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  7. golf II Springt in der früh nicht mehr an

golf II Springt in der früh nicht mehr an

Themenstarteram 16. Mai 2008 um 7:45

Hi also ich hab seit ca 4 Wochen das Problem das mein Auto nicht mehr anspringt.

 

Golf II BJ 91 1,6l

 

Hab jetzt schon Zündkerzen erneuert, andere Zündkabel anderer unterbrecher, neuen Kohlestift für die verteilerkappe und ein anderes steuergerät ausprobiert aber es hat sich nichts verändert.

 

wenn es warm ist dann springt er eigentlich ohne großes murren an. aber in der früh muss ich ihn immer wegschieben.

 

an was könnte das noch liegen ich verzweifle langsam. 

Beste Antwort im Thema
am 18. Mai 2008 um 18:19

Die Erklärung ist einfach:

Wasserdampf/-gas kommt im Motor grundsätzlich überall hin. Ich rede ja nicht von

flüssigem Wasser.

Das Problem besteht außerdem nur bei genügend grosser Sättigung des Öls mit Wasser,

so daß dieses nicht zuverlässig gebunden bleibt (Da Öl ja Wasser zunächst eher anzieht

und bindet, solange bis eine gewisse Konzentration erreicht ist).

Aber das Problem existiert dann wenn die Ölverdünnung (nicht nur Wasser, sondern

auch Benzinanteile aus den Brennräumen binden sich ins Öl! ) gross genug ist.

Bei neuen Motoren (d.h. zumindest eingefahren) schliessen die Kolbenringe noch sehr

dicht natürlich und ein dünner Ölfilm liegt da auch stets drauf, da ist das Problem fast

nicht vorhanden was Wasser betrifft.

Bei älterem Motor einerseits und andererseits bei genügend grosser Laufleistung sind

die Ringe durchlässiger, einerseits für Öl und erstrecht für Wasserdampf. Ölverdünnung

bewirkt auch daß Ölfilme im Motor dünner, instabiler, und damit durchlässiger sind.

Es ist ja auch so daß man deswegen die Kurbelgehäuseentlüftung hat, weil Teile von

Verbrennungsgasen an den Ringen vorbei in den Kurbeltrieb gelangen - und

mit all dem auch Öl - mitsamt seinem Wassergehalt. Das ist die andere Richtung zwar,

aber es geht dann auch in Richtung Brennraum selbstverständlich. Das Wasser was

dann die Kerzen näßt, entsteht erst nach dem Abkühlen aus dem Volumenanteil, der

gerade im Brennraum ist bzw. der sich insgesamt gerade im Motor befindet. Solange

das Öl warm ist, verdunstet auch weiter Wasser aus dem Ölsumpf in den Motor, selbst

dann wenn es kalt ist, verdunstet Wasser im Übrigen (sogar Eiswürfel verdunsten mit

der Zeit!). Im kalten wie im warmen Motor entsteht bei verdunstendem Wasser aus

dem Ölsumpf stets ein gewisser Dampfdruck deswegen und das Volumen will natürlich wohin.

Wenn der Motor steht sind auch nicht immer alle Ventile exakt geschlossen, das hängt

ja davon ab in welcher Position die Nockenwelle steht, wenn das Fahrzeug abgestellt

wurde, also hat man ggf. auch Verbindung zur Aussenluft, sei es über das Abgassystem

(auslassventil/e) oder/und über das Ansaug/Luftzufuhrsystem (einlassventil/e).

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14 Antworten
Themenstarteram 16. Mai 2008 um 7:54

Ach ja Anlasser dreht und batterie ist auch noch voll

Was macht die Batteriespannung, wenn du ihn anlässt? Wie sehr bricht sie ein?

Wie sehen alle wichtigen Kontakte aus?

Themenstarteram 16. Mai 2008 um 8:05

Spannung hab ich noch nicht nachgemessen. kontakte sind alle noch gut hab ich auch schon überprüft.

 

mir will aber nicht in den kopf das er mittags oder nachmittags anspringt aber frühs nicht?!

 

gut es ist kälter und die luftfeuchtigkeit ist höher. kann es evtl was mit dem luftmengenmesser zu tun haben? 

