anzufahren. Dafür merkt man das schalten vom 1. in den 2. eigentlich gar nicht. Selbst die Drehzahl bleibt fast gleich. Siehe dazu folgendes Video:
https://www.youtube.com/watch?v=MZjoZZGIP8Q
Ansonsten schaltet das 7-Gang DSG wie jedes 6-Gang DSG auch. Wer viel Autobahn fährt, dürfte mit dem 7. Gang der sehr lange übersetzt ist Freude haben, wer ihn nicht hat wird ihn meiner Meinung nach jedoch auch nicht vermissen.
DCC:
Ich hatte nie privat DCC und es auch nie wirklich vermisst. Ich mag es gern komfortabel und hab daher in meinem vFL GTD auch hinten Bilstein B8 Komfort Dämpfer verbaut. Ich bin jedoch schon mehrfach vFL GTI's, GTD's und normale TDI gefahren mit DCC und fand es immer als Nice to have, aber braucht man nicht.
Entweder wurde hier auch etwas verfeinert, oder ich war all die Jahre Gefühlsblind, jedenfalls merkt man das DCC erstklassige Arbeit leisten. Comfort schluckt wirklich alles weg, aber selbst auf der Autobahn bleibt das Auto stabil da DCC nachregelt wenn es sein muss. Sport ist knackig und m.M.n. wirklich hart. DCC hat mich das erste Mal wirklich überzeugt und ich habe es in meine vorläufige Bestellung eingepflegt.
AID:
Ich war sehr skeptisch und fand schon immer analoge Rundinstrumente sehr schön und wichtig. Das AID hat mich eines Besseren belehrt. Wenn es aus ist sieht es in der Tat gewöhnungsbedürftig aus, irgendwie ungewohnt eben. Sobald es an ist und mit Farbe und top Bildqualität glänzt, ist man eigentlich schon überzeugt. Meine Sorge war, dass es bei Nacht blendet bzw. man bei Sonne nicht richtig ablesen kann. Weit gefehlt, Nachts liest man es perfekt ab, aber sind die Augen auf der Straße kann man nicht ausmachen dass hier ein Volldisplay verbaut ist. Die Blendwirkung ist mit den analogen Instrumenten absolut gleichzusetzen. Lediglich der Schwarzwert dürfte etwas besser sein, hier hätte man sich ein OLED Display wünschen können. Aber das ist meckern auf sehr hohem Niveau.
Weiterhin finde ich es ungewohnt dass im GTD/GTI die km/h Sprünge größer ausfallen. So gibt es statt 100,120,140,160,180,200 usw. nur noch 100,140,180,220 usw. obwohl dazwischen Platz für kleinere Zwischenziffern wäre. Das sehe nicht nur besser aus, sondern würde auch mehr das alt Bekannte widerspiegeln. Nach einigen Stunden klappt jedoch auch so das Ablesen der Analoganzeigen. Zur Not wird jederzeit die Geschwindigkeit digital eingeblendet.
Die Kartennavigation im AID und zeitgleich auf dem Discover Pro ist erstklassig. Im AID hat man einen sehr nahen Zoomradius und sieht alles in der Nähe, auf der Discover Pro hat man etwas mehr Weitsicht. Beides liest man erstklassig ab. Einziger Kritikpunkt wie bei jedem VW Navi: es fehlt eine Kilometeranzeige wann die nächste Aktion statt findet. Ich fahre gerne ohne Navistimme und bin es von Garmin gewohnt, dass man sieht wann man abfahren möchte. Also z.B. erst in 100km. Dann weiß man schon, dass man sich erst mal rein auf die Straße konzentrieren kann. Bei VW fehlt diese Info und man muss entweder regelmäßig auf's Navi schauen, oder eben die Stimme aktivieren. Beides für mich ein verschmerzbarer Kompromiss, aber Platz wäre auch hierfür mehr als ausreichend da.
Mein Tip: AID bestellen, es lohnt sich.
