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Golf VI und Umwelt!!!!

Themenstarteram 16. Februar 2009 um 10:30

Soooo, hier gibts nun mal nen Thread, besonders für "Renrew18" und andere, die sich über den GolfVI und die Umwelt auslassen können.

Ich hoffe nur, dass nun mal die anderen Threads sachlich fortgeführt werden können!!!

Viel Spaß!

..nur Schade, dass ihr selbst nicht mal auf die Idee gekommen seit!

Beste Antwort im Thema
am 17. Februar 2009 um 16:21

Zitat:

Original geschrieben von Renrew18

 

 

Was man mit diesem Modell noch nicht gelöst hat, sind kleine und große Autos zu differenzieren. Die großen Umwelt-Stinker a la Cayenne, die großen Protz-SUVS etc. die sollten eine gut spürbare CO2 Steuer zahlen.

 

Leider wagen sich die Politiker da nicht ran.

Warum sollten die Politiker sich da auch "ranwagen"?

 

Es ist einfach schwachsinnig.

Sie würden per Gesetz einen der wichtigsten deutschen Industriezweige schwächen, und gleichzeitig dessen Ausländischen Konkurrenten den einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Wie sinnvoll.

 

Weiterhin haben die im Gegensatz zu dir schon begriffen ( wenigstens die Meisten ), dass eine solche Steuer gerade die von dir so schön populistisch diffamierten"Umwelt-Stinker" und "Protz-SUVs" und deren Besitzer am allerwenigsten trifft.

 

Die Fahrer dieser Autos können sich den Sprit so oder so leisten.

Außerdem sind das meistens Firmenfahrzeuge, da schiesst sich der Staat schön selber ins Knie.

Wird die Steuer auf Benzin und Autos erhöht, dann steigen die KFZ-Kosten der Firma und die wiederum mindern den Gewinn.

Was weniger Gewerbe- und Körperschaftssteuer bedeutet.

Was dann der Staat hier durch an Mehreinnahmen durch die Fahrzeugbesteuerung hat, verliert er sofort wieder durch den Wegfall von von Gewerbe- und Körperschaftssteuern.

 

Toll was?

Und, wen scheissts am Ende wieder an?

Richtig, den Privatmann, der weite Strecken zu seinem Arbeitsplatz pendelt und die Unternehmen, die Mobilität und Transport anbieten, und dann wieder ihre Preise erhöhen oder auf Kosten der Mitarbeiter ihre Kosten senken müssen.

 

Und bevor die Chefs auf Ihren "Protz-Cayenne" verzichten, senken die meisten anderswo die Kosten.

Dreimal darfste raten, wo.

 

 

Meinen Sprit zum Beispiel zahlt meine Firma.

Glaubst du, das interessiert mich auch nur einen Furz, ob die Kiste nun einen Liter mehr oder weniger verbraucht? Oder ob dieser Liter nun 1€ oder 2€ kostet?

Das ist mir sowas von Scheißegal, das kannst du dir gar nicht vorstellen.

 

 

Meine Arbeitszeit, die ich durch die verbrauchsintensiven Reisefahrten reinhole ist wesentlich teuer.

 

Mach den Sprit doch 5 Euro teuer.

Mir kann das nur recht sein, hab ich noch mehr Platz auf der Autobahn als letzten Sommer, als der Sprit 1,60€ kostete.

Wie ich dir schon vorgerechnet habe, macht das im Endeffekt fast nix aus.

Was ich da mehr an Spritsteuer zahle, spare ich hinten wieder an Gewerbesteuer, das ist fast ein Nullsummenspiel.

 

Also, nur zu.

Die Berufspendler, die Ihren Sprit selber zahlen und die Mitarbeiter von Koch Transport, Transco, Emmons, Willi Betz und Co. werden dir ewig dankbar sein.

 

 

Nachdenklich geworden?

Willkommen in der realen Welt.

 

Wenn du wirklich was für die Umwelt tun willst, dann mache dich dafür stark, dass die vielen Containerschiffe und Supertanker endlich mit Katalysatoren ausgerüstet werden und ihre Abgase nicht mehr ungefiltert in die Atmosphäre blasen dürfen.

 

Und erzähl der Bundesregierung, dass sie schwachsinnigen Atomausstieg rückkgängig machen soll und lieber in sichere, nur Wasserdampf erzeugende AKW investieren soll, statt ein stinkendes Kohlekraftwerk nach dem Anderen zu bauen!

 

Denn das würde wirklich was nützen.