Du hast imo gar keinen Luftmengenmesser :)

Wenn du ihn morgens fährst und Mittags wieder war die Standzeit geringer als von Abends bis Morgens. Miss mal die Batteriespannung beim Startversuch, wenn er nicht anspringt. Oder, viel einfacher: Häng einfach mal ne andere Batterie rein :)

Themenstarteram 16. Mai 2008 um 8:15

das kann natürlich auch sein das ich garkeinen hab :) hm dann probier ich das mal mit ner anderen batterie.

am 16. Mai 2008 um 16:04

hallo erstmal.........eigendlich hab ich mich in dem forum angemeldet um anderen zu helfen.....aber was ihr hier alle fürn müll zusammenredet ist echt geil.

was hat denn früh nicht anspringen bitte mit der batterie zu tun???????????

kontroliere die unterdrückschläuche und wechsle den blauen temperaturfühler der kostet bei vw 12 euro und schon läuft die kiste......

Ich merk schon, da hat einer Ahnung ohne Ende.

 

Was hat denn bitte der blaue Temp-Fühler damit zu tun? Wenns Wasser Kalt ist gibt er das als Signal ans Steuergerät weiter. Ergebnis: Motor läuft etwas fetter. Wenns Wasser warm ist, dann magerer.

Was hat das mit dem Startverhalten zu tun? Genau!

Unterdruck... schöner Fehler. Aber wieso springt er mit dem gleichen Unterdruckproblem an, wenn der Motor warm ist?

 

Wenn ne Batterie nichts mitm Startverhalten zu tun haben soll, dann bau deine aus und dreh den Schlüssel.

Er schrieb ja auch das er den wagen anschiebt, also entweder Batt oder Anlasser, ich würde mal die Batt tauschen.

 

MFG Sebastian

am 16. Mai 2008 um 23:26

Tipp auch auf Batterie oder Kontakte! Evtl.Ruhestrom

Zitat:

hallo erstmal.........eigendlich hab ich mich in dem forum angemeldet um anderen zu helfen.....aber was ihr hier alle fürn müll zusammenredet ist echt geil.

was hat denn früh nicht anspringen bitte mit der batterie zu tun???????????

Na dann wenn alle anderen einen Müll reden dann kennst ja sicher das Wort Ruhestrom!:rolleyes: Wenn das Auto die ganze Nacht steht dann kann mehr Strom aus der Batterie gezogen werden als wenn das Auto vielleicht grad mal 4Std. steht!

Jeder weiß wahrscheinlich was anderes besser aber so wie du redest weißt du alles perfekt! Das ich nicht lache!:rolleyes:

Aber passt solche Leute die viel bzw.alles wissen brauchen wir auch!:D

am 18. Mai 2008 um 17:38

Vorausgesetzt wird: Vergaser/Einspritzung und Zündanlage sowie Kerzen

in Ordnung. D.h. keine Auffälligkeiten wenn der Motor nach einem erfolgrei-

chen Anspringen normal warmläuft.

Möglich sind :

Batterie in der Früh eingesunken, vor allem wenns draussen kalt ist.

Das ist bei alten Batterien immer drin, oder auch dann wenn hier

z.B. Wasser fehlt oder die schon verwässert wurde, oder wenn

das Fahrzeug andauernd nur Kurzstrecke fährt. Irgendwann reicht

die Ladung nicht mehr wirklich aus für alle Situationen.

Es gibt aber auch noch das:

Nässe im Motor (Feuchtigkeit):

Kommt allem vor bei Fahrzeugen die widerum nur häufig für Kurzstrecken

eingesetzt werden. Der Motor und das Öl werden nicht ausreichend lange

betriebswarm so daß das Wasser nicht ausreichend abgeschieden wird.

Grund: Der Wassergehalt im Öl ist recht hoch dann und dieses setzt sich

u.a. an die Kerzen, an die Zylinderwände, im Deckel, Öl-Einfüllstutzen ("Schaum-

creme" drin zu sehen?) etc. ab und verursacht erstmal Nullreaktion weil der

Zündfunke nicht mehr ausreichend stark oder sogar erstmal nicht mehr an

den Kontakten überspringt, sondern gleich irgendwo gegen das Gehäuse

abfließt solange es in diesem Bereich nass ist.