Discover Pro:
Was muss man hier groß sagen? Groß ist das richtige Wort. Das Display ist erstklassig und stellt jedes Benz oder BMW Display in der Mittelklasse in den Schatten. Die Auflösung ist gestochen scharf, die Helligkeit sehr gut und die Blickwinkelstabilität ebenfalls erster Güte. Ein Lautstärkeknopf fehlte mir überraschenderweise kein einziges Mal. Dennoch gibt es hier Kritik: die Wischfunktion funktionierte bei mir einwandfrei, doch damit werben sollte man nicht. Es gibt einfach zu wenig Vorteile dafür. Würde man wenigstens so lauter und leiser machen können, würde ich sagen ja. Aber so kann man es auch deaktivieren falls es stört. Weiterhin ist das Ausschalten des Radios nervig, da man den Ein/Aus Knopf mehrere Sekunden (3-5) gedrückt halten muss. Ich schalte mein Radio immer aus wenn ich das Auto verlasse, da ich es morgens gerne Still und dunkel habe. Hier werde ich noch eine Lösung für mich finden müssen. Als nächstes (was klar war) Fingerabdrücke: trotz sehr gründlich gewaschener Hände ist das Display sehr schnell voll mit Fingerabdrücken. Bei normalem Licht fallen sie nicht sehr auf, doch wehe die Sonne steht schlecht, oder es ist generell etwas heller im Auto und der Blickwinkel ist schräg. Hier ist ein Displaytuch in der Sitzschublade Pflicht, bzw. sollte von VW zur Serie gemacht werden. Denn auch die Klavierlackblenden sind keine Freunde von häufiger Berührung.
Ansonsten ist das Discover Pro sehr schnell und hat nicht ein mal gehangen oder länger gebraucht als man es erwarten würde. Die Animationen sind alle sehr flüssig und direkt.
ALS:
"Ausgezeichnetes Licht Scheinwerfer" - so könnte man ALS abkürzen. Dabei ist es leider Aufpreis pflichtig und heißt Active Lightning System. Das Wort Active stimmt hier absolut. Denn nicht nur das Lichtspiel beim Motorstart lässt viel erwarten, auch während der Fahrt brennen die Scheinwerfer ein Feuerwerk ab sobald man die automatische Fernlichtschaltung aktiviert. Doch zuerst zum Abblendlicht. Dieses setzt sich zusammen aus zwei Vorfeldbeleuchtungs Scheinwerfern die im inneren der Leuchteinheit sitzen. Diese sind starr und leuchten den Bereich links und rechts der Fahrbahn, sowie bis zu 10m vor dem Fahrzeug sehr homogen und hell aus. Dazu gesellen sich zwei Fahrlicht/Fernlicht und Kurvenlicht Linsenscheinwerfer (die im Übrigen Glasklar waren ;)) die für die Dynamik im Licht zuständig sind. Hier schwenken die Linsen wie man es kennt hoch und runter, bzw. links und rechts. Weiterhin besitzen sie Shutter für Fernlicht und zum Maskieren von anderen Verkehrsteilnehmern. Zusammen hat man nun und nur bei ALS also 4 Scheinwerfer.
Aktiviert man nun das automatische Fernlicht, fahren die Shutter langsam hoch. Es zeigt sich ein Halbkreis nach oben hin und es wird Tag hell. Sobald sich nun Verkehr vor einem befindet, wird dieser ausgeblendet und die Scheinwerfer fahren etwas nach außen Richtung Fahrbahnrand. Befindet sich viel Verkehr vor einem und Gegenverkehr, wird nur der rechte Scheinwerfer hoch gefahren, nach rechts gedreht und maskiert. So hat man auch bei hohem Verkehrsaufkommen einen top ausgeleuchteten Fahrbahnrand und sieht Schilder in weiter Entfernung. Durch die Vorfeldbeleuchtung geht auch hier kein Licht auf der Straße verloren.