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am 17. April 2009 um 13:29

Hier wieder mal ein Beitrag für die Lahmheit und Beschränktheit der Autokonzerne. Alle reden davon, dass sie Elektroautos auf den Markt bringen wollen. Wobei die Betonung auf REDEN liegt.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/0,1518,618500,00.html

Zitat:

Original geschrieben von Renrew18

Hier wieder mal ein Beitrag für die Lahmheit und Beschränktheit der Autokonzerne. Alle reden davon, dass sie Elektroautos auf den Markt bringen wollen. Wobei die Betonung auf REDEN liegt.

www.spiegel.de/auto/fahrkultur/0,1518,618500,00.html

Wo soll den der Strom für die ganzen Elektroautos in der Zukunft herkommen wenn alle (effizienten) Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet wurden? Ja klar - aus der Steckdose! Die Strompreise werden zum absoluten Horror wenn es mal mehr Elektroautos gibt und dafür keine Atomkraftwerke mehr. Also danke an die Autoindustrie, daß sie uns diesen Kelch noch einige Zeit ersparen.

Die Welt ist irgendwie verrückt:

CO2 böse -> fahrt weniger Auto, wir brauchen Elektroautos

Atomkraft böse -> baut mehr Öl- und Kohlekraftwerke (sehr sinnvoll, wenn Elektroautos Strom brauchen)

Wenn wir wirklich ein CO2-Problem haben (Schwankungen gibt es schon seit Millionen von Jahren), warum baut Deutschland noch Öl-, Gas- und Kohlekraftwerke? Da braucht man nicht mehr diskutieren, dass Atomkraft die bessere Wahl ist. Wenn Leute anderer Meinung sind, dann sollten die kein Auto mehr fahren und keine Elektrogeräte mehr nutzen. Eine Alternative ist natürlich das Zuflastern der Dächer mit Solarzellen und die Gärten mit Windkraftanlagen.

am 17. April 2009 um 15:02

ES ist ganz einfach:

Öl wird so ungefähr in 30 Jahren weg sein, ja weg (unsere Kinder erleben das noch, volle Pulle). Dann kommt Gas und dann Uran dran und dann die Kohle. Alles weg das Zeug. Wir müssen also eh auf die neuen Energien umstellen, je schneller desto besser.

Wäre es da nicht besser, man würde RECHTZEITIG auf Alternativen umstellen? Soll man den Wasseranschluss erst legen, wenn das Haus schon brennt?

Die alternativen Energien sind gerade dabei kostenmäßig mit den schmutzigen Energien gleichzuziehen. An einigen sehr sonningen / windreichen Standorten sind Sonnenkraftwerke und Windkraftwerke heute schon konkurrenzfähig und können sehr wohl genügende Mengen Strom liefern (zum Beispiel in Südspanien). Das Speicherproblem wird auch gerade gelöst.

Wenn Atom- und Kohlestrom nicht mit Milliarden von Steuergeldern gefördert würde, dann hätten wir den Umstieg schon viel schneller geschafft. Schade auch, dass die Ölpreise wieder gesunken sind, es besteht dann für die Autokonzerne kein Innovationsdruck mehr, man kann im alten Trott weiterproduzieren und braucht keine E-Autos (oder andere mit Null Emission) anbieten.

Ist die gleiche Diskussion wie mit dem Katalysator, dem Partikelfilter und anderen. Die Konzerne wehren sich mit Händen und Füßen gegen deren Einführung. Kat und Partikelfilter wurden in Kalifornien 20 Jahre früher eingeführt als bei uns. Es sind halt überall Bremser, Nichtstuer und Verhinderer am Werk.

Autos auf der Basis von regenerativ erzeugtem Strom (oder Wasserstoff, vielleicht sogar einer zukünftigen noch besseren Technologie die wir noch nicht kennen) werden mit Sicherheit kommen. Man kann die Entwicklung bremsen, behindern und lamentieren oder mit aller Kraft die Umsteuerung unterstützen.

Alle Autos weren in einigen Jahrzehnten emissionsfrei fahren (müssen). Warum also die Entwicklung nicht beschleunigen?? Dass die Autokonzerne das nicht begreifen?????

 

am 17. April 2009 um 15:21

England macht uns gerade vor, wie man eine RICHTIGE Umweltprämie vergibt, die diesen Namen auch verdient und nicht nur ein fehlgeleitetes Subventionsprogramm für die Autokonzerne ist.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,619419,00.html

am 17. April 2009 um 15:26

Ganz genau!