Möglich ware noch eine gerissene Zündspule (ist dann bei kaltem Wetter

feucht, ggf. gibts da drin dann vorübergehende Masseschlüsse) oder ein

alternder/undichter Zündkondensator (Kapazität sinkt mit der Zeit ab und

reicht nicht mehr aus um Zündfunken zuverlässig bzw. stark genug auszubilden

für einen einwandfreien Kaltstart).

Bitte versuchen (VOR dem Kaltstart!) :

 

Sämtl. Kerzen raus, trockenreiben. Vorher anschauen. Falls die Kontakte

hellbraun sind waren die eigentlich trocken, falls die dunkelbraun

sind, sind die entweder nass (geruchlos) oder verölt (Ölgeruch).

Falls die Kerzen noch anders ausschauen (oxidiert oder schwarz/rußig

etc., liegt evtl. noch ein anderes Problem vor).

Auch wenn die Kerzen aussenherum nass sind, hat man ein Feuchtig-

keitsproblem (Kerzenstecker bzw. die Gummidichtung da drin ist alt u.

porös -> wird feucht wenns kalt ist). Auch das vermindert die Zündleistung.

Abgebrannte Kerzen sollten getauscht werden (wenn Mittelstift schon recht

dünn bzw. deutlich zu kurz).

Bitte ohne Gaspedal starten (sonst riskiert man benzin-nasse Kerzen),

dabei den Motor ruhig einige Sekunden lang drehen lassen. Der Motor

zieht/bekommt auch so normalerweise ausreichend Benzin.

Springt der Motor nach dem Trockenreiben an, so war es Kondens-

wasser, vor allem dann wenn alle Kerzen nass waren, hat man

nicht unerheblich Wasser im Ölsumpf, das durch Ölwechsel (Falls alt

und eh fällig) oder durch Aufkochen (längere Autobahnfahrt 200-300km)

beseitigen sollte. Auch Motoröl ist hygroskopisch! Bei der Autobahnfahrt

bitte Öl mitnehmen und ggf. nachfüllen, der Ölstand kann absinken wenn

das Wasser entwichen ist!

Falls verölt, kommt Öl in zu grosser Menge in den

Brennraum (alter Motor, Verschleiss von Kolbenringen, irgendwo

sonstige Undichtigkeiten zum Ölkreislauf). Das zeigt sich dann wenn

man hinten auch öfter mal bläuliche Fahnen aus dem Auspuff kommen

sieht.

Zitat:

Original geschrieben von berndpfe

 

Nässe im Motor (Feuchtigkeit):

Kommt allem vor bei Fahrzeugen die widerum nur häufig für Kurzstrecken

eingesetzt werden. Der Motor und das Öl werden nicht ausreichend lange

betriebswarm so daß das Wasser nicht ausreichend abgeschieden wird.

Grund: Der Wassergehalt im Öl ist recht hoch dann und dieses setzt sich

u.a. an die Kerzen, an die Zylinderwände, im Deckel, Öl-Einfüllstutzen ("Schaumcreme" drin zu sehen?) etc. ab und verursacht erstmal Nullreaktion weil der Zündfunke nicht mehr ausreichend stark oder sogar erstmal nicht mehr an den Kontakten überspringt, sondern gleich irgendwo gegen das Gehäuse abfließt solange es in diesem Bereich nass ist.

Ich hätte gerne mal die erklärung wie das Wasser aus dem Öl an die Zündkerzen kommen soll. An den einfüllstuzen und VD ist klar. Aber auch wie das wasser aus dem Öl an die Zylinderwände kommen soll erkläre mir mal bitte.

 

 

MFG Sebastian

am 18. Mai 2008 um 18:19

Die Erklärung ist einfach:

Wasserdampf/-gas kommt im Motor grundsätzlich überall hin. Ich rede ja nicht von

flüssigem Wasser.

Das Problem besteht außerdem nur bei genügend grosser Sättigung des Öls mit Wasser,

so daß dieses nicht zuverlässig gebunden bleibt (Da Öl ja Wasser zunächst eher anzieht

und bindet, solange bis eine gewisse Konzentration erreicht ist).

Aber das Problem existiert dann wenn die Ölverdünnung (nicht nur Wasser, sondern

auch Benzinanteile aus den Brennräumen binden sich ins Öl! ) gross genug ist.

Bei neuen Motoren (d.h. zumindest eingefahren) schliessen die Kolbenringe noch sehr

dicht natürlich und ein dünner Ölfilm liegt da auch stets drauf, da ist das Problem fast

nicht vorhanden was Wasser betrifft.