Generell ist das Licht das Beste was man derzeit wählen kann. Es ist Eis-weiß und hat keinerlei Farbstich egal in welche Richtung. Interessant ist dass auch bei Nässe kaum Lichtverlust stattfindet. Ich habe inzwischen überlegt, ob bei aktiviertem Wischer die Scheinwerfer eventuell mehr Licht auf die Straße bringen, ihre Leistung also erhöhen. Für mich wäre das eine logische Erklärung, denn bei kühlem Xenonlicht geht mehr an Sicht verloren. Die Ausleuchtung ist zudem sehr gleichmäßig und weißt keine Flecken auf. Man freut sich auf jede Nachtfahrt und kann es kaum dunkel genug haben um das Licht zu genießen.
Mein Tip: ALS mit bestellen! Ich könnte mir vorstellen, dass durch das Fehlen der Vorfeldbeleuchtung nicht die gleiche Helligkeit erzielt werden kann. Weiterhin sind die dynamischen Lichtfunktionen wirklich klasse gelöst.
Gesamteindruck:
Mir fällt sicher noch nach und nach was ein. Generell gab es aber für mich sehr viel Neues und tolles zu testen, sodass die zwei Tage gar nicht gereicht hätten. Die Wertigkeit ist gewohnt hoch, die neuen Rückleuchten sind ein Schmaus für die Augen. Dabei meine ich noch nicht mal wenn die Blinker wunderschön animiert ihre Bahnen ziehen. Selbst wenn sie aus sind, wirken sie einfach nur toll. AID, ALS und DP bilden Pakete die man nicht missen möchte. Beim Radio kann man sicher auch zum Discover Media greifen, das konnte ich bisher noch nicht testen.
Ich habe nun ein handfestes Angebot für einen GTI vor mir liegen und denke dass ich zuschlage. VW hat mit dem Facelift vieles verbessert und Neuerungen gebracht die ihre berechtigten Preise im Konfigurator haben. Lediglich beim AID hätte man m.M.n. entweder ein OLED Display verbauen, oder 200 Euro weniger Aufpreis aufrufen können.
Anbei nun noch zwei POV Videos. Einmal bei Tag und einmal bei Nacht. Ich habe keinen besseren Befestigungspunkt als das Panoramadach gefunden, daher ist der Blickwinkel etwas hoch, aber ich denke besser als am Kopf montiert. Falls es noch Fragen gibt, versuche ich alles so gut es geht zu beantworten.
POV Tag: https://www.youtube.com/watch?v=9JOobstEPjA
POV Nacht: https://www.youtube.com/watch?v=8znWgvfuK0k



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13610 Antworten
Zumal die FSE Comfort das Handy auch ohne rSAP an die außenantenne koppelt und somit den Empfang verbessert.
Zitat:
@GT Ingo schrieb am 6. Juli 2016 um 10:07:50 Uhr:
ich stimme dir in allen Punkten zu, nur das kratzt VW natürlich herzlich wenig, denn die Verkaufszahlen sprechen seit Jahren für sich, obwohl sie in einigen Bereichen ( Radio, Navi, Telefon) immer den Stand der Technik hinterherrennen.
...und das mit dem größten Entwicklungsetat aller Hersteller, auch für mich teilweise unverständlich.
tja, auch andere Hersteller laufen in diesen Punkten dem Stand der Technik hinterher, teilweise sogar noch weiter als VW. Am Ende ists völlig egal, wer muss schon seine Smartphone-Apps vom Auto-Navi-Display aus bedienen?
Ein Auto ist aus Gründen der Verkehrssicherheit erst mal zum Fahren da. Und für alles andere hat ohnehin jeder heutzutage ein Smartphone das alles deutlich besser und schneller kann.
Also was ich noch gerne gehabt hätte wären die CarApps, die gab es aber leider nicht ohne den ganzen teuren Rest vom System und das war es mir am Ende dann nicht wert.
Wenn ich Auto fahre, fahre ich Auto. Da kann ich maximal nebenbei noch Musik hören. Von daher war mir vor allem eine Bluetootheinbindung für Musik über Handy und entsprechend eine FSE wichtig.
Beides habe ich im Paket mit dem GRA für 560€ bekommen.