Verstehe auch nicht, warum die Autobosse sich so schwer tun und nichts als Kleinserien und homöopathische Dosen von Fahrzeugen die endlich sauber sind, produzieren.

Die brauchen halt mehr Druck von den Verbrauchern. Aber da ist halt auch ein Umdenken erforderlich. Sind halt immer noch zu viele PS-Fanatiker unterwegs, die starke, schwere, schnelle und protzige Autos wollen, obwohl diese in unserer Autoandschaft kaum noch praktisch (und außerdem teuer) sind.

Ja ist leider so.

Wir könnten längst mit E-Autos oder Wasserstof-Autos fahren (selbstverständlich regenerativ erzeugt), wenn die Industrie das wirklich wollte. Aber für die ist es natürlich einfacher, die dicken und schweren, PS-starken, alten Benzinkisten weiter zu produzieren. Da brauchen sie nicht umzudenken, sich nicht anzustrengen und können so weitermachen wie sie es halt immer getan haben.

Gerade VW hat mit aller Macht den Kat und den Partikelfilter jahrelang bekämpft. Es ist wirklich unglaublich.

Es wird halt wie immer sein: Die Japaner werden die innovativen Autos a la Prius bauen und damit ihre Geschäfte machen. Die Deutschen Hersteller laufen dern Entwicklung wieder mal hinterher, jammern auf hohem Niveau, statt sich an die Spitze des Fortschritts zu stellen.

am 17. April 2009 um 19:26

Guter Beitrag! Stimme ich voll mit überein!

Wer nicht glaubt, dass das Öl bald weg ist und wir daher so schnell es geht weg vom Öl kommen müssen, wie die süchtigen Junkies von der Spritze, kann das hier nachlesen:

http://www.peakoil.de/

Ich gebe zu, ich habe den Thread nicht ganz gelesen, will aber kurz noch was anmerken (zum Anfang).

Wenn die KFZ Steuer auf die Benzinpreise umgelegt wird, verlange ich eine Erhöhung der Pendlerpauschale ! Und zwar drastisch.

Ich fahre eine weite Strecken um zur Arbeit zu kommen (bin glücklich das ich eine habe) und muss Familie und Job unter einen Hut bringen, fahre deswegen auch keine Kleinwagen weil ich viel fahre und auch nicht der dünnste bin. Ich bin also gezwunden, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen , viel zu fahren und ein Kleinwagen kommt schonmal gar nicht in frage.

Der Schrödi hat doch damals gesagt (sinngemäß): Um einen Job zu bekommen muss der Arbeitnehmer auch dazu bereit sein, weite Anfahrtswege in kauf zu nehmen.

am 17. April 2009 um 19:36

Zitat:

Original geschrieben von Halema

Wenn wir wirklich ein CO2-Problem haben (Schwankungen gibt es schon seit Millionen von Jahren), warum baut Deutschland noch Öl-, Gas- und Kohlekraftwerke?

Je schmutziger ein Kraftwerk ist/wird, desto mehr CO-Zertifikate bekomme die Energiekonzerne dafür - kostenlos in den A*** gedrückt - das ist sicherlich verrückt, aber wahr und leider (noch) Realität!

Dank' der Vetternwirtschaft einiger Lobbyisten ist alles möglich ;)

 

Sehe ich genauso. Bin auch Vielfahrer und kein Großverdiener. Muss mein Geld genauso hart erarbeiten wie wir alle. Mit noch höheren Steuern auf dem Benzin bestrafen wir uns selbst und lassen es den Firmen noch schlechter gehen und sie werden noch mehr Leute entlassen.

Eine "Ausländermaut" fände ich aber auch sehr Sinnvoll. Alle umliegenden Länder fahren ständig kostenfrei hier rum und wir dürfen dort blechen. Gerade um in den Urlaub richtung Süden zu kommen fährt man durch Deutschland. Um Maut zu sparen und dabei auch noch rasen zu können. Das ist nicht richtig.

am 17. April 2009 um 19:41

Zitat:

Original geschrieben von Renrew18

Guter Beitrag! Stimme ich voll mit überein!