Bei älterem Motor einerseits und andererseits bei genügend grosser Laufleistung sind

die Ringe durchlässiger, einerseits für Öl und erstrecht für Wasserdampf. Ölverdünnung

bewirkt auch daß Ölfilme im Motor dünner, instabiler, und damit durchlässiger sind.

Es ist ja auch so daß man deswegen die Kurbelgehäuseentlüftung hat, weil Teile von

Verbrennungsgasen an den Ringen vorbei in den Kurbeltrieb gelangen - und

mit all dem auch Öl - mitsamt seinem Wassergehalt. Das ist die andere Richtung zwar,

aber es geht dann auch in Richtung Brennraum selbstverständlich. Das Wasser was

dann die Kerzen näßt, entsteht erst nach dem Abkühlen aus dem Volumenanteil, der

gerade im Brennraum ist bzw. der sich insgesamt gerade im Motor befindet. Solange

das Öl warm ist, verdunstet auch weiter Wasser aus dem Ölsumpf in den Motor, selbst

dann wenn es kalt ist, verdunstet Wasser im Übrigen (sogar Eiswürfel verdunsten mit

der Zeit!). Im kalten wie im warmen Motor entsteht bei verdunstendem Wasser aus

dem Ölsumpf stets ein gewisser Dampfdruck deswegen und das Volumen will natürlich wohin.

Wenn der Motor steht sind auch nicht immer alle Ventile exakt geschlossen, das hängt

ja davon ab in welcher Position die Nockenwelle steht, wenn das Fahrzeug abgestellt

wurde, also hat man ggf. auch Verbindung zur Aussenluft, sei es über das Abgassystem

(auslassventil/e) oder/und über das Ansaug/Luftzufuhrsystem (einlassventil/e).

Klingt zwar von der these sehr gut, aber ich habe noch nie gehört, das nen Motor nicht anspringt auf grunde von Wasser im Brennraum. Weil wenn es wasser wäre, dürfte er ja auch durch anschieben nicht anspringen.

 

 

MFG Sebastian

am 18. Mai 2008 um 19:14

OK..

Ich lege das noch mal weiter...

Wenn der Wagen nach Anschieben irgendwann anspringt, so heisst das aber

daß nach einer Anzahl von Kolbenhüben plötzlich wieder die Zündung einsetzt.

D.h. irgendwann entstehen wieder Zündfunken, nachdem der Brennraum ein

paarmal be- und wieder entlüftet wurde. Das reicht mitunter schon um zumindest

Wassertröpfchen herauszupusten, sprich den Brennraum zu durchlüften und

zu trocknen (und das geschieht mit Druck, weil ja angesaugte Frischluft+Benzin

komprimiert wird und dann wieder sehr schnell entweicht, was überschüssige

Feuchtigkeit in der Tat von der Kerze schnell mit wegreisst infolge der starken

Sogwirkung neben dem Auslass-Ventil beim Öffnen). Die Kerzen sitzen sehr nahe

bei den Ventilen!

Es kann u.U. noch Feuchtigkeit im Verteilerfinger sein. Die würde nach ein paar

Umdrehungen evtl. auch weggeschleudert vom sich drehenden Kontakt-

zapfen, was ggf. das Wiedereinsetzen der Zündung nach ein paar Leer-

umdrehungen bewirkt. Setzt aber voraus daß bei Kälte aber wirklich ein

Masseschluss für hohe Spannungen besteht, d.h. irgendwo geht der Zünd-

strom erstmal woandershin. Dieselbe Wirkung hätte aber auch längeres

Durchdrehen des Anlassers eigentlich...

Bei dieser Gelegenheit komme ich aber auch gleich wieder auf die Lima bzw.

auf die Energie, die zur Zündung (vielleicht aber erst nach dem Anschieben,

wenn die Lichtmaschine ein paar Umdrehungen macht und sozusagen nun

"mithilft") zur Verfügung steht. Also trotzdem - bevor das andere in Frage

kommt - auch den Batteriezustand prüfen (Um wieviel sackt die Klemmen-

Spannung direkt an der Batterie ab während man den Anlasser betätigt???)

Wenn das allzudeutlich heruntergeht, dann hat die Batterie ein Problem.

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