Und ich finde VW hat schon ne Menge aufgeholt in den letzten Jahren... so weit zurück sind sie nun auch nicht mehr.
Ich hoffe sehnlichst, dass das 7 Gang DSG im R Variant kommt, denn was man bei YouTube zum neuen S3 sehen kann, gefällt mir richtig gut! vmax im 6. und entspannt mit 3.500 U/min bei 200 km/h im 7..
Ich glaube, die Drehzahlt hat mit entspannt oder angespannt fahren am wenigsten zu tun. Dann wohl eher die Geschwindigkeit. Ich wüsste nicht warum ich bei 3500 U/min entspannter bin als bei 5000 U/min.
Zitat:
@lufri1 schrieb am 6. Juli 2016 um 19:10:55 Uhr:
Ich wüsste nicht warum ich bei 3500 U/min entspannter bin als bei 5000 U/min.
Ich denke mal, er bezieht die Drehzahl auf den Spritverbrauch.
Zitat:
@lufri1 schrieb am 6. Juli 2016 um 19:10:55 Uhr:
Ich glaube, die Drehzahlt hat mit entspannt oder angespannt fahren am wenigsten zu tun. Dann wohl eher die Geschwindigkeit. Ich wüsste nicht warum ich bei 3500 U/min entspannter bin als bei 5000 U/min.
Was ist wohl entspannter, bei z.B. 120 im 4. Gang bei 3500 U/min, oder im 6. bei 2000 U/min. ? Je niedriger die Drehzahl ,umso ruhiger und spritsparender fährt man :)
Zitat:
@Knecht ruprecht 3434 schrieb am 6. Juli 2016 um 11:22:56 Uhr:
Zitat:
@Max_XCV schrieb am 6. Juli 2016 um 10:19:58 Uhr:
Der Golf ist doch kein Faradayscher Käfig. Mein Handy hat immer Empfang, beim Telefonieren gibt es keine Probleme und mein LTE-Stick ist immer sofort verbunden.
Na, da hat wohl jemand im Physikunterricht ganz
tief geschlafen.:D
Na, wer ist denn da frech und vorlaut und bekommt drei Likes dafür?
Wie etwas zu wirken und wie etwas zu sein ist nicht der gleiche Zustand.
Der perfekte Faradaysche Käfig trennt die elektromagnetischen Felder innerhalb und außerhalb von dem Käfig zu 100%, was in der Realität nicht wirklich erreicht werden kann, stattdessen verwendet man ein engmaschiges Drahtgitter, welches zusätzlich geerdet wird.
Ein PKW hat kein geschlossenes metallisches Netz, sondern riesige Lücken dazwischen (z.B. Fenster) und auch zum Teil zwischen den metallischen Komponenten Teile aus Nichtmetall verbaut. Ebenfalls fehlt die direkte Erdungsleitung.
Wäre dem nämlich so, würde der Handyempfang wirklich gegen 0 tendieren.
Daher verstehe ich auch nicht das Problem vom Nachrichtentechniker Roger66, da die Wellen im Dezimeterbereich ohne Probleme über einige Wände zur passenden Mobilfunkstation reflektiert werden.
Im Übrigen hat der heutige PKW auch keine Chance gegen einen EMP-Schlag (nicht Blitzeinschlag).
PS: Mit dem Schulunterricht zu kommen ist ein äußerst schlechtes Beispiel, denn dort wird einem alles nur unglaublich ungenau beigebracht.
Zitat:
@Max_XCV schrieb am 7. Juli 2016 um 10:57:46 Uhr:
Ein PKW hat kein geschlossenes metallisches Netz, sondern riesige Lücken dazwischen (z.B. Fenster) und auch zum Teil zwischen den metallischen Komponenten Teile aus Nichtmetall verbaut. Ebenfalls fehlt die direkte Erdungsleitung.
Wäre dem nämlich so, würde der Handyempfang wirklich gegen 0 tendieren.