Wer nicht glaubt, dass das Öl bald weg ist und wir daher so schnell es geht weg vom Öl kommen müssen, wie die süchtigen Junkies von der Spritze, kann das hier nachlesen:

http://www.peakoil.de/

lol ich glaube so etwa um 1930 haben se das erste mal gesagt, dass das erdöl noch 30 jahre reicht. dann haben se die peak-oil-deadline alle jubeljahre wieder herausgezögert und immer wieder gesagt "DANN ABER WIRKLICH" - ich hab mir diesen schwachsinnigen thread vom peakoil nichtmal durchgelesen aber leute - wacht auf... oh man.

ihr verrückten umweltjunkies bringt es noch fertig, dass wir wieder in der höle landen. man man. na ja aber vorher kriegt ihr es jedenfalls hin, dass unsere wirtschaft den bach runtergeht. wie kann man nur auf so eine bescheuerte idee kommen, die steuer auf die spritpreise zu legen. na ja die probleme, die das macht, wurden hier ja gut besprochen.

ich kann da einfach nichts mehr zu sagen.

leute bitte fangt an, vernünftig nachzudenken - glaubt ihr ernsthaft, dass der PKW-verkehr auch nur annähernd das größte problem ist?

ich will nicht wissen, wieviele millionen tonnen co2 bei einem waldbrand freigesetzt werden - oder alleine bei den millionen osterfeuern letztes wochenende !!!! (von der industrie ganz zu schweigen)

meine fresse und das schlimmste finde ich noch, dass leute ernsthaft ein tempolimit für die umwelt fordern. ich krieg die krise.

Zitat:

Original geschrieben von rv112xy

Sehe ich genauso. Bin auch Vielfahrer und kein Großverdiener. Muss mein Geld genauso hart erarbeiten wie wir alle. Mit noch höheren Steuern auf dem Benzin bestrafen wir uns selbst und lassen es den Firmen noch schlechter gehen und sie werden noch mehr Leute entlassen.

Eine "Ausländermaut" fände ich aber auch sehr Sinnvoll. Alle umliegenden Länder fahren ständig kostenfrei hier rum und wir dürfen dort blechen. Gerade um in den Urlaub richtung Süden zu kommen fährt man durch Deutschland. Um Maut zu sparen und dabei auch noch rasen zu können. Das ist nicht richtig.

Eine Ausländermaut würde wohl als Ausländerdiskriminierung gewertet werden. Da bleiben wohl höchstens die Varianten mit von der Steuer absetzen (davon haben Leute mit wenig Geld kaum was davon) oder viel besser: Kfz-Steuer senken (Nachteil: Schlecht für Vielfahrer, die bisher wenig Kfz-Steuer zahlen müssen, im Endeffekt wird man wohl mehr für Maut als für die bisherige Kfz-Steuer ausgeben müssen).

notting

Zitat:

Eine "Ausländermaut" fände ich aber auch sehr Sinnvoll. Alle umliegenden Länder fahren ständig kostenfrei hier rum und wir dürfen dort blechen. Gerade um in den Urlaub richtung Süden zu kommen fährt man durch Deutschland. Um Maut zu sparen und dabei auch noch rasen zu können. Das ist nicht richtig.

Volle Zustimmung, man würde die Leute bestrafen die sich für ihre Arbeit krumm machen.

Die Autobahnmaut war schon eine gute Idee, eine generelle Autobahnmaut für alle (auch Deutsche) wäre allerdings eine schlechte. In Deutschland verbinden Autobahnen viel mehr Ballungsräume (Pendlerstrecken) als z.B. in Österreich, so würde man auch hier wieder die Pendler bestrafen.

Also Umlegen gerne, aber bitte die pauschale Stark erhöhen.

am 17. April 2009 um 19:50

Zitat:

Original geschrieben von Renrew18

Guter Beitrag! Stimme ich voll mit überein!

Wer nicht glaubt, dass das Öl bald weg ist und wir daher so schnell es geht weg vom Öl kommen müssen, wie die süchtigen Junkies von der Spritze, kann das hier nachlesen:

http://www.peakoil.de/

Die Behauptung, es gebe ein Erdölfördermaximum, wurde bereits im Jahre 1919 mit Panik verbreitet, nur damals hiess es noch nicht „Peak-Oil“, das ist ein neumodischer Propaganda-Begriff. Es wurde damals schon von „Experten“ gesagt, das Öl reiche nur noch für 20 Jahre. Was passierte aber wirklich? Jedes Jahr wurde seitdem das Ende des Öl immer wieder in die Zukunft verschoben, und heute, 90 Jahre später haben wir immer noch Öl, obwohl die Förderung und der Verbrauch jedes Jahr gestiegen ist.

Wir müssten ja schon lange auf dem Trockenen sitzen, wenn es nach den Ölexperten geht.

 

Hier ein Vortrag von Lindsey Williams, der in Alaska bei Ölfirmen gearbeitet hat. Er sagt, in Alaska gibt es ein Ölfeld, dass alleine die USA für 200 Jahre versorgen könnte..

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