Daher verstehe ich auch nicht das Problem vom Nachrichtentechniker Roger66, da die Wellen im Dezimeterbereich ohne Probleme über einige Wände zur passenden Mobilfunkstation reflektiert werden.
Hab schon geahnt, dass einige mal wieder das eigentliche Problem nicht verstehen wollen und VW wieder in Schutz nehmen.
Natürlich ist das kein perfekter Faradayscher Käfig, hat aber auch keiner behauptet. Ich wollte dazu keine Doktorarbeit abliefern (oder bekommen, die Theorie ist mir bekannt). Die Wirkung der Karosserie ist jedenfalls unbestritten die einer starken Dämpfung. Auch wenn da Löcher in Form von Fenstern sind, die natürlich dämpfend getönt (oder am Besten noch stärker dämpfend mit Option Frontscheibenheizung ausgestattet) sind. Wer in einem funkmäßig schwach versorgten Gebiet mal den Unterschied zwischen interner Handyantenne und Dachantenne via rSAP verglichen hat, wird meine Argumentation vielleicht verstehen. Der Unterschied ist nämlich geht oder geht nicht. Daran ändert auch die ach so tolle Koppelplatte bei der FSE Comfort nicht wirklich viel. rSAP ist der technisch elegantere Weg, auch wenn Apple-Besitzer da nur blöd zuschauen können.
Der Car Stick wird wohl beim Discover Media im Handschuhfach eingesteckt, wenn ich die Mimik im G7 richtig verstanden habe. Da kommt noch hinzu, dass die Oberseite der Armaturentafel samt Airbageinheit und was da ggf. noch verbaut ist dämpfend wirkt. Meine persönlichen Langzeiterfahrungen mit solchen Sticks (WLAN, UMTS) sind bisher ziemlich negativ. Die Dinger haben relativ schwachen Empfang werden schon im temperaturmäßig gemäßigten Heimbereich heiß und steigen irgendwann einfach aus. Sowas möchte ich im Auto eben nicht haben, auch wenn sie (bisher) bei einigen fehlerfrei funktionieren. Wenn ein Auto eh eine Dachantenne hat, ist es einfach grober Unfug, für praktisch die gleiche Funktion noch einen Stick zu verbauen.
Ist das wirklich sooo schwer nachzuvollziehen ?
Volle Zustimmung. Ich finde es auch unmöglich, dass die Business FSE nur mit dem Dicover Pro angeboten wird.
Beim Golf V und VI bekam man die FSE Premium mit rSAP sogar zusammen mit einfachen Radios.
Pure Gier von VW solche Zwangs-Bundles.
Stimmt. Es sollte eine funktionierende, einfache Lösung auch für Standardradios geben. Dann hätte ich sie mir auch gekauft.
Beim Handschuhfach muss ich Roger66 widersprechen ;-) Die Temperatur ist da unkritisch, weil man es ja kühlen kann. :-)
Gruss
Geht es hier noch um Golf VII Facelift 2016 ????
Zitat:
@GT Ingo schrieb am 6. Juli 2016 um 20:25:53 Uhr:
Zitat:
@lufri1 schrieb am 6. Juli 2016 um 19:10:55 Uhr:
Ich glaube, die Drehzahlt hat mit entspannt oder angespannt fahren am wenigsten zu tun. Dann wohl eher die Geschwindigkeit. Ich wüsste nicht warum ich bei 3500 U/min entspannter bin als bei 5000 U/min.
Was ist wohl entspannter, bei z.B. 120 im 4. Gang bei 3500 U/min, oder im 6. bei 2000 U/min. ? Je niedriger die Drehzahl ,umso ruhiger und spritsparender fährt man :)
Da gebe ich dir recht "ruhiger und spritsparender" und auch billiger, aber warum bin ich da entspannter?
Mir ist noch nicht aufgefallen, dass ich bei 5000 U/min angespannt gewesen wäre. . . .
Ich fühle immer eine innere Unruhe ab 5.500 U/min.
Mir tun da immer so die Kolben leid, die mit einer affenartigen
Geschwindigkeit in den Zylindern rumfliegen.